CH199502A - Belehrungsspiel. - Google Patents

Belehrungsspiel.

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CH199502A
CH199502A CH199502DA CH199502A CH 199502 A CH199502 A CH 199502A CH 199502D A CH199502D A CH 199502DA CH 199502 A CH199502 A CH 199502A
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CH
Switzerland
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cards
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pens
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instructional
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Inventor
Otto Probst
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Otto Probst
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/04Geographical or like games ; Educational games
    • A63F3/0434Geographical games

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Belehrungsspiel.    Es sind Spiele bekannt, welche vor allem  der Unterhaltung dienen und daneben die  Bildung fördern sollen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Belehrungsspiel, bestehend aus einer eine  geographische     Karte,darstellenden    Tafel mit  darauf     aufsteekbaxen    Stiften mit gruppen  weise verschiedenen Abzeichen und ferner  einer Anzahl Karten, deren Bildseiten in  zwei Felder eingeteilt sind, deren erstes die  Bezeichnung eines auf der geographischen  Karte Punktes enthält und     Je-          ren    zweites eine belehrende Angabe aufweist.  



  <B>In</B> einem ersten Ausführungsbeispiel, der  Erfindung stellt die Tafel die Europakarte  dar, auf welcher die     wichtigern    Ortschaften  angegeben sind. Jeder dieser     O#rtschaften     entspricht eine Karte     mitdem    Ortsnamen, den  Landesfarben und der Einwohnerzahl der  betreffenden Ortschaft und     wirtschaftsta-          tistisahen    Angaben im ersten Feld. Im zwei  ten ist ein Gegenstand aus der Natur, bei  spielsweise ein Tier, eine Pflanze oder ein  Mineral mit einer kurzen, belehrenden Be-         schreibung    dargestellt.

   Nach diesen letzt  genannten Feldern geordnet, werden Quin  tette gebildet, so     Jass    zum Beispiel<B>fünf</B>  Karten mit Fischen, andere fünf mit Katzen,  dann mit Pflanzen derselben Gattung oder  Klasse, beispielsweise     Gentianen    oder Zwie  belblumen vorhanden sind. Es können auch  Quintette mit bekannten Personen gebildet  werden, zum Beispiel gekrönte Häupter oder       berühmto        StaatsmIanner    derselben Nation,  Päpste     usw.    Um     Idas    Spiel interessant zu  gestalten,     ist    es zweckmässig, mindestens  <B>100</B> Karten zu verwenden.  



  Das Spiel wird folgendermassen gespielt:  Jeder Spieler erhält eine gleiche Anzahl  Karten, wobei ein     grösser-er    Teil     Ader    vorhande  nen Karten als Stock mit     nassli    abwärts gerich  teter Bildfläche verbleibt.     Fernererhält    jeder  Spieler eine Anzahl Stifte, welche für jeden  Spieler gesondert gekennzeichnet sind.       Zweckmässigerwei,se    können diese Stifte aus       31et#a,llnacleln    mit farbigen Köpfen bestehen,  so     dass    jeder Spieler sich eine Farbe wählen  kann.      Der erste Spieler gibt eine beliebige  Karte aus.

   Der nächste Spieler kann dieselbe  mit einer beliebigen Karte stechen, auf wel  cher eine grössere Einwohnerzahl angegeben  ist, als auf der     erstge#spielten.    Es kann auch  so gespielt werden,     dass    der Spieler jeweilen  die oberste Karte seines Paketes ausgibt. Hat  jeder Spieler eine Karte ausgegeben, so  gehört das so entstandene Pack demjenigen,  dessen Karte die höchste     Einwahnerzahl     aufweist. Dann markiert er für sich als  Gewinn alle die Ortschaften, auf welche die  Karten lauten durch     Austecken:seiner    für ihn  gekennzeichneten Stiften. Nach jeder Karten       ausgabe    nimmt jeder Spieler vom Stock eine  neue Karte bis letzterer erschöpft ist.

   Sobald  er ein Quintett von     zu-gewiesenen    Karten er  halten hat, so bekommt er damit     das    Recht,  fünf Stifte seines von rechts nächsten Gegen  spielers zu entfernen: und durch seine eigenen  zu ersetzen. Gewinner     istderjenige,    welcher  nach dem Ausspielen aller Karten mit     Ein-          sehluss    derjenigen des Stockes am meisten  Ortschaften auf der Tafel mit seinen Stiften       ly?"stec,kt    hat.  



  Ein zweites Beispiel besteht darin,     dass     wiederum als Tafel eine geographische       Äarte,    beispielsweise diejenige eines Landes,  etwa der Schweiz, gewählt wird, auf welcher  wiederum markante Punkte zum Aufstecken  von Stiften gekennzeichnet sind. Statt Ort  schaften mit den entsprechenden Einwohner  zahlen können auch Niveaufixpunkte, Höhen  über Meer von Bergspitzen, Seen, Ortschaf  ten mit Angabe der Meereshöhe und     dergl.     gewählt werden. Die Karten tragen in die  sem Falle im ersten Feld die Bezeichnung  der betreffenden Lagepunkte und deren       Meereshöhen.    Sie können noch von den  betreffenden Kantons-, Distrikt- oder Ge  meindewappen begleitet sein.

   Das zweite  Feld weist eine Frage und die bezügliche  Antwort aus einem wissenschaftlichen oder  kulturellen Gebiete auf, zum Beispiel aus der  Naturkunde, Religion oder Geschichte. Es  können auch Verkehrsregeln,     dais    Verhalten  auf der Strasse, ferner wichtige, oft ge  brauchte Fremdwörter, oder fremdsprachige         Aus-drücke    für     daa    Frage- und Antwortspiel  verwendet werden wobei der Ausdruck in  der Grundsprache des Spiels die Frage und  die fremdsprachige     Mersetzung    derselben  die Antwort darstellt.

   Beispiel: Frage  <B>=</B> Wie geht es Ihnen<B>?</B> Antwort (englisch):       How        do        you        do   <B>?</B> Daneben kann noch eine  das betreffende Gebiet kennzeichnende<B>Ab-</B>  bildung vorhanden     6ein,    derart,     dass    diese  bildlichen Darstellungen ebenfalls wieder  Quintette ergeben.  



  Abweichend von der Spielregel im  ersten Beispiel kann mit diesem Spiel ein  Frag- und     Antworts#piel    verbunden werden,  wobei durch richtige oder falsche Antworten  Gewinne oder Verluste gebucht werden  können. So kann der Spieler, bevor er eine  Karte ausgibt, die auf dieser gestellte  Frage an seinen nächsten Mitspieler richten.  Wird die Frage unrichtig beantwortet, so  kann der Fragesteller dem Gefragten einen  Stift entfernen und ihn durch den seinigen  ersetzen. Die Frage geht dann weiter an den  nächsten Spieler bis die Reihe der Spieler  erschöpft oder die Frage richtig beantwortet  ist.

   Dann wird die Karte mit der gestellten  Frage ausgegeben und von den andern  Spielern versucht das, Pack zu stechen, das  dadurch entsteht,     dass    Wer Spieler eine  Karte, wie<B>f</B> rüber beschrieben, ausgibt, wobei  derjenige Spieler dasselbe     einehmen    kann,  welcher die höchste Zahl (Einwohnerzahl  einer     Orts-chaft    oder Meereshöhe eines Lage  punktes) aufweist. Das Spiel kann auch hier  zu einem     Quintettspiel    erweitert werden.  Dadurch können analog wie beim ersten Bei  spiel Gewinnpunkte gemacht werden.  



  Statt Quintette können auch Quartette  oder solche Zusammenstellungen von Karten  der gleichen Art jeder beliebigen Anzahl ge  bildet werden. Die Anzahl Karten     muss     jeweilen durch die Zahl der Karten in einer  Zusammenstellung teilbar sein, z. B. bei  Quintetten durch fünf respektive bei Quar  tetten durch vier.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Belehrungsspiel, gekennzeichnet durch eine, eine geographische Karte darstellende Tafel mit darauf aufsteckbaren Stiften mit gruppenweise verschiedenen Abzeielien, und ferner gekennzeichnet durch eine Anzahl Karten, deren Bildseiten in zwei Felder ein geteilt sind, deren erstes die Bezeichnung ,eines auf der geograpliiselien Karte ein getragenen Punktes enthält und deren zweites eine belehrende Angabe aufweist.
    TINTERANSPRüCHE: <B>1</B> Belehrungsspiel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Karten durch die Zahl der zu einer Zu sammenstellung gehörenden Karten der gleichen Art teilbar ist. Belehrungsspiel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aufsteck baren Stifte aus MetaIlnadeln bestehen und gruppenweise mit dem gleichen<B>Ab-</B> zeichen versehen sind, zu dem Zwecke, jedem Spieler eine Gruppe von Stiften mit dem gleichen Abzeichen zuteilen zu können.
    <B>3.</B> Belehrungsspiel nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurcli gekennzeichnet, dass die Abzeichen aus farbigen Köpfen bestehen. 4. Belel-irungsspiel nach Patentanspruch, da- durall gekennzeichnet, dass im ersten Feld der Karte neben der Ortsbezeichnung die Einwohnerza,hl mit wirtschaftstatistischen Angaben und:die Farben des Lau-des, wel chem der betreffende Ort angehört, auf gezeichnet sind.
    <B>5.</B> Belehrungsspiel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im ersten Feld ,der Karte neben der Ortsbezeiclmung die Meereshö'he und ein dieser Ortschaft ent sprechendes Wappen vorgesehen sind.
    <B>6-</B> Belehrungsspiel nach Patentanspruth, da durch gekennzeichnet, dass im zweiten Feld jeder Karte ein Gegenstand bildlich :dargestellt und mit einer Beschreibung versehen ist, und dass diese Darstellungen auf den Kaxten so gewählt sind, dass <B>je</B> fünf Karten zusammen ein Quintett bil- #den. <B>7.</B> Belelirungsspiel nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass im zweiten Feld eine Frage mit zugehöriger Antwort aufgeführt ist.
CH199502D 1937-11-30 1937-11-30 Belehrungsspiel. CH199502A (de)

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