CH201076A - Luftabschneider an Brennstoff-Förderanlagen an lageveränderlichen Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Luftabschneider an Brennstoff-Förderanlagen an lageveränderlichen Brennkraftmaschinen.

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CH201076A
CH201076A CH201076DA CH201076A CH 201076 A CH201076 A CH 201076A CH 201076D A CH201076D A CH 201076DA CH 201076 A CH201076 A CH 201076A
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Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M55/00Fuel-injection apparatus characterised by their fuel conduits or their venting means; Arrangements of conduits between fuel tank and pump F02M37/00
    • F02M55/007Venting means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


  Luftabscheider an Brennstoff-Förderanlagen an lageveränderlichen  Brennkraftmaschinen.    Bei Einspritzanlagen an lageveränder  lichen Brennkraftmasohinen, wie Flugmoto  ren, sind. eine Handpumpeinrichtung, zwei       Förderpumpen    und die Einspritzpumpe bei  der Brennkraftmaschine untergebracht, wäh  rend die Vorratsbehälter für den Brennstoff  vielfach in grösserer Entfernung vom Motor  angeordnet sind. Solange alles in Ordnung  ist, liefern die     Förderpumpen    bedeutend  mehr, ziemlich blasenfreien Brennstoff, als  die Einspritzpumpen bei Vollast verbrauchen.  Der überschüssige Brennstoff wird in der  Regel über ein vorgespanntes     Rückström-          ventil    wieder der Saugseite der     Förderpumpe     zugeleitet.

   Bei Anwendung eines zwischen  Förderpumpe und     Einspritzpumpe    angeord  neten Luftabscheiders gemäss dem Haupt  patent Nr. 196754 kann durch die Luftablei  tung auch überschüssiger Brennstoff ab  fliessen. Um zu verhüten, dass ausgeschiedene  Luft auf die     Saugseite    der     Förderpumpen       gelangt, muss man hier die Luftableitung,  durch die, wie gesagt, auch Brennstoff ab  fliessen kann, in die Vorratsbehälter zurück  leiten, wozu bei manchen Anlagen eine lange  Rückleitung notwendig ist. Wo mehrere  Brennstoffvorratsbehälter vorgesehen sind,  ist das Rückleiten der abgeschiedenen und  noch Brennstoff enthaltenen Luft zu dem  jeweils an die Förderanlage angeschlossenen  Behälter recht umständlich.  



  Gemäss der Erfindung kann die Rück  leitung zum Vorratsbehälter für die im  Luftabscheider abgeschiedene Luft ganz  wegfallen, da in dem Luftabscheider       ein    Pendel,     das    bei     Lageändezungen          des        Luftabscheider        s    seine     Stellung    zum  freien     Aussenraum.        unter    der     Wirkung     der Schwerkraft beizubehalten sucht, und  in einer Kammer des     Luftabscheiders    ein  Schwimmer angeordnet sind,

   der durch sei  nen Auftrieb     beim        Eintauchen        in    den in die      Kammer gelangenden Brennstoff     gegenüber     dem Pendel     verstellt    wird und den Abschluss  einer aus der Kammer abführenden Luft  ableitung bewirkt, wenn der Brennstoff  spiegel in der Kammer einen     bestimmten     Stand     überschreitet,    der immer tiefer liegt  als die sich unabhängig von der     Stellung        des     Luftabscheiders einstellende Mündung jener  Leitung in der Kammer, so dass durch die  offene Leitung nur Luft abströmen kann.  



  Die     Zeichnung    betrifft mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin  dung, und zwar zeigt:  Fig. 1 das Schema einer mit einem     Luft-          abscheider    versehenen Brennstoff-Förder  anlage,  Fig. 2 einen Längsschnitt durch den  Luftabscheider,  Fig.3 das Schema einer andern Brenn  stoff-Förderanlage;  Fig. 4 stellt einen Längsschnitt durch  ihren Luftabscheider dar; in  Fig. 5 ist das Schema einer dritten Brenn  stoff-Förderanlage mit zwei Brennstoffbehäl  tern dargestellt;  Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch  ihren Luftabscheider;

    Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach Linie  11-TI in Fig. 6, wobei angenommen ist, dass  sich in der Schwimmerkammer des     Abschei-          ders    nur ganz wenig Brennstoff befindet;  Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach Linde  III-III in Fig. 6; hier ist angenommen, dass  die Schwimmerkammer des Abscheiders ganz  oder nahezu mit Brennstoff aufgefüllt ist.  



  In Fig.1 und 2 fördert die Einspritz  pumpe 1 den Brennstoff durch die Druck  leitungen 2 in die Einspritzdüsen     einer    nicht  gezeichneten Brennkraftmaschine. An einen       Brennstoffbehälter    3, der in einiger Entfer  nung von der Maschine angeordnet sein kann,  sind zwei Förderpumpen 4 angeschlossen, die  mittels des Schwenkrohres 3a und Saug  leitungen     4a    dem Behälter 3 Brennstoff ent  nehmen und durch die Förderleitung 5 einem  Luftabscheider 6a zuführen. In der Saug-    Leitung 4a jeder Förderpumpe 4 ist ein Ab  schlusshahn B angeordnet und in der einen  Saugleitung ausserdem eine Handpumpein  richtung P vorgesehen.

   Der Luftabscheider 6a  ist mit dem einen Ende     des        Saugraumes    der  Einspritzpumpe 1 durch ein Rohr 7 verbun  den, durch das dieser Pumpe entlüfteter  Brennstoff im Überschuss zugeleitet wird. Das  andere Ende dieses Saugraumes ist an eine  der Saugleitungen 4a durch eine Leitung 8,9  angeschlossen, durch welche der von der Ein  spritzpumpe nicht aufgenommene Brennstoff  über ein auf den gewünschten Druck im  Saugraum der Einspritzpumpe vorgespanntes  Überströmventil 9 wieder auf die Saugseite  der Förderpumpen     geleitet    wird. Die vom  Abscheider abzweigende Luftableitung 10a  ist mit einer nicht gezeichneten Drossel  öffnung versehen und mündet in das An  saugrohr S der Brennkraftmasehine.  



  Das zylindrische Gehäuse 11a des     Luft-          abscheiders    hat einen Boden 12 und einen in  nicht gezeigter Weise angeschraubten Deckel  13. In der Mitte des Deckels ist eine Ge  windebohrung für     das        Anschlussstück    14 der       Luftableitung    10a und     darunter        das    An  schlussstück 18 der     Brennstoffzuleitung    5       zum        Abscheider    angeordnet.

   In der     Mitte          des        Bodens    des     Gehänxses        ist    die Ableitung 7  für den     entlüfteten        Brennstoff        mittels    des       Anschlussstückes    15     angeschlossen.    Im Deckel  und im Boden ist     ein    Pendel 50 drehbar     ge-          lagert,    in     ziem    ein durch den Deckel ab  geschlossener     Ringraum    52 angeordnet ist,

    der mit dem     Anschlussstück    18     und    der       Brennstoffzuleitung    5 verbunden     ist        und        aus     dem ein am Pendel     befestigtes    Rohr 53 den  Brennstoff in     das        Gehäuse        hla    leitet. Die       Nabe    51 des Pendels trägt gegenüber dem  Rohr 53 ein Gewicht 54, wodurch der  Schwerpunkt des Pendels in     dieser    Richtung  aus der     Drehachse    heraus     verlegt    ist.

   Eine  von unten am Pendel ausgehende     Bohrung     55 schliesst an eine     achsiale        Bohrung    56 an,  die stets über     das        Anschlussstück    15 mit der  zum Saugraum der Brennstoffpumpe führen  den     Ableitung    7     für    den     entlüfteten        Brenn-          stoff        verbunden    ist.

        Im deckelseitigen Drehzapfen des Pendels  ist eine achsiale Bohrung 57 vorgesehen, die  am Zapfenende über das Anschlussstück 14  mit der Luftableitung 10a verbunden ist und  über eine Bohrung 58 in eine mit Gewinde  versehene radiale Bohrung 59 ausmündet. In  das Gewinde der Bohrung 59 ist ein Ventil  gehäuse 60 eingeschraubt, in dem zwei  Längsbohrungen 61 und 62 vorgesehen sind.  Die Bohrung 58 mündet in die Bohrung 61.  Diese Bohrung ist oben nicht durchgebohrt,  sondern durch eine Querbohrung 63 mit der  Bohrung 62 verbunden. Die Längsbohrung  62 geht von ihrer engen Mündung 64 oben  am Ventilgehäuse aus in einen     kegeligen     Ventilsitz 65 über und mündet am andern  Ende in einiger Entfernung vom Pendel.

   In  der Bohrung 62 steckt eine     Ventilnadel    66,  die unten an einem das Ventilgehäuse um  gebenden Schwimmer 67 sitzt. Der Schwim  mer ist am Ventilgehäuse geführt, so dass  er sich mit der Ventilnadel     nur    radial zum  Pendel bewegen kann. Zwischen dem Rohr  53 und dem Schwimmer 67 ist an der Nabe  51 des Pendels eine Scheidewand 68 be  festigt, die das Übertreten des durch dieses  Rohr eintretenden Brennstoffes nach der  Ventilöffnung 64 verhindert.  



  Eine Bohrung 69 im Deckel das Ge  häuses 11a ist an eine Sperrölleitung 70 an  geschlossen und mündet in eine     Ölnut    71 in  dem Lager des Pendels. Das durch die Lei  tung 70 unter Druck zugeführte Sperröl ver  hindert ein Übertreten von Brennstoff aus  dem Ringraum 52 entlang dem Lagerzapfen  des Pendels in die Luftableitung 10a.  



  Der gezeichnete     Luftabscheider        wird    im  Flugzeug mit Vorteil derart angeordnet, dass  in der Normallage die Drehachse des Pendels  in der Horizontalebene senkrecht zur Flug  richtung liegt. Dann dreht sich bei Auf- und       Abwärtsbewegungen    des Flugzeuges das  Luftabscheidergehäuse um seine dabei waag  recht bleibende Achse, und     das    Pendel hält  die Mündung der Abflussbohrung 55 immer  im untern, mit luftbefreitem Brennstoff an  gefüllten Raum des Abscheiders, so dass  dieser Brennstoff ungehindert zur Einspritz-    pumpe gelangen kann.

   Überschreitet der  Brennstoff im Luftabscheider eine bestimmte  Höhe, so wird der Schwimmer 67 durch sei  nen Auftrieb so weit angehoben, dass die  Ventilnadel auf dem Kegelsitz im Ventil  körper aufsitzt und die Verbindung zwischen  dem Innenraum des Luftabscheidergehäuses  und der Luftableitung 10a     unterbrioht.     Wird Luft oder Gasblasen enthaltender  Brennstoff dem     Abscheider    zugeführt, so  drücken die sich jeweils im     obern    Teil des  Gehäuses 11a     ansammelnden    Blasen den  Brennstoffspiegel tiefer, so dass der Schwim  mer ebenfalls sinkt und die     Ventilnadel    das  Kegelventil öffnet und die Luft durch Ab  leitung 10a zum Saugrohr     S    entweichen  kann.

   Da die enge Mündung 64 hierbei als  Drossel in der     Luftableitung    wirkt, wird ein  rasches Absinkendes Druckes verhindert, so  dass der durch die     Leitung    5 nachströmende  Brennstoff den Schwimmer 67 anheben und  das Ventil 66 schliessen kann, bevor der  Druck im     Luftabscheider    unter den im Saug  raum der Einspritzpumpe erforderlichen  Druck gefallen ist.  



  Bei der     Einrichtung    gemäss     Fig.    3     und    4  ist auf eine     Durchspülung    des Saugraumes  der Einspritzpumpe durch den von den  Förderpumpen 4 im     Überschuss    gelieferten  Brennstoff verzichtet, und     dieser    kann     über     eine Leitung 5a mit einem auf den     Förder-          druck    der Pumpen 4 eingestelltes Druck  reduzierventil von der Druckseite auf die  Saugseite     dieser    Pumpen abfliessen.

   Dem       Luftabscheider        6b    fliesst hier nur .so viel  Brennstoff zu, wie die Einspritzpumpe ver  arbeitet.  



  In der Mitte des Bodens 12 und des  Deckels 13     des        zylindrischen    Gehäuses 11b  des     Luftabscheiders        6b    ist ein Pendel 72 .ge  lagert. Auf der dem Gehäuseboden zu  gewandten     'Seite    des Pendels ist in     dessen     Nabe 73 ein nach dem Gehäuseboden offener  Ringraum 74     angeordnet,    der durch diesen  Boden abgeschlossen ist.

   Der     Ringraum    ist  einerseits mit der am     Gehäuseboden    an  geschlossenen Zuleitung 5 verbunden, ander  seits führen zwei oben in der     Nabe        .des    Peu-           dels        befestigte    Rohre 75, von denen die  Zeichnung nur eines zeigt, in den Innenraum  des Gehäuses. Der aus diesen Rohren aus  tretende Brennstoff trifft auf eine am Pen  del befestigte Prallplatte 76 auf, die einen  Raum für die Zuleitung des Brennstoffes von  dem übrigen Innenraum des Gehäuses ab  schirmt und nur gegen den Gehäuseboden hin  offen ist.

   Das Pendel trägt auf der untern  Seite ein Gewicht 77, durch das der Schwer  punkt des Pendels in dieser Richtung aus  seiner     Drehachse    heraus verlegt ist. Eine  unten vom Pendel ausgehende Bohrung 78  verbindet über eine     Längsbohrung    79 den  jeweils untern Teil des     Gehäuseinnenraumes     mit der an dem Gebäuseboden angeschlos  senen Ableitung 7 für den luftblasenfreien  Brennstoff. In der Mitte des Gehäusedeckels  13 ist die Luftableitung 10a angeschlossen.  



  Auf der in der Fig. 4 rechten Seite des  Pendels 72 ist eine Büchse 80 drehbar ge  lagert, die oben einen Schwimmer 81 und  unten ein pendelartig wirkendes Gewicht 82  trägt. Im Schwimmer 81 ist parallel zur  Längsachse des Pendels ein Querrohr 87     an-          geordnet,    an     welches    das     radiale    Rohr 83 an  geschlossen ist. In den beiden durch die  Schwimmerwandung geführten Mündungen  des Querrohres 8 7 sind Verengungen 88     vor-          gesehein.    und im Innern des Längsrohres ist  eine Kugel 89 angeordnet, die sich frei in  diesem Rohr bewegen kann. Das Rohr 83 ist  in der Büchse befestigt.

   Eine     Radialboh-          rung    84 verbindet     das    Rohrende mit der  Lagerfläche der Büchse. In der Radialebene       dieser    Bohrung 84 ist auch in der Achse des  Pendels 72 eine radiale Bohrung 85 vor  gesehen, die in eine im abgesetzten Teil  der Pendelachse 73 angeordnete und am  deckelseitigen Ende mit einer Drossel 90  versehene Längsbohrung 86 einmündet.  



  Im abgesetzten Teil der Pendelachse 73  ist eine zweite Längsbohrung 91 vorgesehen,  die durch eine radiale Bohrung 92 an eine  im Deckellager     eingestochene    Ringnut 93 an  geschlossen ist. Die Ringnut 93 ist über eine  Bohrung mit einer Sperrölleitung 70 verbun  den. Durch mehrere von der     Längsbohrung       91 ausgehende Bohrungen gelangt das     Sperr-          öl    auch in Ringnuten 95, die auf der Pendel  achse 73 zu beiden Seiten der Bohrung 85  eingedreht sind. Durch das Sperröl in den  Ringnuten wird ein Übertreten von Brenn  stoff in das Anschlussstück 14 verhindert und  zugleich die Lauffläche der Büchse 80 ge  schmiert.  



  Ist der Innenraum des     Luftabscheiders     genügend mit     Brennstoff        gefüllt,    so steht der  Schwimmer 81 infolge seines Auftriebes mit  der Büchse 80 in der gezeichneten Lage, in  der ihre Bohrung 84 mit der Bohrung 85 der  Pendelachse nicht in Verbindung steht, so  dass die Rohre 87 und 83 nicht mit der  Längsbohrung 86 im Pendel und dadurch  auch nicht mit der     Luftableitung    verbunden  sind.

   Sammelt sich im obern Teil des  Innenraumes so viel Luft an, dass diese den  Brennstoffspiegel mehr und mehr     nasch    unten  drückt, so sinkt der Schwimmer mit dem  Brennstoffspiegel unter gleichzeitiger Dre  hung der Büchse ebenfalls nach unten, bis  die     Bohrungen    84 und 85 miteinander in  Verbindung kommen. Hierbei stehen die Öff  nungen 88     des    Querrohres 87     immer    höher  als der Brennstoffspiegel, da der $chwimmer  nicht bis zu diesen     Öffnungen    in     den        Brenn-          stoff    eintaucht.

   Infolgedessen ist der Luft  raum im Luftabscheider an die Luftabführ  leitung 10a angeschlossen, und die Luft  strömt in das Saugrohr 5 der Maschine ab.  Durch den Zufluss von neuem Brennstoff  wird der     Schwimmer    wieder angehoben und  die     Büchse    80 gedreht, so     daB    die Verbin  dung     finit    dem     Luftabführrohr    wieder     unter-          brachen    wird.

   Infolge der     Drossel    90 kann  der Druck im     Luftabscheider    beim Öffnen  der     Iniftableitung    nicht     unter    den im Saug  raum der     Einspritzpumpe        erwInschten        Druck          .sinken.     



       Neigt    sich die     Maschine,        z.    B. bei einem  Kurvenflug auf     Seite,        so        stellt        sich    die Dreh  achse     des    Pendels     schräg    oder gar senkrecht  zum     Brennstoffspiegel    im     Gehäuse    ein.

   Dann  ist die jeweils     untere        Öffnung    88 im Quer  rohr 87     durch,    die Kugel 89     geschlossen,    so  dass kein     Brennstoff    durch diese     Öffnung    in      das Rohr 83 gelangen kann. Da diese Stel  lungen nur vorübergehend eingenommen wer  den, wird die Steuerwirkung des Pendels und  der durch Schwimmerauftrieb betätigten  Büchse 80 nur vorübergehend unterbrochen.  Aber auch während dieser Zeit ist ein Aus  treten von Brennstoff durch das Querrohr 87  in die Luftableitung     verhindert,    so dass in  jeder Betriebslage der Maschine nur brenn  stofffreie Luft in das Rohr 10a gelangt.  



  Bei der Förderanlage nach Fig. 5 bis 8  sind zwei Brennstoffvorratsbehälter 3 vor  gesehen, von denen jeweils einer     ausser    Be  trieb ist. Jede Förderpumpe 4 ist durch eine  sich verzweigende Leitung 4a an beide Vor  ratsbehälter 3 angeschlossen. Durch fern  gesteuerte Hähne H kann jeder Vorrats  behälter vom einen Zweig der Saugleitung  mit einer     Förderpumpe    verbunden werden.  Ein Luftabscheider 6c ist über das Anschluss  stück 18 an die gemeinsame Druckleitung 5  der beiden Förderpumpen angeschlossen.

   Das  Gehäuse llc des Luftabscheiders 6e ist durch  eine     Trennwand    96 in zwei Kammern 97  und 98     geteilt,    von denen die Kammer 97  zur Abscheidung der etwa vom Brennstoff  mitgeführten Luft dient, welche in die Kam  mer 98 geleitet wird, wo etwa noch mitgeris  sene Brennstoffteilchen abgeschieden werden.  Der von Luft befreite     Brennstoff    wird aus  der Vorkammer 97 durch das Anschlussstück  15 und die Leitung 7 zur Einspritzpumpe  gefördert.

   Die in der Kammer 98 vom  Brennstoff befreite Luft geht durch das in  der Mitte des Luftabscheiders angeordnete  Anschlussstück 14 und die Leitung 10a in  das Ansaugrohr S der Maschine, während  der in der Kammer 98 von der Luft ab  geschiedene Brennstoff durch ein Anschluss  stück 99 und das Rohr 7a in die Überström  leitung abgeleitet wird, die     ihn    wieder der  Saugleitung 4a einer Förderpumpe zuführt.  



  Das in der Vorkammer 97 angeordnete  Pendel 100 ist einerseits in der Trennwand  96, anderseits im Deckel 101 dieser Kammer  g o elagert. In der Trennwand zwischen bei  den Kammern ist eine radiale Bohrung 102  angeordnet, die einerseits mit der Zuleitung 5    verbunden ist und anderseits in einen am  Pendel vorgesehenen, von der Trennwand 96  abgeschlossenen     Ringraum    103 mündet. Der  Brennstoff wird aus diesem Ringraum ab  geleitet über ein Rohr 104, das am Pendel  105 befestigt ist, das stets in annähernd der  gleichen Lage zum     Aussenraum    eingestellt  bleibt, so dass der von Luft befreite Brenn  stoff aus dem jeweils untern Teil der Kam  mer 97 durch     Bohrungen    im Pendel ab  fliessen kann.

   Liefern die Förderpumpen  Luft oder blasenhaltigen     Brennstoff,    so sam  meln sich die Gase im obern Teil der Kam  mer 97 und strömen über das Querrohr 106  in das Rohr 107 zur Längsbohrung 108 in  der Pendelachse und gelangen dann über eine  die Trennwand<B>96</B> durchsetzende Bohrung  109 in die Kammer 98.  



  In dieser Kammer ist ebenfalls ein Pen  del 110 mit dem Pendelgewicht 112 angeord  net, dessen Zapfen einerseits in der Trenn  wand 96 und anderseits im Deckel 111 der  Kammer 98     gelagert    sind. Auf der Achse  des Pendels ist eine Hülse 113 drehbar, die  in     der        Längsrichtung    versetzt zwei entgegen  gesetzt zueinander gerichtete radiale Boh  rungen enthält. An die eine     Bohrung    ist ein  Rohr 114 mit     einem        -Schwimmer    115 an  geschlossen, der die     Mündung    des     Rohres    119       stets    über dem Brennstoffspiegel hält.  



  In der gleichen     Radialebene,    in der jene  obere Bohrung in die Lauffläche der Hülse  113 ausmündet, ist in der Achse des Pendels  110 eine     Querbohrung    116 vorgesehen, die  in .eine     Längsbohrung   <B>117</B> der     Pendelachse     mündet. Die Längsbohrung 117 führt     am          Ende    des in der     Zwischenwand    96 gelagerten       Pendelzapfens    in einen Raum, der durch  einen mit einer     Drossel    120 versehenen Kanal  1,18 in der Zwischenwand mit der Luftablei  tung 10a verbunden ist.  



  In der andern     Bohrung    der Hülse ist ein  Rohr 121 befestigt, das somit entgegen  gesetzt zum Rohr 114     gerichtet    in     die    Kam  mer 98 hineinragt. Inder     Radialebene    dieses       Rohres    ist in der Pendelachse eine radiale  Bohrung 122     angeordnet,    die durch eine mit  einer Drossel 124     versehene        Längsbohrung         123 mit dem Anschlussstück 99 der Leitung 7a  im Deckel 111 verbunden ist.

   Das Rohr 7a  führt in die Überlaufleitung 5a der     Förder-          pumpe.    Mehrere in die Pendelachse ein  gedrehte Rillen 125 sind über eine Längs  bohrung in der Pendelachse mit einer an den  Deckel angeschlossenen Sperrölleitung 126  verbunden.  



  Luft, mit     Brennstoff        verunreinigt,    tritt  aus der Kammer 97 über das Querrohr 106,  das Rohr 107 und die Bohrungen 108 und  109 in die Kammer 98 über. Die Luft  trennt sich darin vom Brennstoff. Bei tiefem  Brennstoffspiegel ist der     Schwimmer,    wie  Fig. 7 zeigt, nach unten gekippt, wobei die  Mündung des Luftabführrohres 114 stets  über dem Brennstoffspiegel liegt. Beim Er  reichen eines bestimmten Brennstoffspiegels  wird das Luftabführrohr 114 mit der Boh  rung 116 und der Längsbohrung 117 des  Pendels verbunden, so dass die Luft durch  die Bohrung 118, die Drossel 120 und über  das Anschlussstück 14 durch das Rohr 10a  in das Ansaugrohr S der Maschine entwei  chen kann.

   Das Rohr 121 taucht bei dieser  Lage des Schwimmers nicht in den Brenn  stoff ein, und die Hülse 118 verschliesst die  Bohrung 122 für den Brennstoffabfluss durch  das Rohr 7a.  



  Steigt der     Brennstoff    in der Kammer 98,  so verschliesst die Hülse 113 die Bohrung 116  und hält sie auch bei weiterem Ansteigen des  Spiegels geschlossen. Dafür taucht das Rohr  121 bei weiterem Drehen der Hülse 113 in  den Brennstoffspiegel, und     wenn    es mit der  Bohrung 122 in Überdeckung kommt (Fig. 8),  so fliesst der Brennstoff durch die Längs  bohrung 123, die Drossel 124 und das An  schlussstück 99 der Rohrleitung 7a nach der  Saugseite der Förderpumpe.

   Der Abfluss  brennstofffreier Luft und luftfreien Brenn  stoffes nach den Ableitungen 10a und 7a ist  durch Drosseln 120 bezw. 124 so gedrosselt,  dass das Öffnen dieser Abführleitungen nicht  zu einem Sinken des     Druckes    in der Kam  mer 97 des Luftabscheiders und damit im  Saugraum der     Einspritzpumpe    unter einen       bestimmten        Druck    führt.

Claims (1)

  1. PATENTANRUCH Luftabscheider an Brenügtoff-Förderanla- gen an lageveränderlichen Brennkraftmaschi- nen, wie Flugmotoren, mit einem Pendel, das bei Lageänderungen des Luftabscheiders seine Stellung zum freien Aussenraum unter der Wirkung der Schwerkraft beizuhalten sucht, gekennzeichnet durch einen Schwim mer in einer Kammer des Luftabseheiders, der durch seinen Auftrieb beim Eintauchen in den in die Kammer gelangenden Brenn stoff gegenüber dem Pendel verstellt wird und den Abschluss einer aus der Kammer führenden Leitung bewirkt,
    wenn der Brenn stoffspiegel in der Kammer einen bestimmten Stand überschreitet, der immer tiefer liegt, als die sich unabhängig von der Stellung des Luftabscheiders einstellende Mündung jener Leitung in der Kammer, so dass durch die Leitung nur Luft abströmen kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftabscheider gemäss Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass der den Ab schluss der Luftableitung bewirkende Schwimmer auf dem Pendel selbst an geordnet ist, das den luftbefeiten Brenn- Stoff aus den. keweils unten liegenden Teil der Kammer ableitet, und ein Ventil in der am Pendel vorgesehenen Luft ableitung schliesst, wenn der bestimmte Stand des Brennstoffspiegels in der Kammer überschritten ist. 2.
    Luftabseheider gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwimmer ein radial am Pendel befestigtes Mündungsteil der Luftableitung umgibt und ein in die sem bewegliches Ventil trägt, das die Luftableitung beim Erreichen des be stimmten Brenustoffstandes schliesst.
    3. Luftabscheider gemäss Pätentaaspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der 'Schwim mer und das Pendel gegeneinander ver- drehbar angeordnet sind, und dass durch die Bewegung des Schwimmens gegen über dem Pendel die Luftableitung ge öffnet und geschlossen wird. 4.
    Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine auf der Pendelachse gelagerte Hülse den Schwimmer und den in die Lagerfläche dieser Hülse münden den Mündungsteil der Luftableitung trägt, deren Anschlussteil an der Ober fläche der Pendelachse beginnt und in dieser Achse bis zum Luftauslass aus dem Gehäuse geht, und dass die beiden Teile der Luftableitung nur miteinander verbunden sind, wenn der bestimmte Brennstoffstand unterschritten ist. 5.
    Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Mün dung der Brennstoffzuleitung und der Luftableitung im Luftabscheider eine Scheidewand angeordnet ist, welche ver hindert, dass aus der Brennstoffzuleitung herausquellender Brennstoff in die Luft ableitung übertritt. 6.
    Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Abscheidung von von der abziehenden Luft mitgerissenen Brennstoffteilchen eine zweite Kammer vorgesehen ist, in welche die in der ersten Kammer abgeschiedene Luft fort laufend übertreten kann und in welcher die Relativbewegung des Schwimmers zu einem Pendel eine Luft- und eine Brenn stoffableitung abhängig vom Brennstoff stand in dieser zweiten Kammer derart steuert, dass beim Unterschreiten eines be stimmten Brennstoffstandes die Luftab leitung und beim Überschreiten eines be stimmten Brennstoffstandes die Ablei tung für den Brennstoff offen ist. 7.
    Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des Pendels in der zweiten Abscheidekammer eine einen Schwimmer tragende Hülse gelagert ist, welche die in ihre Lager fläche führenden Mündungsteile der Luft- und der Brennstoffableitungen trägt, und dass die Anschlussteile dieser Ableitungen an der Oberfläche der Pendelachse beginnen und in dieser Achse bis zu den aus dem Gehäuse füh renden Auslässen gehen. B.
    Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 6, 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungsteile der Luftableitung und der Brennstoff ableitung auf entgegengesetzten Seiten der Hülse in der Richtung der Längs achse derselben versetzt zueinander vor gesehen sind, und dass der Anschlussteil der Luftableitung mit einer Querbohrung mit zwei einander gegenüberliegenden Mündungen an der Oberfläche der Pendelachse beginnt, so dass, wenn der bestimmte Brennstoffstand unterschritten ist,
    eine der beiden Mündungen jeweils mit dem Mündungsteil in Verbindung kommt. 9. Luftabscheider gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3, 6 bis 8 für eine Einspritzeinrichtung,
    bei welcher der von der Förderpumpe zu viel geförderte Brennstoff über eine mit einem belaste ten Rückschlagventil versehene Um- ehungsleitung auf die Saugseite der g<B>o</B> Förderpumpe zurückfliesst, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die aus der zweiten Abscheidekammer führende Brennstoff- rückleitung hinter dem Rückschlagventil an die Umgehungsleitung angeschlossen ist. 10. Luftabscheider gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft ableitung aus dem Abscheider in das l@lotorsaugrohr führt.
CH201076D 1936-06-22 1937-06-21 Luftabschneider an Brennstoff-Förderanlagen an lageveränderlichen Brennkraftmaschinen. CH201076A (de)

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