CH200156A - Verfahren und Fernsteueranlage zur selektiven Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen durch von einem Geber hervorgerufene Spannungserhöhungen eines die Empfänger speisenden Wechselstromnetzes. - Google Patents
Verfahren und Fernsteueranlage zur selektiven Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen durch von einem Geber hervorgerufene Spannungserhöhungen eines die Empfänger speisenden Wechselstromnetzes.Info
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Description
Verfahren<B>und</B> Fernsteneranlage zur selektiven Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen durch von einem Geber hervorgerufene Spannungserhöhungen eines die Empfänger speisenden Wechselstromnetzes. Um bei der Tariffernsteuerung von Elek trizitätszählern auf besondere Steuerleitun gen verzichten zu können, wurde bereits der Vorschlag gemacht, die die Umschaltung der Zähler von dem einen auf den andern Tarif bewirkenden Zählwerksrelais unmittel bar an das Verbrauchsnetz anzuschliessen und so auszubilden, dass sie entweder nur bei Spannungssenkungen oder Spannungs erhöhungen des Netzes zum Ansprechen kommen.
Derartige Fernsteuerverfahren haben sieh jedoch zufolge der durch häu fige Störeinflüsse hervorgerufenen Fehl schaltungen nicht durchsetzen können. Eine allgemeine Verwendung dieser Fernsteuer art zur Ausführung von verschiedenen Ar beitsvorgängen kommt insbesondere schon deshalb nicht in Frage, weil diese Anordnun gen die Ausführung der Arbeitsvorgänge nur in einer ganz beschränkten Anzahl, fer ner nur zu einer ganz bestimmten Zeit und zudem nur in einer festgelegten Reihenfolge ermöglichen.
Es wurde nun insbesondere mit Rück sicht auf die durch den Wegfall besonderer Steuerleitungen erzielten bedeutenden Ko stenersparnisse immer wieder versucht, die solchen Fernsteueranlagen anhaftenden Män gel zu beseitigen.
@So ist ein nach dem Kon- taktwählerprinzip arbeitendes Fernsteuer verfahren bekannt geworden, bei dem die Wahl eines bestimmten Arbeitsvorganges von der Zeitdauer zwischen zwei Unterbre chungen des Wechselstromnetzes bestimmt wird. Die Arbeitsweise dieses Fernsteuer verfahrens ist hier derart, dass nach einer kurzzeitigen Unterbrechung des Netzes die Kontaktwähler der Empfänger in Tätigkeit gesetzt werden, und dass zu einem wählbaren Zeitpunkt eine zweite kurzzeitige Unterbre chung des Netzes erfolgt,
nach der die die sem Zeitpunkt zugeordnete. Empfängerw4li- ler den gewünschten Arbeitsvorgang aus führen. Mit einer solchen Fernsteueranlage können wohl genügend viele verschiedene Arbeitsvorgänge zu einer beliebigen Zeit und ohne Einhaltung einer bestimmten Rei henfolge zur Ausführung gebracht werden. Jedoch weisen diese Anlagen wieder eine Reihe neuer Nachteile auf, die deren Ein führung ebenfalls nur in beschränktem Masse zulassen.
So ist es beispielsweise nicht ohne weiteres möglich, auch Wechselstrom netze zu verwenden, an die grössere Syn chronmotoren, Synchrongeneratoren und Einankerumformer angeschlossen sind. Dies ist vielmehr nur dann möglich, wenn gleich zeitig mit der Unterbrechung bezw. Schlie ssung des Netzes auch diese Maschinen ab geschaltet bezw. eingeschaltet werden, wo durch natürlich die Anlage wiederum kom plizierter und dementsprechend auch teurer wird. Auch andere Geräte, die an das für die Fernsteuerung benutzte Wechselstrom netz angeschlossen sind, erleiden Betriebs störungen, die mitunter recht unangenehm sein können.
Es sei nur darauf hingewiesen, dass an das Netz angeschlossene Synchron uhren durch die Unterbrechungen zum Still stand kommen, die auch nicht mehr anlau fen, wenn diese keine selbstanlaufenden Synchronmotoren besitzen. Weiterhin kom men auch durch die Unterbrechung des ge tasteten Netzes die angeschlossenen Queck- silber-Hochdruckgleichrichter zum Erlöschen. Um diesen Übelstand zu vermeiden, müssen auch hier besondere Vorkehrungen getroffen werden, die erstens einmal sehr schwierig zu erreichen und zweitens mit weiteren Kosten verbunden sind.
Zu erwähnen wäre auch noch, dass durch die Tastung des Wechsel stromnetzes angeschlossene Synchronmotoren ausser Tritt fallen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur selektiven Fernsteuerung von Ar beitsvorgängen, wie die Ein- und Ausschal tung der Strassen-. Treppenhaus- und Haus nummernbeleuchtung, von Heisswasserspei chern und Kühlschränken, die Übertragung von Luftschutzsignalen und die Umschal- tung von Tarifzählern durch von einem Ge ber hervorgerufene Spannungserhöhungen in einem die Empfänger speisenden Wechsel stromnetz.
Gemäss der Erfindung wird bei diesem Verfahren zur Vermeidung der vor stehend genannten Mängel von diesen Span nungserhöhungen derart Gebrauch gemacht, dass dem Netz wenigstens zwei impuls mässige Spannungserhöhungen aufgedrückt werden, deren zeitlicher Abstand die Wahl des gewünschten Arbeitsvorganges bestimmt.
Die Fernsteueranlage zur Ausführung des Verfahrens, welche ebenfalls den Gegen stand der Erfindung bildet, weist an den Empfängerstellen ein auf die Spannungs erhöhungen ansprechendes Empfangsrelais auf, das eine die Ausführung der verschie denen Arbeitsvorgänge einleitende Kontakt- wähleranordnung steuert, die eine synchron motorangetriebene Wähleranordnung sein kann.
Die impulsmässigen Spannungserhö hungen können durch einen in das Netz ein schaltbaren Hilfstransformator hervorgeru fen werden. Hierbei kann die Anordnung so getroffen werden, dass ein Steuergerät des Gebers den Hilfstransformator steuert, des sen Primärwicklungen über die Kontakte eines vom Steuergerät impulsmässig erregten Kontaktrelais mit dem Netz verbunden und dessen Sekundärwicklungen in die Leitun gen des Netzes eingeschaltet sind.
Die Erfindung ermöglicht, die genannten Nachteile bisheriger Verfahren und Ausfüh rungen zu beseitigen. Eine weitere Er höhung der Sicherheit dieser Fernsteuer anlage hinsichtlich des Auftretens von Stör impulsen wird ferner noch deshalb erreicht, weil zufällige Spannungserhöhungen weni ger wahrscheinlich sind als zufällige Span nungssenkungen bezw. Unterbrechungen des Netzes.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Erfindung zur Darstellung ge bracht.
Die Schaltanordnung zeigt ein Wechsel stromnetz, dessen Hochspannungsseite mit der Niederspannungsseite durch einen Netz- transformator 1 verbunden ist. Die in Drei eck geschaltete Primärwicklung 2 dieses Netztransformators 1 ist mit den Netzleitern 3, 4, 5 und die in Stern geschaltete Sekun därwicklung 6 einerseits mit den Leitern 7, 8, 9 und anderseits mit dem Nulleiter 10 verbunden.
Die Geberstelle A enthält einen von dem nicht dargestellten Steuergerät beeinflussten Schalter 11, ein von diesem gesteuertes Kon taktrelais 12 und einen mit diesem zusam menarbeitenden Hilfstransformator 13. Die drei Primärwicklungen 14 dieses Hilfstrans formators 13 führen einerseits zu einem Nullpunkt 15 und anderseits über Kontakte des Kontaktrelais 12 zu je einem Netzleiter 3, 4, 5. Die drei Sekundärwicklungen 17 des Hilfstransformators 13 sind wiederum direkt in die Netzleiter 3, 4, 5 eingeschaltet. Sie können über Kontakte des Kontaktrelais 12 kurzgeschlossen werden.
Die Empfängerstelle B enthält ein auf die Spannungserhöhungen ansprechendes Empfangsrelais 19 und eine von diesem ge steuerte synchronmotorbetätigte Kontakt wähleranordnung 20. Die Wicklung 21 des Empfangsrelais 19 ist an den Netzleiter 9 und an den Nulleiter 10 angeschlossen. Der Arbeitskontakt 22 des Empfangsrelais 19 ist einerseits mit dem Netzleiter 9 und ander seits über den Kontaktarm 23 des Kontakt wählers 24 und die Erregerwicklung 25 des Synchronmotors 26 mit dem Nulleiter 10 verbunden. Die eine Seite der Erregerwick lung 25 des Synchronmotors 26 ist auch noch über einen in bekannter Weise von dem Mo tor 25 betätigten Nullstellkontakt 27 mit dem Netzleiter 9 verbunden.
Die Wicklungen 28, 29 des für die Aus führung zweier verschiedener Arbeitsvor gänge bestimmten Kipprelais 30 sind einer seits an je einem Wählerkontakt 31 bezw. 32 des Kontaktwählers 24 und anderseits an den Nulleiter 10 angeschlossen. Der mit dem Netzleiter 9 verbundene Schwenkkontakt 33 des Kipprelais 30 arbeitet mit einem zu der Einrichtung für die Ausführung des Ar- beitsvorganges führenden Kontakt 34 zu sammen.
In der Empfängerstelle A wird der Schalter 11 von dem Steuergerät kurzzeitig geschlossen, wenn in der Empfängerstelle B ein Arbeitsvorgang zur Ausführung gebracht werden soll. Diese Schliessung des Schalters 11 bewirkt dann eine Erregung des Kontakt relais 12, das die Primärwicklungen 14 mit den Netzleitern 3, 4, 5 verbindet und den Kurzschluss der Sekundärwicklungen 17 auf hebt. Die Primärwicklung 2 des Netztrans formators 1 erhält dann eine kurzzeitige Spannungserhöhung, die über die Sekundär wicklung 6 auf die Niederspannungsseite 7, 8, 9 übertragen wird.
Somit erhält auch das Empfangsrelais 19 der Empfängerstelle B diese Spannungserhöhung. Dieses nunmehr zum Ansprechen kommende Empfangsrelais 19 schliesst seinen Arbeitskontakt 22, wo durch der Synchronmotor 26 zum Anlaufen kommt. Der Arbeitskontakt 22 des Emp fangsrelais 19 gelangt wieder in seine frü here Stellung, sobald die Spannungserhöhung durch Öffnen des an der Geberstelle A be findlichen Schalters 11 wieder ausfällt. Der Synchronmotor 26 wird aber den Drehkon takt 23 des Kontaktwählers 24 noch weiter in Drehung halten, da ja dieser jetzt über den beim Anlauf des Synchronmotors 26 ge schlossenen Nullstellkontakt 27 gespeist wird.
Sobald der Drehkontakt 23 des Kon taktwählers 24 auf den Wählerkontakt 31 gelangt, wird durch Schliessen des Schalters 11 der Geberstelle A, was mit Hilfe einer synchron zu den Empfängern laufenden Ein richtung geschieht, eine weitere Spannungs erhöhung dem Wechselstromnetz aufge drückt. Das Empfangsrelais 19 wird dann wieder erregt, wodurch dessen betätigter Ar beitskontakt 22 eine Schliessung des Wähler stromkreises der Wicklung 28 des Kipprelais 30 bewirkt. Der hierbei umgeschaltete Schwenkkontakt 33 des Kipprelais 30 wird dann den Stromkreis für die Erregung der Einrichtung zur Ausführung des Arbeitsvor ganges schliessen. Der gewünschte Arbeits- vorgang wird somit zur Ausführung ge bracht.
Bei Erreichung der Anfangsstellung des Drehkontaktes 23 wird der Nullstellkontakt 27 wieder geöffnet. Der Stromkreis der Er regerwicklung 25 des Synchronmotors 26 wird dann unterbrochen, so dass der Syn chronmotor 26 wieder zur Ruhe gelangt. Die Empfängerstelle nimmt jetzt mit Ausnahme des Schwenkkontaktes 33 wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein.
Soll der Schwenkkontakt 33 des Kipp- relais 30 wieder in die frühere Stellung zu rückkehren, so muss der bereits beschriebene Vorgang wiederholt werden. Nur muss jetzt die zweite Spannungserhöhung im Wechsel stromnetz dann erfolgen, wenn der Dreh kontakt 23 des Kontaktwählers 24 auf den Wählerkontakt 32 gelangt. Dann wird die Wicklung 29 des Kipprelais 30 erregt und der Schwenkkontakt 33 wieder umgeschaltet.
Man kann natürlich die Ausbildung der Empfangsstelle B auch so treffen, dass durch mehr als zwei impulsmässige Spannungs erhöhungen innerhalb eines Wählerumlaufes die von dem Empfängerrelais gesteuerte Kontaktwähleranordnung zur Wirksamkeit gebracht wird. Hierbei geht man derart vor, (iass die erste Spannungserhöhung den Er regerstromkreis des Synchronmotors schliesst und erst die letzte die Ausführung des Ar beitsvorganges herbeiführt, wobei die dazwi schen liegenden Spannungserhöhungen nur eine vorbereitende Wirkung hervorrufen.
Selbstverständlich kann man die Spannungs erhöhungen des Netzes auch noch auf andere Weise als unter Vermittlung eines Hilfs transformators bewirken. Es ist klar, dass die Fernsteueranlage für die Fernsteuerung jeder Art von Arbeitsvorgängen brauchbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur selektiven Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen durch von einem Geber hervorgerufene Spannungserhö hungen in einem die Empfänger spei senden Wechselstromnetz, dadurch ge- kennzeichnet, dass dem Netz wenigstens zwei impulsmässige Spannungserhöhun gen aufgedrückt werden, deren zeitlicher Abstand die Wahl des gewünschten Ar beitsvorganges bestimmt.II. Fernsteueranlage zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass an den Emp fängerstellen ein auf die Spannungs erhöhungen ansprechendes Empfangs relais eine die Ausführung der verschie denen Arbeitsvorgänge einleitende Kon- taktwähleranordnung steuert. UNTERANSPRVCHE: 1. Fernsteueranlage nach Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass die impuls mässigen Spannungserhöhungen durch einen in das Netz einschaltbaren Hilfs transformator bewirkt werden.2. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuer gerät des Gebers den Hilfstransformator steuert, dessen Primärwicklungen über die Kontakte eines vom Steuergerät im pulsmässig erregten Kontaktrelais mit dem Netz verbunden und dessen Sekundär wicklungen in die Leitungen des Netzes eingeschaltet sind. 3. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sekun därwicklungen des Hilfstransformators bei nicht erregtem Kontaktrelais kurz geschlossen sind.4. Fernsteueranlage nach Patentanspruch II. dadurch gekennzeichnet, dass das Emp fangsrelais eine synchronmotorangetrie- bene Kontaktwähleranordnung steuert. 5. Fernsteueranlage nach Unteranspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass das Emp fangsrelais bei der ersten impulsmässigen Spannungserhöhung den Erregerstrom kreis des Synchronmotors und bei der zweiten Spannungserhöhung einen dem gewählten Arbeitsvorgang zugeordneten Wählerstromkreis der Kontaktwähler- a.nordnung impulsmässig schliesst.6. Fernsteueranlage nach Ünteraüspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aus führung eines bestimmten Arbeitsvor ganges durch mehr als zwei Spannungs erhöhungen der erste den Erregerstrom kreis des Synchronmotors schliesst und erst der letzte die Ausführung des Är- beitsvorganges herbeiführt, wobei die da zwischen liegenden Spannungserhöhungen nur eine vorbereitende Wirkung hervor rufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200156T | 1937-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200156A true CH200156A (de) | 1938-09-30 |
Family
ID=4442197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200156D CH200156A (de) | 1937-11-22 | 1937-11-22 | Verfahren und Fernsteueranlage zur selektiven Fernsteuerung von Arbeitsvorgängen durch von einem Geber hervorgerufene Spannungserhöhungen eines die Empfänger speisenden Wechselstromnetzes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200156A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991003093A1 (en) * | 1989-08-21 | 1991-03-07 | Econolight Limited | Electrical power distribution control system |
| WO1992016041A1 (en) * | 1991-03-04 | 1992-09-17 | Econolight Limited | Electrical power distribution control system |
-
1937
- 1937-11-22 CH CH200156D patent/CH200156A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991003093A1 (en) * | 1989-08-21 | 1991-03-07 | Econolight Limited | Electrical power distribution control system |
| WO1992016041A1 (en) * | 1991-03-04 | 1992-09-17 | Econolight Limited | Electrical power distribution control system |
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