CH200492A - Luftraumisolierte elektrische Leitung. - Google Patents

Luftraumisolierte elektrische Leitung.

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CH200492A
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Aktiengesellschaft Kabelwerke
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Norddeutsche Kabelwerke Aktien
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      Luftraumisolierte    elektrische Leitung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     luft-          raumisolierte    elektrische Leitung. Solche  Leitungen gelangen meist als Hochfrequenz  leitungen zur Anwendung.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, den  Mittelleiter einer     luftraumisolierten    elektri  schen Leitung durch Fäden am Aussenleiter  zu halten. Der Aussenleiter     wurde    zu diesem       Zwecke    als geklöppelter Hohlzylinder her  gestellt, aus welchem während des     glöppel-          vorganges    einzelne Fäden um den Mittel  leiter geschlagen wurden. Die Herstellung  einer solchen Leitung ist mit den bestehen  den Spinn- und     Verseilmaschinen    praktisch  nicht durchführbar.  



  Es ist ferner bei     luftraumisolierten    Lei  tungen bekannt, den     innerhalb    eines Hohl  zylinders liegenden Leiter durch mehrere  Fäden zu halten. Diese Fäden laufen aber  nicht von einer Stelle des äussern Hohlzylin  ders zum Mittelleiter und dann zur ent-    gegengesetzten Stelle des Hohlzylinders, das  heisst sie kreuzen nicht den Hohlzylinder  raum im ganzen Durchmesser, sondern gehen  nur von einer Stelle des Hohlzylinders zum  Mittelleiter und werden dann zurück zu einer  andern Stelle des Hohlzylinders geführt, die  neben 'der zuerst genannten Stelle liegt.  Der eine Faden übt somit einen Zug auf den  Mittelleiter nach der     einen    Seite und der an  dere Faden einen Zug auf den Mittelleiter  nach der andern Seite relativ zum Hohl  zylinder aus.

   Sobald diese beiden Fäden  nicht genau gleiche     Spannung    haben,     wird     der Mittelleiter aus     seiner    Lage in der     Längs-          mittelachse    des Hohlzylinders herausgezogen  und dadurch einseitig gelagert.

   Bei dieser       Ausführungsform    ist es auch bereits vor  geschlagen worden, als Aussenleiter     eine    aus  einem     einzigen    Band bestehende offene  Schraubenwicklung zu     benutzen.    Auch die  Herstellung dieser Leitung ist derart, dass ihr  eine praktische Bedeutung nicht     zukommt.         Durch die Erfindung wird nun die Auf  gabe,     luftraumisolierte    elektrische Leitungen,  bei welchen der Mittelleiter durch Fäden zu  einem äussern, nach einer Schraubenlinie ge  wickelten Band konzentrisch gehalten ist, in  leichter und einfacher Weise mit den be  stehenden Einrichtungen herstellen zu kön  nen, dadurch gelöst, dass der Rand des Ban  des Einkerbungen aufweist,

   in denen der  Tragfaden gehalten ist. Der Tragfaden kann  mit gleichem Schlag gewickelt werden wie  die Bandschraube. Es ist jedoch auch mög  lich, den Tragfaden in längerem oder kür  zerem Schlag als die Bandschraube zu     wik-          keln,    wobei im letzteren Falle die Aufhänge  stellen des Mittelleiters näher     aneinander-          rücken    und der Tragfaden nahezu senkrecht  zum Mittelleiter verläuft; diese Lage ist  elektrisch     und    mechanisch besonders günstig.  Es können auch mehrere Fäden benutzt wer  den, die entweder dicht nebeneinander laufen  oder die in gleichen Abständen zueinander  versetzt sind. Im letzteren Falle wird der  Mittelleiter am gleichmässigsten radial ver  spannt.

   Der Tragfaden kann ausserdem auf  der Bandschraube noch besonders festgelegt  werden, da er ein beträchtliches Stück auf  der äussern     Bandschraubenfläche    entlang  läuft.  



  Wenn in kurzen Abständen aufeinander  folgende Einkerbungen an den Rindern des  Bandes vorgesehen sind, findet der Trag  faden beim Einschlagen immer am Rande der  Bandschraube einen passenden Haltepunkt.  



  Die Leitung kann aus einem Band her  gestellt werden, dessen Querschnitt U-förmig  ist, wobei die Flanschen des     U-Profils    Ein  kerbungen aufweisen, in welche sich der  Tragfaden beim Herstellen der Leitung ein  legt. Der Tragfaden kann bei dieser Aus  führungsform der Leitung durch ein beson  deres Band gehalten werden, das zwischen  den Flanschen des     U-Profils    liegend auf das  mit den Einkerbungen versehene Band ge  wickelt ist.  



  Dadurch, dass das Band mit     nebeneinan-          derliegenden    Rinnen oder Rippen versehen  ist, welche schräg, das heisst diagonal über    das Band     hinweglaufen,    entstehen an den  Rändern des Bandes ebenfalls Einkerbungen,  in welche sich der Faden einlegen kann. Es  ist auch möglich, nur die Randzone des  Bandes mit Rippen oder Rillen zu versehen.  Die Bandschraube kann bei den oben be  schriebenen Ausführungsformen aus Metall  oder auch aus Kunststoff oder einem andern  richtmetallischen Werkstoff bestehen. Jede       Anbringung    von Rippen oder Rillen hat       dabei    gegenüber einem Flachband als beson  deren Vorteil eine grössere mechanische Fe  stigkeit.  



  Beispielsweise Ausführungsformen der  Leitung nach der Erfindung sind in der       Zeichnung    schaubildlich und schematisch  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die schaubildliche Ansicht einer  ersten     Ausführungsform    der     Leitung,          Fig.    2 eine Ansicht     einer    weiteren Aus  führungsform einer     Hochfrequenzleitung,          Fig.    3 die     Ausführungsform    eines Bandes  mit den Randeinkerbungen;

         Fig.    4 die Ansicht von oben auf ein  Band mit U-förmigem     Querschritt,          Fig.    5     einen    Querschnitt des Bandes nach       Fig.    4 nach der Linie     V-V,          Fig.    6 die Aufsicht auf ein profiliertes  Band,       Fig.    7 einen Querschnitt des Bandes nach       Fig.    6,       Fig.    8 eine weitere     Ausführungsform     eines profilierten Bandes,       Fig.    9 einen Querschnitt des Bandes nach       Fig.    B.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 der Mittelleiter  bezeichnet, der durch Fäden 2 im äussern  Tragsystem hängt.     Dieses    Tragsystem be  steht aus einem nach einer Schraubenlinie ge  wickelten Band 3 mit     Einkerbungen    4. In  diese     Einkerbungen    ist der Tragfaden 2 hin  eingelegt, wie es     aus    der     Zeichnung    hervor  geht.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    2  besteht die     Leitung        ebenfalls    aus dem Mittel  leiter 1, dem nach     einer    Schraubenlinie ge  wickelten Band 3     mit        Einkerbungen    4 und  dem Tragfaden 2. Der Tragfaden ? hat. wie      die     Fig.    2 erkennen lässt,     gegenüber    der Aus  führung nach der     Fig.    1 einen kürzeren  Schlag als die Bandschraube 3. Der Trag  faden legt sich auch hier in die Einkerbun  gen 4 der Bandschraube 3 ein.

   Aus der     Fig.    2  ist deutlich zu ersehen, dass die Aufhänge  stellen am Mittelleiter 1 einen verhältnis  mässig geringen Abstand haben, und dass der  Tragfaden nahezu senkrecht auf den Mittel  leiter zu läuft.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine Ausführung der  Einkerbungen 4 an den Rändern eines Flach  bandes 3. In den     Fig.    4     und    5 ist ein Band  mit U-förmigem     Querschnitt    gezeigt. Die  Flansche sind mit 5 bezeichnet und mit den  Einkerbungen 4 versehen. Bei dieser Aus  führungsform ist es möglich, den Faden noch  durch ein besonderes Band 6 zu halten, wel  ches, wie die     Fig.    5 zeigt, in die Rinne des       U-Profils    des Bandes hineingewickelt ist, so  dass der Faden 2 sich zwischen dem Halte  band 6 und dem Steg des Bandes 3 befindet  und durch das Band 6 festgehalten und nach  gespannt wird.  



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen ein mit Rippen  und Rillen versehenes Band, wobei die Rip  pen und Rillen schräg, das heisst in einem  Winkel zu den     ganten    des Bandes verlaufen,  entsprechend dem Verlauf des Tragfadens.  Diese Ausführungsform lässt erkennen, dass  ohne     weiteres    auch mehrere Tragfäden zur       Anwendung    kommen     können.     



  Es ist auch möglich, wie die     Fig.    8 und 9  zeigen, nur die Randzonen des Bandes zu  profilieren.  



  Die     Ausführungen    nach den     Fig.    6 bis 9  haben den     besonderen    Vorteil, dass der     Trag-          fa.den    durch diejenigen Teile, mit welchen er  mit dem Band in Berührung kommt, sicher  geführt ist. Durch die schrägen Rippen und  Rillen entstehen gleichzeitig die Randeinker  bungen, welche zur Festlegung des Fadens  erforderlich sind.    Es ist vorteilhaft, auf die     Bandschraube     eine weitere Schraubenwicklung in entgegen  gesetzter Schlagrichtung     aufzubringen,    um  die Bandschraube gegen axiale Verdrehung  zu sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftraumisolierte elektrische Leitung, bei welcher der Mittelleiter durch Fäden zu einem äussern nach einer Schraubenlinie ge wickelten Band konzentrisch gehalten ist, da durch gekennzeichnet, dass der Rand des Bandes Einkerbungen aufweist, in denen der Tragfaden gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Leitung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Tragfaden in kür zerem Schlag gewickelt ist als die Band schraube. 2.
    Leitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band einen U- förmigen Querschnitt hat und an den da durch vorhandenen Flanschen Einkerbun gen aufweist. 3. Leitung nach Patentanspruch und Unter- ansprueli 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragfaden durch ein in die Rinne des Bandes mit U-Profil hineingewickeltes Halteband festgelegt und nachgespannt ist. 4.
    Leitung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Band schräg über die Bandbreite hinweg von einem Rand zum andern mit Rippen und Rillen ver sehen ist. 5. Leitung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet; dass nur die Randzonen des Bandes mit Rippen und Rillen versehen sind.
CH200492D 1936-12-03 1937-11-11 Luftraumisolierte elektrische Leitung. CH200492A (de)

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DE200492X 1936-12-03
DE100237X 1937-02-10

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CH200492D CH200492A (de) 1936-12-03 1937-11-11 Luftraumisolierte elektrische Leitung.

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