CH199853A - In sich bewegenden Behältern angebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und Ausbreiten von im Behälter befindlichem, zu behandelndem Gut. - Google Patents

In sich bewegenden Behältern angebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und Ausbreiten von im Behälter befindlichem, zu behandelndem Gut.

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CH199853A
CH199853A CH199853DA CH199853A CH 199853 A CH199853 A CH 199853A CH 199853D A CH199853D A CH 199853DA CH 199853 A CH199853 A CH 199853A
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Jenny Heinrich Ing Dr
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Jenny Heinrich Ing Dr
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0463Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having internal elements, e.g. which are being moved or rotated by means other than the rotating drum wall
    • F26B11/0477Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having internal elements, e.g. which are being moved or rotated by means other than the rotating drum wall for mixing, stirring or conveying the materials to be dried, e.g. mounted to the wall, rotating with the drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  In sich bewegenden Behältern angebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und  Ausbreiten von im Behälter befindlichem, zu behandelndem Gut.         Gegenstand    vorliegender     Erfindung        ist     eine in sich bewegenden Behältern für     :die     Behandlung von     Material,    also z.

   B. für die  Einwirkung von Dämpfen, Gasen, Feuchtig  keit, Strahlungen usw. auf das Material, an  gebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und  Ausbreiten des im Behälter befindlichen, zu  behandelnden     Materials,    und zwar bezweckt  die Erfindung eine Auflockerung     resp.    Aus  breitung des Materials innerhalb .des Behäl  tern, der zum     Beispiel    die Form einer Dreh  trommel haben kann, bei dessen Bewegung,  um den     Querschnitt    des     Behandlungsraumes     nach Möglichkeit auszunützen und das Ma  terial restlos der gewünschten     Einwirkung     zu unterziehen.  



  Dies wird beider     Vorrichtung    gemäss der  Erfindung dadurch     erreicht,    dass     dieselbe          wenigstens    einen     Mitnehmer    für das Gut auf  weist, welcher während der Bewegung des       Behälters    aus einer Traglage heraus in eine  Kipplage bewegt     wird,    aus welcher er wie  der in .die Traglage zurückkehrt,     .derart,    dass    das zu behandelnde Gut von dem     Mitnehmer     mitgenommen und im     Behälterinnern        aus-          ,gebreitet        wird.     



  Die erfindungsgemässe     Vorrichtung,    wel  che in verschiedenster Weise ausgebildet sein  kann, eignet sich zum Beispiel für den Ein  bau in die     Drehtrommel    von     Futtertrocken-          vorrichtungen,    wie sie im     schweiz.    Patent  Nr.     1912$7    beschrieben     sind.     



  Ausführungsbeispiele des     Erfindungs-          gegenstandes        sind    in der     Zeichnung    dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Drehtrommel mit     einem        ersten     Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 mit einem zweiten, und       Fig.3    mit einem dritten Ausführungs  beispiel der     erfindungsgemässen    Vorrichtung  in     Endansicht;

            Fig.4        zeigt    einen     Mitnehmer    der Vor  richtung nach     Fig.    1,       Fig.    5 einen solchen der     Vorrichtung    nach       Fig.    2 und           Fig.    6 einen     Mitnehmer    der Vorrichtung  nach     Fig.    3 in Draufsicht;       Fig.    7     und    8 zeigen     weitere    Ausführungs  beispiele des     Mitnehmers.     



  In     Fig.    1     bezeichnet    T die Wandung einer  sich drehenden Trockentrommel, zum Beispiel  zum Trocknen von Futterpflanzen. An der  Wandung der Trommel     sind    in regelmässigen       Abständen        paarweise    Stützen 1 angebracht,  an welchen die     Mitnehmer    gelagert sind.  



  Als erste Ausführungsform eines Mit  nehmers ist an den beiden Stützen 1 ein  zwischen letzteren rechenartig mit gebogenen  Zinken 3 versehener     Stab    2     versehwenkbar     gelagert     (Fig.    1 und 4).

   Das in die Trom  mel gelangende Pflanzengut wird von den  Rechen 2-3 erfasst und. da dieselben wäh  rend der Drehung der Trommel aus ihrer       stabilen        Gleichgewichtslage    (siehe links oben  in     Fig.    1) heraus in eine Traglage (links und  rechts unten in     Fig.    1) und dann in eine  Kipplage (rechts oben) bewegt werden, auf  gelockert in der ganzen Trommel herum  geschleudert, wobei die ganze     Pflanzenstoff-          masse    von der warmen     Trocknungsluft     durchströmt wird. Die Wirkung     dieser    Vor  richtung ist ähnlich wie jene eines fahrbaren  Heuwenders.  



  Als weitere Ausführungsform des Mit  nehmers sind gemäss     Fig.    2 und 5 zwischen  den Enden der Stützen 1 an Stangen 4 mit  tels Hängebügeln 5 gelochte Blechtafeln 6       verschwenkbar    aufgehängt, welche beim  Drehen der Trommel     aus    ihrer durch eine  stabile Gleichgewichtslage gebildeten Trag  lage heraus in eine     Kipplage        bewegt    wer  den, wobei ein     Steuerorgan    für das     Bringen     des     Mitnehmers    in Kipplage in Form eines  an letzteren angesetzten Anschlagbogens 7  ausgebildet ist, welcher     sich    am einen Stab 1  abstützt.

   Dieser Anschlagbogen kann auch       verstellbar    ausgebildet     sein,    so dass der Mit  nehmer bei der Drehung der Trommel früher  oder später umkippt.  



       Bei    der in     Fig.    3 und 6     dargestellten    Aus  führungsform der Vorrichtung sind zwischen  den Enden von Stützen 1' Stangen 4 drehbar  belagert, an welchen mit Drahtgeflecht be-         zogene        Metallrahmen    8     befestigt    sind.     Der     Rahmen 8 hat seitlich einen geneigten Arm 9  mit festem     oder        verschiebbarem    Gewicht 10  und ebenfalls     seitlich    einen     Anscblagbogen    7,  welcher die     Bewegung    des     Rahmens    in die  Kipplage steuert.

   Auch hier kann der An  schlagbogen 7     verstellbar    ausgebildet sein,  auch kann durch     Verschiebung    des Gewich  tes 10 die     Gleichgewichtslage    des     Mitnehmers     verändert     und    die     Kippbewegung    beeinflusst  werden.  



  In einer Trockentrommel kann man nur  eines der in     Fig.    1     bis    3 dargestellten Aus  führungsbeispiele des     Mitnehmers    oder alle  kombiniert einbauen, wobei im     letzteren     Falle die     Stützenpaare    1'. I' der in     Fig.3          dargestellten    Vorrichtung in gleichen Ab  ständen zwischen den     Stützenpaaren    1, 1 ge  mäss     Fig.    1 und 2 angeordnet würden.  



       Fig.    7     zeigt    ein     weiteres        Ausführungs-          beispiel    des     Mitnehmers    mit drei an einer  drehbar     gelagerten        Stange    4 radial befestig  ten Tragflächen hl, 12 und 13. Um den       Mitnehmer    in eine     Gleichgewichtslage    und  in eine Kipplage zu bringen, kann er in  ähnlicher     Weise    wie der     Mitnehmer    nach       Fig.6    mit einem     Anschlagbolzen    (7) und  einem ein Gewicht 10 tragenden Arm 9 ver  sehen sein.

   Die stabile     Gleichgewichtslage          des        Mitnehmers,    in welcher er das Gut mit  nimmt, kann     dabei    mit oder ohne Sicherun  gen, z. B.     Führungsnuten,    erzielt werden.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    8  ist an der     drehbar        gelagerten        'Stange    4  eine Tragfläche 14 mit aufwärtsgebogenem       Längsrand,    eine mit     Zähnen    oder Vor  sprüngen versehene     Tragfläche    15.

   sowie ein  Arm 16 mit     Schiebegewicht    17     befestigt.     Die Bewegung     dieses        Mitnehmers    in     di.n     Kipplage kann     ebenfalls    durch einen     Aa-          schlagbolzen,    ähnlich .dem Bogen 7 in     Fig.    3,       gesteuert    werden.  



  Das     Wesen    aller erläuterten Vorrichtun  gen besteht darin, dass die     Mitnehmer    um  eine Achse     schwenkbar        sind,        das    zu behan  delnde Gut bei Einnehmen ihrer Traglage  eine Zeitlang     mitnehmen    und dann in einer  bestimmten     Trommelstellung    umkippen und      das Gut     Awerfen.    Das tippen erfolgt       zwangläufig    durch ein Übergewicht der Mit  nehmer, gegebenenfalls unter Mitwirkung  von     besonders    angebrachten und     verstellbaren     Gewichten.

   Diese Gewichte 10 in     Fig.    3 und  17 in     Fig.    8 haben auch den     Zweck,    Schwan  kungen .der     Mitnehmer    in ihrem freihängen  den     Zustand.    beim     Darauffallen    von zu be  handelndem Gut zu mildern.  



  Natürlich können solche Vorrichtungen  auch in einem Behälter mit anderer als Dreh  bewegung eingebaut werden, z. B. in Behäl  tern, die eine Längsbewegung in einem  Trockenkanal .ausführen. Die Steuerung der  Vorrichtungen erfolgt dann durch     feste    An  schläge oder     Führungsnuten,    welche an den  Seitenwänden des Kanals angebracht sind  und auf die vorbeilaufenden     Mitnehmer    der  Behälter einwirken, um sie beispielsweise  während eines Teils der fortlaufenden Be  wegung der Behälter in einer Traglage fest  zuhalten, in welcher das Gut mitgenommen  wird, und in eine Kipplage zu bringen und  sie während eines andern Teils der Bewe  gung freizugeben,

   damit sie     aus    .der Kipp  lage wieder in die Traglage     zurückschwenken     können.  



  Die Verwendung verstellbarer Anschlags  organe oder     Cxewichte    erlaubt .die Anpassung  an .die verschiedensten Materialien wie Mehl,  Kies, Textilfasern, Gras und Futterpflanzen.  Kräuter usw.  



  Hierbei können die     Mitnehmer        resp.    deren  Tragflächen mit Haltevorsprüngen der ver  schiedensten Art, wie Nägeln, Zähnen, Lei  sten, Rippen usw. je nachdem zu behandeln  den Material     versehen    sein.  



  Die     Vorrichtungen    können     statt    für     festes          ,.ch    für flüssiges Gut ausgebildet werden,       vjobei    an Stelle der ebenen Tragflächen Mul  den vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In sich bewegenden Behältern angebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und Ausbreiten von im Behälter befindlichem, zu behandeln dem Gut, dadurch .gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Mitnehmer für .das Gut auf- weist, welcher während der- Bewegung des Behälters aus einer Traglage heraus in eine Kipplage bewegt wird, aus welcher er wieder in die Traglage zurückkehrt, derart,
    .dass das zu behandelnde Gut vom Mitnehmer mit genommen und im Behälterinnern aus gebreitet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mit nehmer drehbar im Behälter .gelagert ist und die Traglage durch eine stabile Gleichgewichtslage des Mitnehmers ge bildet wird. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein als An schlag ausgebildetes Steuerorgan für das Bringen des Mitnehmers in seine Kipp- lage vorhanden ist.
    ä. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel zur Veränderung der Gleichgewichtslage des Mitnehmers vor gesehen sind. 4. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mit nehmer eine oder mehrere an einer Stange befestigte Tragflächen aufweist und die Stange an zwei seitlich ausser halb der Tragflächen liegenden Stützen drehbar gelagert ist. 5.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, mit einer einzigen Tragfläche am Mitnehmer, dadurch ge kennzeichnet, .dass die Tragfläche aus perforiertem Blech mittels Hängebügeln an der Stange befestigt ist. 6. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Mitnehmer als an der Stange befestigter, mit Drahtgeflecht be- spannter Metallrahmen ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeich net, dass :der Mitnehmer als an der Stange befestigter Rechen ausgebildet ist. $. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, daB das genannte Steuer organ als Anschlagbogen ausgebildet ist, welcher mit einer der Stützen zueamTnen- wirkt. 9.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3., dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Veränderung dm stabilen Gleichgewichtslage des Mit- nehmers ein Arm mit Schiebegewicht vorgesehen ist.
CH199853D 1937-09-29 1937-09-29 In sich bewegenden Behältern angebrachte Vorrichtung zum Mitnehmen und Ausbreiten von im Behälter befindlichem, zu behandelndem Gut. CH199853A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2805631A1 (de) * 2013-05-23 2014-11-26 Hauni Maschinenbau AG Trommeltrockner zum Trocknen von Tabak, und entsprechendes Trocknungsverfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2805631A1 (de) * 2013-05-23 2014-11-26 Hauni Maschinenbau AG Trommeltrockner zum Trocknen von Tabak, und entsprechendes Trocknungsverfahren
DE102013209607A1 (de) * 2013-05-23 2014-11-27 Hauni Maschinenbau Ag Trommeltrockner zum Trocknen von Tabak, und entsprechendes Trocknungsverfahren
CN104172456A (zh) * 2013-05-23 2014-12-03 豪尼机械制造股份公司 用于对烟草进行干燥的滚筒式干燥机以及相应的干燥方法

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