CH199327A - Anlage zur Übertragung von Signalen. - Google Patents

Anlage zur Übertragung von Signalen.

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CH199327A
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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  Anlage zur Übertragung von Signalen.    In Übertragungsanlagen, in denen die  Übertragung über Kabel durchgeführt wird,  ist es     wünschenswert,        innnerhalb    eines gege  benen Frequenzbandes eine möglichst grosse  Anzahl von Übertragungskanälen unterzu  bringen.  



  Um dieses gewünschte Ziel zu erreichen  sind     Schmalbandfilter        notwendig;    solche Fil  ter müssen ein schmales Frequenzband durch  lassen, besonders bei den im Bereich der  höheren Frequenzen liegenden     Frequenzka-          nälen.    Diese letztere Bedingung setzt genaue  Abstimmung der Elemente und sehr kleine  Verlustwinkel voraus und hat die bekannten  damit verbundenen Schwierigkeiten zur Folge.  



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Frequenz  bereich dargestellt, wie er bei den     Morristown-          Experimenten    gebraucht wurde (siehe Bell  System     Technical    Journal für Juli 1933).  Mit einem gegenseitigen Abstand der Träger  wellen von 4000 Perioden wird ein Sprech  frequenzband von 2500 Perioden pro     Kanal       übermittelt, wobei sich das Sprechfrequenz  band von 250 bis 2750 Perioden erstreckt.

    Wird die theoretische Bandbreite des Filters  zu 2700 Perioden angenommen, so bleibt ein  Abstand von 1300 Perioden zwischen den  durchgelassenen Bändern (welcher Wert we  niger als 50 % des durchgelassenen Übertra  gungsbandes ausmacht) ; innerhalb dieses Ab  standes sollte die Dämpfung ungefähr 7     Ne-          per    ausmachen, vorausgesetzt dass die von  einem benachbarten Kanal übertragenen Ge  räusche innerhalb vernünftiger Grenzen ge  halten werden sollen.  



  Der Ausdruck     "Übersprechen"    ist in die  sem Zusammenhang nicht angebracht, da das  daraus entstehende Geräusch nicht entziffert  werden     kann.     



  Erfindungsgemäss sind die Signale da  durch paarweise zusammengefasst, dass jedem  Signalpaar eine     Frequenztransponierungsein-          richtung    so zugeordnet ist, dass nach der       Transponierung    die Signalbereiche     eine    solche      Lage im Frequenzbereich des Übertragungs  mittels haben, dass sie als Kanalpaar neben  einander liegen, wobei die obern     Modulations-          frequenzen    der Signale eines jeden Paares  im Frequenzbereich einander zugekehrt sind.  



  Auf diese Weise kann erreicht werden,  dass die zu den zwei Kanälen eines Paares  gehörenden Trägerfrequenzen nahe an den  Grenzen der Frequenzbänder liegen, die durch  dieses Kanalpaar gehen müssen.  



  In der Praxis ist es speziell vorteilhaft,  die nicht gebrauchten     Signal-Seitenbänder    in  den nicht gebrauchten Teilen des Frequenz  bereiches des Übertragungsmittels unterzu  bringen, indem man diese Frequenzbereiche  genügend breit wählt. Die Erfindung ermög  licht eine solche Verteilung der Signalseiten  bänder dank der doppelten Breite der durch  gelassenen und der nicht. durchgelassenen       Frequenzbereichteile.    ohne dass eine Verklei  nerung des nutzbaren Anteils des Frequenz  bereiches eintritt.  



  Auf der Empfängerseite werden vorteil  haft die zwei Seitenbänder eines Paares durch  zwei getrennte Demodulatoren geschickt, wo  bei der eine derselben mit der einen, der an  dere mit der andern der zwei Trägerfrequen  zen beschickt wird.  



  Wird darauf geachtet, dass die Träger  frequenz jedes Kanals genügend stark ist im  Vergleich mit der möglicherweise von der  Trägerfrequenz des andern Kanals herrühren  den Beeinflussung, so kann ein nach dem  Demodulator angeordnetes     Niederfrequenz-          filter    dazu gebraucht. werden, die unerwünsch  ten Frequenzen aufzuhalten.  



  Auf diese Weise kommt man für eine  gegebene Anzahl von Kanälen mit nur der  Hälfte der sonst bei andern bekannten Sy  stemen benötigten Filter aus; zudem verein  facht sich die Konstruktion der Filter, wie  unten erklärt wird.  



  Die Erfindung kann auch auf Anlagen  angewendet werden, in denen die Modulation  und     Demodulation    in zwei Stufen nach Art  eines     Superheterodyne    Empfängers durchge  führt wird.    In diesem Fall besteht der gemeinsame  Übertragungskreis für die zwei Kanäle eines  Paares aus einem     Hilfsmodulator    und einem  zu dessen Eingangskreis gehörenden Band  filter, wobei der     Hilfsmodulator    die dem  Filter zugeführten     Seitenbänder    auf die ge  wünschten Bereichsteile des Frequenzberei  ches des Übertragungsmittels überführt.  



  Die dem     Eingangsbandfilter    zugeführten  Seitenbände werden von zwei     Modulatoren     gewonnen, von denen jeder mit einem der  niederfrequenten Signale und mit örtlich er  zeugten Wellen gespeist wird, deren Fre  quenzen im     obern        bezw.    untern Bereich des  von dem Bandfilter durchgelassenen Fre  quenzbandes liegen. Die Trägerfrequenzen  und Bandfilter sind für alle Kanalpaare  identisch.  



  In einer Anlage dieser beschriebenen Art  kann ein Empfänger     verwendet    werden, in  welchem die vom Übertragungskreis kommen  den Ströme über zwei verschiedene Über  tragungspfade geleitet %erden, wobei ferner  diese letzteren zudem mit einer der zuge  hörigen Trägerfrequenzen beschickt sind;  jeder dieser Pfade enthält einen     Demodu-          lator,    gefolgt von selektiven     Niederfrequenz-          Übertragungsmitteln.     



  Die Erfindung wird im folgenden an  hand der in der beiliegenden Zeichnung     ver-          anschaulichten    Ausführungsbeispiele be  schrieben.  



       Fig.    2 veranschaulicht den sich von 0  bis zirka 40000 Perioden erstreckenden Ge  samtfrequenzbereich eines Übertragungsmit  tels. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind  in diesem Bereich neun Signalkanäle unter  gebracht, wovon acht paarweise so zusammen  gefasst sind, dass die den höchsten übertra  genen Signalfrequenzen zugehörigen Grenz  werte der zu einem Paar zusammengefassten  Kanäle sich praktisch gegenüber liegen,  während die den tiefsten übertragenen Signal  frequenzen zugehörigen Grenzwerte der Sei  tenbänder an die durch den     Bandfilterkreis,     welcher dem Paar von Seitenbändern zuge  ordnet und mit dem     Übertragungsmittel    ge  koppelt ist. abgeschnittenen Frequenzen an-      grenzen.

   Die Übertragungseigenschaften die  ser Filterkreise sind in     Fig.    2 schematisch  durch die Kurven 1 gezeigt.  



  Die Pfeile 2 zeigen die Lage der gewähl  ten Trägerfrequenzen im Frequenzbereich an.  Aus einem Vergleich der     Fig.    2 mit     Fig.1     geht hervor, dass eine Anlage mit einer An  ordnung der Trägerfrequenzen und Seiten  bänder nach     Fig.    2 verglichen mit schon  bekannten Systemen, eine ungefähr 50%ige  Ersparnis an Filtern aufweist, indem jedem  Kanalpaar ein gemeinsamer Filter zugeord  net ist, welcher eine Bandbreite aufweist, die  beide durch das Kanalpaar, das heisst zu  dem Signalpaar gehörenden, durchgelassenen  Bänder umfasst.

   Ferner sind die zwischen  den     Seitenbändern    die unterdrückten Fre  quenzen umfassenden"     Sicherheitsbänder"    un  gefähr doppelt so breit als bei schon be  kannten Systemen; dies gestattet, auch die  unterdrückten, nicht zur Übertragung be  stimmten Seitenbänder gänzlich in den Be  reich der Sicherheitsbänder zu verlegen, wäh  rend trotzdem die Ausnützungsmöglichkeit  des ganzen Übertragungsfrequenzbereiches  erhalten bleibt. Auf diese Weise kann die  durch die Bandfilter am Sende- und     Emp-          fangsende    bewirkte Dämpfung zur Unter  drückung unerwünschter Übertragung und  damit des Übersprechens herangezogen wer  den.  



  Durch den Gebrauch von abgeglichenen       Modulatoren    können die Trägerfrequenzen  mehr oder weniger vollständig unterdrückt  werden; die Dämpfung in der Nähe der Gren  zen der durchgelassenen Bänder kann eben  falls zu dieser Unterdrückung beitragen.  



  Das     Empfängerende    einer nach dem Dia  gramm in     Fig.    2 arbeitenden Anlage     kann     mit den in     Fig.    3 dargestellten Anordnungen       ausgestattet    werden. Bandfilter 4 wählt die  Signalströme von zwei benachbarten Kanälen  und sein     Auslass    ist mit zwei Übertragungs  pfaden 5, 6 verbunden, von welchen jeder  einen Demodulator 7     bezw.    8 und ein Nieder  frequenzfilter 9     bezw.    10 aufweist. In dieser       Fig.    3 sind eine Anzahl Bandfilter 4 gezeigt,    die mit der     Übertragungsleitung    3 verbunden  sind.

   Diese     Bandfilter    4 mögen     zum.    Beispiel  die in     Fig.    2 durch die Kurve 1 dargestellten       Übertragungseigenschaften    aufweisen. Die  von diesem Filter durchgelassenen zu     einem     Paar     zusammengefassten    Seitenbänder werden  auf zwei parallele     Übertragungspfade    5 und 6  geführt, von denen jeder wiederum einen     De-          modulator    7     bezw.    8 enthält.

   Von den zwei  den beiden Seitenbändern zugeordneten Trä  gerfrequenzen wird die eine auf den einen  dieser Demodulatoren geleitet, während die  andere Trägerfrequenz auf den andern     De-          modulator    geführt wird. Dabei ist darauf zu  achten, dass. die     Amplitude    dieser Träger  fiequenzen genügend gross ist im Vergleich  mit dem möglicherweise vom Bandfilter  durchgelassenen Anteil der andern Träger  frequenz, um das     "Übersprechen"    auf den  kleinstmöglichen Wert zu reduzieren.

   Ist  diese Erfordernis erfüllt, so kann das über  den einen Kanal übertragene Signal vom  Demodulator 7 erhalten werden, während das  Signal des andern, vom     Bandfilter    4 durch  gelassenen Kanals vom Demodulator 8 erhal  ten wird. Die mit den     Ausgangskreisen    der  Demodulatoren verbundenen Niederfrequenz  filter 9, 10 übertragen nur den gewünschten       Signalfrequenz-Bereich    und unterdrücken alle  unerwünschten     Frequenzen    ausserhalb dieses  Bereiches.

   Die Wirkungsweise dieser     Demo-          dulatoren    ist     in    den     Fig.        3a    bis     Fig.        3c    gra  phisch dargestellt; die     Fig.        3a    zeigt die von  dem Bandfilter 4 durchgelassenen Frequen  zen.

   Die     Fig.        3b    zeigt die von dem im Aus  gangskreis des     Demodulators    7 angeordneten  Filters 9 durchgelassenen     Signalfrequenzen.     Die     Fig.        3c    zeigt die vom Filter 10 über  tragenen Signalfrequenzen. Die Kurven 11  stellen die     Arbeitscharakteristiken    dieser Fil  ter dar.

      Die     Fig.    4a bis     Fig.    4e veranschaulichen  im     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung,    bei  welchem die Modulation und die     Demodula-          tion    in zwei Stufen ausgeführt sind. ähnlich  wie dies im Prinzip     in    einem     Superhetero-          dyne-Empfäuger    der Fall ist,      Wie aus     Fig.    4a ersichtlich ist, ist für  jeden Kanal ein besonderer erster     Modulator     vorgesehen.

   Um benachbarte Paare von Sei  tenbändern zu bilden, werden die vermittels  des einen dieser Kanäle, welche solch ein  Paar bilden sollen, zu übertragenden Signale  in einem ersten     Modulator    12 der Frequenz  d"     aufmoduliert,    während die     vermittels    des  andern Kanals zu übertragenden Signale  durch den andern ersten     Modulator    13 der  Frequenz     dö        aufmoduliert    werden.  



  Jedem Paar von zwei Kanälen sind zwei       Modulatoren    12 und 13 und ein Bandfilter  mit der Kennlinie 14 zugeordnet, wobei die  Frequenzen<I>d"</I> und<I>d"',</I> wie auch die Kenn  linien 14 der Bandfilter für sämtliche Paare  genau gleich sind. Die Frequenzen d" und     dö     liegen in der Nähe der Bandgrenze A des in       Fig.    4b gezeigten Bandfilters, wobei durch  Kurve 14 die     Dämpfungskennlinie    dieses Fil  ters dargestellt ist. Dieses Filter besitzt eine       Durchlassbandbreite,    welche das schematisch  dargestellte Kanalpaar überdeckt.  



  Ein separater     Hilfsmodulator    15 ist für  jedes Paar von Kanälen vorgesehen, wobei  die Seitenbänder, die von den besagten Band  filtern durchgelassen werden, in diesem     Mo-          dulator    einer Hilfsfrequenz     d"        aufmoduliert     werden. Diese Hilfsfrequenz ist für jedes  Kanalpaar verschieden.  



  Die Ausgangskreise der     Hilfsmodulatoren     sind mit. der Leitung B oder mit andern Über  tragungsmitteln verbunden. Als Folge der be  schriebenen Anordnung werden die Kanal  paare im Frequenzbereich des Übertragungs  mittels ihre richtigen     relativen    Lagen einneh  men; die schrittweisen Überlegungen, die zu  diesem Ergebnis führen, sind in den     Fig.        4a     bis     Fig.    4c     graphisch    dargestellt.  



  Auf der Empfängerseite ist eine Einrich  tung 16 vorhanden, die eine mit der Anzahl  der Kanalpaare identische Anzahl von     Hilfs-          demodulatoren    aufweist. Diese     Hilfsdemodu-          latoren    versetzen die als Übertragungskanäle  dienenden     Seitenbandgruppen    so,     daB    jedes  innerhalb des durchgelassenen Bandes eines  jedem     Seitenbandpaare    individuell zugeord  neten Bandfilters 17 zu liegen kommt.    Diese Filter stimmen also in der     Zahl    mit  der Anzahl der Kanalpaare überein.

   Nachdem  die Seitenbänder jedes Paares mit der Hilfs  frequenz d"     demoduliert    worden sind, werden  sie auf den Eingangskreis ihres Bandfilters  17 geleitet     (Fig.    4d). Nachher werden die aus  dem Ausgangskreis des Filters 17 erhaltenen  Ströme in den Demodulatoren 18 und 19 ver  mittels den Trägerfrequenzen d" und da'     de-          moduliert.    In den     Ausgangskreisen    dieser     De-          modulatoren    sind     Niederfrequenzfilter    ange  ordnet;

   ihre Kennlinien sind in     Fig.    4e durch  die Kurven 20     dargestellt    und so ausgebildet,  dass die Signalfrequenz des     einen    Kanals vom  einen Filter und die Signalfrequenz des an  dern Kanals des Kanalpaares vom andern Fil  ter erhalten wird. Die Frequenzen<I>d"</I> und<I>d"'</I>  werden     vorteilhafterweise    so gewählt, dass sie  über dem zu übermittelnden     Frequenzbereiche     liegen; das gleiche gilt auch für die Seiten  bänder und die     Trägerfrequenzen    d".

   Ist diese  Bedingung erfüllt, so sind keine weiteren  separaten     Filteranordnungen    mehr     notwendig.     Verglichen mit schon bekannten Anordnun  gen sei als Vorteil des in den     Fig.    4a bis       Fig.    4e     dargestellten    Systems die Tatsache  erwähnt,     daB,    bei dessen Verwendung nur die  Hälfte der sonst     verwendeten        Hilfsmodula-          toren    und die     Hälfte    der     Hauptträgerfrequen-          zen        d"    benötigt werden.

   Dem gegenüber liegt  als einziger Nachteil die Notwendigkeit der  Verwendung von zwei     Hilfsträgerfrequenzen          d,    und d"' vor.  



  Da das     Verhältnis        aus    der relativen  Stärke der über     das    Übertragungsmittel emp  fangenen Trägerfrequenz und der     relativen     Stärke des     Trägerfrequenzteils    der Träger  frequenz des     benachbarten    Kanals den Grad  des Übersprechens zwischen den benachbarten  Kanälen     bestimmt,    so ist es wünschenswert,

         daB    die Filter für die     Trägerfrequenzen    eine  maximale Dämpfung     aufweisen.    Die     Grenz-          werte        des    von dem     Filter        durchgelassenen          Frequenzbandes    sollten deshalb so nahe wie  nur immer möglich an dem zu übermittelnden  Frequenzband liegen, um eine gewisse Dämp  fung der Trägerfrequenz zu erzielen. Da zu  dem die Frequenzbänder     eines    jeden Paares      derart nebeneinander angeordnet werden, dass  die die höheren Harmonischen     des    Signal  bandes enthaltenden .

   Bandteile (welche nur  eine kleine Energie aufweisen) einander zu  liegen, so können diese Bänder einander sehr  genähert werden, ohne dass wesentliche  Schwierigkeiten im Ausfiltern der Signal  frequenzen zu     erwarten    sind.  



  Verglichen mit den schon     bekannten    An  ordnungen erhält dadurch das von jedem Fil  ter     durchgelassene    Band ungefähr die dop  pelte Breite. Wird für den gleich grossen  Frequenzbereich des     Übertragungsmittels    eine  gleiche Anzahl von Kanälen vorgesehen, so  bleibt sich der prozentuale Abstand     zwischen     denselben gleich, mit dem     Resultat,    dass auch  ,die Dämpfung bei gleicher Anzahl der Filter  elemente die gleiche bleibt.  



  Dank der doppelten Bandbreite     kann    die       Abstimmung    erleichtert werden, während die  zur Berechnung     und    Konstruktion der Filter  erforderlichen Grössen ebenfalls leichter     er-          mittelt    werden können.  



  Auf der andern Seite kann eine Ersparnis  an     Filtern    (ohne daraus resultierende     Ver-          luste        im     dadurch erzielt  werden, dass jeder Kanal eines Paares auf  ein eigenes Filter geführt wird; in diesem  Fall ist das!     Durchlassband    des     Filters    das  gleiche wie bei der gewöhnlichen Anordnung  der Kanäle, mit dem Unterschied aber, dass  der grössere     Frequenzabstand        zwischen    neben  einanderliegenden Kanalpaaren die von den       Banddurchlassfiltern    zu erfüllenden Bedin  gungen vereinfachen.  



  Umgekehrt kann bei Verwendung der  gleichen Zahl von     Filtern    wie dies in den  schon bekannten Anordnungen der Fall ist,  und für eine gleiche Anzahl von Kanälen, an  Breite des zur Übertragung benötigten Fre  quenzbereiches     gespart    werden.  



  Es sei noch erwähnt, dass zwei Sprach  kanäle     eines    Paares auch zu einem einzigen  Kanal vereinigt werden können, ohne dass  eine     Änderung    der Filter getroffen werden  müsste. Dies ist vorteilhaft, wenn etwa statt  Sprache Musik     übermittelt    werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCII Anlage zur Übertragung von Signalen mittels modulierten Trägerwellen, wobei je dem Signal ein eigener Übertragungskanal innerhalb des Frequenzbereiches des sämt liche Signale übertragenden Übertragungs mittels zugeordnet ist, und bei welcher die den Kanälen entsprechenden Signalleiter mit dem Übertragungsmittel über Frequenztrans- ponierungseinrichtungen verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dassdiese Signale da durch paarweise zusammengefasst sind,
    dass jedem Signalpaar eine Frequenztransponie- rungseinrichtung so zugeordnet ist, dass nach der Transponierung die Signalbereiche eine solche Lage im Frequenzbereich des Übertra- gungsmittels haben, dass sie als Kanalpaar nebeneinander liegen, wobei die obern Modu- lationsfrequenzen der Signale eines jeden Paares im Frequenzbereich einander zuge kehrt sind. UNTERAiiLTSPRü CHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Paar von Kanä len ein Filter zugeordnet ist, wobei das von diesem Filter durchgelassene Fre quenzband so breit ist, dass es beide zu einem Signalpaar gehörenden übertrage nen Signalbänder umfasst. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass an der Empfängerseite zwecks Gewinnung der Signale eines Über- tragungskanalpaares ein Bandfilter ange ordnet ist, dessen Ausgangskreis mit zwei Empfangspfaden verbunden ist, von wel chen jeder einen Demodulator und ein. Niederfrequenzfilter enthält. d.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Frequenztransponie- rungseirnrichtung zwei Modulatoren ent hält, einen für jeden Kanal eines Paares, das Ganze derart, dass jeder -dieser Modu- latoren mit lokalen Schwingungsquellen versehen ist, deren Frequenzen im obern bezw. untern Bereich eines Durchlassband- filters liegen,
    welches an den Ausgangs- kreis der erwähnten Modulatoren ange- schlossen ist. 4. Anlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Ausgangskreis des erwähnten Filters mit einem weiteren lltodulator verbunden ist. 5. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB an der Empfänger seite vor dem erwähnten Bandfilter ein Hilfsmodulator angeordnet isst.
CH199327D 1935-04-30 1936-04-16 Anlage zur Übertragung von Signalen. CH199327A (de)

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