CH193453A - Hochfrequenzinduktionsspule. - Google Patents
Hochfrequenzinduktionsspule.Info
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Description
Hoehfrequenzinduktionsspule. Die Wicklungen von Hochfrequenzinduk- tionsspulen sind häufig auf hohlen Träger körpern aus Isoliermaterial, zum Beispiel auf Hartpapierrohren, angeordnet, die gleichzeitig als Halterung eines verstellbaren Kernes aus magnetisierbarem Material dienen. Mittels dieser Kerne lässt sich die Induktivität auf einen bestimmten Wert abgleichen. Zur ge nauen Führung der Kerne ist vorgeschlagen worden, die Trägerkörper mit Sicken zu ver sehen, die in seinem Innern die Führung für die mit einem Gewinde ausgerüsteten ma- gnetisierbaren Kerne bilden.
In diesem Falle ist es notwendig, besonders widerstandsfähi ges Material für den Trägerkörper zu ver wenden, damit er beim Anbringen der Sicken, die aus in die Wandung eingedrückten Rip pen bestehen, nicht bricht. Hartpapierrohr, das als Spulenkörper gerne verwendet wird, weist gerade diesen Nachteil auf.
Gemäss einem andern Vorschlag sind die Trägerkörper mit Aussparungen versehen wor- den, in die Federn eingelegt werden, die teil weise in das Innere des Trägerkörpers hin einragen und ebenfalls als Führung für die Gewindegänge des magnetisierbaren Kernes dienen. Nachteilig bei dieser Ausführung ist, dass sich die harten Federn meist tief in den Kern eindrücken und dabei das Gewinde zer stören, so dass eine genaue Einstellung oder Nachstellung der Kerne unmöglich gemacht wird.
Eine weit vorteilhaftere Lösung gibt dem gegenüber die Erfindung an, die bei Hoch frequenzinduktionsspulen mit auf einem hohlen, isolierenden Trägerkörper angeordneter Wick lung und mit einem darin verstellbaren, ma- gnetisierbaren Kern aus Massekernmaterial darin besteht, dass die Führung des Kernes aus in den Trägerkörper eingelegtem elasti schen Stoff gebildet ist. Auf diese Weise wird eine elastische Führung\ für den magnetisier- baren Kern, der zweckmässig mit Gewinde versehen ist, erzielt, so dass eine Zerstörung der Gewindegänge nicht mehr erfolgt.
Die Gewindegänge drücken sich immerhin ge nügend tief in das elastische Material ein, so dass eine sichere Halterung der Kerne und eine genügend genaue Einstellbarkeit beim Abgleich der Induktivität der Hochfrequenz- induktionsapulen gewährleistet ist. Ausserdem wird eine gute Reibung erzeugt, so dass der einmal eingestellte Kern seine Einstellung beibehält. Das elastische Führungsmaterial kann aus Gewebe, Band oder Faden aus Isolierstoff, der zur Erhöhung der Festigkeit gegebenenfalls mit Metalleinlagen versehen ist, bestehen.
Der elastische Stoff wird am vorteilhaftesten in der Weise am Träger körper befestigt, indem er in eine Aussparung eingelegt oder, falls diese die Wandung durch dringt, im Bereich der Aussparung straff um den Trägerkörper gewickelt wird. Dabei füllt er die Aussparung derart genügend tief aus, dass er bis in das Innere des Trägerkörpers hineinragt und mit diesem Teil eine Führung mit genügend grosser Reibung für den Kern bildet. Es ist bei mit Gewinde versehenen Kernen vorteilhaft, die Bandbreite oder den Durchmesser der Fäden etwa gleich der Gang höhe des Gewindes der magnetisierbaren gerne zu bemessen, damit das aus den neben einander liegenden Bändern oder Fäden ge bildete Muttergewinde in die einzelnen Ge windegänge des Kernes eingreifen kann und somit eine besonders sichere Halterung der Kerne bewirkt.
Auf die Festigkeit des Ma terials des Trägerkörpers braucht nicht mehr besonders Rücksicht genommen zu werden, der daher unbedenklich aus Hartpapierrohr bestehen kann.
Anhand der Fig. 1 bis 3 werden im Schnitt dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfin dung nachstehend näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Hochfrequenzspule, während davon in der Fig. 2 ein Querschnitt längs der in der Fig. 1 angegebenen Linie A-B dargestellt ist.
Mit 1 ist der isolierende Trägerkörper für die Spulenwicklung 2 bezeichnet, der am vor teilhaftesten aus einem Stück Hartpapierrohr bestellt. Die Spule 2 ist zweckmässig als Kreuzwicklung ausgeführt. Im Trägerkörper 1 sind an gegenüberliegenden Stellen der Wan dung Aussparungen 3 angebracht, in die elastischer Stoff, und zwar in diesem Falle Bindfaden 4, eingelegt ist. Der Bindfaden wird zu diesem Zweck im Bereich der Aus sparungen 3 straff um den Spulenkörper 1 gewickelt, so dass er sich gleichzeitig in beide Aussparungen einlegt.
Dabei ragt er genügend weit in das Spuleninnere 5 hinein, um für die Gewindegänge 6 des magnetisierbaren Kernes 7, der zum Abgleich der Induktivität der Spule dient, ein Muttergewinde mit ge nügend grosser Reibung zu bilden. Dadurch, dass der Durchmesser des Bindfadens 4 etwa gleich der (äanghöhe des Gewindes des Kernes 7 bemessen ist, legen sich die einzelnen Fäden jeweils in einen Gang des Kerngewindes ein, so dass eine sichere Führung und Halterung erzielt wird.
Der magnetisierbare Kern 7 ist in der üblichen Weise an einem Ende mit einem Schlitz 8 zur Verstellung mittels eines Schraubenziehers versehen; er könnte natür lich auch mit einem Sechskantkopf ausge rüstet sein.
Das in der Fig. 3 gezeigte Ausführungs beispiel unterscheidet sich gegenüber dem vor angehenden lediglich darin, dass an Stelle von Bindfaden für die Führung ein elastisches Band, zum Beispiel aus Filz, vorgesehen ist. Das Band ist mit 9 bezeichnet und besitzt etwa die gleiche Breite wie die an gegen überliegenden Stellen des isolierenden Träger körpers 1 angebrachten Aussparungen 3. In folge der Nachgiebigkeit des Materials der Führung dringen die Gewindegänge 6 in den Filzstreifen 9 genügend tief ein, so dass eine sichere Führung und genaue Einstellbarkeit des Kernes 7 gewährleistet wird.
Die Figur lässt deutlich erkennen, wie sich die Spitzen der Gewindegänge 6 des Kernes 7 in das Filzband eindrücken, so dass die dazwischen liegenden Vertiefungen des Gewindes mit Filz ausgefüllt sind, der gewissermassen das Muttergewinde des Kernes bildet.
Vorteilhaft ist es, den elastischen Stoff zur Verbesserung der Reibungsverhältnisse und Verstellbarkeit des Kernes sowie seines Zusammenhaltes mit Isoliermaterial, wie Wachs, Öl oder Kunatharzlösungen und der gleichen zu tränken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzinduktionsspulemit auf einem hohlen, isolierenden Trägerkörper angeordne ter Wicklung und darin verstellbarem, ma- gnetisierbarem Massekern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung des Kernes aus in den Trägerkörper eingelegtem elastischem Stoff besteht. UNTERANSPRüCHE: 1. Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass -der elastische Stoff in mindestens eine Aussparung der Wan dung des Trägerkörpers eingelegt ist. 2. Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das elastische Material aus Isolierstoffband besteht. 3.Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das elastische Material aus Isolierstoffaden besteht. 4. Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der elastische Stoff mit einer Metalleinlage versehen ist. 5. Spule nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Aussparung bandartiges Isoliermate rial auf den Tragkörper straff aufgewickelt ist und durch die Aussparung hindurch in das Innere des Tragkörpers hineinragt. 6. Spule nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Aussparung fadenartiger Isolierstoff auf den Trägerkörper straff aufgewickelt ist. 7.Spule nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der in das Innere des Trägerkörpers hineinragende Teil des Isoliermaterials die Führung des verstell baren Kernes bildet. B. Spule nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der in das Innere des Trägerkörpers hineinragende Teil des Isoliermaterials die Führung des verstell baren Kernes bildet. 9. Spule nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der magnetisierbare Kern mit einem Gewinde versehen und der Durchmesser des elastischen lsolier- stoffadens etwa gleich der Ganghöhe des Gewindes bemessen ist. 10. Spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der elastische Stoff mit einem wachsartigen Isoliermittel getränkt <B>ist.</B> 11.Spule nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der elastische Stoff mit einem ölartigen Material getränkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE193453X | 1936-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193453A true CH193453A (de) | 1937-10-15 |
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ID=5739174
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193453D CH193453A (de) | 1936-02-04 | 1937-02-04 | Hochfrequenzinduktionsspule. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193453A (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754576C (de) * | 1939-09-07 | 1953-05-04 | Aeg | Schraubbarer Hochfrequenzeisenkern |
| DE757830C (de) * | 1939-09-07 | 1953-09-14 | Aeg | In einem Fuehrungsrohr verschraubbarer Hochfrequenzeisenkern |
| DE756630C (de) * | 1939-08-01 | 1953-09-21 | Aeg | Hochfrequenzeisenkern, der zwecks axialer Verschiebung in einem mit Innengewinde versehenen Rohr ein Gewinde traegt |
| DE927881C (de) * | 1951-02-21 | 1955-05-20 | Philips Nv | Hochfrequenzspule |
| DE1099643B (de) * | 1955-05-23 | 1961-02-16 | Neosid Pemetzrieder G M B H | Ungeschlitzter, einteiliger Spulenkoerper aus einem einen einsetzbaren Schraubkern in geringem Abstand umgebenden, etwa rohrfoermigen, innen im wesentlichen glatten Koerper |
| US3106691A (en) * | 1959-05-25 | 1963-10-08 | Maeda Hisao | Variable-inductance coil having core threaded in coil form |
| DE976781C (de) * | 1942-02-06 | 1964-04-23 | Siemens Ag | Elektrische Hochfrequenzspule mit einem Abgleichkern und Verfahren zur Herstellung der Gewindefuehrung fuer den Abgleichkern |
-
1937
- 1937-02-04 CH CH193453D patent/CH193453A/de unknown
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