Anlage zur Übertragung von Signalen. In Übertragungsanlagen, in denen die Übertragung über Kabel durchgeführt wird, ist es wünschenswert, innnerhalb eines gege benen Frequenzbandes eine möglichst grosse Anzahl von Übertragungskanälen unterzu bringen.
Um dieses gewünschte Ziel zu erreichen sind Schmalbandfilter notwendig; solche Fil ter müssen ein schmales Frequenzband durch lassen, besonders bei den im Bereich der höheren Frequenzen liegenden Frequenzka- nälen. Diese letztere Bedingung setzt genaue Abstimmung der Elemente und sehr kleine Verlustwinkel voraus und hat die bekannten damit verbundenen Schwierigkeiten zur Folge.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Frequenz bereich dargestellt, wie er bei den Morristown- Experimenten gebraucht wurde (siehe Bell System Technical Journal für Juli 1933). Mit einem gegenseitigen Abstand der Träger wellen von 4000 Perioden wird ein Sprech frequenzband von 2500 Perioden pro Kanal übermittelt, wobei sich das Sprechfrequenz band von 250 bis 2750 Perioden erstreckt.
Wird die theoretische Bandbreite des Filters zu 2700 Perioden angenommen, so bleibt ein Abstand von 1300 Perioden zwischen den durchgelassenen Bändern (welcher Wert we niger als 50 % des durchgelassenen Übertra gungsbandes ausmacht) ; innerhalb dieses Ab standes sollte die Dämpfung ungefähr 7 Ne- per ausmachen, vorausgesetzt dass die von einem benachbarten Kanal übertragenen Ge räusche innerhalb vernünftiger Grenzen ge halten werden sollen.
Der Ausdruck "Übersprechen" ist in die sem Zusammenhang nicht angebracht, da das daraus entstehende Geräusch nicht entziffert werden kann.
Erfindungsgemäss sind die Signale da durch paarweise zusammengefasst, dass jedem Signalpaar eine Frequenztransponierungsein- richtung so zugeordnet ist, dass nach der Transponierung die Signalbereiche eine solche Lage im Frequenzbereich des Übertragungs mittels haben, dass sie als Kanalpaar neben einander liegen, wobei die obern Modulations- frequenzen der Signale eines jeden Paares im Frequenzbereich einander zugekehrt sind.
Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die zu den zwei Kanälen eines Paares gehörenden Trägerfrequenzen nahe an den Grenzen der Frequenzbänder liegen, die durch dieses Kanalpaar gehen müssen.
In der Praxis ist es speziell vorteilhaft, die nicht gebrauchten Signal-Seitenbänder in den nicht gebrauchten Teilen des Frequenz bereiches des Übertragungsmittels unterzu bringen, indem man diese Frequenzbereiche genügend breit wählt. Die Erfindung ermög licht eine solche Verteilung der Signalseiten bänder dank der doppelten Breite der durch gelassenen und der nicht. durchgelassenen Frequenzbereichteile. ohne dass eine Verklei nerung des nutzbaren Anteils des Frequenz bereiches eintritt.
Auf der Empfängerseite werden vorteil haft die zwei Seitenbänder eines Paares durch zwei getrennte Demodulatoren geschickt, wo bei der eine derselben mit der einen, der an dere mit der andern der zwei Trägerfrequen zen beschickt wird.
Wird darauf geachtet, dass die Träger frequenz jedes Kanals genügend stark ist im Vergleich mit der möglicherweise von der Trägerfrequenz des andern Kanals herrühren den Beeinflussung, so kann ein nach dem Demodulator angeordnetes Niederfrequenz- filter dazu gebraucht. werden, die unerwünsch ten Frequenzen aufzuhalten.
Auf diese Weise kommt man für eine gegebene Anzahl von Kanälen mit nur der Hälfte der sonst bei andern bekannten Sy stemen benötigten Filter aus; zudem verein facht sich die Konstruktion der Filter, wie unten erklärt wird.
Die Erfindung kann auch auf Anlagen angewendet werden, in denen die Modulation und Demodulation in zwei Stufen nach Art eines Superheterodyne Empfängers durchge führt wird. In diesem Fall besteht der gemeinsame Übertragungskreis für die zwei Kanäle eines Paares aus einem Hilfsmodulator und einem zu dessen Eingangskreis gehörenden Band filter, wobei der Hilfsmodulator die dem Filter zugeführten Seitenbänder auf die ge wünschten Bereichsteile des Frequenzberei ches des Übertragungsmittels überführt.
Die dem Eingangsbandfilter zugeführten Seitenbände werden von zwei Modulatoren gewonnen, von denen jeder mit einem der niederfrequenten Signale und mit örtlich er zeugten Wellen gespeist wird, deren Fre quenzen im obern bezw. untern Bereich des von dem Bandfilter durchgelassenen Fre quenzbandes liegen. Die Trägerfrequenzen und Bandfilter sind für alle Kanalpaare identisch.
In einer Anlage dieser beschriebenen Art kann ein Empfänger verwendet werden, in welchem die vom Übertragungskreis kommen den Ströme über zwei verschiedene Über tragungspfade geleitet %erden, wobei ferner diese letzteren zudem mit einer der zuge hörigen Trägerfrequenzen beschickt sind; jeder dieser Pfade enthält einen Demodu- lator, gefolgt von selektiven Niederfrequenz- Übertragungsmitteln.
Die Erfindung wird im folgenden an hand der in der beiliegenden Zeichnung ver- anschaulichten Ausführungsbeispiele be schrieben.
Fig. 2 veranschaulicht den sich von 0 bis zirka 40000 Perioden erstreckenden Ge samtfrequenzbereich eines Übertragungsmit tels. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind in diesem Bereich neun Signalkanäle unter gebracht, wovon acht paarweise so zusammen gefasst sind, dass die den höchsten übertra genen Signalfrequenzen zugehörigen Grenz werte der zu einem Paar zusammengefassten Kanäle sich praktisch gegenüber liegen, während die den tiefsten übertragenen Signal frequenzen zugehörigen Grenzwerte der Sei tenbänder an die durch den Bandfilterkreis, welcher dem Paar von Seitenbändern zuge ordnet und mit dem Übertragungsmittel ge koppelt ist. abgeschnittenen Frequenzen an- grenzen.
Die Übertragungseigenschaften die ser Filterkreise sind in Fig. 2 schematisch durch die Kurven 1 gezeigt.
Die Pfeile 2 zeigen die Lage der gewähl ten Trägerfrequenzen im Frequenzbereich an. Aus einem Vergleich der Fig. 2 mit Fig.1 geht hervor, dass eine Anlage mit einer An ordnung der Trägerfrequenzen und Seiten bänder nach Fig. 2 verglichen mit schon bekannten Systemen, eine ungefähr 50%ige Ersparnis an Filtern aufweist, indem jedem Kanalpaar ein gemeinsamer Filter zugeord net ist, welcher eine Bandbreite aufweist, die beide durch das Kanalpaar, das heisst zu dem Signalpaar gehörenden, durchgelassenen Bänder umfasst.
Ferner sind die zwischen den Seitenbändern die unterdrückten Fre quenzen umfassenden" Sicherheitsbänder" un gefähr doppelt so breit als bei schon be kannten Systemen; dies gestattet, auch die unterdrückten, nicht zur Übertragung be stimmten Seitenbänder gänzlich in den Be reich der Sicherheitsbänder zu verlegen, wäh rend trotzdem die Ausnützungsmöglichkeit des ganzen Übertragungsfrequenzbereiches erhalten bleibt. Auf diese Weise kann die durch die Bandfilter am Sende- und Emp- fangsende bewirkte Dämpfung zur Unter drückung unerwünschter Übertragung und damit des Übersprechens herangezogen wer den.
Durch den Gebrauch von abgeglichenen Modulatoren können die Trägerfrequenzen mehr oder weniger vollständig unterdrückt werden; die Dämpfung in der Nähe der Gren zen der durchgelassenen Bänder kann eben falls zu dieser Unterdrückung beitragen.
Das Empfängerende einer nach dem Dia gramm in Fig. 2 arbeitenden Anlage kann mit den in Fig. 3 dargestellten Anordnungen ausgestattet werden. Bandfilter 4 wählt die Signalströme von zwei benachbarten Kanälen und sein Auslass ist mit zwei Übertragungs pfaden 5, 6 verbunden, von welchen jeder einen Demodulator 7 bezw. 8 und ein Nieder frequenzfilter 9 bezw. 10 aufweist. In dieser Fig. 3 sind eine Anzahl Bandfilter 4 gezeigt, die mit der Übertragungsleitung 3 verbunden sind.
Diese Bandfilter 4 mögen zum. Beispiel die in Fig. 2 durch die Kurve 1 dargestellten Übertragungseigenschaften aufweisen. Die von diesem Filter durchgelassenen zu einem Paar zusammengefassten Seitenbänder werden auf zwei parallele Übertragungspfade 5 und 6 geführt, von denen jeder wiederum einen De- modulator 7 bezw. 8 enthält.
Von den zwei den beiden Seitenbändern zugeordneten Trä gerfrequenzen wird die eine auf den einen dieser Demodulatoren geleitet, während die andere Trägerfrequenz auf den andern De- modulator geführt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass. die Amplitude dieser Träger fiequenzen genügend gross ist im Vergleich mit dem möglicherweise vom Bandfilter durchgelassenen Anteil der andern Träger frequenz, um das "Übersprechen" auf den kleinstmöglichen Wert zu reduzieren.
Ist diese Erfordernis erfüllt, so kann das über den einen Kanal übertragene Signal vom Demodulator 7 erhalten werden, während das Signal des andern, vom Bandfilter 4 durch gelassenen Kanals vom Demodulator 8 erhal ten wird. Die mit den Ausgangskreisen der Demodulatoren verbundenen Niederfrequenz filter 9, 10 übertragen nur den gewünschten Signalfrequenz-Bereich und unterdrücken alle unerwünschten Frequenzen ausserhalb dieses Bereiches.
Die Wirkungsweise dieser Demo- dulatoren ist in den Fig. 3a bis Fig. 3c gra phisch dargestellt; die Fig. 3a zeigt die von dem Bandfilter 4 durchgelassenen Frequen zen.
Die Fig. 3b zeigt die von dem im Aus gangskreis des Demodulators 7 angeordneten Filters 9 durchgelassenen Signalfrequenzen. Die Fig. 3c zeigt die vom Filter 10 über tragenen Signalfrequenzen. Die Kurven 11 stellen die Arbeitscharakteristiken dieser Fil ter dar.
Die Fig. 4a bis Fig. 4e veranschaulichen im Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem die Modulation und die Demodula- tion in zwei Stufen ausgeführt sind. ähnlich wie dies im Prinzip in einem Superhetero- dyne-Empfäuger der Fall ist, Wie aus Fig. 4a ersichtlich ist, ist für jeden Kanal ein besonderer erster Modulator vorgesehen.
Um benachbarte Paare von Sei tenbändern zu bilden, werden die vermittels des einen dieser Kanäle, welche solch ein Paar bilden sollen, zu übertragenden Signale in einem ersten Modulator 12 der Frequenz d" aufmoduliert, während die vermittels des andern Kanals zu übertragenden Signale durch den andern ersten Modulator 13 der Frequenz dö aufmoduliert werden.
Jedem Paar von zwei Kanälen sind zwei Modulatoren 12 und 13 und ein Bandfilter mit der Kennlinie 14 zugeordnet, wobei die Frequenzen<I>d"</I> und<I>d"',</I> wie auch die Kenn linien 14 der Bandfilter für sämtliche Paare genau gleich sind. Die Frequenzen d" und dö liegen in der Nähe der Bandgrenze A des in Fig. 4b gezeigten Bandfilters, wobei durch Kurve 14 die Dämpfungskennlinie dieses Fil ters dargestellt ist. Dieses Filter besitzt eine Durchlassbandbreite, welche das schematisch dargestellte Kanalpaar überdeckt.
Ein separater Hilfsmodulator 15 ist für jedes Paar von Kanälen vorgesehen, wobei die Seitenbänder, die von den besagten Band filtern durchgelassen werden, in diesem Mo- dulator einer Hilfsfrequenz d" aufmoduliert werden. Diese Hilfsfrequenz ist für jedes Kanalpaar verschieden.
Die Ausgangskreise der Hilfsmodulatoren sind mit. der Leitung B oder mit andern Über tragungsmitteln verbunden. Als Folge der be schriebenen Anordnung werden die Kanal paare im Frequenzbereich des Übertragungs mittels ihre richtigen relativen Lagen einneh men; die schrittweisen Überlegungen, die zu diesem Ergebnis führen, sind in den Fig. 4a bis Fig. 4c graphisch dargestellt.
Auf der Empfängerseite ist eine Einrich tung 16 vorhanden, die eine mit der Anzahl der Kanalpaare identische Anzahl von Hilfs- demodulatoren aufweist. Diese Hilfsdemodu- latoren versetzen die als Übertragungskanäle dienenden Seitenbandgruppen so, daB jedes innerhalb des durchgelassenen Bandes eines jedem Seitenbandpaare individuell zugeord neten Bandfilters 17 zu liegen kommt. Diese Filter stimmen also in der Zahl mit der Anzahl der Kanalpaare überein.
Nachdem die Seitenbänder jedes Paares mit der Hilfs frequenz d" demoduliert worden sind, werden sie auf den Eingangskreis ihres Bandfilters 17 geleitet (Fig. 4d). Nachher werden die aus dem Ausgangskreis des Filters 17 erhaltenen Ströme in den Demodulatoren 18 und 19 ver mittels den Trägerfrequenzen d" und da' de- moduliert. In den Ausgangskreisen dieser De- modulatoren sind Niederfrequenzfilter ange ordnet;
ihre Kennlinien sind in Fig. 4e durch die Kurven 20 dargestellt und so ausgebildet, dass die Signalfrequenz des einen Kanals vom einen Filter und die Signalfrequenz des an dern Kanals des Kanalpaares vom andern Fil ter erhalten wird. Die Frequenzen<I>d"</I> und<I>d"'</I> werden vorteilhafterweise so gewählt, dass sie über dem zu übermittelnden Frequenzbereiche liegen; das gleiche gilt auch für die Seiten bänder und die Trägerfrequenzen d".
Ist diese Bedingung erfüllt, so sind keine weiteren separaten Filteranordnungen mehr notwendig. Verglichen mit schon bekannten Anordnun gen sei als Vorteil des in den Fig. 4a bis Fig. 4e dargestellten Systems die Tatsache erwähnt, daB, bei dessen Verwendung nur die Hälfte der sonst verwendeten Hilfsmodula- toren und die Hälfte der Hauptträgerfrequen- zen d" benötigt werden.
Dem gegenüber liegt als einziger Nachteil die Notwendigkeit der Verwendung von zwei Hilfsträgerfrequenzen d, und d"' vor.
Da das Verhältnis aus der relativen Stärke der über das Übertragungsmittel emp fangenen Trägerfrequenz und der relativen Stärke des Trägerfrequenzteils der Träger frequenz des benachbarten Kanals den Grad des Übersprechens zwischen den benachbarten Kanälen bestimmt, so ist es wünschenswert,
daB die Filter für die Trägerfrequenzen eine maximale Dämpfung aufweisen. Die Grenz- werte des von dem Filter durchgelassenen Frequenzbandes sollten deshalb so nahe wie nur immer möglich an dem zu übermittelnden Frequenzband liegen, um eine gewisse Dämp fung der Trägerfrequenz zu erzielen. Da zu dem die Frequenzbänder eines jeden Paares derart nebeneinander angeordnet werden, dass die die höheren Harmonischen des Signal bandes enthaltenden .
Bandteile (welche nur eine kleine Energie aufweisen) einander zu liegen, so können diese Bänder einander sehr genähert werden, ohne dass wesentliche Schwierigkeiten im Ausfiltern der Signal frequenzen zu erwarten sind.
Verglichen mit den schon bekannten An ordnungen erhält dadurch das von jedem Fil ter durchgelassene Band ungefähr die dop pelte Breite. Wird für den gleich grossen Frequenzbereich des Übertragungsmittels eine gleiche Anzahl von Kanälen vorgesehen, so bleibt sich der prozentuale Abstand zwischen denselben gleich, mit dem Resultat, dass auch ,die Dämpfung bei gleicher Anzahl der Filter elemente die gleiche bleibt.
Dank der doppelten Bandbreite kann die Abstimmung erleichtert werden, während die zur Berechnung und Konstruktion der Filter erforderlichen Grössen ebenfalls leichter er- mittelt werden können.
Auf der andern Seite kann eine Ersparnis an Filtern (ohne daraus resultierende Ver- luste im dadurch erzielt werden, dass jeder Kanal eines Paares auf ein eigenes Filter geführt wird; in diesem Fall ist das! Durchlassband des Filters das gleiche wie bei der gewöhnlichen Anordnung der Kanäle, mit dem Unterschied aber, dass der grössere Frequenzabstand zwischen neben einanderliegenden Kanalpaaren die von den Banddurchlassfiltern zu erfüllenden Bedin gungen vereinfachen.
Umgekehrt kann bei Verwendung der gleichen Zahl von Filtern wie dies in den schon bekannten Anordnungen der Fall ist, und für eine gleiche Anzahl von Kanälen, an Breite des zur Übertragung benötigten Fre quenzbereiches gespart werden.
Es sei noch erwähnt, dass zwei Sprach kanäle eines Paares auch zu einem einzigen Kanal vereinigt werden können, ohne dass eine Änderung der Filter getroffen werden müsste. Dies ist vorteilhaft, wenn etwa statt Sprache Musik übermittelt werden soll.
System for the transmission of signals. In transmission systems in which the transmission is carried out via cable, it is desirable to accommodate the largest possible number of transmission channels within a given frequency band.
To achieve this desired goal, narrow band filters are necessary; Such filters must allow a narrow frequency band to pass through, especially with the frequency channels in the range of higher frequencies. This latter condition requires precise coordination of the elements and very small loss angles and results in the known difficulties associated therewith.
In Fig. 1 of the drawing, a frequency range is shown as it was used in the Morristown experiments (see Bell System Technical Journal for July 1933). With a mutual spacing of the carrier waves of 4000 periods, a speech frequency band of 2500 periods per channel is transmitted, the speech frequency band extending from 250 to 2750 periods.
If the theoretical bandwidth of the filter is assumed to be 2700 periods, there remains a gap of 1300 periods between the bands that are allowed to pass (which value is less than 50% of the transmission band allowed to pass); within this distance, the attenuation should be approximately 7 ners, provided that the noise transmitted by an adjacent channel is kept within reasonable limits.
The term "crosstalk" is inappropriate in this context, as the resulting noise cannot be deciphered.
According to the invention, the signals are combined in pairs so that a frequency transposition device is assigned to each signal pair in such a way that, after transposition, the signal areas are in such a position in the frequency range of the transmission that they are next to each other as a channel pair, with the upper modulation frequencies the signals of each pair face each other in the frequency domain.
In this way it can be achieved that the carrier frequencies belonging to the two channels of a pair are close to the limits of the frequency bands which have to go through this channel pair.
In practice, it is particularly advantageous to accommodate the unused signal sidebands in the unused parts of the frequency range of the transmission medium by choosing these frequency ranges sufficiently wide. The invention made light such a distribution of the signal side bands thanks to the double width of the passed and the not. Passed frequency range parts. without reducing the usable portion of the frequency range.
On the receiver side, the two sidebands of a pair are advantageously sent through two separate demodulators, where one of the same is charged with one and the other with the other of the two carrier frequencies.
If care is taken to ensure that the carrier frequency of each channel is sufficiently strong in comparison with the influence possibly originating from the carrier frequency of the other channel, a low-frequency filter arranged after the demodulator can be used for this purpose. will stop the undesirable frequencies.
In this way you get by for a given number of channels with only half of the filters otherwise required in other known Sy systems; In addition, the construction of the filter is simplified, as will be explained below.
The invention can also be applied to systems in which the modulation and demodulation is carried out in two stages in the manner of a superheterodyne receiver. In this case, the common transmission circuit for the two channels of a pair consists of an auxiliary modulator and a band filter belonging to its input circuit, the auxiliary modulator transferring the side bands fed to the filter to the desired area parts of the frequency range of the transmission medium.
The side bands fed to the input band filter are obtained from two modulators, each of which is fed with one of the low-frequency signals and with locally generated waves, the frequencies of which in the upper or lower regions. lie below the range of the frequency band passed by the band filter. The carrier frequencies and band filters are identical for all channel pairs.
In a system of the type described, a receiver can be used in which the currents coming from the transmission circuit are routed to earth via two different transmission paths, the latter also being charged with one of the associated carrier frequencies; each of these paths contains a demodulator followed by selective low frequency transmission means.
The invention is described below with reference to the exemplary embodiments illustrated in the accompanying drawing.
Fig. 2 illustrates the total frequency range of a transmission medium extending from 0 to approximately 40,000 periods. As can be seen from the figure, nine signal channels are housed in this area, eight of which are grouped in pairs so that the limit values of the channels combined to form a pair are practically opposite each other, while the lowest ones are transmitted Signal frequencies associated limit values of the side bands to those through the band filter circuit, which assigns the pair of side bands and is coupled to the transmission means. adjoin cut-off frequencies.
The transmission properties of these filter circuits are shown schematically in FIG. 2 by curves 1.
The arrows 2 indicate the position of the chosen carrier frequencies in the frequency range. A comparison of FIG. 2 with FIG. 1 shows that a system with an arrangement of the carrier frequencies and sidebands according to FIG. 2 compared with already known systems, has an approximately 50% saving in filters by adding one channel pair to each channel pair common filter is allocated, which has a bandwidth which comprises both bands that are allowed to pass by the channel pair, that is to say belonging to the signal pair.
Furthermore, the "safety bands" comprising the suppressed frequencies between the sidebands are roughly twice as wide as in the case of already known systems; this allows the suppressed side bands not intended for transmission to be completely moved into the area of the security bands, while the possibility of utilizing the entire transmission frequency range is retained. In this way, the attenuation caused by the band filters at the transmitting and receiving ends can be used to suppress undesired transmission and thus crosstalk.
By using balanced modulators, the carrier frequencies can be more or less completely suppressed; the attenuation in the vicinity of the limits of the transmitted bands can also contribute to this suppression.
The receiving end of a system operating according to the diagram in FIG. 2 can be equipped with the arrangements shown in FIG. Band filter 4 selects the signal streams from two adjacent channels and its outlet is connected to two transmission paths 5, 6, each of which has a demodulator 7 respectively. 8 and a low frequency filter 9 respectively. 10 has. In this FIG. 3 a number of band filters 4 are shown which are connected to the transmission line 3.
These band filters 4 like to. Example have the transmission properties shown in FIG. 2 by curve 1. The sidebands that are passed through by this filter are combined to form a pair and are routed to two parallel transmission paths 5 and 6, each of which in turn has a demodulator 7 or 8 contains.
Of the two carrier frequencies assigned to the two sidebands, one is routed to one of these demodulators, while the other carrier frequency is routed to the other demodulator. Care must be taken that the amplitude of these carrier frequencies is sufficiently large in comparison with the portion of the other carrier frequency that the bandpass filter may allow through in order to reduce the "crosstalk" to the smallest possible value.
If this requirement is met, the signal transmitted via the one channel can be obtained from the demodulator 7, while the signal from the other channel, which is allowed through by the band filter 4, is obtained from the demodulator 8. The low-frequency filters 9, 10 connected to the output circuits of the demodulators only transmit the desired signal frequency range and suppress all undesired frequencies outside this range.
The mode of operation of these demodulators is shown graphically in FIGS. 3a to 3c; 3a shows the frequencies passed by the band filter 4.
3b shows the signal frequencies passed by the filter 9 arranged in the output circuit of the demodulator 7. 3c shows the signal frequencies transmitted by the filter 10. The curves 11 represent the working characteristics of these filters.
FIGS. 4a to 4e illustrate the exemplary embodiment of the invention in which the modulation and the demodulation are carried out in two stages. similar to how this is the case in principle in a superheterodyne receiver. As can be seen from FIG. 4a, a special first modulator is provided for each channel.
In order to form adjacent pairs of side bands, the signals to be transmitted by means of one of these channels, which are to form such a pair, are modulated in a first modulator 12 of frequency d ", while the signals to be transmitted by means of the other channel are modulated by the other first modulator 13 of the frequency dö are modulated.
Two modulators 12 and 13 and a band filter with the characteristic curve 14 are assigned to each pair of two channels, the frequencies <I> d "</I> and <I> d" ', </I> as well as the characteristic curves 14 the band filters are exactly the same for all pairs. The frequencies d "and dö are in the vicinity of the band limit A of the band filter shown in FIG. 4b, the attenuation characteristic of this filter being shown by curve 14. This filter has a pass bandwidth which covers the channel pair shown schematically.
A separate auxiliary modulator 15 is provided for each pair of channels, the sidebands which are allowed to pass through said band filters being modulated in this modulator to an auxiliary frequency d ″. This auxiliary frequency is different for each channel pair.
The output circuits of the auxiliary modulators are with. the line B or other transmission means connected. As a result of the arrangement be written, the channel pairs in the frequency range of transmission by means of their correct relative positions einneh men; the step-by-step considerations which lead to this result are shown graphically in FIGS. 4a to 4c.
On the receiver side there is a device 16 which has a number of auxiliary demodulators that is identical to the number of channel pairs. These auxiliary demodulators offset the sideband groups serving as transmission channels in such a way that each band filter 17 individually assigned to each sideband pair comes to lie within the transmitted band. The number of these filters corresponds to the number of channel pairs.
After the sidebands of each pair have been demodulated with the auxiliary frequency d ", they are passed to the input circuit of their band filter 17 (FIG. 4d). The currents obtained from the output circuit of the filter 17 are then in the demodulators 18 and 19 by means of the Carrier frequencies d "and da 'demodulated. Low-frequency filters are located in the output circuits of these demodulators;
their characteristics are shown in Fig. 4e by the curves 20 and designed so that the signal frequency of one channel is obtained from one filter and the signal frequency of the other channel of the channel pair is obtained from the other filter. The frequencies <I> d "</I> and <I> d" '</I> are advantageously chosen so that they are above the frequency range to be transmitted; the same applies to the side bands and the carrier frequencies d ".
If this condition is met, no further separate filter arrangements are necessary. Compared with already known arrangements, one advantage of the system shown in FIGS. 4a to 4e is the fact that when it is used, only half of the auxiliary modulators otherwise used and half of the main carrier frequencies d ″ are required .
On the other hand, the only disadvantage is the need to use two subcarrier frequencies d 1 and d "'.
Since the ratio of the relative strength of the carrier frequency received via the transmission means and the relative strength of the carrier frequency part of the carrier frequency of the adjacent channel determines the degree of crosstalk between the adjacent channels, it is desirable
that the filters for the carrier frequencies have a maximum attenuation. The limit values of the frequency band allowed through by the filter should therefore be as close as possible to the frequency band to be transmitted in order to achieve a certain attenuation of the carrier frequency. Since the frequency bands of each pair are arranged side by side in such a way that those containing the higher harmonics of the signal band.
If parts of the band (which have only a small amount of energy) lie to one another, these bands can be brought very close to one another without significant difficulties in filtering out the signal frequencies.
Compared with the already known arrangements, the band that is let through by each Fil ter is approximately twice the width. If the same number of channels is provided for the same frequency range of the transmission medium, the percentage distance between them remains the same, with the result that the attenuation also remains the same with the same number of filter elements.
Thanks to the double bandwidth, coordination can be made easier, while the parameters required for calculating and designing the filters can also be determined more easily.
On the other hand, a saving in filters can be achieved without resulting losses in that each channel of a pair is routed to its own filter; in this case the pass band of the filter is the same as with the usual arrangement of the Channels, with the difference, however, that the greater frequency spacing between adjacent pairs of channels simplify the conditions to be met by the bandpass filters.
Conversely, when using the same number of filters as is the case in the already known arrangements, and for the same number of channels, the width of the frequency range required for transmission can be saved.
It should also be mentioned that two voice channels of a pair can also be combined into a single channel without having to change the filter. This is advantageous if, for example, music is to be transmitted instead of speech.