CH199268A - Packpresse für Obstsaftgewinnung. - Google Patents

Packpresse für Obstsaftgewinnung.

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Publication number
CH199268A
CH199268A CH199268DA CH199268A CH 199268 A CH199268 A CH 199268A CH 199268D A CH199268D A CH 199268DA CH 199268 A CH199268 A CH 199268A
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CH
Switzerland
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press
pressing point
point
packs
pressing
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Application number
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English (en)
Inventor
Bucher-Guyer
Original Assignee
Bucher Guyer Ag Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Bucher Guyer Ag Masch filed Critical Bucher Guyer Ag Masch
Publication of CH199268A publication Critical patent/CH199268A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/10Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams without use of a casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Packpresse für     Obstsaftgewinnung.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf eine Packpresse für     Obstsaftgewinnung     mit mindestens zwei auf einem gemeinsamen  Tragkörper aufruhenden     Pressbetten,    die  durch Bewegen des     Tragkörpers    an     eine    Vor  und     eine        Nachpressstelle    gebracht und an  diesen Stellen durch ein Druckorgan angeho  ben werden können.  



  Die bisher bekannten Pressen dieser Art  haben den Nachteil, dass der Zwischenraum  zwischen dem auf dem Tragkörper aufruhen  den     Pressbett    und dem     Gegendruckorgan    an  der     Nachpressstelle    so gross ist, dass an der       Nachpressstelle    die     vorgepressten    Packungen       vermittels    des     Presskolbens    ziemlich weit ge  hoben werden müssen, bis sie am Gegen  druckorgan anliegen und das Nachpressen  beginnen kann.

   Dieser     Nachteil        könnte    da  durch behoben werden, dass in der     Vorpress-          stellung    nach dem     Vorpressen    wieder Pak  kungen aufgelegt würden, was jedoch zu  umständlich ist und daher unterlassen wird.  Beim Nachpressen muss somit der     Presskol-          ben    das     Pressbett    mit den     vorgepressten    Pak-         kungen        ziemlich    hoch leer heben, was natür  lich einen Zeitverlust zur Folge hat.

   Ausser  dem müssen der     Presskolben    und der     Press-          zylinder    um den Betrag des     Leerlaufes    län  ger sein als     unbedingt        nötig    ist und der       Presskolben    ragt in der höchsten     Na.chpress-          stellung        entsprechend    mehr aus     seiner    Füh  rung im     Presszylinder    heraus,

   was bei un  gleichmässigen Packungen zufolge des hohen       Nachpressdruckes    starke Kantenpressungen  an der Führung im     Presszylinder    verursachen  kann, wodurch der     Presskolben    durch     Anfres-          sung        mit    dem     Presszylinder    beschädigt wer  den kann.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung sol  len diese Nachteile dadurch behoben werden,  dass der Zwischenraum zwischen dem auf  dem Tragkörper aufruhenden     Pressbett    und  dem     Gegendruckorgan    an der     Nachpressstelle          in    bezug auf den Zwischenraum an der     Vor-          pressstelle    nur so gross ist,

   dass die     vorgepress-          ten    Packungen bei auf dem Tragkörper auf  ruhendem     Pressbett    gerade noch mit Sicher-           heit    unter das     Gegendruckorgan    der     Nach-          pressstelle    bewegt werden können.  



  Dadurch kann der Leerlauf des     Press-          kolbens    der     Nachpressstelle    erheblich verrin  gert werden. Ausser der Behebung der an  geführten Nachteile kann auf diese Weise  auch das     Pressengestell    niedriger gebaut  werden als bisher, so dass diese Presse auch  noch in niedrigeren Räumen aufgestellt wer  den kann, und deren Herstellung weniger  Material erfordert.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Aufriss einer hydrau  lischen     Zwillingspackpresse    vor     Beginn    des  Pressens,       Fig.    2     eine        Seitenansicht    zu     Fig.    1,       Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    1,       Fig.    4 einen der     Fig.    1 entsprechenden  Aufriss nach dem Pressen und vor dem Dre  hen des Drehkörpers und       Fig.    5 einen entsprechenden Aufriss wäh  rend des Packens und Nachpressens.  



  Es bezeichnet 1 das Gestell einer     @wil-          lingspackpresse,    in welchem ein um eine  Achse 2 drehbarer Tragkörper 3 angeordnet  ist. Auf diesem Tragkörper 3     ruhen    zwei       Pressbetten    4 auf, welche durch Drehen des  Tragkörpers 3 an eine     Vorpressstelle,    die  gleichzeitig Packstelle     ist,    und an eine     Nach-          pressstelle    gebracht werden können.

   Das an  der     Vorpressstelle    befindliche     Pressbett    4 ist  durch einen in einem Zylinder 5 verschieb  baren Druckkolben 6 und das an der     Nach-          pressstelle    befindliche     Pressbett    4 durch     einen     in einem Zylinder 7 verschiebbaren Druck  kolben 8     anhebbar.    An der     Vorpress-    und  Packstelle ist am Gestell 1 über dem     Press-          bett    4 eine Obstmühle 9 angeordnet.

   Ausser  dem sind hier unter der Obstmühle zwei       Gegendruckplatten    10 mittels Rollen 11 so  gelagert, dass sie     beim    Betrieb der Obstmühle  9 auseinander und beim Pressen gegeneinan  der geschoben werden können. An der     Nach-          pressstelle    besteht das     Gegendruckorgan    zum  Druckkolben 8 aus einer am Gestell 1 be  festigten Platte 12.

      Die Arbeitsweise der beschriebenen Presse  sei beispielsweise anhand der     Fig.    4 und 5  erläutert:  Die in     Fig.    4 auf dem linken     Pressbett    4  befindlichen Packungen 13 sind zwischen  Druckkolben 6 und     Gegendruckplatten    10  mit einem verhältnismässig kleinen Druck,  z.

   B. bei 15     Atm.    im Zylinder 5,     vorgepresst     worden, während die auf dem rechten     Press-          bett    4 befindlichen Packungen 13 zwischen  Druckkolben 8 und     Gegendruckplatte    12 mit  einem Druck von zum Beispiel 700     Atm.    im  Zylinder 7     nachgepresst    worden sind.

   Nun  mehr wird der     Tragkörper    3 um 180   ge  dreht, wodurch die     nachgepressten    Packungen  13 an die     Vorpressstelle    und die     vorgepress-          ten    Packungen 13 an die     Nachpressstelle    ge  langen.

   An der     Vorpressstelle    werden nun  zuerst die     nachgepressten    Packungen 13 ent  fernt und darauf wird     frisch    aufgepackt,  wobei die Platten 10     auseinander    geschoben  werden und das     Pressbett    4 mittels des Druck  kolbens 6 jeweils auf     Arbeitshöhe    gehoben  wird     (Fig.    5), so dass     das    aus der Obstmühle  austretende     Mahlgut    nicht weit herabfällt  und daher nicht spritzt.     Ferner    kann hier  durch das Aufpacken auf gleichbleibender  Arbeitshöhe erfolgen.

   Nach dem Aufpacken  werden die Platten 10     gegeneinander    gescho  ben und die Packungen zwischen Druckkol  ben 6 und Platten 10     vorgepresst.    Während  dem an der     Vorpressstelle    die     nachgepressten     Packungen entfernt, sowie neu aufgepackt  und     vorgepresst    wurden, sind an der     Nach-          pressstelle    die     vorgepressten    Packungen nach  gepresst     worden.    Wie aus     Fig.    4 ersichtlich  ist,

   ist der     Zwischenraum    zwischen dem auf  dem Tragkörper 3 aufruhenden     Pressbett    4  und dem     Gegendruckorgan    12 an der     Nach-          pressstelle    in bezug auf den Zwischenraum  an der     Vorpressstelle    nur so gross, dass die       vorgepressten    Packungen beim Drehen des       Tragkörpers    3 gerade noch mit Sicherheit  unter die     Gegendruckplatte    12 gehen und der  Druckkolben 8 daher beim Nachpressen das       Pressbett    4 mit den Packungen 13 nur um  einen     geringen    Betrag     leer    heben muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Packpresse für Obatsaftgewinnung, mit mindestens zwei auf einem gemeinsamen Tragkörper aufruhenden Pressbetten, welche durch Bewegen des Tragkörpers an eine Vor- und eine Nachpressstelle gebracht und an die sen Stellen durch ein Druckorgan angehoben werden können, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen dem auf dem Tragkörper aufruhenden Pressbett und dem Gegendruckorgan an der Nachpressstelle in bezug auf den Zwischenraum an der Vor- pressstelle nur so gross ist,
    dass die vorgepress- ten Packungen bei auf dem Tragkörper auf ruhendem Pressbett gerade noch mit Sicher heit unter das Gegendruckorgan der Nach- pressstelle bewegt werden können. UNTERANSPRUCH: Packpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegendruckorgan an der V orpressstelle aus zwei auseinander bezw. gegeneinander schiebbaren Platten besteht.
CH199268D 1937-12-20 1937-12-20 Packpresse für Obstsaftgewinnung. CH199268A (de)

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