CH199334A - Radioempfangsgerät. - Google Patents

Radioempfangsgerät.

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CH199334A
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America Radio Corporation Of
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Description


      Radioempfangsgerät.       Die Erfindung bezieht sich auf Radio  empfangsgeräte und hat den Zweck, eine Vor  richtung zu schaffen, die gestattet, ein solches  Gerät auf einfache Weise genau auf eine be  stimmte Station abzustimmen.  



  Es war bisher üblich, Radioempfangs  geräte mit Hilfe eines     Knopfes    abzustimmen,  der mittels einer verzögerten Übertragung  mit den     Abstimmkondensatoren    gekuppelt  war. Diese     Übertragung    war erforderlich  wegen der hohen Selektivität des Empfän  gers, insbesondere eines Empfängers der       Überlagerungstype.    Auch in     diesem    Fall war  jedoch eine genaue     Abstimmung    noch sehr  schwer zu erreichen, z.

   B. bei Anwendung  von     selbsttätiger        Lautstärkeregelung,    bei  der sich infolge des Umstandes, dass die  Lautstärke konstant gehalten wird, der  Punkt, wo die genaue     Abstimmung    erreicht  ist, sehr schwer bestimmen lässt. Zur Beseiti  gung dieses Übelstandes waren häufig be  sondere Vorrichtungen zur Erleichterung der       Abstimmung    erforderlich.    Es sind     bereits    Vorrichtungen bekannt,  mittels deren bei einer ungefähren Abstim  mung auf eine Trägerwelle die die     Ab-          stimmung    bestimmenden Grössen selbsttätig  derart nachgeregelt werden, dass genaue Ab  stimmung erreicht wird.

   Die     Erfindung    be  steht aus einer Vereinigung einer derartigen  Korrekturvorrichtung     mit    einer     Abstimm-          vorrichtung        (Knopf.    Scheibe oder     dergl.)    zur  ungefähren     Abstimmung    auf die Trägerwelle,  wobei diese     Abstimmvorrichtung        @in    mehrere,  durch mechanische Hilfsmittel, z. B. durch  Nocken, Anschläge, oder     dergl.    bestimmte  feste Stellungen gebracht werden kann. Es  wird auf diese Weise ein Apparat erhalten,  der sich äusserst einfach und übersichtlich       bedienen    lässt.  



  Der     erwähnten    selbsttätigen     Abstim-          mungs,#korrdktur    haftet noch der     Übelstand    an,       daU,        wann.        sie        zum        Beispiel        bei    einem Gerät  .der     überlagerungs,type        angewendet    wird, die  Frequenz des örtlichen     Oszillators    über einen  ziemlich grossen     Änderungsbereich    des Ab-           stimmkondensators    konstant gehalten wird.

    Es ist infolgedessen schwierig, auf eine Sta  tion abzustimmen, deren Frequenz nur wenig  von derjenigen der Station abweicht, auf die  bereits abgestimmt war und eine solche Sta  tion wird bei der Abstimmung gleichsam  überschlagen. Es sind daher zweckmässig  ferner     Mittel    vorgesehen, die bewirken,     dass,     bevor eine feste     Stellung    der     Abstimmvor-          richtung    erreicht wird, die die Abstimmung       selbsttätig    nachregelnde     Vorrichtung    vor  übergehend unwirksam gemacht wird. Dies  erfolgt zweckmässig unmittelbar bevor der       Abstimmkondensator    die Stellung erreicht.

    bei der auf die dieser Stellung entsprechende  Station abgestimmt     ist.    Ist jedoch der     Ab-          stimmkondensator    in die genannte Stellung  gebracht, so wird die selbsttätige     Abstimm-          vorrichtung    wieder     wirksam    gemacht,     worauf          selbsttätig    eine genaue Abstimmung erreicht  wird. Es wird dadurch bei     Apparaten    mit       selbsttätiger        Lautstärkeregelung    der weitere  Vorteil erhalten, dass die Abstimmung voll  kommen geräuschlos     vorsichgeht.     



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele des Gegenstandes der     Er-          findung.     



  In     Fig.    1 ist die Schaltung eines Gerätes  der     Überlagerungstype        dargestellt.    A be  zeichnet die     Antenne,        die        mit    dem     Ein-          gangskreis        des        Verstärkers        gekoppelt    ist.

         Dieser        Kreis    enthält einen     veränjderlichen     Kondensator 1 und kann wie üblich mit  einem     Hochfrequenzverstärker,    der der Ein  fachheit halber in der Figur nicht dar  gestellt     ist,        gekoppelt    werden.

       Die        Hoch-          frequenzschwingnngen    werden in der     Vor-          richtung    2     mit    von einem örtlichen     Oszillator     19     erzeugten    Schwingungen     kombiniert    und       detektiert.    Der     Filter    3, 5 ist auf die Zwi  schenfrequenz abgestimmt.

   Es ist ferner ein       Verstärker    4 für     Zwischenfrequenzschwin-          gungen        vorgesehen,    in     dessen        Ausgangskreis     ein Netzwerk     M    geschaltet ist.

       Letzteres        ist     mit     einem    zweiten     Detektor    verbunden, der  aus einer     Zweiweggleichrichterröhre        besteht.     Die beiden Anoden 8 und 9 dieser     Röhre     sind mit den Enden des auf die Zwischen-         frequenz        abgestimmten        Kreises    7 verbunden.  der mit     dem        Kreis    6     induktiv    gekoppelt ist.

         Es        ist    ferner der die     höchste    Wechselspan  nung     gegen        Erde        besitzende        Punkte    des       Kreises    6 über einen     Kondensator    10 mit  dem     Mittelpunkt    11     derr        Selbstinduktions-          spule    7' des Kreises 7 verbunden.

       Dieser        Mit-          telpunkt    11 ist     ausserdem    mit     dem    gemein  samen     Punkt    von zwei     gleichen    Widerstän  den     12.    und 13 verbunden, deren andere Enden  mit der     Kathode    8'     bezw.    der Kathode 9'  verbunden sind.

       Zwischen    den beiden Katho  den liegt der     Kondensator    14 und die Ka  thode 9'     ist        geerdet.    Die     detektierte        Nieder-          frequenzspannung    wird über den     Leiter    15  und den     Kondensator    1:

  6 einem nicht     darge-          stellten        Niederfrequenzverstärker        zugeführt.          t\ber    den     Leiter    17 findet die     selbsttätige          Lantstärkeregelung        statt.     



  Die die     Frequenz    des     örtlichen        Oszillators          bestimmende        Vorrichtung        weist    einen ab  gestimmten Kreis     1,8    auf,     dessen    veränder  licher     Kondensator    20 mit dem     Abstimm-          organ        mechanisch.    gekuppelt     ist.     



  Die mechanische     Kupplung    zwischen den       verschiedenen        Kondensatoren    ist in der       Zeichnung    durch eine     gestrichelte    Linie     an-          gegeben.    Die     örtlich    erzeugten Schwingungen  können auf     bekannte        Weise    dem     ersten    De  tektor     zugeführt        werden.    Es ist selbstver  ständlich nicht     nötig,

          getrennte        Röhren    2       und    19 zu     verwenden.        Der    Kreis 18 wird mit  einer Röhre     22        kombiniert,    die zur     selbst-          tätigen        Nachregelung    der     Frequenz    dient.

         Diese        Rühre    ist     derart        geschaltet,    dass sie  eine parallel zum Kreis 18     liegende        Induk-          tivität        darstellt.     



  Es sind zu diesem Zwecke parallel zum  Kreis 18     ein        Widerstand        23    und ein     Kon-          densator    24 in     Reihe        geschaltet.    Ist. der Wi  derstand 23 gross in bezug auf die     Impedanz          des        Kondensators    24, so     sind    die diese  Reihenschaltung durchfliessenden Ströme       etwa    in Phase mit der     Spannung    über den       Kreis    18.

   Es     entsteht    an den Klemmen     des          Kondensators    24 eine     Spannung,    die in Be  zug auf die Spannung über den     Kreis    18  um<B>90'</B>     in    der     Phase        nacheilt.    Die Konden-           satorspannung        ist    an dem     Gitter    der Röhre  22. wirksam. Der Strom im Anodenkreis eilt  in diesem Fall um etwa<B>90'</B> in der Phase  nach in bezug auf die Spannung über den       Kreis    18.

   Der Strom im Leiter 25     führt     mithin eine scheinbare Herabsetzung     des          Stromes    im     Abstimmkondensator    20 herbei,  oder mit andern Worten, die Röhre     2:2    wirkt  als eine parallel zum Kreis 18 liegende  Selbstinduktion. Die Grösse dieser effektiven  Selbstinduktion     ist    von dem     innern    Wider  stand der Röhre 22 abhängig.

   Das     Gitter          dieser    Röhre ist über .den     Leiter        2,6    mit der       Kathodenseite    des Widerstandes 12 verbun  den, so     dass    der innere Widerstand der Röhre  22 in Abhängigkeit von der an den Wider  ständen     12    und     18-        liegenden;    Gleichspan  nungskomponente .geändert wird.  



       Bei    einer genauen Abstimmung .sind so  wohl die Gleichspannungen als auch die  Wechselspannungen über die Widerstände  12 und     1.8    gleich und     entgegengesetzt.    Aus       diesem        Grunde    werden; ,die zu     verstärkenden          Niederfrequenzsignale    dem Punkt     1;2'    ent  nommen. Die     zwischen    dem Punkt     12.'    und  der Erde herrschende Gleichspannung kann  unmittelbar zur selbsttätigen     Lautstärke-          regelung    dienstbar gemacht werden.  



  Die .Spannung, die bei ungenauer Ab  stimmung zwischen der Kathode 8' und Erde  herrscht, kann zur     selbsttätigen    Regelung der  Frequenz dienen. Dies lässt sich wie folgt  darlegen.  



  Die Spannungen an den Endender Selbst  induktion 7', bezogen auf den     Mittelpunkt     1.1, sind um     1,8,0      in .der Phase gegeneinan  der verschoben. Wird der Punkt 11 auf die       beschriebene    Weise mit     einem    Punkt des  Kreises 6 verbunden, so werden den Gleich  richtern Spannungen zugeführt, die folgende       Grössen;        haben.:    In dem Schaubild     a    stellt  .der Vektor     E,.    .die über den Kreis     ss        auftre-          tende        .Spannung    .dar.

   Bei richtiger Abstim  mung ist die Spannung     EZ    über den     Kreis:    7  um<B>90,</B> gegen E<B>:,</B> verschoben. Zwischen den  beiden Enden der     Selbstinduktion    7' und       ,dem        Mittelpunkt    1.1 tritt je die Hälfte der       Spannung        EZ    auf, und zwar     sind        die    Span-         nungen    an den beiden Enden bezogen auf  den Punkt 11 um 180   gegeneinander ver  schoben.

   Die über die beiden     Hälften,    der       Spule    7' auftretenden Spannungen werden  durch die     entgegengesetzt        gerichteten    Vek  toren
EMI0003.0060  
       dargestellt.    Dadurch, dass, das obere  Ende     des        Kreises    6 über den     Kondensator     10 mit dem Punkt 11 verbunden wird,     wird     erzielt, dass der Diode 8-8' die     geometrische     Summe der über den Kreis 6 und über die  obere Hälfte der Spule T auftretenden Span  nungen zugeführt wird,

   während der Diode  9-9' die     geometrische        Summe    der     über    den       Kreis    6 und     über    .die     untere        Hälfte    der .Spule  7' auftretenden Spannungen zugeführt wird.  Die der Diode 8-8'     zugeführte        Spannung     wird     im,Schaubild    zum Beispiel durch .den  Vektor     E2',    .die der     Diode,    9-9'     zugeführte     Spannung durch den Vektor E2" dargestellt.

    Im Schaubild     a,    das heisst bei richtiger Ab  stimmung, sind die Vektoren     E2'    und     E#!"     gleich gross; so dass die     Ausgangsspannungen     der beiden     Dioden    einander völlig aufheben.  Wenn aber die in der Mischröhre     erzeugte     Zwischenfrequenz von der     Abstimmfrequenz     der     Kreise    6 und 7 abweicht, wird die       Phasenverschiebung        zwischen    den Spannun  gen     E,.    und     EZ    grösser oder kleiner als 90,  ,  je nachdem eine Abweichung in der einen  oder der andern Richtung auftritt.

   Diese  beiden     Fälle        sind    in den     .Schaubildern    b und       c    dargestellt. Wie ersichtlich,     wird    im Schau  bild b die Spannung     E2"    grösser als<B>EI"</B> so  dass am     Widerstand    13 eine grössere Span  nung als am     Widerstand    12 auftritt und das       Steuergitter    der Röhre 22 mehr negativ wird.

    In dem im Schaubild c     dargestellten    Fall ist       EZ    grösser als     E2",    so     dass-    am Widerstand  12 eine grössere     Spannung    auftritt und     das          Steuergitter    der Röhre     2:2    mehr positiv wird.  Diese Spannungen werden den     Gleichrichtern          zugeführt,    und die     gleichgerichteten    Span  nungen     wirkeng    einander entgegen.

   Die ent  stehende Spannung ist gleich null, wenn die       Zwischenfrequenz    mit der     Mitte    des     Durch-          lassibereiches,des    Filters 6-7     zusammenfällt.     Weicht diese     Frequenz,davon    ab, so     entsteht         eine gewisse Differentialspannung, deren  Polarität, wie sich leicht erkennen     lässt,    von  dem     Sinne    der Abweichung abhängt.

   Es ist  klar, dass auf diese Weise eine     selbsttätige     Nachregelung der     Abstimmung    erhalten wer  den kann, da,     wenn    die     Zwischenfrequenz     dem richtigen Wert nicht     entspricht,    der  innere Widerstand der Röhre ?2     selbsttätig     derart     geändert    wird, dass der Unterschied  durch die durch diese     Röhre        verkörperte          Selbstinduktion    ausgeglichen wird.

   Die Fre  quenz     des    örtlichen     Oszillators    wird, wenn  auf     richtige    Weise     geschaltet    wird,     stets     derart     eingestellt,        dass    der     Unterschied    zwi  schen der Frequenz     dieses        Oszillators    und  der Signalfrequenz der richtigen Zwischen  frequenz gleich     ist.     



  Bei derartigen     Nachregelungsvorrichtun-          gen    ist es schwer, auf eine     Station    abzustim  men, deren Frequenz derjenigen der Station,  auf die     bereits    abgestimmt war, nahezu ent  spricht. Zwecks     Verbesserung    kann ein       Schalter    30 vorgesehen werden,     mittels          dessen    der Punkt 400 an Erde gelegt wer  den kann, so dass die     genannte    Vorrichtung  unwirksam wird. Dem gleichen     Zweck    dient  der     Schalter    31.

   Er     besteht        aus    zwei     Kontakt-          federn    32 und 33, von denen     erstere        feststeht     und letztere durch die     Abstimmvorrichtung          bedient        wird.     



  Die     Abstimmvorrichtung    weist eine dreh  bare Scheibe 40 auf, die mit den     Abstimm-          kondensatoren        gekuppelt    und mit mehreren,  für die Wahl der Stationen     dienenden    Or  ganen     versehen    ist. Jedes dieser Organe ist  mit einem Druckknopf     4\1    versehen und kann       mittels    einer Schraube 43 in einem beliebi  gen Punkt am Umfang der Scheibe befestigt  werden.     Wird    auf den Knopf 42 gedrückt,  so wird ein Stift 45 nach hinten bewegt.

    Dieser Stift beschreibt bei     Drehung    der  Scheibe eine solche Bahn,     dass    er in einer be  stimmten     Stellung    der Scheibe, bei der un  gefähr auf die dem Knopf entsprechende  Station abgestimmt ist, mit dem Ende des  Schalthebels 46 in     Berührung    kommt.     Der          untere    Teil dieses Schalthebels ist     zwischen     zwei Anschlägen 47 bewegbar.

   Das obere    Ende des     Organes    46     ist    derart ausgebildet,  dass es     bei        Bewegung        dieses    Organes den       Kontaktstreifen    33 in     Berührung    mit dem       Streifen    32 bringt, wodurch die Vorrichtung  zur selbsttätigen     Frequenzregelung    ausser Be  trieb gesetzt wird.  



  Wird die Scheibe 40 in beliebigem Sinne       gedreht,    so     bewegt    der zum gedrückten Knopf  gehörige Stift das Organ 46 in dem     Dreh-          sinn.    Unabhängig von dem Drehsinn wird  die     Leitung    26 mit der Erde verbunden. Von  der Scheibe 40 werden über einen     Übprtra-          gungsmeehanismus    die     Abstimmkondensa-          toren    angetrieben. Es wird zweckmässig ein       Übertragungsverhältnis    von 2 : 1 gewählt.  



  Ist     es        erwünscht,    auf eine     bestimmte     Station     abzustimmen,    so wird der zugehörige  Knopf 42     gedrückt    und die .Scheibe 40 ge  dreht,     bis    der Stift 45 gegen das Organ 46  stösst.     Letzteres    kommt     dadurch    mit einem  der Anschläge 47 in Berührung, wodurch  eine weitere Drehung verhindert wird. Es  wird dabei ausserdem die Vorrichtung zur  selbsttätigen Regelung der Frequenz unwirk  sam gemacht. Der Knopf wird dann los  gelassen, wodurch sich der Schalter 31 wie  der öffnet.  



  In den     Fig.    2 bis 5     sind    einige Einzel  heiten des     Abstimmechanismus    dargestellt.       Fig.    2 zeigt eine Stirnansicht. Die Scheibe  40 weist eine     Skalenteilung    51 auf. Eignet  sich das Gerät für den Empfang von meh  reren Wellenlängenbereichen, so können meh  rere konzentrische Einteilungen vorgesehen  werden. Wie in     Fig.    3 dargestellt ist, greifen  die Organe 41 um den Aussenumfang der       Scheibe    40. Die Enden der Schrauben 43  greifen in     eine        kreisförmige    Nut 44 der  Platte.

   Die Druckknöpfe 42 sind in kreis  förmigen     Ausnehmungen    der Organe 41 an  geordnet.     Jeder    Druckknopf ist mit einer  Feder 61 versehen, die den     Druckknopf,     wenn er losgelassen wird, wieder in die Ruhe  stellung zurückkehren lässt. Es können auf  den     Druckknöpfen        Stationsnamen    oder son  stige     Merkzeichen        angegeben        werden.     



  Der Schalter 31 ist in den     Figg.    4 und 5  im     einzelnen        dargestellt.    Die Federn     332a    33      und 73 sind in Bezug aufeinander isoliert ein  geklemmt. Der Streifen 73 dient ausschliess  lich zur Bewegung des Streifens 33 und wird  von letzterem mittels eines isolierenden Teils  79 stets     getrennt    gehalten. Im Ruhezustand  berührt die obere Seite des Organes 46 den  Streifen 73; es ist um eine Spindel 81 dreh  bar und weist einen vorspringenden Teil 46'  auf, der in den     äussern    Stellungen gegen die  Anschläge 47 und 47 stösst.

   In     Fig.    5 sind  die zwei     äussern    Stellungen des Organes 46  angegeben, bei denen der Schalter geschlossen  ist. Die Spindel 81 ist an der ortsfesten Platte  82     befestigt        (Fig.    3). Der ortsfeste Arm 92  dient als Anzeiger für die Skaleneinteilung.  Es ist ferner noch ein besonderer     Abstimm-          knopf    94 vorgesehen, der auf einer Spindel  95 angeordnet ist, die mit der Kondensator  welle gekuppelt ist und mittels welcher auf  die gewöhnliche Weise abgestimmt     werden     kann. Dieser     Knopf    kann     gewünschtenfalls     in Fortfall kommen.

   Zwischen der Stellung  der höchsten und derjenigen der geringsten  Kapazität ist eine Drehung der     Rotorwelle     und mithin der Scheibe 40 in beiden Rich  tungen möglich. Der Drehungswinkel der       Kondensatorwelle    beschränkt sich im all  gemeinen auf 180 .     und    es wird daher zweck  mässig ein     Übersetzungsverhältnis    von 2 : 1  angewendet. Der Winkel, über den sich die  Scheibe drehen kann, beträgt in diesem  Fall<B>360'.</B>  



  Bei der beschriebenen Vorrichtung ist es  einfach, den Stationswähler zu eichen. Die  Scheibe     wird    zu diesem Zwecke derart ein  gestellt, dass eine     bestimmte        Station    ohne       Verzerrung    empfangen wird, worauf die  obere Seite der Scheibe an der Stelle des  Schalters derart     mit    einem Organ 41 ver  sehen wird, dass der     vorspringende    Stift bei       Bewegung    der Scheibe in beiden     Richtungen     den Schalter     bedient.        Gewünschtenfalls    kann  bei der Eichung der     Abstimmknopf    94 be  nutzt werden.

   Dieser     Knopf    kann ferner  nützlich sein, wenn das Gerät für den Emp  fang von mehreren Wellenlängenbereichen  eingerichtet ist; in diesem Falle kann der    Knopf, z. B. bei dem Empfang von     kurzen     Wellen, angewendet werden.  



  Die     Vorrichtung    zur     selbsttätigen        Fre-          quenzregelung    wird, wie sich aus dem vor  stehenden ergibt, lediglich     unmittelbar    bevor  die richtige Stellung der     Abstimmscheibe    er  reicht wird, unwirksam gemacht. Die Eichung  der Wählerscheibe braucht nicht sehr genau  zu sein, da die genaue Abstimmung mittels  der selbsttätig arbeitenden     Nachregelungs-          vorrichtung    erfolgt.  



  Der     Richtungssinn,    in dem die Scheibe  zu bewegen ist, um eine     bestimmte    Station  empfangen zu können, ist von der Lage ab  hängig, welche der     gondensatorrotor    ein  nimmt. Die bedienende Person kann diesen  Sinn leicht ermitteln.  



  Zur     genauen    Abstimmung auf eine Sta  tion hat der Benutzer lediglich auf den dieser  Station entsprechenden Knopf zu drücken,  die Scheibe 40 zu drehen, bis weitere Drehung  unmöglich ist, und dann den     Knopf    loszu  lassen. Der Schalter 30     kann    benutzt     werden,          wenn    die     selbsttätige        Frequenzregelvorrich-          tung    für längere Zeit unwirksam gemacht  werden soll.  



  Infolge des Umstandes, dass die Streifen  73, 33 und 32 federnd     ausgebildet        sind,    wird  das Organ 46 nach dem Loslassen des     Knopfes     stets wieder in seine     Mittellage    zurück  geführt. Auch der Teil 46'     kann    derart aus  gebildet werden, dass er den Schalter in der  Mittellage hält.     Anstatt    auf der Vorderwand,       kann    die Scheibe 40 auch auf einer der  Seitenwände des Gerätes angeordnet werden.  



  Ist der Empfänger     auf    einen bestimmten       Frequenzkanal        abgestimmt,    so bewirkt die       Vorrichtung    zur selbsttätigen Frequenz  regelung, dass die Zwischenfrequenz den  richtigen Wert erhält. Es wird infolgedessen       ein    besonderer Vorteil erhalten,     wenn    der  Empfänger mit     selbsttätiger    Lautstärke  regelung ausgestattet ist.

   Die Empfindlich  keit wird     dann    verringert, solange Signal  energie dem Gleichrichter zugeführt wird,  der zur     selbsttätigen        Lautstärkeregelung     dient.     Ist    die     Vorrichtung    zur selbsttätigen       Frequenzregelung    eingeschaltet, so wird      diesem Gleichrichter     praktisch    stets Signal  energie zugeführt.

   Wird also von der einen  Station auf die andere abgestimmt, so  ist die     selbsttätige        Lautstärkeregelung    stets  im     Betrieb.    Während bei einem gewöhn  lichen Empfänger mit     selbsttätiger    Laut  stärkeregelung zwischen zwei     Stationen    viel  Geräusch auftritt,     wird    beim beschriebe  nen Empfänger eine vollkommen geräusch  lose Abstimmung erreicht. Dies wird ohne  Anwendung einer besonderen Vorrichtung  zur Geräuschunterdrückung erreicht.  



  Eine abgeänderte Ausführungsform der       Abstimmscheibe    ist in     Fig.    6 dargestellt. Die  Scheibe 100 ist am Umfang mit mehreren  rohrförmigen Organen<B>101</B> versehen. Ferner  weist sie eine Skaleneinteilung 105 auf, die  mit dem ortsfesten Zeiger 103 zusammen  wirkt. In     Fig.    7 ist eines der rohrförmigen  Organe im einzelnen dargestellt. Es besteht  aus einem zylinderförmigen Gehäuse 106 mit  einem Boden<B>107,</B> der mittels einer Schraube  108 an der Scheibe befestigt wird. Der Boden  ist zu diesem Zwecke mit einem Teil 109  versehen, der um die Scheibe greift. Jedes  der Organe weist. einen einwärts gebogenen  Rand<B>110</B> und, etwa in der Mitte des Zylin  ders, ein plattenförmiges Organ<B>111</B> auf.

   Auf  dieser Platte sind Merkzeichen für die Sta  tion angebracht. Die Scheibe 100 ist mit der       Kondensatorwelle    unmittelbar gekuppelt. In       Fig.    8 ist eine Seitenansicht dieser Vorrich  tung dargestellt. Da eine     unmittelbare    Kupp  lung angewendet wird, sind die rohrförmigen  Organe 101 nur über die Hälfte des Um  fanges der     Scheibe    vorgesehen. Der Schalter,  der die Vorrichtung zur selbsttätigen     Fre-          quenzregelung        unwirksam    macht, entspricht  im wesentlichen dem bereits beschriebenen.

    Dieser     Schalter    wird     jedoch    bei der Einrich  tung nach den     Fig.    6, 7 und 8 unmittelbar  mit einem Finger     bedient.    Der     Schalter    weist  einen Arm     11.1    auf, der um eine mit     dem     Gestell verbundene Welle 116 drehbar ist.       Das        untere    Ende     des        Armes    114 ist     mittels     einer     Feder    119 mit dem     ortsfesten    Arm<B>118</B>  verbunden.

   Dieses Ende weist     ausserdem     Kontakte 120 und 121 auf, die mit orts-    festen     Kontakten        12(Y    und 121'     zusammeii-          a.rbeiten.        Letztere        sind    miteinander sowie mit  einem zu der Vorrichtung zur     selbsttätigen          Frequenzregelung    führenden     Leiter    verbun  den. Der Arm     11,4    ist geerdet.

   Die     Bewegung          dieses    Armes wird durch zwei Anschläge 122  und<B>123</B>     begrenzt.    Das     obere        Ende        des    Armes  114 weist zwei     seitliche        Aussparungen    auf,  die der Form des     Fingers    der     bedienenden     Person     angepasst    sind.

       Bei    der Abstimmung  auf eine     bestimmte    Station wird der     entspre-          chende    Zylinder gegen den genannten Schal  ter     bewegt,        worauf    die     Vorrichtung    zur  selbsttätigen     Frequenzregelung        vorübergehend     ausser Betrieb     .gesetzt        wird.        (gestrichelte    Stel  lung).     Der    Anschlag 123 verhindert     eine          weitere        Bewegung    der Scheibe.

   Wird der  Finger zurückgezogen, so gelangt der Arm  114 unter     der    Wirkung der Feder<B>119</B> wie  der in die Mittellage, wodurch die Vorrich  tung zur     selbsttätigen,        Frequenzregelung    eine  genaue     Abstimmung    bewirkt. Die Scheibe  wird     stets    in     denselben        ,Stellung    in Ruhe ge  bracht,     unabhängig    von dem Sinne, in dem  sie     gedreht        wird.     



       Eine    noch einfachere Ausführungsform  ist in den     Fig.    9 und 10 dargestellt.     Die     Wählerscheibe 13,0     weist    in dieser Ausfüh  rungsform eine Bohrung     13,1    auf, in der die       Kondensatorwelle    182     befestigt        ist.    Es ist  ferner in einer     senkrecht    zur Welle     stehenden          Scheibe        130    eine halbkreisförmige     Aus-          nehmung    133     vorhanden,

      so dass sie in zwei       Teile    134     und        135        unterteilt        ist.        Im        vordern     Teil 1.35 sind     mehrere        Öffnungen    136 vor  gesehen,     während    die     Vorderseite        des        hin-          tern        Teils    eine     Scheibe    137 trägt,

   auf der  die     Stationsnamen    oder     Merkzeichen    für die  Stationen     derart        angebracht    sind, dass sie  durch die     Öffnungen        136    sichtbar sind.

   Die  Abstimmung     erfolgt        wieder    mit     Hilfe    des       Fingers.    Der     Schaltmechanismus    kann auf  die gleiche     Weise,    wie     beschrieben        wurde,     ausgebildet     sein.        Die        Bewegung    ist dabei  auch auf<B>180'</B>     beschränkt.     



  Ist es     erwünscht,    den     ganzen    Umfang der       Scheibe    zu     benutzen,    so kann ein     zweiter     Schalter     diametral        in        bezug    auf den     ersten         angeordnet werden. Eine     derartige    "Vorrich  tung ist     in    den     Fig.    11     und    12 dargestellt.

    Diese Vorrichtung     entspricht    im wesentli  chen, der     in.    den     Fig.    9 und 10     dargestellten.     Der     grösste    Drehungswinkel des     Kondensa-          torrotors    beträgt<B>180'.</B> Die Stationen sind  über den ganzen Umfang der Scheibe ver  teilt.

   Der     Vorteil        besteht    darin,     dass    der Ab  stand zwischen den verschiedenen .Stationen  auf der Wählerscheibe grösser gewählt wer  den kann, und     dass    trotzdem keine     indirekte          Übertragung    zwischen der Welle der Scheibe  und der     gondensatorwelle    nötig ist.

   Um die  Stationen auf der     einen,    Scheibenhälfte von       denjenigen:    auf der andern Scheibenhälfte     un-          tesseheiden    zu können:, können     Merkzeichen     in     vensohiedenen    Farben     alpgebracht    werden.  



  In     Fig.    13     ist    eine Vorrichtung darge  stellt, die     derjenigen    in den     F'ig.    3 bis -5 dar  gestellten im wesentlichen entspricht und bei  der die Endstellung der     Abstimmscheibe    ein  gestellt werden kann. Es sind zu diesem  Zwecke     rings    um jeden     Abstimmknopf    meh  rere Bohrungen 91 auf einem     konzentrisch     zum Knopf verlaufenden Kreis vorgesehen.  Auf jedem Kreis befinden sich elf solche  Bohrungen.

   In den     Fig.14a,14b    und 14e ist der  dazugehörende Druckknopf dargestellt in ge  drückter     bezw.    normaler     bezw.        ausgezogener     Stellung. Der     Stift    8,7, der die     Bewegung     .der Scheibe bestimmt und den Umschalter  bedient, wird durch eine der genannten Boh  rungen     hindurchgeführt.    Es sind also für  jeden     iStift    elf     Stellungen    möglich.

   Die     Mit-          telpunkte    der verschiedenen     Bohrungen:    lie  gen auf Halbmessern der     Abstimmscheibe,     die den Winkel, der von jeder     Station    auf  der Scheibe     eingenommen,    wird, halbieren.  Der     Abstimmechanismus    kann auf diese  Weise leicht ,geeicht     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsgerät, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Vorrichtung, mittels welcher bei ungefährer Abstimmung auf eine Trägerwelle die die Abstimmung bestimmen- den:
    Grössen selbsttätig derart nachgeregelt werden, dass eine genaue Abstimmung er- reicht wird, mit einer Abstimmvorrichtung zur ungefähren Abstimmung auf .die Träger welle, welche in mehrere, durch mechanische Hilfsmittel bestimmte feste Stellungen ge bracht werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:
    </B> 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittei vorgesehen ,sind, die bewirken, dass bevor eine feste Stellung der Abstimmvorrichtung er reicht wird, die Vorrichtung, welche die Abstimmung selbsttätig nachregelt, un- wirksam gemacht wird. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine selbsttätige Laut stärkeregelung vorgesehen ist.
    <B>3.</B> Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,,dass ein Schalter vorgesehen ist, der unabhän gig von dem Bewegungssinn des Ab- stimmechanismus und bevor letzterer eine feste ,Stellung erreicht, in Tätigkeit ge setzt wird und dabei die die Abstim mung selbsttätig nachregelnde Vorrich tung vorübergehend unwirksam macht. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ,ge- kennzeichnet, dass eine drehbare Scheibe vorhanden; ist, die mit den Abstimm- .organen gekuppelt und am Umfang mit mehreren Druckknöpfen versehen ist, und ,dass beim Drücken eines.
    Knopfes und bei einer darauffolgenden Drehung der Scheibe die Endstellung der letzteren da durch bestimmt wird, dass ein zum Knopf ,gehöriger Stift gegen einen Anschlag stösst und nach dem Loslassen des Knopfes wieder frei vom Anschlag wird. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen, 1, '3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag mit einem Schalter derart zusammenarbeitet, dass, wenn bei Drehung der Scheibe der Stift gegen, den Anschlag stösst, der Schalter .die die Frequenz selbsttätig nachregelnde Vorrichtung unwirksam macht, und dass, nachdem der Stift frei vom Anschlag geworden ist, dieser Schalter wieder in die Ruhestellung gelangt. 6.
    Gerät nach Patentansprach, dadurch ge kennzeichnet, dass eine drehbare Scheibe vorhanden ist, die mit den Abstimm- organen gekuppelt ist und am Umfang mehrere Aussparungen aufweist, und dass nahe am Umfang ein Anschlag derart angeordnet ist,
    dass. bei Drehung der Scheibe mittels eines in eine Aus sparung eingeführten Treiborganes die Drehung durch diesen Anschlag begrenzt wird. 7.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag mit einem Schalter gekup pelt ist, mittels dessen die Vorrichtung zur selbsttätigen Nachregelung der Fre quenz unwirksam .gemacht wird. B. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Seheibe mittels einer Über tragung von 2 : 1 mit der Welle des Ab- stimmkondensators gekuppelt ist. 9.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter- anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe unmittelbar auf der Welle des Abstimmkondensators angeordnet ist.
    10. üeiät nach Patentanspruch und tTnter- ansprächen 4 und 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwei in bezug auf die Scheibenachse diametral zueinander an- geordnete Schalter zum Unwirksam machen der Vorrichtung zur selbsttätigen Nachregelung der Frequenz vorhanden sind. 11.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel zur wählbaren Einstellung der festen Stellungen der die Abstimmung bestimmenden Grössen vorhanden sind. 12. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung des Stiftes im Umfangssinn der .Scheibe einstellbar ist. 13.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 4 und. 12, dadurch gekenn- zeichnet, dass rings um jeden Knopf in einer Scheibe Bohrungen vorgesehen sind, und dass Mittel vorhanden sind, die gestatten, den ,
    Stift nach Belieben durch jede dieser Öffnungen hindurchzuführen, so dass die Stellung des Stiftes in bezug auf den, Umfang der ,Scheibe einstell- bar ist
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