CH199422A - Siedevorrichtung. - Google Patents

Siedevorrichtung.

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CH199422A
CH199422A CH199422DA CH199422A CH 199422 A CH199422 A CH 199422A CH 199422D A CH199422D A CH 199422DA CH 199422 A CH199422 A CH 199422A
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CH
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boiling
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boiling vessels
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Eugen Flury
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Eugen Flury
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description


  Siedevorrichtung.    Es sind Siedevorrichtungen bekannt, wel  che einen doppelwandigen Kessel aufweisen,  der zur Erzeugung von Heisswasser dient,  wobei dieser Kessel den Feuerraum umschliesst.  Oben ist dieser Kessel durch eine Deckplatte  geschlossen, in welcher     Ausnehmungen    zum  Einführen der Siedegefässe in den Feuerraum  vorgesehen sind.  



  Durch die vorliegende Erfindung soll nun  in einer solchen Siedevorrichtung mit zwei  Siedegefässen ermöglicht werden, dass letztere  von einer Feuerstelle aus gemeinsam oder  auch jedes für sich beheizt werden können.  Zu diesem Zwecke ist auf einem, durch einen  Schlitz miteinander verbundene     Durchbre-          chungen    zur Aufnahme der unteren Enden der  Siedegefässe aufweisenden Rauchring eine     V-          f rmige,    bis an die Deckplatte des Kessels  reichende Zunge angeordnet, deren Rücken  an der Innenwand des     Kessels    und deren  freie Enden an den Siedegefässen anliegen,  und ferner sind am oberen Ende des Feuer  raumes durch die Zunge von einander ge-    trennte,

   je mit einem     Rohrabschliessorgan     versehene     Abzugrohre    für die Heizgase vor  gesehen, das Ganze so, dass die aus dem ge  nannten Schlitz aufsteigenden Heizgase, je  nachdem, ob das eine oder andere oder beide       Abzugrohre    geöffnet sind, durch die Zunge  gezwungen werden, um das eine oder andere  oder beide Siedegefässe herum nach dem     resp.     den     Abzugrohren    zu streichen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und es zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht desselben mit  Längsschnitt,       Fig.    2 eine Seitenansicht mit Schnitt nach  der Linie     A-9,    der     Fig.    1 und       Fig.    3 einen Grundriss mit Schnitt nach  der Linie     B-B    der     Fig.    1.  



  Die Aussenwand 1 bildet mit der Innen  wand 2, der Deckplatte 3 und der Boden  platte 4 einen im Grundriss elliptischen Kessel       .g,    der zur Erzeugung von Heisswasser an  seinem unteren Ende mit einem Anschluss-      stutzen 5     (Pig.    9) für eine     Wasserzuleitung     und oben mit einem in den Kessel     K    ragen  den     Rohrstücsk    6 mit beweglichem, an einem  Drehhahnen 7 angeschlossenen Ablaufrohr 8       (Fig.    1) versehen ist.  



  In den als Feuerraum dienenden, von der  Innenwand 2 umschlossenen Raum sind zwei  Siedegefässe 9, 10 zur Aufnahme des zu sie  denden Gutes, beispielsweise Wäsche, von oben  her durch     Ausnehmungen    der Deckplatte 3  eingeführt, die mit ihrem Rande dem Rande  der genannten     Ausnehmungen    aufliegen. Der  Durchmesser des Siedegefässes 9 ist dabei  grösser gewählt als derjenige des anderen.  Beide Siedegefässe ragen mit ihrem untern  Ende durch deren Durchmesser entsprechende       Durchbrechungen    eines Rauchringes 11 hin  durch, welcher über dem trichterförmigen  Teil 12 der Innenwand 2 angebracht ist. In  diesem ist eine Feuerstelle unter dem Siede  gefäss 9 vorgesehen.

   Sie kann durch die Feuer  türe 13 beschickt werden und braucht nicht  in der     Fig.    3 ersichtlichen Lage dem Siede  gefäss 9 gegenüber zu liegen, sie kann auch  etwas seitlich gegen die Mitte des Kessels  zu, z. B. in die gleiche Vertikalebene mit der  Achse des     Abzugrohres    16, versetzt sein. Die  beiden     Durchbrechungen    im Rauchring stehen  mittels des Schlitzes 14 miteinander in Ver  bindung. Die Heizgase treten aus dem Teil  12 durch den Schlitz 14 in den oberen Teil  des Feuerraumes.

   In diesem ist eine im Grund  riss V-förmige Doppelzunge 15 angeordnet,  welche sich vom Rauchring 11 bis zur Deck  platte 3 erstreckt und mit ihrem Rücken der  Innenwand 2 des Kessels und mit ihren Zun  genenden den Siedegefässen 9, 10 derart an  liegt, dass die aus dem Schlitz 14 austreten  den Heizgase nicht direkt nach den Abzug  rohren 16     bezw.    17 gelangen und bei geöff  neten     Rohrabschliessorganen    18, 19 durch  diese Rohre ins Freie austreten können.

   Die  Heizgase werden vielmehr, je nachdem das  eine oder andere     Rohrabschlussorgan        geöffnet     oder geschlossen ist, in Richtung der Pfeile  P     bezw.        P'    um das eine Gefäss herum nach  demjenigen     Abzugrohr    streichen, dessen Rohr-         abschliessorgan    offen steht. Sofern beide Rohr  abschlussorgane geöffnet sind, werden selbst  verständlich die Heizgase nach dem Pfeile  P,     P'    um beide Siedegefässe 9 und 10 streichen  und beide erwärmen.  



  Durch' die Anordnung eines Rauchringes  am unteren Ende der Siedegefässe in Ver  bindung mit einer Zunge, die den direkten  Zugang der Heizgase zu den     Abzugrohren     verhindern, und dadurch, dass zwei Abzug  rohre vorgesehen sind, wird ermöglicht, in  einer Siedevorrichtung mit einer Feuerstelle  zwei Siedegefässe wechselweise oder auch  beide zusammen zu beheizen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Siedevorrichtung mit einem doppelwandi gen, zur Erzeugung von Heisswasser dienen den, den unten trichterförmig ausgebildeten Feuerraum umschliessenden Kessel, der oben durch eine mit Ausnehmungen zum Einführen zweier Siedegefässe in den Feuerraum aus gerüstete Deckplatte abgeschlossen ist, da durch gekennzeichnet, dass auf einem, durch einen Schlitz miteinander verbundene Durch brechungen zur Aufnahme der unteren Enden der Siedegefässe aufweisenden Rauchring eine V-förmige, bis an die Deckplatte des Kessels reichende Zunge angeordnet ist, deren Rücken an der Innenwand des Kessels anliegt und deren freie Enden an den Siedegefässen an liegen,
    und dass ferner am oberen Ende des Feuerraumes durch die Zunge von einander getrennte, je mit einem Rohrabschliessorgan versehene Abzugrohre für die Heizgase vor gesehen sind, das Ganze so, dass die aus dem genannten Schlitz aufsteigenden Heizgase, je nachdem das eine andere oder beide Abzug rohre geöffnet sind, durch die Zunge gezwun gen werden, um das eine oder andere oder beide Siedegefässe herum nach dem resp. den Abzugrohren zu streichen, so dass wahlweise das eine oder das andere Siedegefäss oder beide gleichzeitig beheizt werden können.
CH199422D 1937-04-03 1937-10-02 Siedevorrichtung. CH199422A (de)

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