CH199358A - Planetengetriebe. - Google Patents

Planetengetriebe.

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CH199358A
CH199358A CH199358DA CH199358A CH 199358 A CH199358 A CH 199358A CH 199358D A CH199358D A CH 199358DA CH 199358 A CH199358 A CH 199358A
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planetary gear
gear
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drive shaft
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Aktiengesellsc Friedrichshafen
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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Description


  Planetengetriebe.    Die Erfindung     betrifft    ein auf     Vorwärts-          und    Rückwärtsgang     umsteuerbares    Planeten  getriebe, das     unter    anderem für den Anbau  an ein     Geschwindigkeitswechselgetriebe    für       Kraftfahrzeuge    geeignet     sein    kann.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass-    das  äussere     Zentralrad    auf der     Abtriebswelle    fest  sitzt, während das innere Zentralrad und der       Planetenradträger    je für sich lose drehbar       angeordnet    sind, jedoch zwischen     dem.        innern     Zentralrad und der Antriebswelle und zwi  schen dem     Planetenradträger    und der An  triebswelle lösbare     Kupplungsvorrichtungen     bestehen, und auch Mittel     vorgesehen    sind,

    die     eine        Festsetzung    entweder des     innern.     Zentralrades für sich oder des Planetenrad  trägers für sich am     stillstehenden    Gehäuse       ermöglichen.     



  Hierbei ist es von Vorteil,     dass    sich in  einfacher Weise     mittels,    des Planetengetrie  bes zwei     Vorwärtsgänge    und ein Rückwärts  gang     erzielen,    lassen. Durch     besondere    Aus-         bildung    der Einzelteile kann sich ausserdem  ein ausserordentlich     gedrängter    Bau     des        Ge-          triebes    ergeben, wodurch     es    sich gerade     zur     Verwendung in Kraftfahrzeugen,

       insbeson-          dere    im     Zusammenbau    mit     Geschwindigkeits-          wechselgetrieben        in.    Kraftfahrzeugen eignet.  



  Es     erweist    sich als vorteilhaft, für das       Getriebe    im     wesentlichen        bezw.    auch aus  schliesslich     elektromagnetische    Kupplungs  vorrichtungen zu     verwenden.     



  Inder Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    dar  gestellt.  



       Fig.    1     zeigt        eine        Ausführungsform    in  senkrechtem     Längsschnitt;          Fig.        j2a    ist     ein.        Teilschnitt    nach     Linie          II-II    der     Fig.    1;       Fig.    3     zeigt        in        senkrechtem        Längsschnitt     eine zweite     beispielsweise    Ausführungsform;

         Fig.    4 zeigt ein     Getriebe    gemäss     Fig.    1,       vereinigt    mit einem mehrgängigen     Kraft-          f        ahrzeuggetriebe.         Von .den gleichachsig ineinander gelager  ten Wellen ist 1 die     treibende    Welle und 2  die getriebene Welle.

   Auf der     treibenden          \'Felle    ist zunächst der     Planetenradträger    3  lose     gelagert.    Er enthält die     Bolzen    4, auf  denen die Planetenräder 5 lagern.     Der          Planetenradträger    3     findet    seine Ergänzung  durch den     glockenartig    ausgebildeten Teil 6,  der ebenfalls     lose    gelagert ist.

   Die Verbin  dung der Teile 3 und 6     .ist    durch die Bolzen  4     gegeben.    Die Planetenräder 5     greifen    in  das     äussere    Zentralrad 7, das auf die getrie  bene Welle     festgekeilt    ist.     Das,    innere Zen  tralrad 8 ist auf der Nabe     des        Planetenrad-          trägers    3     lose    laufend gelagert.

   Zwischen der       Antriebswelle    1 und dem     innern        Zentralrad     8 sowohl als auch zwischen der Antriebswelle  und dem     Planetenradträger    3 bestehen Kupp  lungsvorrichtungen. Das Kuppeln wird ver  mittelt durch eine auf der treibenden Welle 1  auf geilen 10 längs verschiebbar geführte  Schaltmuffe 9, die einerseits mit einem Kupp  lungszahnkranz 11 und anderseits mit einem  Kupplungszahnkranz 12 versehen ist.

   Der  Zahnkranz 11 passt in einen     entsprechenden     Zahnkranz 13 des     Planetenradträgers    3 und  der     Kupplungszahnkranz    12 passt in einen       Zahnkranz    14 eines     scheibenförmigen    Kör  pers 18, der mit dem innern Zentralrad 8 ein  Stück bildet.  



  Weiter     besteht    eine Kupplungsvorrich  tung, die eine Festsetzung des innern Zentral  rades 8 am     stillstehenden    Getriebegehäuse 20  ermöglicht und eine     Kupplungsvorrichtung,     die ein Festsetzen des     Planetenradträgers    3, 6  am     stillstehenden    Gehäuse ermöglicht. Ausser  dem ist noch eine     Kupplungsvorrichtung    vor  gesehen mit     Hilfe    der der     Planetenradträger     3, 6 und das innere Zentralrad 8 zu einem  Ganzen vereinigt werden können.

   Der Teil 18  des     innern    Zentralrades 8 bildet die       Kupplungsscheibe    zwischen zwei elektro  magnetischen Kupplungskränzen 16 und 21.  Der Magnetkranz 21 ist am     stillstehenden     Gehäuse 20 befestigt und der Magnetkranz  16 sitzt am     Planetenradträger    3, 6. Zum       Stillsetzen    des     Planetenradträgers    3, 6 ist ein  im Gehäuse 20 geführtes Schiebeglied 22    vorgesehen, das einige     Zähne    23 besitzt, die  in einen am Teil 6 festen Zahnkranz 24  passen.

   Für das Schiebeglied 22 ist eine     Ver-          riegelungsvorrichtung    25 vorgesehen, die zur  Sicherung des Gliedes 22 in der einen und in  der andern Endlage dient. Zur     Betätigung     des Schiebegliedes 22 ist ein mittelst Bolzen  26 im     Gehäuse    20     gelagerter    Schwinghebel  2 7 vorgesehen, der durch     einen        Lenker    28 an  den Hebel 29 angeschlossen wird, der um den  festen Bolzen 30 schwingt und in die Gabel  31 der Schaltmuffe 9 eingreift.

   Die Gabel 31  führt sich im Gehäuse 20 und ihre beiden       Verschiebeendstellungen    sind durch eine       Verriegelungsvorrichtung    32     sicherbar.     



  An den Hebel 29     bezw.    an dessen Bolzen  30 schliesst sich ein     geeigneter        Betätigungs-          hebel    33, der     aussen    am Gehäuse sitzt.  



  Die     Wirkungsweise        des    in     Fig.    1 und 2       dargestellten        Planetengetriebes    ist folgende:  Wird nur der     elektromagnetische        Kranz     16 mit Strom beschickt, so erfolgt ein Zu  sammenkuppeln des     innern        Zentralrades    8  und des     Planetenradträ ers    3, 6.

   Steht dabei  die     Kupplungsmuffe    9     so    wie in     Fig.    1 ge  zeichnet mit ihrem     Kupplungskranz    11     in          Eingriff    mit dem Kupplungskranz 13 des       Planetenradträgers    3, 6 so erfolgt von der  Welle 1 aus über die     Kupplungsmuffe    9 der  Antrieb des     Planetenradträgers    3, 6 und des  innern     Zentralrades    8 gleichzeitig.

   Dabei er  gibt     sich    die     Mitdrehung    der     Abtriebswelle     2 über das Planetengetriebe 8, 5, 7 mit der       gleichen        Geschwindigkeit,    wie sie die Ab  triebswelle 1 hat.  



  Will man die     Abtriebswelle    mit einer  hohen     Geschwindigkeit    umdrehen lassen, so  wird unter     Beibehaltung    der in     Fig.    1 ge  zeichneten Stellung der Schaltmuffe 9 der       Planetenradträger    3, 6 angetrieben und     nur     der     elektromagnetische    Kranz '21     unter    Strom  gesetzt.

   Es ergibt sich dann die     Festsetzung     des innern     Zentralrades    8 im     stillstehenden     Gehäuse 20 und die     Mitnahme    des     Planeten-          radtiägers    3, 6 mit der     treibenden    Welle 1,  wodurch die     Abtriebswelle    2     eine    schnellere  Umdrehung als die     Antriebswelle    1 erhält.

        Wenn man die beiden     elektromagnetischen     Kränze 16 und 21 stromlos     lässt,    und die  Schaltmuffe 9 aus der in     Fig.    1 gezeichneten  Stellung nach links verschiebt, so dass dessen       Kupplungskranz    12 mit dem     Xupplungs-          kranz    14 des     innern    Zentralrades 8 zum Ein  griff? kommt, so wird gleichzeitig vermöge  der Verbindung des Schiebegliedes 22 mit der  Gabel 31 der Schaltmuffe 9 durch Eingriff  der Zähne 23 in den Kupplungskranz 24 des       Planetenradträgers    3, 6 ,

  der     Planetenrad-          träger    in dem stillstehenden Gehäuse 20 fest  gesetzt. Es ergibt sich dann von der Antriebs  welle 1 aus über die     Schaltmuffe    9 der An  trieb des     innern    Zentralrades 8 bei stillste  hendem     Planetenradträger    3, 6. Das     äussere     Zentralrad 7, das auf der     Abtriebswelle    2  festsitzt, muss sich dann gegenüber der An  triebswelle 1 rückwärts drehen und somit ist  auch der     Rückwärtslauf    der     Abtriebswelle    2  erreicht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  sind ausschliesslich elektromagnetische Kupp  lungen     verwendet.    Der     Planetenradträger     besteht aus dem lose auf der     getriebenen     Welle 42 gelagerten Teil 33, an den einer  seits eine Scheibe 34 und anderseits eine  Scheibe 36 angeschlossen ist. Auf der Nabe  des     Planetenradträgers    ist das innere Zentral  rad 38 lose gelagert, das seitlich die Scheibe  39 trägt.

   Zu den Scheiben 34, 36 und 39     sind     entsprechende     elektromagnetische    Kränze an  geordnet, und zwar besteht fest     mit    der  treibenden Welle 41 der elektromagnetische  Kranz 44, der der Scheibe 34 des Planeten  radträgers 33 gegenübersteht, und weiter be  sitzt die treibende Welle 41 den elektro  magnetischen Kranz 40, der an der einen  Seite der Scheibe 39 des     innern    Zentralrades  38 steht. Das stillstehende Gehäuse 50 trägt  zwei     elektromagnetische    Kränze, nämlich den  Kranz 49. passend zur Scheibe 39 des     innern     Zentralrades 38 und den elektromagnetischen  Kranz 46, passend zur Scheibe 36 des       Planetenradträgers    33.

   Das äussere Zentral  rad des Planetengetriebes ist mit 37 bezeich  net. Es ist auf die getriebene Welle 42 auf  geteilt.    Die Wirkungsweise des in     Fig.    3 dar  gestellten Getriebes ist folgende:       Werden    die elektromagnetischen Kränze  44 und 40 mit Strom versehen, so erfolgt mit  der angetriebenen Welle 41 einerseits die  Kupplung des     Planetenradträgers    33 mit  Hilfe der Scheibe 34 und anderseits die Kupp  lung des     innern    Zentralrades 38 mit Hilfe  der     Scheibe    39.

   Das innere Zentralrad und  der     Planetenradträger    drehen sich also beide  mit der Antriebswelle und infolgedessen er  gibt sich am äussern Zentralrad     und    an der  getriebenen Welle 42 die gleiche Um  drehungszahl wie bei der treibenden Welle 41.  



  Setzt man dagegen die elektromagne  tischen Kränze 44 und 49     zusammen    unter  Strom, so ist einerseits mittelst Scheibe 34  der     Planetenradträger    33     mit    der treibenden  Welle 41 gekuppelt und anderseits das innere  Zentralrad 38 mit dem stillstehenden Maschi  nengehäuse 50 mittelst der Scheibe 39 fest  gesetzt.

   Hierbei ergibt sich für die     Abtriebs-          welle    42 eine entsprechend den Abmessungen  der Räder des     Planetengetriebes    zueinander  höhere Drehzahl als diejenige der Antriebs  welle,41. '  Zur Erzielung des     Rüvkwärtslaufes    der       Abtriebswelle    42 werden die elektromagne  tischen     Kränze    40 und 46 unter Strom ge  setzt.

   Dadurch ergibt sich eine Kupplung des       innern    Zentralrades 38 mit der treibenden  Welle 41.     vermittelst    der Scheibe 39 und eine  Stillsetzung des     Planetenradträgers    33 am  Getriebegehäuse 50 mit     Hilfe    der     Scheibe    36.  



  Wird das beschriebene     Planetengetriebe     mit einem mehrgängigen     Zahnräderwechsel-          getriebe    eines Kraftfahrzeuges zusammen  gebaut, so erfolgt der     Anschluss    vorteilhaft  vorne am Getriebe, so dass die     treibende     Welle des Planetengetriebes an die Trieb  welle des Motors     ihren    Anschluss erhält     und     die     Abtriebswelle    des Planetengetriebes in  das eigentliche Kraftfahrzeuggetriebe hinein  führt.

   Bei diesem Anwendungsfall ist es  möglich, mit     Hilfe    der durch das Planeten  getriebe erzielten Übersetzung     ins    Schnelle  ausser den     mittels    des Kraftfahrzeuggetriebes  für sich erzielbaren Vorwärtsgängen noch      einmal soviel Vorwärtsgänge zu erreichen;

    nun wird zweckmässig im Planetengetriebe  die Übersetzung so gewählt,     dass,    mit Ver  wendung der einzelnen     Vorwärtsgänge    des  Kraftfahrzeuggetriebes ausser der Höchst  geschwindigkeit je eine Zwischengeschwin  digkeit erzielt wird, das     heisst    die end  gültig erzielten     Übersetzungsverhältnisse    sol  len sich nicht mit den Übersetzungsver  hältnissen des Kraftfahrzeuggetriebes alleine  decken. Ein Beispiel des     Planetengetriebes     mit einem mehrgängigen     Zahnräderwechsel-          getriebe    eines Kraftfahrzeuges ist     in        Fig.    4  gezeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auf Vorwärts- und Rückwärtsgang um steuerbares Planetengetriebe, dadurch ge kennzeichnet, dass das äussere Zentralrad auf der Abtriebswelle festsitzt, während das innere Zentralrad und der Planeten- radträger je für sich lose drehbar an geordnet sind, jedoch zwischen dem innern Zentralrad und der Antriebswelle und zwi schen dem Planetenradträger und der An triebswelle lösbare Kupplungsvorrichtungen bestehen und auch Mittel vorgesehen sind, die eine Festsetzung entweder des innern Zentralrades für sich oder des Planetenrad trägers für sich am stillstehenden Gehäuse ermöglichen.
    UNTERANSPRVCHE l.. Planetengetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der An triebswelle unverdrehbar jedoch verschieb bar eine Schaltmuffe mit zwei Kupplungs- klauenkränzen vorgesehen ist, von denen der eine Klauenkranz mit entsprechenden Klauen des Körpers des innern Zentral rades und der andere Klauenkranz mit entsprechenden Klauen des Planetenrad- trägers in Eingriff gebracht werden kann. 2.
    Planetengetriebe nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Anordnung von elektromagnetischen Kupplungen für die Festlegung des innern Zentralrades am stillstehenden Gehäuse einerseits und an derseits für die Kupplung des Planetenrad trägers mit dem innern Zentralrad. 3.
    Planetengetriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einen Schalthebel (29) der auf der Antriebs welle vorgesehenen Schaltmuffe (9) durch ein Gestänge, (28) ein im stillstehenden Gehäuse verschiebbar gelagerter Ver- riegelungsteil (22, 23) angeschlossen ist, der in eine Verzahnung (24) des Planeten- radträgers (3, 6) zum Eingriff gebracht werden kann, um den Planetenradträger am stillstehenden Gehäuse festzulegen.
CH199358D 1936-11-16 1937-10-21 Planetengetriebe. CH199358A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875924C (de) * 1940-10-20 1953-05-07 Daimler Benz Ag Umlaufraedergetriebe, insbesondere Vorgelege fuer mehrstufige Umlaufraederwechselgetriebe fuer gelaendegaengige Fahrzeuge
DE887456C (de) * 1941-01-21 1953-08-24 Daimler Benz Ag Antriebseinheit, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE875924C (de) * 1940-10-20 1953-05-07 Daimler Benz Ag Umlaufraedergetriebe, insbesondere Vorgelege fuer mehrstufige Umlaufraederwechselgetriebe fuer gelaendegaengige Fahrzeuge
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