CH200441A - Einrichtung zum Einstellen des Einspritzzeitpunktes bei Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen des Einspritzzeitpunktes bei Einspritzbrennkraftmaschinen.

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CH200441A
CH200441A CH200441DA CH200441A CH 200441 A CH200441 A CH 200441A CH 200441D A CH200441D A CH 200441DA CH 200441 A CH200441 A CH 200441A
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CH
Switzerland
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piston
housing
actuator
regulator
setting
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Application number
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English (en)
Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


  Einrichtung     zum    Einstellen des Einspritzzeitpunktes bei     Einspritzbrennkraftmasehinen.       Bei     Einspritzbrennkraftmaschinen,    die  einen grossen Drehzahlbereich beherrschen  sollen, insbesondere bei     Dieselmaschinen    für  Fahrzeuge, ist zur Erzielung eines ruhigen  Ganges erforderlich, dass der Beginn der  Brennstoffeinspritzung nach Massgabe der  Drehzahl auf einen früheren oder späteren  Zeitpunkt verlegt wird.  



  Bei Einrichtungen mit     Fliehkraftregler     zur Verstellung des     Einspritzzeitpunktes    hat  man bereits vorgeschlagen, zur     Bewegung    des       Verstellgliedes    der     Einspritzpumpe    einen  hydraulischen Servomotor heranzuziehen, so  dass der     Fliehkraftregler    verhältnismässig  klein wird. Zwischen dem     Servomotorkolben     und dem Stellglied, sowie zwischen Flieh  kraftregler und Steuerschieber hat man je  doch ein     Übertragungsgestänge    eingeschaltet,  das aus einer grösseren oder kleineren An  zahl von Hebeln besteht.

   Bei der Verdrehung  der Nockenwelle gegenüber ihrer Antriebs  welle durch eine Muffe mit Gewinde ver  schiedener Steigungsrichtung ist auch noch  ein Schleifring erforderlich. Hierdurch wird    die ganze     Einrichtung    sperrig und zur Er  haltung der Betriebssicherheit bedarf das       Übertragungsgestänge    ständiger     Wartung.     



  Nach der     Erfindung    sind diese . Übel  stände dadurch beseitigt, dass der Fliehkraft  regler an einem umlaufenden Gehäuse an  gebracht ist, in dem das Stellglied zum Ein  stellen des     Einspritzzeitpunktes    als Kupp  lung     zwischen    der     Einspritzpumpenwelle    und  dem     umlaufenden    Gehäuse angeordnet ist,  und dass das Gehäuse als Zylinder für den  hydraulischen, unmittelbar mit dem Stell  glied verbundenen Kraftkolben ausgebildet  ist.

   So ist das Gestänge zwischen dem     Servo-          kolben    und dem Stellglied vermieden und die  ganze     Einrichtung    kann bei kleinen Schwung  gewichten des     Fliehkraftreglers    eine sehr ge  drungene Bauart haben, so dass sie nur einen       kleinen    Raum     in    Anspruch nimmt. Die Be  triebssicherheit kann dadurch gesichert wer  den, dass als     Druckflüssigkeit        Schmieröl    ver  wendet wird und alle umlaufenden Teile mit  Drucköl einwandfrei geschmiert werden.

        Man hat zwar bereits die Schwung  gewichte des     Fliehkraftreglers    an einem von  der     Brennkraftmaschine    in Drehung versetz  ten Gehäuse befestigt, in dem das Stellglied  zur Einstellung des Einspritzzeitpunktes ge  lagert und mit dem Gehäuse gekuppelt war,  jedoch würde das Stellglied vom Fliehkraft  regler direkt ohne Beihilfe eines Servomotors       beeinflusst.     



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    der Einrichtung nach der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1  einen Längsschnitt und     Fig.    2 einen Quer  schnitt nach der Linie     A-B    der     Fig.    1.  



  Der Zahnradkranz 1 zum Antrieb der  nicht gezeichneten Einspritzpumpe ist an  dem Flansch 2 einer Hülse 3 befestigt, wel  che in einem Auge 4 der nicht näher ge  zeichneten     Brennkraftmaschine    5 drehbar ge  lagert ist. Das Drucköl wird von der nicht  gezeichneten     Schmierölpumpe    der Maschine  durch die     Olleitung    6 der Gleitfläche des  Auges 4 und durch eine Schmiernute 4 in  der Gleitfläche einer Ringnute 8 zugeführt.  Die Hülse 3 ist auf einer Seite durch einen  Deckel 9 geschlossen, der zwei Supports 10  trägt, in denen die durch Federn 12 mit  einander verbundenen     Reglergewichte    13  mittels Zapfen 11 gelagert sind.

   Die Regler  gewichte 13 übertragen ihre Bewegung  mittels Armen 14, welche mit ihren Gabel  enden 15 am Zapfen 16 angreifen, auf den  Steuerschieber 17. Dieser besitzt eine Aus  sparung 18 und gleitet in der     Bohrung    19  der Kolbenstange 20 des Servokolbens 21,  der in eine Bohrung der Hülse 3     eingepasst     ist. Die Kolbenstange 20 ist in der Bohrung  22 des Deckels 9 geführt. Der Deckel ist mit       einer    Ringnut 23 versehen, die durch radiale  Kanäle 24 mit der Ringnut 8 in Verbindung  steht. Die Ringnut. 23 steht ferner durch ra  diale Kanäle 25 in der Kolbenstange 20 mit  der Aussparung 18 in Verbindung. Die Boh  rung 19 weist noch eine Ringnut 26 auf, wel  che durch radiale Kanäle 27 mit dem Raum 28  zwischen dem Servokolben 21 und Deckel 9  in Verbindung steht.

   Die     Kolbenstange    20  besitzt auf der     andern    Seite des Kolbens 21    eine Hülse 29, die an ihrem Umfang zwei       M   <B>3</B>     itnehmer        30        hat        und        die        das        eigentliche          Verstellstück    darstellt. Auf diesen sind zwei  steilgängige Gewindegänge 31 von     recht-          eckigem    Querschnitt vorgesehen, die in ent  sprechende Nuten 32 der Hülse 3 eingreifen.

    Die Antriebswelle 35 der Einspritzpumpe ist  am Ende gabelförmig     ausgebildet.    Die Gabel  zinken 34 umfassen die Hülse 29 zwischen  den     Mitnehmern    30 und berühren diese an  den Seitenflächen 33.  



  In der Hülse 29 des     Verstellsttickes    ist  die     Gegendruckfeder    36 zwischen sie und die  Antriebswelle 35 mit einer     Vorspannung    ein  gelegt. Die Hülse 3 ist mittelst des Flansches  2 und der     Überwurfmutter    37 im Auge 4 in  der Längsrichtung     unverschiebbar    gehalten.  Der Teil 38 der     Überwurfmutter    37 greift  zwischen die Teile 39 und 40 der Antriebs  welle 35, so dass diese gegenüber der Hülse  3 in der     Längsrichtung        unverschiebbar    ist.  Zur Abführung des verbrauchten Drucköls  sind in der Welle 35     Längskanäle    41 vor  gesehen.  



  Jeder Umdrehungszahl des     Fliehkraft-          reglers    entspricht eine     bestimmte    Stellung  der     Reglergewichte    13, bei der die Flieh  kräfte und die Spannung der Federn 12 sich  das Gleichgewicht halten. Damit ist auch  eine bestimmte Stellung des Steuerschiebers  17 gegeben. In     Fig.    1 hat der Servomotor  kolben 21 die der Stellung des Steuerschie  bers 17 entsprechende Lage, in der der Zy  linderraum 28 vollständig abgeschlossen ist  und das in ihm enthaltene Öl mit seinem  Druck auf die Fläche des Kolbens 21 der  Feder 36 das Gleichgewicht hält.

   Erhöht sich  die Drehzahl der Maschine, so gehen die       Reglergewichte    13 nach aussen und     drücken     den Steuerschieber 17 nach     rechts.    Dabei tritt  der Raum 28 über die Kanäle 27     und    26 mit  der     Aussparung    18 und damit über die Ka  näle 25, 23, 24, 8 und 7 mit der Drucköl  leitung 6 der     Schmierölpumpe    in Verbindung.       Infolgedessen    steigt der Druck im Raum 28  und treibt den     Kolben    entgegen der Feder  36 nach rechts.

   Dabei     gleiten    die Gewinde  gänge 31 in den     Nuten    32 der Hülse 3 nach      rechts, so dass sich der     Servomotorkolben    21  drehen muss und mittels der     Mitnehmer    30  und der Zinken 34 die Welle 35 mitnimmt,  so dass diese im Sinne des     Voreilens    gegen  über dem Antriebsrad 1 verstellt wird und die  Einspritzung früher stattfindet.

   Die Be  wegung des Kolbens nach rechts hält so  lange an, bis die     Verbindung    zwischen den  Kanälen 26     und    18 unterbrochen wird     und     der Servokolben gegenüber dem Steuerschie  ber wieder die     in        Fig.    1 gezeigte Stellung  einnimmt.  



  Nimmt die Drehzahl der     Maschine    ab, so  wird der Steuerschieber 17 nach links ver  schoben, der Raum 28 tritt durch die Ka  näle 27 und 26 mit der Bohrung 19 in Ver  bindung und das Drucköl im Raum 28     kann     durch die Kanäle 41 entweichen. Durch die  Feder 36 wird der Kolben 21 nach links ge  schoben     und    damit die Antriebswelle 35 der  Einspritzpumpe im Sinne des     Nacheilens    ge  genüber dem Antriebsrad 1 verstellt, bis der  Kolben 21 wieder seine     Normalstellung    ge  genüber dem Steuerschieber 17 einnimmt.

   So  folgt der     Servomotorkolben    jeder Bewegung  der     Reglergewichte    und bewirkt dadurch die  Verstellung der Einspritzpumpe gegenüber  ihrem Antrieb, ohne Beeinflussung durch den  Drehwiderstand der Einspritzpumpe.  



  Die Vorrichtung hat einen sehr kleinen  Raumbedarf, eine Mindestzahl an Gelenken  und fast alle Teile sind durch das zum An  trieb des Servokolbens 21 dienende Drucköl  gut geschmiert. Natürlich könnten die Arme  14 der     Reglergewichte    13 an     einer    beson  deren     Reglerstange    17 angreifen, die     mit    dem  Steuerschieber     verbunden    ist, der in der Kol  benstange 20 geführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einstellen des Einspritz- zeitpunktes bei Einspritzbrennkraftmaschi- Den, bei der durch einen vom Pliehkraft- regler beeinflussten hydraulischen Kraft- lcolben (Servomotor) das Stellglied der Ein spritzpumpe verstellt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fliehkraftregler an einem umlaufenden Gehäuse angebracht ist,
    in dem das vom Regler beeinflusste Stellglied zum Einstellen des Einspritzzeitpunktes als Kupp lung zwischen der Einspritzpumpenwelle und dem umlaufenden Gehäuse angeordnet ist, und dass das Gehäuse als Zylinder für den hydraulischen, unmittelbar mit dem Stell glied verbundenen Kraftkolben ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass der Fliehkraft regler auf einem Deckel des Gehäuses an geordnet und dass die Reglergewichte direkt mit dem Steuerschieber verbunden sind, der in einer mit den Zu- und Ab führungskanälen für die Druckflüssigkeit. versehenen Kolbenstange des Servokolbens verschiebbar ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der umlaufende Zylinder mit zwei schraubenlinienför- migen Nuten versehen ist, in die Mit nehmer des mit dem Servokolben verbun denen Verstellstückes eingreifen.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle der Einspritzpumpe am Ende gabelförmig ausgebildet ist und mit den Gabelzinken zwischen Mitnehmer des als Hülse an der Kolbenstange des Servokolbens ausgebildeten Vers tellstückes fasst, in der eine Gegendruckfeder an geordnet ist.
CH200441D 1936-05-09 1937-05-07 Einrichtung zum Einstellen des Einspritzzeitpunktes bei Einspritzbrennkraftmaschinen. CH200441A (de)

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CH200441D CH200441A (de) 1936-05-09 1937-05-07 Einrichtung zum Einstellen des Einspritzzeitpunktes bei Einspritzbrennkraftmaschinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966709C (de) * 1951-04-24 1957-09-05 Daimler Benz Ag Fliehkraftregler, insbesondere fuer die Verstellung des Einspritz- oder Zuendzeitpunktes an Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966709C (de) * 1951-04-24 1957-09-05 Daimler Benz Ag Fliehkraftregler, insbesondere fuer die Verstellung des Einspritz- oder Zuendzeitpunktes an Brennkraftmaschinen

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