CH199559A - Kreiselmaschine. - Google Patents
Kreiselmaschine.Info
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Classifications
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Description
Kreiselmaschine. Durch Verdrehung der Laufradschaufeln geregelte Wasserturbinen einfacher und bil liger Bauart mit feststehenden Leitschaufeln oder auch solche ohne Leitapparat, bei denen im wesentlichen das Spiralgehäuse selbst und insbesondere dessen Sporn auf den Eintritts winkel in das Laufrad bestimmend wirkt, bedürfen schwerer Schwungmassen, weil sonst während des Regelvorganges grössere Dreh zahländerungen auftreten als bei doppelt ge regelten Turbinen.
Der Erfindung liegt nun der Gedanke zu Grunde, diesen Nachteil dadurch zu beheben, dass dem Wasser die Möglichkeit gegeben wird, zwischen mindestens einemfeststehenden, auf die Strömungsrichtung Einfluss nehmenden Organ, also z. B. zwischen den Leitschaufeln oder einem Sporn eines Spiralgehäuses und den Laufschaufeleintrittskanten eine ring- förrnige, ungehindert kreisende Wassermasse von solcher Grösse zu bilden, dass keine er heblichen Drehzahlschwankungen auftreten.
Die Erfindung betrifft eine Kreiselmaschine mit verstellbaren Laufradschaufeln und mit mindestens einem feststehenden Leitelement, z. B. einem Leitapparat oder einem Spiral- gehäuse, mit einem als Leitelement dienenden Sporn.
Diese Kreiselmaschine kennzeichnet sich dadurch, dass zwischen der Leitelement- kante, an der das Wasser zum Laufrad aus tritt, den Eintrittskanten der Laufradschaufeln und den dazwischen liegenden Wandteilen des Turbinengehäuses ein freier Raum ist, dessen in der lieridianebene gemessener Querschnitt den Wert überschreitet, wobei Q die grösste Schluckung
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der Turbine in m3Isek, g die Schwerbeschleunigung in m/sekl und H das Gefälle in in bedeuten.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig.1 und 2 dienen zur Erläuterung des Grundsatzes der Erfindung und die Fig. 3 bis 7 zeigen schematisch drei Ausführungs beispiele von Turbinen gemäss der Erfindung.
In Fig. 1 sei bei der dargestellten Stel lung der in der Richtung u umlaufenden Lauf schaufel im Beharrungszustand c" die taDgen- tiale und c, die axiale, demnach<B>ei</B> die tat sächliche Wassergeschwindigkeit und -u die Laufradgeschwindigkeit; so dass mit der Re lativgeschwindigkeit rc die Bedingung des stossfreien Eintrittes erfüllt ist.
Wird nun wie in Fig. 2 dargestellt, die Laufschaufel auf kleinere Schluckung gestellt, so nimmt die Axialkomponente augenblicklich den kleineren Wert cs an. Ist nun Vorsorge getroffen, dass vor dem Laufrad eine genügend grosse Wassermasse vorhanden ist, die durch kein Leitorgan gehemmt, frei kreisen kann, so wird diese infolge der ihr innewohnenden grossen Trägheit die ursprüngliche Tangential- geschwindigkeit c" beizubehalten bestrebt sein.
Es bleibt also für eine genügend lange Zeit c" ungeändert, wodurch sich, wie Fig. 2 zeigt, das neue c', und damit w' ergibt, dessen Richtung der geänderten Schaufelstellung an gepasst ist. Ist die der kreisenden Wasser masse innewohnende Energie aufgebraucht, so nimmt auch die Tangentialkomponente einen der Turbinenbauart entsprechenden ver kleinerten, in Fig. 2 gestrichelt gezeichneten Wert c"" an.
Während sich im Beharrungszustand die Strömungsverhältnisse denjenigen einer Tur bine mit festem, dicht vor dem Laufrad stehenden Leitapparat nähern, kommen sie während des Regelvorganges denjenigen einer Turbine mit verstellbaren Leitschaufeln nahe. Es ist nun bekannt, dass letztere wesentlich besser regelbar sind als bekannte Turbinen mit festem Leitapparat.
Wie leicht ersichtlich, kommt es darauf an, die Zeitdauer, während der das Verhalten einer Turbine mit Leitradverstellung in das einer Turbine mit festem Leitapparat oder ohne Leitapparat übergeht, entsprechend lang, d. h. den Einfluss der vor dein Laufrad krei senden Wassermasse, der auch auf das nach strömende Wasser zum Teil zurückwirkt, entsprechend gross zu machen.
Wie Versuche ergeben haben, wird eben diese Wirkung er zielt, wenn der in der Meridianebene ge messene Querschnitt F der Wassermasse, die zwischen den dem Laufrad zunächst gelegenen Leitschaufelkanten bezw. der Spornkante des Spiralgebäuses und dem Laufradeintritt kreist so gross gemacht wird, dass der oben ange gebene Mindestwert überschritten wird.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungs beispiel mit festem Leitapparat im Achs schnitt bezw. im Horizontalschnitt. Die Leit schaufeln 2 sind von den Laufschaufeln 1 soweit abgerückt, dass der durch die Innen kanten der Leitschaufeln 2 die Eintrittskanten der Laufschaufeln 1 und die dazwischenlie genden Wandungen des Gehäuses begrenzte in der Meridianebene gemessene Ringquer schnitt F grösser ist als der Wert
EMI0002.0033
Die erforderliche Grösse des Querschnittes F ist in diesem Fall, in dem der Abstand der inneren Leitschaufelkanten den Laufrad halbmesser nicht wesentlich überschreitet,
durch genügend hohe Ausbildung der Leit- schaufeln erreicht werden.
Fig. 5 zeigt den Achaschnitt durch eine Turbine mit festem Konusleitapparat, bei dem die Leitschaufelkanten, an denen das Wasser zum Laufrad austritt, geneigt zur Laufrad achse angeordnet sind. Hier ist die erforder liche Grösse des Querschnittes F durch Ab- rückung der Leitschaufeln vom Laufrad in acheialer Richtung erhalten worden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Achsschnitt und Grundriss einer leitapparatlosen Turbine mit Spiralgebäuse. In diesem Fall wird der Quer schnitt der freikreisenden Wassermasse W durch die Spornkante 3 des Spiralgehäuses begrenzt, so dass die Querschnittsfläche F in der Meridianebene zwischen dieser Spornkante und der Eintrittskante des Laufrades 1 zu messen ist.
Sind im Einlauf, wie in den Fig. 6 und 7 strichpunktiert eingezeichnet, feste Leitwände 4 eingebaut, deren Endkante 5 der Turbinenwelle näher liegt, als die Sporn kante 3, so ist die Querschnittsfläche in der Meridianebene zwischen dieser Kante und der Laufradeintrittskante zu messen.
Die Erfindung kann sinngemäss auch bei Turbopumpen angewendet werden, wobei sodann unter Q die grösste Fördermenge und unter H die Förderhöhe zu verstehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kreiselmaschine mit verstellbaren Lauf radschaufeln und mit mindestens einem fest stehenden Leitelement, dadurch gekennzei chnet, dass zwischen der Leitelementkante, au der das Wasser zum Laufrad austritt, den Eintrittskanten der Laufradschaufeln und den dazwischen liegenden Wandteilen des Tur binengehäuses ein freier Raum ist, dessen in der 1Vleridianebene gemessener Querschnitt den Wert EMI0003.0004 überschreitet. UNTERAA SPRüCHE 1. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie einen Leit- apparat mit feststehenden Leitschaufeln besitzt. Z.Kreiselmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie ein Spiral- gehäusemit einem alsLeitelementdienenden festen Sporn besitzt. 3. Kreiselmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Leitelement- kanten, an denen das Wasser zum Lauf rad austritt, parallel zur Laufradachse ver laufen und dass der Abstand dieser Leit- elementkanten von der Laufradachse grösser als der Laufradradius ist (Fig. 6). 4.Kreiselmaschine nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass die Leitelement kanten, an denen das Wasser zum Lauf rad austritt, geneigt zur Laufradachse an geordnet sind (Fig. 5).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199559T | 1937-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199559A true CH199559A (de) | 1938-08-31 |
Family
ID=4441881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199559D CH199559A (de) | 1937-04-16 | 1937-04-16 | Kreiselmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199559A (de) |
-
1937
- 1937-04-16 CH CH199559D patent/CH199559A/de unknown
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