CH200658A - Verfahren zur Darstellung von Androstenol-3-on-17. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Androstenol-3-on-17.

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CH200658A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     Androstenol-3-on-17.       Die vorliegende Erfindung betrifft     ein          Verfahren    zur     Darstellung    von     Androstenol-          3-on-17,    welches dadurch     gekennzeichnet    ist,

         da.ss    man ein     ungesättigtes        Sterinderivat    der  Formel  
EMI0001.0011     
    worin R einen bei     Einwirkung    eines     Hydro-          lysierungsmittels    durch die     Hydroxylgruppe     ersetzbaren Rest bedeutet und X für eine  Seitenkette steht die durch     oxydative    Be  handlung unter Ausbildung einer     Keto-          gruppe    in der     17-Stellung    des     R.ingsystemes     abgesprengt wird unter     intermediärem    Schutz  der     Ringdoppelbindung,

      mit     Oxydationsmit-          teln    behandelt, die     fähig        sind,    einfache Koh  lenstoff -     Kohlenstoffbindungen    zu spalten,       aus    dem erhaltenen     Oxydationsgemisch    das    neutrale,     ketogruppenhaltige    Oxydationspro  dukt der     Formel        C1aH"OR    abtrennt,

   den  Rest R in den     abgetrennten        Ketonverbindun-          gen    durch     Einwirkenlassen        hydrolysierender          Mittel    durch die     Ilydroxylgruppe    ersetzt und  das so gebildete, freie,     Androstenol-3-on-17     der     Formel        C"H280,    aus dem     Reaktions-          gemisch    isoliert.  



  Die     Hydroxylgruppe    des     unges.        Sterins     kann     zum    Beispiel durch     Veresterung,        Ver-          ätherung,        Halogenierung    oder     dergl.    in eine       Gruppe    übergeführt sein, die sich durch  Hydrolyse wieder in die     Hydrogylgruppe    zu  rückverwandeln lässt.

   Der intermediäre Schutz  der     Ringdoppelbindung    erfolgt     zweekmässi-          gerweise    durch Anlagerung von Halogen,  zweckmässig von Brom     bezw.    Halogenwasser  stoff, zweckmässig von     Chlorwasserstoff    an  die     Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung.     Die     Anlagerung    und Wiederabspaltung kann  in an sieh     bekannter    Weise erfolgen, wie  dies zum Beispiel beschrieben ist in     "Hou-          ben-Weyl,    Methoden der organischen Che-      nie", z. Band, 2. Auflage, Leipzig<B>1922,</B>  S. 763 ff. und 768 ff.,     bezw.    3. Band, 2.

   Auf  lage, Leipzig<B>1923,</B> S. 909 ff. und z. Band.  S. 744 ff.  



  Die mit X     bezeichnete        Seitenkette    kann  eine beliebige in den     Sterinen    vorkommende  Seitenkette sein, z. B. diejenige des Choleste  rins, oder eines     Phytosterins,    wie z. B.     Sito-          sterin,        Stigmasterin,        Cinehol    u. a. m.  



  Als Oxydationsmittel kommen insbeson  dere Verbindungen mit sechswertigem Chrom  wie     Chromsäureanhydrid    oder     dergl.,    ferner       Permanganate    usw. in     Betracht.     



  Die     Isolierung    des gebildeten     Androste-          nol-3-on-17    aus dem Reaktionsgemisch kann  zum Beispiel durch     fraktionierte    Kristallisa  tion, Destillation,     Sublimation    usw. erfolgen.  Man kann das Reaktionsgemisch auch mit       Ketonreagenzien,    wie z. B.     Semicarbazid,          Hydroxylamin    oder     dergl.    zur Umsetzung  bringen und die abgeschiedene     Ketonverbin-          dung    durch     hydrolysierendwirkende    Mittel  spalten.  



  Das erfindungsgemäss gewonnene     Andro-          stenol-3-on-17    der Formel     C"H"g02,    das     so-          genannte        Dehydroandrosteron,    ist eine be  kannte Verbindung: das     Oxyketon    zeigt,  einen Schmelzpunkt von 148   C. Es ist iden  tisch mit dem     Dehydroandrosteron    genannten  männlichen Hormon, das sich unter anderem  im     Harn    männlicher Individuen vorfindet.  Es besitzt an sich eine gewisse physiologische  Wirksamkeit, soll aber insbesondere als wert  volles     Ausgangsmaterial    für die Darstellung  physiologisch sehr wirksamer Produkte Ver  wendung finden.

    



       Beispiel   <I>1:</I>  Zu einer Lösung von 100 g     Stigmasterin-          acetat    in 2000 eng     Tetraehlorkohlenstoff    gibt  man unter Rühren und Kühlen auf -15 bis  -10   C im Laufe einer     halben    Stunde eine  Lösung von 35.2g Brom in 1000 cm'     Tetra-          chlorkohlenstoff.    Hierauf wird die Haupt  menge des Lösungsmittels     unter    verminder  tem Druck abgedampft, so dass beim Rück  stand etwa 550 cm'     Tetrachlorkohlenstoff     verbleiben.

   Diese Lösung von     Stigmasterin-          aoetatdibromid    wird     mit    3500 cm' Eisessig    versetzt und auf etwa 45   C erwärmt. Im  Laufe mehrerer     Stunden        wird    diese Mischung       unter    Rühren mit einer Lösung von 207 g       Chromsäureanhydrid    in<B>135</B> cm'     Wasser    und  <B>750</B> cm'     Eisessig    versetzt. Insgesamt     wird     etwa 30 Stunden bei 45   weiter gerührt. Zur  Zerstörung der noch vorhandenen Chrom  säure setzt man etwa 180 cm' Methylalko  hol zu.

   Danach dampft man unter verminder  tem     Druck    den     Tetrachlorkohlenstoff    voll  ständig und den Eisessig teilweise ab, bis im       Rückstand    etwa 1750 cm'     Eisessig    verblei  ben. Der     Rückstand    wird     mit        Eiswasser    ge  kühlt und     unter    Rühren     portionenweise    mit  180 g Zinkstaub versetzt.

   Man     rührt    dann  noch etwa 8 Stunden bei gewöhnlicher Tem  peratur weiter und giesst in 10     Liter        Wasser.     Den ausfallenden Niederschlag<B><U>nimm</U>t</B> man  in Äther auf, trennt den     Zinkstaub    durch       Filtrieren    ab,

   wäscht die ätherische     Lösung     zur Entfernung der Essigsäure mit Wasser  und schüttelt sie     dann    mit 400 cm' 2       n-Natronlauge        zwecks        Entfernung    der sauren       Oydationsprodukte        aus.    Die     ätherische    Lö  sung wird     dann    mit     wasserfreiem        Magne-          siumsulfat        getrocknet    und     ehegedampft.    Der  Rückstand wird in 270 cm'     siedendem    Me  thylalkohol gelöst.

   Beim Abkühlen kristalli  siert das unveränderte     Stigmasterinacetat    aus  (8,5 g). Die     methylalkoholische    Mutterlauge  wird auf etwa 50 cm' eingedampft, und mit  einer     methylalkoholischen        Lösung    von     Semi-          carbazidacetat    erhalten aus 10 g     Semicarba-          zidchlorhydrat,    10 g     Kaliumacetat    und  50 cm' Methylalkohol,

       versetzt    und das  Ganze während 1 Stunde     unter        Rückfluss    auf  dem Wasserbad     erwärmt.        Nach        12stündigem     Stehen bei     Zimmertemperatur    wird     abfil-          triert,    wobei man 8,5 g     Semicarbazon    erhält,  das einen Schmelzpunkt von ungefähr<B>267'</B> C  aufweist.

   Durch     Umkristallisieren    aus Chloro  form werden daraus     etwa    5 g reines     Semi-          carbazon    vom Schmelzpunkt 280       erhalten.     Durch 2stündiges     Kochen    mit 200 cm' einer       wässrigalkoholischen    Schwefelsäure, die<I>75</I>     9ö     Alkohol, 15     %    Wasser     und    10     9g    konzen  trierte Schwefelsäure,     berechnet    als     Vol.        %,     enthält,

       wird        daraus    in     fast    quantitati-           ver    Ausbeute das     Dehydroandrosteron    vom       Schmelzpunkt    148 bis 150   C, dem die all  gemeine Formel     C1@H2802    zukommt, erhalten.  



  Die bei der     Kristallisation    des     Semicar-          bazons    aus Chloroform erhaltene     Mutterlauge     wird eingeengt und noch heiss mit Methyl  alkohol versetzt. Man erhält so     ca.    2 g eines       Semicarbazons    vom Schmelzpunkt 255 bis  259   C, das     in    derselben Weise wie das vor  angehende gespalten wird. Das     Spaltprodukt     ist ein zähes 01, das beim Anreiben mit  Äther     Kristalle    abscheidet.

   Durch     Umkristal-          lisieren    derselben aus Äther erhält man noch  einen weiteren Anteil     Dehydroandrosteron.     



  Die     Abscheidung    des     Dehydroandroste-          ron-Semicarbazons    und die     Abtrennung    aus  dem     Reaktionsgemisch    kann in folgender  Weise     durchgeführt    werden:  Die alkoholische     Mutterlauge,    welche  nach     Abfiltrieren    des ausgefällten     Semicar-          bazons    vom Schmelzpunkt 267   C erhalten  wird,     wird    mit so viel     Petroläther    behandelt,  dass sich zwei Schichten bilden.     Dann    wird  so viel Wasser zugesetzt, bis keine weitere  Trennung mehr eintritt.

   Der Wasserzusatz  bewirkt     Ausscheidung    der     Semicarbazone,     welche noch     in    Lösung     sind,    während vor  handene     Sterine,    die als Ausgangsmaterialien  verwendet wurden, und andere     Unreinigkei-          ten,    im     Petroläther    gelöst bleiben.

   Die über  stehende     Mutterlauge    wird vom Niederschlag       dekantiert    und letzterer in der eben erforder  lichen Menge Alkohol gelöst, worauf die  eben beschriebene Ausfällung mit     Petroläther     und Wasser wiederholt wird.     Das    dabei er  haltene     Semicarbazongemisch    wird getrock  net und mit Äther verrieben. Dadurch gehen  die leichter löslichen     Semicarbazone,    sowie  noch vorhandene     Verunreinigungen        in    den  Äther und werden mit diesem entfernt.

   Das  verbleibende, gereinigte     Semicarbazon    wird  in üblicher Weise gespalten und     einem        Ver-          seifungsprozess    unterworfen. Es wird so     eine     feste Masse erhalten, welche nach Lösung in       Pyridin    in üblicher Weise     benzoyliert    wird.  Die     Benzoylverbindung    wird mit Alkohol  gekocht, wobei das vorhandene     Dehydroan-          drosteron    zurück bleibt, während     etwaiges       vorhandenes     Pregnenolonbenzoat    in     Lösung     geht.

   Durch     Verseifung    des     Dehydroandro-          steronbenzoats    mit 5     %        iger        methylalkoholi-          scher    Kalilauge, erhält man das freie     Andro-          stenol-3-on-17    vom     Schmelzpunkt    148'.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Eine gemäss Beispiel 1     hergestellte    Lö  sung von     Stigmastei-inacetatdibromid        in        Te-          trachlorkohlenstoff        und    Eisessig, die aus  100 g     Stigmasterinacetat    hergestellt wurde,       wird    mit einer     Lösung    von 380g Kalzium  permanganat in 50 g     Wasser        und    950 g  Eisessig, analog wie im Beispiel 1 beschrie  ben, behandelt.

   Nach     Abfiltrieren    von aus  geschiedenem Braunstein wird das Filtrat,  wie im Beispiel 1 angegeben, vom     Tetra.-          chlorkohlenstoff    befreit und mit     Zinkstaub     behandelt. Die weitere     Verarbeitung    erfolgt  wie im Beispiel 1     beschrieben.    Die     neutralen          Oxydationsprodukte    werden mit     Semicarba-          zidacetat    umgesetzt. Bei der     Aufspaltung    der       Semicarbazone,    wie im Beispiel 1, erhält man       Androstenol-3-on-17.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Man lässt Brom auf     Cholesterinacetat    in  molekularem Mengenverhältnis in Eisessig  lösung einwirken. 35 g des so erhalte  nen     Cholesterinacetatdibromids    werden in  1750     cm3    Eisessig bei 45   gelöst.     Dann    wer  den 52,5 g Chromsäure, gelöst in 35 bis  45 cm'     Wasser,    und 200     cm3    Eisessig, inner  halb von 6     Stunden    bei     einer    Temperatur von  45   C zugegeben. Anschliessend wird die Lö  sung 12     Stunden    bei     Zimmertemperatur.ste-          hen    gelassen.

   Der Überschuss an Chromsäure  wird mit Methylalkohol zerstört und der Eis  essig im Vakuum bei 45   C abgedampft. Der  Rückstand wird mit verdünnter Schwefel  säure behandelt und nach Zugabe von Was  ser erschöpfend     ausgeäthert.    Die Äther  lösung zerlegt man durch     Extraktion    mit 1       n-Natronlauge    in einen sauren     und        neutralen     Anteil.  



  Nach dem Trocknen und Verdampfen der  Ätherschicht erhält man 15 g neutralen An  teil. Der neutrale Anteil wird in Eisessig  mit dem doppelten Gewicht     Zinkstaub    bei      45' C behandelt und darauf noch     11/2    Stun  den     bei   <B>100'</B> C erhitzt. Nach dem Filtrieren  versetzt man mit     Wasser,        äthert    aus und  wäscht den Äther mit 2     n-Natronlauge,    um  noch vorhandene saure Bestandteile zu ent  fernen. Der     Ätherrückstand    wird mit 50 cm'  Alkohol verrieben und bis zur Lösung er  wärmt.

   Nach dem Abkühlen auf 0   wird  das     auskristallisierte        Cholesterinacetat        ab-          filtriert.    Die eingedampften, übrig bleiben  den     Mutterlaugen    (6,5     g)    werden mit 6 g       Semicarbazidacetat    versetzt und schwach       erwärmt.    Es bildet sich ein     Semicarbazon    in  einer Menge von etwa 1 g, das aus     Ohloro-          form-Methylalkohol    umkristallisiert werden  kann, Schmelzpunkt um<B>280'</B> C     unter    Zer  setzung.

   Das     Semicarbazon    wird mit wäss  riger     Oxalsäure    oder     Mineralsäure        gespalten          und    das Spaltprodukt mit alkoholischer  Lauge     verseift.    Man erhält auf diese Weise  das     Androstenol-3-on-17    der     Formel        C,aH=x0"     vom Schmelzpunkt 148' C.  



       Beispiel   <I>4:</I>  300 g     Sitosterinacetatdibromid,    das her  gestellt wird durch     Bromierung    der     Acetate     der im Sojabohnenöl vorhandenen     ungesättig-          ten        Sterine    und Trennung von     Tetrabrom-          stigmasterinacetat    gemäss dem Verfahren von       Bonstedt,    Zeitschrift für physiologische Che  mie,     11.176,    Seite 269 (1928),

   werden in  8000 cm'     Eisessig    und 200 cm'     Tetrachlor-          kohlenstoff    bei etwa 40   C gelöst und bei  dieser Temperatur unter Rühren während  5 Stunden mit einer Lösung von 450 g       Chromsäure    in 270 cm' Wasser und 1350     cm'     Eisessig versetzt.

   Nach etwa 24stündiger  Oxydationsdauer wird die     unverbrauchte     Chromsäure mit 200 am' Methylalkohol zer  stört und der Eisessig im Vakuum bei     etwa     40   C     abdestilliert.    Der     Rückstand    wird mit  Wasser und 700 g Schwefelsäure versetzt  und wiederholt     ausgeäthert.    Aus der ätheri  schen Lösung entfernt man die sauren Be  standteile mit 10%iger Kalilauge,     trocknet     mit     Magnesiumsulfat    und verjagt den Äther  bei 30  .  



  Der Rückstand der ätherischen     Lösung       wird     in    750     cm'        Eisessig        gelöst,    die     Lösung     mit 200 g Zinkstaub versetzt und nach dem       Stehen    über Nacht 21/2 Stunden     unter    kräf  tigem     Rühren    auf 100   C     erwärmt.    Nach  dem     Erkalten    saugt man ab, wäscht gut mit  Eisessig nach und giesst das Filtrat in 4     bis     5 Liter Wasser. Die dabei sich abscheidende  Masse nimmt man in Äther auf, schüttelt den  Äther mit     Lauge    aus und trocknet.

   Der nach  dem Verdampfen des Äthers hinterbleibende       Rückstand        wird        mit    200     cm$    Alkohol ver  rieben. Dabei bleibt     das        unveränderte,    Aus  gangsmaterial     ungelöst    und     wird        durch        Ab-          filtrieren    entfernt.

       Das    Filtrat     versetzt    man  mit einer Lösung von     Semicarbazidacetat          (aus    20 g     Semicarbazidchlorhydrat    und 20 g       Kaliumacetat)    und erhitzt eine Stunde zum  Sieden. Die nach     24stündigem    Stehen aus  geschiedene     Kristallmasse    wird abgesaugt,       nacheinander    mit Alkohol,     Petroläther    und       Wasser    gut     ausgewaschen.     



  Rohausbeute 8 g vom     Zersetzungspunkt     <B>250'</B> C. Nach dem     Umkristallisieren    aus  Alkohol und     Chloroform        beträgt    der     Zerset-          zungspunkt   <B>280'</B> C.     Ausbeute    an     reinem          Semicarbazon    gleich 5 g.  



  5 g     Semiearbazon        werden        darauf    mit  200 cm'     einer        Mischung        ans    75 cm' Äthyl  alkohol     (96%ig)    10 cm'     konz.        Schwefelsäure     und 15 cm'     Wasser        während    40 Minuten zum  Sieden erhitzt.

   Es wird     rasch    abgekühlt, in  1 Liter     Wasser        gegossen,        ausgeäthert    und die       ätherische        Lösung    mit     Lauge    ausgeschüttelt.

    Der     Rückstand    der     ätherischen        Lösung    wird       zwecks        Nachverseifung    mit     überschüssiger     3 %     iger        methylalkoholischer        Balilange        eine     Stunde unter     Rückfluss        erwärmt.    Man giesst  in Wasser,     äthert    aus,     trocknet    die äthe  rische Lösung mit     Magneäiumsulfat,

      dampft  den Äther ab<B>und</B>     kristallisiert    den     Rück-          stand    aus     verdünntem    Alkohol oder Äther  um. Man erhält so etwa 3,5 g des     Andro-          stenol-3-on-17    der Formel     C"Iia,$Oa        (Dehy-          droandrosteron),    vom     Schmelzpunkt    148' C  in Form     kleiner        Nudelehen.     



       Beispiel   <B><I>5.-</I></B>  <B>180</B> g     Cholesterinmethyläther    werden in  300 cm'     Tetrachlorkohlenstoff        gelöst    und un-           ter    Rühren im Verlaufe von     \?    bis 3 Stunden       mit    72g Brom, gelöst in 500     cm@        Tetrachlor-          koblenstoff    bei einer Temperatur von 5   C  versetzt.     Dann    werden 6,7 Liter Eisessig hin  zugegeben und die Temperatur wird auf 40  bis 45   C erhöht.

   Zu der so erhaltenen Lö  sung fügt. man unter Rühren im Verlaufe  von 22 Stunden 378 g Chromsäure in 1,3  Liter Eisessig und 0,2 Liter Wasser gelöst  hinzu. Nach     21/z    Tagen ist der grösste Teil  der Chromsäure verbraucht. Nach dem Ab  destillieren von 5 Liter     Eisesssig    wird die  verbleibende Reaktionslösung     in    15 Liter  Wasser gegossen,

   über Nacht stehen     gelas-          len    und     filtriert.    Der Niederschlag wird in  6 Liter Wasser unter Zusatz von 7 Liter  Äther gelöst und die     ätherische    Lösung mit  1 Liter     2n-Kalilauge    zur     Entfernung    der  sauren     Oxydationsprodukte    ausgeschüttelt.  Nach dem Abdampfen des Äthers     hinterblei-          ben    100 g Rückstand.

   Dieser wird in 1,6  Liter Eisessig aufgenommen und durch Be  handlung mit 160 g Zinkstaub bei<B>100'</B> C  während 1 Stunde     entbromiert.    Das Reak  tionsprodukt wird in     Wasser    gegossen und  mit Äther extrahiert. Die     alkoholische    Lö  sung des nach dem Verdampfen des Äthers  hinterbleibenden Rückstandes     liefert    mit       einer    alkoholischen Lösung von     Semicarba-          zidacetat    versetzt etwa 18g     Rohsemiearba-          zon.    Die Mutterlauge von der     Semicarba.zid-          fällung    wird mit     

  Petroläther        extrahiert.    Nach  Versetzen des     petrolätherunlöslichen    Rück  standes mit Wasser erhält man noch weitere  20 g     Semicarbazon,    von denen 5 g in Äther  unlöslich sind. Das in     Petroläther,    Äther und  Alkohol schwer lösliche     Semicarbazon    lässt  sieh aus.     Chloroform-Methanol    (1 : 1)     umkri-          stallisieren    und schmilzt bei 244' C.

   Durch  Spaltung des     Semicarbazons    erhält man den       Methyläther    des     Dehydroandrosterons    der  Formel     C"H,Oz,    der durch Hydrolyse in  das     Androstenol-3-on-17    übergeführt wird.  <I>Beispiel<B>6.-</B></I>  <B>130</B> g     Cholesterinbenzoatdibromid,    herge  stellt durch     Einwirkung    von Brom auf     Chole-          sterinbenzoat    in molekularem Verhältnis     in,            Eisessiglösung,    werden in 41/2     Liter    Eisessig  und 400 cm'     Tetrachlorkohlenstoff    gelöst.

   Zu  dieser Lösung tropft man unter Rühren wäh  rend 40     Stunden    eine Lösung von 180 g  Chromsäure in 150     cm3    Wasser und 1 Liter  Eisessig, wobei die Temperatur ständig auf  45 bis<B>50'</B> C gehalten wird. Man arbeitet  wie unter Beispiel 3 beschrieben bis zur Iso  lierung der     Neutralteile    auf. Das gesamte       entbromierte        Neutralprodukt    verreibt man  wiederholt mit     Petroläther,    wobei unverän  dertes     Cholesterinbenzoat    in Lösung geht,  während das     Benzoat    des     Oxyketons        C"11"02     ungelöst bleibt.

   Letzteres     kristallisiert    man  aus Alkohol und Chloroform um und ver  seift durch 3stündiges Kochen     mit    5%iger       methylalkoholischer    Kalilauge. Aus Äther  erhält man das     Androstenol-3-en-17    in farb  losen Nadeln vom     Fp.    148   C.  



  <I>Beispiel 7:</I>  100 g     Cholesterinacetat    werden in 800 cm'  absolutem Äther gelöst     und    mit 500     cm3    Eis  essig versetzt. Dann wird 2 Tage Tang trocke  nes     Salzsäuregas    eingeleitet. Nach dem Ab  kühlen in Eis wird der ausgefallene Nieder  schlag     abgesogen    und mit kaltem Methanol  gewaschen. Die Ausbeute beträgt     etwa     75 g an     Cholesterinacetathydrochlorid    vom  Schmelzpunkt 146   C.

   Aus der Mutterlauge  lassen sich noch     etwa    30g weniger reines       Cholesterinacetathydrochlorid        gewinnen,    die  durch     Umkristallisieren    aus     Chloroform-          Methanol        gereinigt        werden        können.     



  50 g     Cholesterinacetathydrochlorid    wer  den mit 200 cm'     Tetrachlorkohlenstoff    und  1,5 Liter Eisessig versetzt. Bei einer Tem  peratur von. 35 bis 45   C lässt man     eine    Lö  sung von 75 g     Chromtrioxyd    in 40 cm' Was  ser und 280 cm' Eisessig innerhalb von zwei  Tagen     eintropfen.    Man setzt die     Erwärmung     bei dieser Temperatur so lange fort, bis der  grösste Teil des     Chromtrioxydes    verbraucht  ist.

   Der Rest des     Oxydationsmittels        wird     durch Zusatz von Methanol     beseitigt.    Dar  auf wird der     Tetrachlorkohlenstoff        im    Va  kuum verdampft, und der Rest der     Lösung     in Wasser eingegossen. Der dabei ausgefäl-           lene    Niederschlag wird     abfiltriert    und in  Äther gelöst. Die ätherische Lösung zerlegt  man mit 1     n-hOH    in einen neutralen und  einen sauren Anteil.

   Der neutrale     Anteil    mit  etwa 20 g organischer     Substanz        wird    mit  10 g Kalilauge in 300 eine Methylalkohol       41/2        Stunden    gekocht, dann säuert man mit  2     n-Schwefelsäure    an und     äthert    die Lösung  aus. Der nach dem Verdampfen des Äthers  erhaltene Rückstand wird mit 5 g     Semicar-          bazidacetat    in 50     eine    Alkohol versetzt und  1 Stunde auf dem Wasserbad erwärmt. Der  nach 12stündigem Stehen ausgefallene Nie  derschlag wird gründlich mit Wasser, Alko  hol, Äther und     Petroläther    gewaschen.

   Man  erhält etwa 0,6 bis 1 g eines     Semicarbazons,     aus dem nach Einwirkung eines     hydrolysie-          renden    Mittels das physiologisch wirksame,       ungesättigte        Oxy        keton        Androstenol-3-on-17     der Formel     C,nH",02    gewonnen     wird.     



       Beispiel   <I>8:</I>       Cholesterinacetathydrochlorid,        hergestellt     durch Einwirkung von trockenem Salzsäure  gas auf     Cholesterinacetat    in     Äther-Eisessig,     gemäss     Beispiel    7, wird in einer Mischung  von Eisessig und     Tetrachlorkohlenstoff    mit  tels Chromsäure in der gleichen Weise, wie  im Beispiel 7 beschrieben,     oxydiert.    Die da  bei     erhaltene    ätherische Lösung wird mit       n-Natronlauge    in einen sauren und einen  neutralen Anteil getrennt,

       letzterer    wird nun  zur Abspaltung der     Chlorwasserstoffsäure    in       Pyridinlösung    gekocht. Die     Pyridinlösung     wird in verdünnte Schwefelsäure gegossen,  das ausgeschiedene     Acetat    in Äther aufge  nommen und wie im Beispiel 7 zum     Andro--          stenol-3-on-17    der Formel     C,"H"0z    aufge  arbeitet.  



       Beispiel   <I>9:</I>  100 g nach Beispiel 4 hergestellter     Sito-          sterinacetatdibromid    werden bei Zimmer  temperatur mit 3 Liter Eisessig gut     verrührt,     wobei keine vollständige Lösung     eintritt.     Unter     Weiterrühren    wird eine Lösung von  100 g     Chromsäureanhydrid    in 50 cm' Was  ser und 1 Liter Eisessig zugegeben und wei  tere 2 Stunden gerührt, wobei sich das Aus-         gangsmaterial    vollständig löst. Nach 1 2stün  digem Stehen bei     Zimmertemperatur    hat die  Lösung eine grünliche Farbe angenommen.

    Dann     wird    in     Eiswasser        gegossen,    der Nie  derschlag in Äther gelöst, die ätherische Lö  sung mit Wasser geschüttelt     und    im Vakuum  zur     Trockne    eingedampft.  



  Der     Rückstand    wird in 1 Liter Eisessig  gelöst, 100 g Zinkstaub     zugegeben    und 1  Stunde zum Sieden erhitzt. Nach     Abfiltrie-          ren    des     Zinkstaubes,        kristallisiert    nicht um  gesetztes     Sitosterinacetat    beim Abkühlen aus,  das abgesaugt wird. Das     Filtrat    wird im  Vakuum zur Trockne verdampft, der Rück  stand in Alkohol gelöst und mit einer alko  holischen Lösung von     Semicarbazidacetat     versetzt.

   Es scheidet sich ein     Semicarbazon     aus, das     abfiltriert    und mit     Wasser,    Äther  und     Petroläther    gewaschen wird. Sein     Zer-          setzungspunkt    liegt bei 276   C. Bei     Auf-          spaltung        dieses        Produktes    erhält man     Andro-          stenol-3-on-17    vom Schmelzpunkt 148   C.

         Beispiel   <I>10:</I>  50 g     Cholesterylchlorid    werden     in    400 g       Tetrachlorkohlenstoff    gelöst     und        unter    Küh  lung     allmählich    mit einer Lösung von 20 g  Brom in 200 g     Tetrachlorkohlenstoff    ver  setzt. Die erhaltene Lösung wird mit Soda  lösung und Wasser bis zur     Neutralität    ge  waschen und im Vakuum bis auf etwa 200 g  eingeengt.

   Den Rückstand versetzt man mit  3 kg Eisessig und     darauf    unter Rühren im  Laufe 1 Stunde bei 40   C mit einer Lösung  von 120 g     Chromsäureanhydrid    in 60 g       Wasser    und 300 g Eisessig. Man     rührt    noch  20 bis 30 Stunden bei 40   C weiter, bis der  grösste Teil des     Oxydationsmittels    verbraucht       ist.    Den Rest der     Chromsäure        zerstört    man  durch     Zusatz    von 50 cm' Methanol.

   Die Lö  sung     wird        darauf    zwecks Entfernung des  noch vorhandenen     Tetrachlorkohlenstoffes    im  Vakuum auf etwa die Hälfte des Volumens  eingeengt. Den verbleibenden Teil kühlt man  auf 5 bis<B>10'</B> C ab und     trägt    40 g     Zinkstaub     ein. Die Lösung     erwärmt    sich nur wenig und  wird 24 Stunden mit dem     Zink.    verrührt. Man       filtriert    die     Lösung    vom     ungelösten    Zink ab      und giesst sie in viel Wasser.

   Die Ausschei  dung     wird    in Äther aufgenommen und die  ätherische Lösung nacheinander mit verdünn  ter Schwefelsäure, Natronlauge und Wasser  gewaschen und hierauf zur Trockne ver  dampft. Der     Rückstand    wird mit einer alko  holischen     Semicarbazidacetatlösung    1 Stunde  auf dem Wasserbad erwärmt.     Nach    dem Ab  kühlen saugt man das ausgeschiedene     Semi-          carbazon    ab und reinigt es durch     Umlösen          bezw.    Umfällen aus Chloroform-Alkohol.  Das reine     Semicarbazon    schmilzt bei 275   C.

    Durch Erhitzen mit verdünnter alkoholischer  Schwefelsäure erhält man daraus ein unge  sättigtes     Chlorketon    vom Schmelzpunkt  1.57   C. Zur     Überführung    in das entspre  chende     ungesättigte        Oxyketon        wird    diese  Chlorverbindung in alkoholischer oder essig  saurer Lösung mit     Kaliumacetat    im Rohr  während 6 bis 8 Stunden auf 180 bis 200   C  erhitzt.

   Nach dem Abkühlen wird das Reak  tionsprodukt mit Wasser aus dem Rohr aus  gewaschen und die     wässrige    Lösung mit  Äther     extrahiert.    Nach Verdampfen des  Äthers erhält man ein Gemisch von Verbin  dungen, aus welchem das Acetat des unge  sättigten     Oxyketons        C,"Hz802    durch     fraktio-          nierte        Kristallisation    aus Methanol isoliert  werden kann. Durch     Verseifung    wird das       Androstenol-3-on-17    der Formel     C"11"0,    ge  bildet.  



  <I>Beispiel 11:</I>  10 g     Stigmasterin    werden in 200 cm'  Chloroform gelöst und zunächst mit 5 g     Cal-          ciumcarbonat,    danach mit 10 g     gepulvertem          Phosphorpentachlorid    versetzt.

   Man rührt  oder schüttelt die Reaktionsmischung     etwa     2     Stunden,    giesst sie dann auf     zerstossenes     Eis, schüttelt danach mit     gesättigter        Bicar-          bonatlösung    durch und     trennt    die     Chloro-          formlösung    vom     wässrigen    Anteil. Die     Chloro-          formlösung        wird    über Natriumsulfat getrock  net und eingeengt.

   Der Rückstand wird  durch Anreihen     mit    Methanol     und    durch  Kristallisation aus Aceton gereinigt.     blan    er  hält     etwa    5 bis 6 g     Stigmasterylchlorid    vom  Schmelzpunkt 87  .    25 g St     igmasterylchlorid    werden in 200 g       Tetrachlorkohlenstoff    gelöst und unter Küh  lung allmählich mit einer Lösung von 9 g  Brom in 100 g     Tetrachlorkohlenstoff    ver  setzt. Die erhaltene Lösung wird     mit    Soda  lösung und Wasser bis zur     Neutralität    ge  waschen und im Vakuum etwa zur Hälfte  eingeengt.

   Den     Rückstand    versetzt man mit  1500 g     Eisessig    und gibt dazu bei einer       Temperatur    von 35   allmählich eine Lösung  von 75 g     Chromsäureanhydrid    in 50     cm'     Wasser und 200 g Eisessig. Man rührt dann  noch etwa 12 Stunden bei 35   weiter. Die  nicht verbrauchte Chromsäure zerstört man  durch Zusatz von Methanol. Die Lösung wird  darauf durch Eindampfen im Vakuum vom       Tetrachlorkohlenstoff    befreit. Die im Rück  stand verbleibende essigsaure Lösung wird  nach dem Abkühlen allmählich mit 20 g  Zinkstaub versetzt.

   Nach 24stündigem Rüh  ren     filtriert    man die Lösung vom ungelösten       Zinkstaub    ab und giesst sie in etwa 6 Liter  Wasser ein. Das     Oxydationsprodukt    wird  nun in Äther aufgenommen, die ätherische  Lösung wird nacheinander mit verdünnter  Schwefelsäure,     Natronlauge    und Wasser ge  waschen und dann zur Trockne verdampft.

    Der Rückstand wird durch Kristallisation  aus Methanol von geringen Mengen unver  änderten     Stigma@terylchlorids    befreit und  danach mit einer alkoholischen     Semicarbazid-          acetatlösung    1/2     Stunde    auf dem Wasserbad       erwärmt.    Nach dem Abkühlen     filtriert    man  das ausgeschiedene     Semicarbazon    ab und       reinigt    es durch Umfällen aus     Chloroform-          Alkohol.    Der Schmelzpunkt des reinen     Semi-          carbazons    liegt bei 275  .

   Bei der Spaltung  mit verdünnter alkoholischer Schwefelsäure  erhält man daraus ein     ungesättigtes    Chlor  keton vom Schmelzpunkt 157  , das bei der       Umsetzung    mit     galiumbenzoat    und     Benzoe-          säure    und nachfolgender     Verseifung        Andro-          stenol    - 3 - an - 17 vom Schmelzpunkt 148         liefert.     



  <I>Beispiel 12:</I>  0,4 kg     Cholesterinacetatdibromid    werden  in- 4 kg     Tetra.chlorkohlenstoff    gelöst; die  Lösung wird mit 9 kg Eisessig versetzt und      auf<B>30'</B> ei-wärmt.     Dazu    gibt man unter Rüh  ren im Laufe von 24     Stunden    eine     Lösung     von 1,2 kg     Chromsäureanhydrid    in 0,7 kg       Wasser    und 2,4 kg     Eisessig.    Nach     weiterem          12stündigem    Rühren bei<B>30'</B>     werden    0,5 kg  Alkohol     unter    Kühlen zugegeben zwecks  Zerstörung der noch vorhandenen Chrom  säure.

   Danach wird durch     Destillation        unter     vermindertem Druck der     Tetraehlorkohlen-          stoff    und der grössere Teil des     Eisessigs        ab-          getrieben:    der in einer Menge von etwa 5 kg  verbleibende Rückstand wird mit 400 g  Zinkstaub während 24 Stunden bei 20 bis  <B>30'</B> verrührt. Man filtriert darauf vom Zink  schlamm ab und verdünnt das Filtrat     stark     mit Wasser.

   Das Oxydationsprodukt wird  mit Äther oder Benzol aufgenommen und  durch Behandeln der Äther-     bezw.    Benzol  lösung mit     Sodalösung    in einen neutralen  und sauren     Anteil    zerlegt. Aus der     Äther-          bezw.        Benzollösung    erhält man nach Ein  dampfen etwa 70 g     NeutraIteil,    aus     dem     durch     Kristallisation    aus Methylalkohol etwa  6 g     Cholesterinacetat    abzutrennen sind.

       Der     in Methylalkohol lösliche Anteil wird mit       Semicarbazid    in Methylalkohol 1 Stunde auf  dem     Wasserbad    erhitzt; man filtriert mög  lichst     warm    und erhält dabei 15 g     Semi-          carbazon    des     Dehydroandrosteronaeetats    vom  Schmelzpunkt 282  ; durch Spaltung in der  üblichen Weise erhält man daraus 10 g An  drostenol-3-on-17 vom Schmelzpunkt 148  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Andro- stenol-3-on-17 der Formel C@Hl32d02, dadurch gekennzeichnet, dass man ein ungesättigtes Sterinderivat der Formel EMI0008.0042 worin R einen bei Einwirkung eines Ilydro- lysierungsmittels durch die Hydroxylgruppe ersetzbaren Rest bedeutet und X für eine Seitenkette steht,
    die durch oxydative Be handlung unter Ausbildung einer Ketogrnppe in der 17-Stellung des Ring'ystemes abge sprengt wird, unter intermediärem Schutz der Ringdoppelbindung mit Oxydationsmit teln behandelt, die fähig sind, einfache Koh- lenstoff-Kohlenstoffbindungen zu spalten,
    aus dem erhaltenen Oxydationsgemisch die neutralen, ketogruppenhaltigen Oxydations- produkte abtrennt, den Rest <B>R</B> in den abge- trennten Ketonverbindungea durch Einwir kenlassen hydrolysierender MitW durch die Hydroxylgruppe ersetzt und das so gebildete freie <RTI
    ID="0008.0085"> ungesättigte poIyeyelische Oxyketon der Formei C,9Hx"02 aus dem Reaktiona- gemisoh isoliert. UPTEBANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester eines ungesättigten Sterins als Ausgangs- material verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Äther eines ungesättigten aus aIs Aus- gangsmaterial verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid eines ungesättigten Sterins als Ausgangs- material verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein. Chlorid eines ungesättigten Sterins als Ausgangsmaterial verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentpmteh, dadurch gekennzeichnet, dass der intermediäre atz der $hgüoppelbzadung durch Anlagerung von Hatogen erfolgt, das nach erfolgter Oxydation wieder abge- spalten Wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der intermediäre Schutz der Ringdoppelbindung durch Anlagerung von Halogenwawerstoff er folgt, der nach erfolgter Oxydation wie- der abgespalten wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Cholesterins verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Äther des Cholesterins verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid des Cholesterins verwendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Cholesterylchlorid verwendet. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Cholesterinderivates Brom anlagert. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Cholesterinderivates Chlorwasserstoff an lagert. 13. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Sitosterins ver wendet. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Äther des Sitosterins ver wendet. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid des Sitosterins verwendet. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Sitosterylchlorid verwendet. 17. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Sitosterinderivates Brom anlagert. 18. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Sitosterinderivates Chlorwasserstoff an lagert.
    19. Verfahren nach Patentanspruch und L n teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester eines Phytosterins verwendet. 20. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Äther eines Phytosterins verwendet. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid eines Phytoste- rins verwendet. 22. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man den Chlorwasserstoffester eines Phytosterins verwendet. 23. Verfahren nach Patentanspruch und<B>Un-</B> teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss man an die Doppelbindung eines Phytosterinderivates Brom anlagert. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Phytosterinderivates Chlorwasserstoff anlagert. 25. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Stigmasterins verwendet. 26. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Äther des Stigmasterins verwendet. 27.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid des Stigmasterins verwendet. 28. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Stigmasterylchlorid verwendet. 29. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Stigmasterinderivates Brom anlagert. 30.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Stigmasterinderivates Chlorwasserstoff anlagert. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Cinchols ver wendet. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, class man einen Äther des Cinchols ver wendet.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man den Chlorwasserstoffester des Cinchols verwendet. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Chlorid des Cinchols ver wendet.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss man an die Doppelbindung eines Cincholderivates Brom anlagert. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch f>, dadurch gekennzeichnet, dass man an die Doppelbindung eines Cincholderivates Chlorwasserstoff an lagert. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Chromsäure anhydrid als Oxydationsmittel verwen det.
    38. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des ungesättigten Oxyketons durch frak tionierte Kristallisation bewirkt. 39.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des Androstenol-3-on-17 durch Destilla- tion bewirkt. 40. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des Androstenol-3-on-17 durch Subli mation bewirkt. 41.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des Androstenol-3-on-17 aus dem Reak tionsgemisch mit Hilfe von Ketonreagen- zien bewirkt. 42. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 41, dadurch gekennzeichnet. dass man die Isolierung des Androstenol- 3-on-17 aus dem Reaktionsgemisch mit Hilfe von Semicarbazid bewirkt. 43.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass man die Isolierung des Androstenol- 3-on-17 aus dem Reaktionsgemisch mit Hilfe von Hydrogylamin bewirkt.
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