Packpresse für Obstsaftgewinnung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Packpresse für Obstsaftgewinnung mit mindestens zwei auf einem gemeinsamen Tragkörper aufruhenden Pressbetten, die durch Bewegen des Tragkörpers an eine Vor und eine Nachpressstelle gebracht und an diesen Stellen durch ein Druckorgan angeho ben werden können.
Die bisher bekannten Pressen dieser Art haben den Nachteil, dass der Zwischenraum zwischen dem auf dem Tragkörper aufruhen den Pressbett und dem Gegendruckorgan an der Nachpressstelle so gross ist, dass an der Nachpressstelle die vorgepressten Packungen vermittels des Presskolbens ziemlich weit ge hoben werden müssen, bis sie am Gegen druckorgan anliegen und das Nachpressen beginnen kann.
Dieser Nachteil könnte da durch behoben werden, dass in der Vorpress- stellung nach dem Vorpressen wieder Pak kungen aufgelegt würden, was jedoch zu umständlich ist und daher unterlassen wird. Beim Nachpressen muss somit der Presskol- ben das Pressbett mit den vorgepressten Pak- kungen ziemlich hoch leer heben, was natür lich einen Zeitverlust zur Folge hat.
Ausser dem müssen der Presskolben und der Press- zylinder um den Betrag des Leerlaufes län ger sein als unbedingt nötig ist und der Presskolben ragt in der höchsten Na.chpress- stellung entsprechend mehr aus seiner Füh rung im Presszylinder heraus,
was bei un gleichmässigen Packungen zufolge des hohen Nachpressdruckes starke Kantenpressungen an der Führung im Presszylinder verursachen kann, wodurch der Presskolben durch Anfres- sung mit dem Presszylinder beschädigt wer den kann.
Gemäss der vorliegenden Erfindung sol len diese Nachteile dadurch behoben werden, dass der Zwischenraum zwischen dem auf dem Tragkörper aufruhenden Pressbett und dem Gegendruckorgan an der Nachpressstelle in bezug auf den Zwischenraum an der Vor- pressstelle nur so gross ist,
dass die vorgepress- ten Packungen bei auf dem Tragkörper auf ruhendem Pressbett gerade noch mit Sicher- heit unter das Gegendruckorgan der Nach- pressstelle bewegt werden können.
Dadurch kann der Leerlauf des Press- kolbens der Nachpressstelle erheblich verrin gert werden. Ausser der Behebung der an geführten Nachteile kann auf diese Weise auch das Pressengestell niedriger gebaut werden als bisher, so dass diese Presse auch noch in niedrigeren Räumen aufgestellt wer den kann, und deren Herstellung weniger Material erfordert.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Aufriss einer hydrau lischen Zwillingspackpresse vor Beginn des Pressens, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 1, Fig. 4 einen der Fig. 1 entsprechenden Aufriss nach dem Pressen und vor dem Dre hen des Drehkörpers und Fig. 5 einen entsprechenden Aufriss wäh rend des Packens und Nachpressens.
Es bezeichnet 1 das Gestell einer @wil- lingspackpresse, in welchem ein um eine Achse 2 drehbarer Tragkörper 3 angeordnet ist. Auf diesem Tragkörper 3 ruhen zwei Pressbetten 4 auf, welche durch Drehen des Tragkörpers 3 an eine Vorpressstelle, die gleichzeitig Packstelle ist, und an eine Nach- pressstelle gebracht werden können.
Das an der Vorpressstelle befindliche Pressbett 4 ist durch einen in einem Zylinder 5 verschieb baren Druckkolben 6 und das an der Nach- pressstelle befindliche Pressbett 4 durch einen in einem Zylinder 7 verschiebbaren Druck kolben 8 anhebbar. An der Vorpress- und Packstelle ist am Gestell 1 über dem Press- bett 4 eine Obstmühle 9 angeordnet.
Ausser dem sind hier unter der Obstmühle zwei Gegendruckplatten 10 mittels Rollen 11 so gelagert, dass sie beim Betrieb der Obstmühle 9 auseinander und beim Pressen gegeneinan der geschoben werden können. An der Nach- pressstelle besteht das Gegendruckorgan zum Druckkolben 8 aus einer am Gestell 1 be festigten Platte 12.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Presse sei beispielsweise anhand der Fig. 4 und 5 erläutert: Die in Fig. 4 auf dem linken Pressbett 4 befindlichen Packungen 13 sind zwischen Druckkolben 6 und Gegendruckplatten 10 mit einem verhältnismässig kleinen Druck, z.
B. bei 15 Atm. im Zylinder 5, vorgepresst worden, während die auf dem rechten Press- bett 4 befindlichen Packungen 13 zwischen Druckkolben 8 und Gegendruckplatte 12 mit einem Druck von zum Beispiel 700 Atm. im Zylinder 7 nachgepresst worden sind.
Nun mehr wird der Tragkörper 3 um 180 ge dreht, wodurch die nachgepressten Packungen 13 an die Vorpressstelle und die vorgepress- ten Packungen 13 an die Nachpressstelle ge langen.
An der Vorpressstelle werden nun zuerst die nachgepressten Packungen 13 ent fernt und darauf wird frisch aufgepackt, wobei die Platten 10 auseinander geschoben werden und das Pressbett 4 mittels des Druck kolbens 6 jeweils auf Arbeitshöhe gehoben wird (Fig. 5), so dass das aus der Obstmühle austretende Mahlgut nicht weit herabfällt und daher nicht spritzt. Ferner kann hier durch das Aufpacken auf gleichbleibender Arbeitshöhe erfolgen.
Nach dem Aufpacken werden die Platten 10 gegeneinander gescho ben und die Packungen zwischen Druckkol ben 6 und Platten 10 vorgepresst. Während dem an der Vorpressstelle die nachgepressten Packungen entfernt, sowie neu aufgepackt und vorgepresst wurden, sind an der Nach- pressstelle die vorgepressten Packungen nach gepresst worden. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist,
ist der Zwischenraum zwischen dem auf dem Tragkörper 3 aufruhenden Pressbett 4 und dem Gegendruckorgan 12 an der Nach- pressstelle in bezug auf den Zwischenraum an der Vorpressstelle nur so gross, dass die vorgepressten Packungen beim Drehen des Tragkörpers 3 gerade noch mit Sicherheit unter die Gegendruckplatte 12 gehen und der Druckkolben 8 daher beim Nachpressen das Pressbett 4 mit den Packungen 13 nur um einen geringen Betrag leer heben muss.
Packing press for fruit juice extraction. The present invention relates to a packing press for fruit juice production with at least two press beds resting on a common support body, which can be brought to a pre-pressing point and a post-pressing point by moving the support body and raised at these points by a pressure member.
The previously known presses of this type have the disadvantage that the gap between the press bed resting on the support body and the counterpressure element at the repressing point is so large that at the repressing point the pre-pressed packs have to be lifted quite far by means of the plunger until they are rest against the pressure element and re-pressing can begin.
This disadvantage could be remedied by the fact that in the pre-pressing position packs would be placed again after the pre-pressing, which, however, is too cumbersome and is therefore omitted. When repressing, the plunger must lift the press bed with the pre-pressed packings fairly high, which of course results in a loss of time.
In addition, the plunger and the plunger must be longer than is absolutely necessary by the amount of idling and the plunger protrudes correspondingly more out of its guide in the plunger in the highest secondary pressing position,
In the case of uneven packs, this can cause strong edge pressures on the guide in the press cylinder due to the high post-press pressure, as a result of which the press piston can be damaged by the press cylinder.
According to the present invention, these disadvantages should be eliminated in that the gap between the press bed resting on the support body and the counter-pressure element at the post-pressing point is only so large in relation to the gap at the pre-pressing point,
that the pre-pressed packs can just be moved with certainty under the counter-pressure element of the re-pressing point with the press bed resting on the carrier body.
As a result, the idling of the plunger at the re-pressing point can be reduced considerably. In addition to eliminating the disadvantages mentioned, the press frame can also be built lower than before in this way, so that this press can also be set up in lower rooms and whose production requires less material.
On the accompanying drawing, an embodiment of the subject invention is shown.
Fig. 1 shows an elevation of a hydraulic twin pack press before the start of pressing, Fig. 2 is a side view of Fig. 1, Fig. 3 is a plan view of Fig. 1, Fig. 4 is an elevation corresponding to Fig. 1 after pressing and before the Dre hen of the rotating body and Fig. 5 is a corresponding elevation during the packing and repressing.
1 denotes the frame of a wilings pack press, in which a support body 3 rotatable about an axis 2 is arranged. On this support body 3 rest two press beds 4, which by rotating the support body 3 can be brought to a pre-pressing point, which is also the packing point, and to a post-pressing point.
The press bed 4 located at the pre-press point can be raised by a pressure piston 6 which can be displaced in a cylinder 5 and the press bed 4 located at the post-press point can be raised by a pressure piston 8 which can be moved in a cylinder 7. A fruit grinder 9 is arranged on the frame 1 above the press bed 4 at the prepressing and packing point.
In addition, two counter-pressure plates 10 are mounted here under the fruit mill by means of rollers 11 so that they can be pushed apart when the fruit mill 9 is in operation and against one another when pressing. At the repressing point, the counterpressure element for the pressure piston 8 consists of a plate 12 fastened to the frame 1.
The mode of operation of the press described is explained, for example, with reference to FIGS. 4 and 5: The packs 13 located on the left press bed 4 in FIG. 4 are placed between the plunger 6 and counter pressure plates 10 at a relatively low pressure, e.g.
B. at 15 atm. in the cylinder 5, while the packs 13 located on the right press bed 4 between the pressure piston 8 and the counter pressure plate 12 with a pressure of, for example, 700 atm. have been re-pressed in cylinder 7.
The support body 3 is now rotated by 180 ge, as a result of which the re-pressed packs 13 reach the pre-press point and the pre-pressed packs 13 reach the re-press point.
At the pre-pressing point, the re-pressed packs 13 are now first removed and then freshly packed, the plates 10 are pushed apart and the press bed 4 is lifted to working height by means of the pressure piston 6 (Fig. 5), so that the Grist that escapes from the fruit mill does not fall far and therefore does not splash. Furthermore, this can be done by unpacking at a constant working height.
After unpacking, the plates 10 are pushed against each other and the packs are pre-pressed between the pressure piston 6 and the plates 10. While the re-pressed packs were removed at the pre-press point, as well as repacked and pre-pressed, the pre-pressed packs were re-pressed at the re-press point. As can be seen from Fig. 4,
the gap between the press bed 4 resting on the support body 3 and the counterpressure element 12 at the repressing point is only so large in relation to the interspace at the prepressing point that the pre-pressed packs are just safely under the counterpressure plate 12 when the support body 3 is rotated go and the pressure piston 8 therefore only has to lift the press bed 4 with the packs 13 empty by a small amount when repressing.