CH199515A - Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern. - Google Patents

Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern.

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CH199515A
CH199515A CH199515DA CH199515A CH 199515 A CH199515 A CH 199515A CH 199515D A CH199515D A CH 199515DA CH 199515 A CH199515 A CH 199515A
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CH
Switzerland
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current
dependent
switch
hot cathode
cut
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Inventor
Elektrischer Apparate S Fabrik
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Sprecher & Schuh Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/327Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers
    • G01R31/333Testing of the switching capacity of high-voltage circuit-breakers ; Testing of breaking capacity or related variables, e.g. post arc current or transient recovery voltage
    • G01R31/3333Apparatus, systems or circuits therefor
    • G01R31/3336Synthetic testing, i.e. with separate current and voltage generators simulating distance fault conditions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description


  Einrichtung zur Prüfung von     Wechselstromschaltern.       Anlagen für Leistungsprüfung von     Wech-          selstromschaltern    erforderten bis heute un  verhältnismässig hohe Kosten, da sowohl Ab  schaltstrom wie wiederkehrende Spannung in  derselben Maschine erzeugt wurden. Die Ma  schine musste also für eine Leistung gebaut  sein, welche dem Produkt dieser beiden Grö  ssen entspricht.  



  Die Erfindung verwertet die Tatsache,  dass bei     Wechselstromschaltern    bei Abschal  tungen Strom und wiederkehrende     Spannung     nie gleichzeitig auftreten; letztere tritt nur  dann auf, wenn der Strom zu Null geworden  ist.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Einrichtung  sind für den     Abschaltstrom    und die wieder  kehrende Spannung verschiedene Stromquel  len vorgesehen, wobei einerseits die den Ab  schaltstrom liefernde Stromquelle eine     EMK     von Betriebsfrequenz zu liefern hat, die nur  so gross ist, dass sie den Spannungsabfall im  Lichtbogen eines zu prüfenden Schalters und    in den in Reihe liegenden     Induktivitäten    und  Widerständen der Prüfeinrichtung decken  kann und wobei anderseits Mittel     vörhanden     sind,

   um die wiederkehrende     Spannung    im  Bereich jeden Nulldurchganges des     Abschalt-          stromes    dem zu prüfenden Schalter aufzu  drücken, die Steilheit der wiederkehrenden       Spannung    zu regulieren und die Polarität  festzulegen. Die Impedanzen im Hauptstrom  kreis werden     zweckmässigerweise    so gewählt,  dass ihr     Spannungsabfall    ein Mehrfaches des  jenigen im Lichtbogen beträgt, so dass, da  durch eine annähernde     Konstanthaltung    des  Stromes erzielt wird.  



  Nachstehend ist ein willkürlich heraus  gegriffenes Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes beschrieben.     Abb.    1 zeigt  das     Prinzipschema    dieser Prüfeinrichtung,  während     Abb.    2 insbesondere den Zündkreis  veranschaulicht.  



  In     Abb.    1 wird der     Abschaltstrom    durch  einen Transformator     T1    geliefert und über      eine Drosselspule     L"    dem zu prüfenden  Schalter S zugeführt. Im Interesse möglichst  kleiner aufzuwendender Blindleistung wird       L=    nur so gross gehalten, als zur annähernden       Konstanthaltung    des Stromes im Lichtbogen  notwendig ist. Die wiederkehrende Spannung  wird dem Schalter in gewünschter Steilheit  und Polarität durch einen     Zündkreis    ge  liefert, welcher aus dem Kondensator C", der       Induktivität        L,    und der Zündfunkenstrecke  Z besteht.

   Die Steilheit der wiederkehrenden  Spannung, d. h. die Geschwindigkeit, mit der  die Spannung im Lichtbogen nach jedem  Nulldurchgang ansteigt, ist abhängig von  dem gegenseitigen Grössenverhältnis der  Werte     C",        Cl,   <I>R",</I>     L,,    sowie der Sekundär  spannung des Transformators     T:    und kann  durch Veränderung eines oder mehrerer die  ser Werte reguliert werden.  



       C,    bedeutet die Eigenkapazität des Schal  ters und der     ,daran        angeschlossenen        Anlagre-          teile;    sie wird in der Regel durch einen Kon  densator verstärkt werden. Diese Kapazität  muss nämlich einen gewissen Minimalbetrag  aufweisen, welcher von der Grösse L2 ab  hängt, um zu verhindern, dass der während  des Anstieges der wiederkehrenden Span  nung an S durch     L2    abfliessende Energie  betrag einen wesentlichen Teil der auf     C,     sich anhäufenden Energie ausmacht, da ja  sonst der Anstieg der Spannung an     S    ver  kleinert oder sogar verhindert würde.  



  Zum Schutze der Stromquelle ist zwi  schen L2 und     T,    ein Ableiter<I>A</I> gebaut, von  solchem     Ableitvermögen,    dass er imstande ist,  die von C" herrührende Energie abzuführen.  



  Die     Aufladung    von C" erfolgt durch eine  Stromquelle     T.,    in der Weise, dass bei jedem  Nulldurchgang des Hauptstromes die Polari  tät dieser Ladung gewechselt wird. Beispiels  weise kann dies durch einen Transformator       T2    geschehen, welcher synchron mit dem  Transformator     T,    gespeist wird. Dabei ist  darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Kurz  schlussspannung dieses Transformators so  klein ist, dass C" im Bruchteil einer halben  Welle wieder auf den gewünschten Höchst-    wert aufgeladen wird. Es kann auch ein Wi  derstand R"     verwendet    werden, um Schwin  gungen zu verhindern.  



  Die Steuerung der Zündfunkenstrecke Z  muss in der Weise erfolgen, dass dieselbe in  einem beliebigen Moment unmittelbar vor,  während oder unmittelbar nach dem Null  durchgang erfolgt, entsprechend den jeweils  zu untersuchenden oder vorgeschriebenen  Verhältnissen.  



  Besonders vorteilhaft ist eine Steuerung,  welche von der     Differenz    aus einem der  Stromstärke proportionalen und einem seiner  zeitlichen Veränderung     proportionalen    Fak  tor besteht, entsprechend der Formel  
EMI0002.0028     
    Diese Differenz kann durch Verändern von  k, und     k2    so reguliert werden, dass sie in  einem beliebigen Moment vor dem Nulldurch  gang zu Null wird und, nachher ihr Vor  zeichen ändert. Die     Abb.    2 zeigt, wie dieser  Faktor zur Steuerung verwendet werden  kann.

   Die Elektroden der Zündfunkenstrecke  sind Z, und     Zx.    Die     Funkenstrecke        besitzt     ausserdem eine Zwischenelektrode     Z2,    deren  Potential durch die Kondensatoren<B>C</B> und  C" gesteuert wird.

   Die Zwischenelektrode ist  über einen     Schutzwiderstand        RB    und die       Glühkathodenröhren        K,    und     K2        einerseits,     Kg und     K4    anderseits an Erde geschaltet, und  zwar über     K,    und     K2    dann, wenn die Gitter  spannung dieser beiden Röhren positiv sind,  über     K$    und     K°    dann, wenn die Gitterspan  nungen dieser     letzteren    Röhren positiv sind.

    Die Röhre     K2    ist an die Stromwandler     St,     und St, angeschlossen.     St,    welcher an einem  Widerstand     R5    angeschlossen ist, ergibt eine  Spannung, weiche dem     Abschaltstrom    i pro  portional ist, währenddem der nicht     kurzge-          sehlossene    Stromwandler     St"    eine Spannung  ergibt, welche
EMI0002.0055  
   proportional ist.

   Die Ge  samtspannung     iR,#-k"    wird in einem be  stimmten Moment vor
EMI0002.0057  
   dem Nulldurchgang      von i zu Null und     wechselt    dann das Vor  zeichen, da
EMI0003.0002  
   für positives i vor dem Null  durchgang     negativ        ist.    Das Gitter der Röhre       h@    wird also     positiv    und damit die Röhre  leitend. Die Röhre     K,.    ist ebenfalls geöffnet,  da der Stromwandler     St"    eine     Spannung    lie  fert, welche dem Strom proportional, d. h.

         alsö    bis zum Nulldurchgang positiv ist:     Z2     wird also von einem bestimmten Zeitpunkt  an bis zum Nulldurchgang an Erde gelegt  und nachher durch     K1    wieder davon isoliert.  Diese Zeit genügt, um Überschlag     zwischen          Z@    und     Z3    zu bewirken, worauf auch     ZZ    gegen       Z1    überschlägt. Ein     hochohmiger    Schutz  widerstand     R,        verhindert    die Ableitung     eines     wesentlichen     Teils    der Energie von Co nach  Erde.  



  Statt der zu proportionalen     Spannung          kann    auch     eine   
EMI0003.0026  
   konstante, z. B. durch eine  Batterie gelieferte     Spannung    genommen wer  den, deren Differenz mit     iR,    gebildet wird  und das Gitter steuert.  



  Die Zündfunkenstrecke Z     wird    vorteil  haft mit Druckluft     beblasen,    um bei dem  Nulldurchgang des Zündstromes, d. h. also  nach Erreichen der maximalen, wiederkeh  renden Spannung den Kondensator Co vom  Schalter     S    abzutrennen und ihn so für die       Aufladung    in der folgenden Halbwelle       bereitzustellen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Prüfung von Wechsel- Stromschaltern, dadurch gekennzeichnet, dass für den Abschaltstrom und, die wiederkeh rende Spannung verschiedene Stromquellen vorgesehen sind, wobei einerseits die den Ab schaltstrom liefernde Stromquelle eine EIVIK von Betriebsfrequenz zu liefern hat, die nur so gross ist, dass sie den Spannungsabfall im Lichtbogen eines zu prüfenden Schalters und in den in Reihe liegenden Induktivitäten und Widerständen der Prüfeinrichtung decken kann und wobei anderseits Mittel vorhanden sind,
    um die wiederkehrende Spannung im Bereich jeden Nulldurchganges des Abschalt- stromes dem zu prüfenden Schalter aufzu drücken, die Steilheit der wiederkehrenden Spannung zu regulieren und die Polarität festzulegen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Strom quelle für die wiederkehrende Spannung bei Erzeugung derselben einen Konden sator speist, der sich seinerseits, durch eine Funkenstrecke gesteuert, über eine Induktivität entlädt.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Polarität der Ladung des Kondensators in jeder Halbwelle wechselt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Funken strecke des Zündkreises durch eine Vor richtung gesteuert wird, welche die Summe einer dem Hauptstrom propor tionalen Grösse und einer seiner zeitlichen Veränderung proportionalen Grösse bildet.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Funken strecke des Zündkreises durch eine Vor richtung gesteuert wird, welche die Summe einer dem Hauptstrom propor tionalen Grösse und einer konstanten elektrischen Grösse bildet. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass diese Steue rung durch Glühkathodenröhren erfolgt. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass diese Steue- rung durch Glühkathodenröhren erfolgt. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Glühkathodenröhren eine zweite Glühkathodenröhre liegt, welche die Zündung auf eine Polarität des Ab schaltstromes beschränkt.
    B. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Glühkathodenröhren eine zweite Glühkathodenröhre liegt, welche die Zündung auf eine Polarität des Abschalt- stromes beschränkt. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, daB die Strom quelle für den Abschaltstrom vom Schalter durch eine Induktivität ge trennt ist. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, daB die Strom quelle für den Abschaltstrom vom Schal ter durch eine Induktivität getrennt ist und<B>dass</B> zwischen die Stromquelle für den Abschaltstrom und die letztgenannte Induktivität ein Ableiter geschaltet ist. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zünd funkenstrecke mit Druckluft beblasen wird.
CH199515D 1936-06-23 1937-06-19 Einrichtung zur Prüfung von Wechselstromschaltern. CH199515A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958491C (de) * 1953-12-22 1957-02-21 Licentia Gmbh Anordnung zum Pruefen von elektrischen Stromunterbrechern, insbesondere von Hochspannungs-Hochleistungsschaltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958491C (de) * 1953-12-22 1957-02-21 Licentia Gmbh Anordnung zum Pruefen von elektrischen Stromunterbrechern, insbesondere von Hochspannungs-Hochleistungsschaltern

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