Lnftzekühlter Sternzylindermotor, insbesondere für Fahrzeuge. Die Luftkühlung von Sternzylindermoto- ren mit Hilfe eines Kühlluftgebläses bietet Schwierigkeiten, weil die Kühlluft von dem Gebläse aus in einem Umkreis von verhält nismässig grossem Durchmesser verteilt wer den muss.
Man könnte daran denken, das Gebläse auf die Motorwelle aufzusetzen, so dass die aus dem Gebläselaufrad austretende Luft un mittelbar die Zylinder kühlt. Bei dieser An ordnung würde das Gebläse aber eine zu grosse Umfangsgeschwindigkeit und infolge dessen einen schlechten Wirkungsgrad er halten. Benutzt man aber kleinere, der hohen Drehzahl des Motors entsprechende Gebläse, so müssen Verteilungskanäle vorgesehen wer den, die viel Platz in Anspruch nehmen.
Erfindungsgemäss ist das Gebläse gleich achsig zur Kurbelwelle unmittelbar neben den zu kühlenden Sternzylindern angeordnet, fördert die Kühlluft auf dem kürzesten Wege über die Köpfe und die Zylinderenden und wird mittels eines Untersetzungsgetrie- bes von der Kurbelwelle angetrieben.
Das Gebläse erhält also einen verhält nismässig grossen Durchmesser, doch ist die Drehgeschwindigkeit des Gebläses durch das Getriebe herabgesetzt, so. dass sich ein gün stiger Wirkungsgrad des Gebläses ergibt.
Die Erfindung ist anhand eines Ausfüh rungsbeispiels in der Zeichnung veranschau licht. Diese zeigt einen Achsialschnitt durch einen luftgekühlten Sternmotor.
Die mit Kühlrippen versehenen Zylinder 2 sitzen sternförmig auf dem Kurbelgehäuse 1, in welchem die Kurbelwelle 10 gelagert ist. Der stärksten Kühlung bedürfen die mit Rippen versehenen Zylinderköpfe 3, sowie die an sie anschliessenden Zylinderenden.
Auf der Kurbelwelle 10 ist ein verhält nismässig grosses Gebläseschaufelrad 4 dreh bar gelagert; derart, dass sein Umfang un mittelbar neben den Zylindern 2 in der Nähe der Köpfe 3 liegt. Die aus dem Schaufelrad 4 austretende Luft wird auf dem kürzesten Wege über die zu kühlenden Zylinder und Zylinderköpfe geblasen. Hierbei dient eine das Gebläse und die Zylinder umschliessende Haube 14 zur Luftführung.
Da sich bei dieser Anordnung ein ver hältnismässig grosser Durchmesser des Ge bläses ergibt, darf dieses zu Gunsten eines guten Wirkungsgrades langsamer als die Kurbelwelle 10 laufen. Aus diesem Grunde ist ein Untersetzungsgetriebe eingeschaltet. Dieses besteht aus einem auf der Nabe 12# des Gebläserades befestigten Zahnrad 11, einem auf der Kurbelwelle 10 befestigten Zahnrad 9 und zwei Zahnrädern 7 und 8, die auf derselben Büchse 6 sitzen und mit den Zahnrädern 9 und 11 kämmen.
Diese Büchse 6 ist frei drehbar auf einem Lager zapfen 5 des Kurbelgehäuses 1 gelagert.
Das Kurbelgehäuse ist mit einem Rand 13 versehen, der zusammen mit der Haube 14 das Gebläsegehäuse bildet, in welchem das Schaufelrad 4 umläuft. Dieses kann im Bedarfsfalle mit festen Leitschaufeln zu sammenwirken, die an seinem Austritt und bezw. oder an seinem Eintritt angeordnet sind.
Der Luftzutritt zum Gebläse erfolgt durch die mittlere Öffnung 15 der Haube 14. Das Schaufelrad des Gebläses besitzt einen kegelmantelförmigen mit einer Nabe 12 versehenen Schaufelträger 16, der das Ge- triebe dachförmig umgibt. Die Schaufeln sit zen zwischen dem Schaufelträger 16 und einer Ringscheibe 1<B>1</B>. Auf diese Weise lässt sich eine besondere gedrängte Bauart er zielen.
Air-cooled star cylinder engine, in particular for vehicles. The air cooling of star cylinder motors with the aid of a cooling air blower presents difficulties because the cooling air from the blower has to be distributed within a radius of relatively large diameter.
One could think of placing the fan on the motor shaft so that the air emerging from the fan impeller cools the cylinders directly. In this arrangement, the fan would be too high a peripheral speed and as a result, he would keep a poor efficiency. But if you use smaller, the high speed of the engine corresponding fan, distribution channels must be provided who take up a lot of space.
According to the invention, the fan is arranged on the same axis as the crankshaft directly next to the star cylinders to be cooled, conveys the cooling air over the shortest path over the heads and the cylinder ends and is driven by the crankshaft by means of a reduction gear.
The fan has a relatively large diameter, but the speed of rotation of the fan is reduced by the gear unit, see above. that there is a favorable efficiency of the fan.
The invention is illustrated by means of an exemplary embodiment in the drawing. This shows an axial section through an air-cooled radial engine.
The cylinders 2 provided with cooling fins sit in a star shape on the crankcase 1 in which the crankshaft 10 is mounted. The cylinder heads 3 provided with ribs and the cylinder ends adjoining them require the strongest cooling.
On the crankshaft 10 is a behaving large fan impeller 4 rotatably mounted bar; such that its circumference lies directly next to the cylinders 2 in the vicinity of the heads 3. The air emerging from the impeller 4 is blown over the shortest possible route over the cylinders and cylinder heads to be cooled. A hood 14 enclosing the fan and the cylinders serves to guide the air.
Since this arrangement results in a relatively large diameter of the Ge blower, this may run slower than the crankshaft 10 for the benefit of good efficiency. For this reason, a reduction gear is switched on. This consists of a gear 11 mounted on the hub 12 # of the fan wheel, a gear 9 mounted on the crankshaft 10 and two gear wheels 7 and 8 which sit on the same sleeve 6 and mesh with the gear wheels 9 and 11.
This sleeve 6 is freely rotatable on a bearing pin 5 of the crankcase 1 mounted.
The crankcase is provided with an edge 13 which, together with the hood 14, forms the fan housing in which the impeller 4 rotates. If necessary, this can work together with fixed guide vanes that are at its outlet and bezw. or are arranged at its entrance.
Air is admitted to the fan through the central opening 15 of the hood 14. The fan wheel has a cone-shaped blade carrier 16 provided with a hub 12, which surrounds the gear in a roof shape. The blades sit between the blade carrier 16 and an annular disk 1 <B> 1 </B>. In this way, a particularly compact design can be achieved.