CH201423A - Anordnung zur Steuerung von elastischen Umrichtern. - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von elastischen Umrichtern.

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CH201423A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes

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Description


  Anordnung zur Steuerung von elastischen Umrichtern.    Bei Umrichtern, das heisst Einrichtungen  zur unmittelbaren     Frequenzumformung    mit  tels gesteuerter Entladungsstrecken, vorzugs  weise gittergesteuerter Dampf- oder     Gasent-          ladungsstrecken,    muss man den verschieden  artigen Betriebsverhältnissen Rechnung tra  gen. Das bedingt im allgemeinen, dass jede  Entladungsstrecke in der einen Halbwelle  der niederfrequenten Spannung gemäss den  Bedingungen des     Gleichrichterbetriebes,    in  der andern Halbwelle der     niederfrequenten     Spannung gemäss den Bedingungen des       Wechselrichterbetriebes    zu steuern ist.

   Um  ein genaues Arbeiten zu erzielen, ist es bei  Verwendung gittergesteuerter Entladungs  strecken zweckmässig, die     Gitterspannung     möglichst     finit        rechteckförmigen        Spannungen     zu steuern.  



  Ehe das Wesen der Erfindung erläutert  wird, sei kurz das Wichtigste über Umrich  ter an Hand der Schaltung nach     Fig.    1 ge  schildert. Der     Umrichter    enthält einen Mehr-         phasentransfürmator    ss mit einer Vieleck  wicklung, die an das     höherfrequente    Dreh  stromnetz angeschlossen ist, und mit zwei  mit den beiden Gruppen von gittergesteuer  ten Dampf- oder     Gasentladungsstrecken   <B>1'...</B>  3' und 1" . . . 3" verbundenen Sternwicklun  gen und einen mit dem niederfrequenten Ein  phasennetz     verbundenen    Transformator 7.

    Wie man erkennt, kann man die Entladungs  strecken zu einem     mehranodigen    Entladungs  gefäss mit gemeinsamer Kathode zusammen  fassen. Die Einrichtung 5 mit den zusätz  lichen Entladungsstrecken 4' und 4" möge  zunächst ausser     Betacht    bleiben. Die Steuer  bedingungen für die Entladungsstrecken  1'. .. 3' und 1" . . . 3" sollen nunmehr     in    Ver  bindung mit     Fig.    2 erläutert werden.

   Im       obern    Teil sind bei Zugrundelegung einer       trapezförmigen    oder     rechteckförmigen    Span  nungskurve die Steuerverhältnisse für nicht  ausgezeichneten     Betrieb        (vergl.    Schweizer  Patentschrift Nr. 173 887) angegeben. Man      erhält einen Kurvenverlauf G für die nie  derfrequente     Einphasenspannung.    Die schraf  fierten Bereiche mit den zugehörigen Ziffern  stellen die Zeiten dar, in denen die be  treffenden Entladungsstrecken gemäss dem       Gleichrichterbetrieb        arbeitsbereit    gehalten  werden.

   Die nur einmal gezeichnete Linie     K     soll das     Bezugspotential    der Kathode dar  stellen, während die Linie 0 ein durch eine       Vorspa-nnung    geliefertes Potential ist, das  für eine Sperrung ausreicht. Im mittleren  Teil ist der entsprechende Kurvenverlauf     -T'     für     Wechselrichterbetrieb,    gemäss welchem  eine in den Entladungsstrecken bestehende  Entladung mit Hilfe eines     Kommutierungs-          kondensators    zum Löschen gebracht wird,  mit den ähnlichen schraffierten Zeitteilchen  für die zweigestrichene Gruppe von     Eni-          ladungsstrecken    dargestellt.

   Da nun die       Kurvenverläufe    G und TV sich spiegelbild  lich nicht decken, ergeben sich bekanntlich  betriebsmässig innere     Kurzschlussströme,    die  zur Folge haben. dass die     Gesamtspannung     den Kurvenverlauf E annimmt. Beim starren       T?mrichter,    bei dem das     Frequenzverhältnis     konstant ist, lassen sich sämtliche Arbeits  bedingungen, insbesondere auch die Kurven  form der Gitterspannung, genau festlegen.  Beim     elastischen    Umrichter hingegen, bei  dem das     Frequenzverhältnis    gerade nicht       konstant    ist, lassen sich die Arbeitsbedin  gungen nicht beliebig genau festlegen.

   So  kann es vorkommen, dass der Nulldurchgang  der sekundären, niederfrequenten     Spannung     und damit das Ende der     Gleichrichter-    und       Wechselrichterimpulse    mit dem Ende einer  der Impulse beispielsweise für l.' . . . 3' nicht  zusammenfällt. Beim elastischen     Umrichter-          betrieb    ergibt sich somit als neue Forderung,  dass die     Gleichrichter-        bezw.    Wechselrichter  impulse einer Gruppe von     Entladungsstrek-          ken    jederzeit plötzlich aussetzen können.  



  Vorliegende Erfindung erstrebt einen  elastischen     Umrichterbetrieb,    der alle betrieb  lichen Forderungen möglichst genau erfüllt,  und sieht zu diesem Zweck ausser den für  Gleich- und     Wechselrichterbetrieb    vorgese  henen Steuereinrichtungen solche für die         Kommutierung    vor, die     einerseits    die Gleich  Wechselrichtersteuerung zu beliebig wähl  barem Zeitpunkt zu beeinflussen gestatten,       anderseits    jederzeit den Nulldurchgang der       niederfrequenten    Spannung ermöglichen.  



  Dies lässt sich zum Beispiel mit Hilfe  zweier verschiedener     Arten    von Entladungs  strecken durchführen,     nämlich    mit Entla  dungsstrecken für den Gleich- und Wechsel  richterbetrieb und solchen zur Veränderung  des     Komniutierungsvorganges.     



  Die Erfindung soll nachstehend an Hand  von Beispielen näher     erläutert    werden.     Aus          Fig.    1. erkennt man, dass in Verbindung mit  einem aus     Induktivität    und Kapazität be  stehenden     Schwingungskreis    zwei     gitterge-          steuerte    Dampf- oder     Gasentladungsstrecken     4' und 4" vorgesehen sind, die, den     Konimu-          tierungsvorga.ng        ini    Nulldurchgang der se  kundären,

   niederfrequenten Spannung     beein-          fltissen.    Wie     ini        einzelnen        aus        Fig.    2 und 3       zii    ersehen ist, wird eine     bestimmte    Zeit, be  vor die Spannung F durch Null durchgeht,  entweder die Entladungsstrecke 4' oder 4"  freigegeben und damit der     Schwingungskreis     eingeschaltet.     Beispielsweise;    mögen eben die  Entladungsstrecken 1'. .<B>.3'</B> gemäss dem       Gleichrichterbetrieb        gearbeitet    haben.

   Dann       übernimmt    der Schwingungskreis     mittels    der  Entladungsstrecke 4' die Last     (vergl.    hierzu  die Erläuterungen in der Schweizer Patent  schrift Nr.     19929.5)    und die zuletzt bren  nende Entladungsstrecke der eingestrichenen  Gruppe erlischt.

   Ist nach dieser     Lastüber-          na.hnie    genügend Zeit verstrichen, so     dass     auch die zuletzt brennende Entladungs  strecke     entionisiert    ist, wird die     Gleichrich-          tersteuerung    der zweigestrichenen Gruppe  und die     Wechselrichtersteuerung    der einge  strichenen     Gruppe    eingeschaltet und damit  die neue Halbwelle der niederfrequenten  Spannung erzeugt.  



  Sobald also die     Kommutierungsentla-          dungsstrecke    4' eingeschaltet wird, muss die       Gleichrichtersteuerung    von der eingestriche  nen Gruppe weggenommen werden, da nun  die Stromlieferung auf den Schwingungs-      kreis übergeht.

   Gleichzeitig müssen aber  auch die oben     beschriebenen        betriebsmässigen     Kurzschlüsse zwischen den beiden Gruppen  von Entladungsstrecken unterbunden werden,  da sonst der Schwingungskreis nicht in der  Lage ist, die Last zu     übernehmen.    Um dies  zu erreichen, werden zugleich mit dem Ein  schalten des Schwingungskreises über Ent  ladungsstrecke 4' die     Wechselrichterimpulse     der Entladungsstrecken l", 2" und 3" etwas  verschoben, so dass sie mit den     Gleichrichter-          impulsen    von Anode l', 2' und 3' in Phase  sind.

   Die so entstandenen     "Kommutierungs-          impulse"    der Anoden l", 2" und 3" sind in       Fig.    2 angegeben     und    mit 1"K, 2"K und       3"K    bezeichnet.  



  Beide Gruppen von Entladungsstrecken  werden demnach der Reihe nach von drei  Arten von Impulsen erregt: Von Gleichrich  ter-, Wechselrichter- und     Kommutierungs-          impulsen.    -     Fig.    3 zeigt, wie sich die verschie  denen Impulsarten der Reihe nach ablösen,  und zwar erhält in der Zeit     t,    bis     t2    das ein  gestrichene System Gleichrichter-, das zweit  gestrichene     Wechselrichterimpulse.    In der  Zeit     t2    bis     t,    ist die     Kommutierungsanode    4'  zugeschaltet,

   für diese Zeit     übernimmt    also  der Schwingkreis 5     (Fig.    1) die Last. Dazu  sind für diese Zeit die     Gleichrichterimpulse     von dem eingestrichenen     System    wegzuneh  men und die     Wechselrichterimpulse        in    die       Kommutierungsimpulse    1"K, 2"K, 3"K       (Fig.    2) umzuwandeln. Die     Steuerung    der  zweigestrichenen Gruppe ist gegenüber der  der     eingestrichenen    Gruppe um 180   in der  Phase verschoben.

   Für die Zeit     t3    bis     t,    er  hält das eingestrichene System Wechselrich  ter- und das zweigestrichene Gleichrichter  impulse. In der Zeit     t4    bis     t,    übernimmt die       Kommutierungsanode    4" die Last. Für diese  Zeit wird daher die     Gleichrichtersteuerung     von der     zweigestrichenen    Gruppe weggenom  men     und    die     Wechselrichterimpulse    der     ein-          gestrichenen    Gruppe zu     Kommutierungs-          impulsen    in der Phase verschoben.

   Durch die       Kurvenverläufe    der     Fig.    2 und 3 ist somit  festgelegt, wie die     Steuereinrichtung    arbeiten       muss.    Im     folgenden    wird     gezeigt,    wie sich    dies mit Hilfe zweier verschiedenartiger Gat  tungen von Entladungsstrecken durchführen  lässt.  



       Fig.    4 zeigt die     eingestrichene    Gruppe  von Entladungsstrecken nebst der Steuerein  richtung für die zu den Anoden 1', 2' und 3'  gehörigen     Gitter.    Zu jedem     Gitter    der Haupt  entladungsstrecken gehört ein Steuerkreis,       bestehend    aus     Gasentladestrecke    und Wider  stand, z. B. gehört zu Gitter 1'     Gasentla-          dungsstrecke    10' und Widerstand 11'. Die  Gitter dieser     Hilfsentladungsstrecken    sind  negativ vorgespannt und können über die       Steuertransformatoren    l2', 22' und 32' kurz  zeitig positiv zur Kathode gemacht werden.

    Ausserdem ist noch ein vierter     gesteuerter     Röhrenkreis 50', 51' und 52'     angeordnet,    der  an kein Gitter der     Hauptentladungsstrecken     angeschlossen ist. Die Kathoden der vier       Hilfsentladungsstrecken    sind durch die vier       Kondensatoren        K,'...        K4    miteinander ver  bunden. Wenn das     Steuerrohr    10' allein       brennt,        entsteht    im Widerstand 11' ein Span  nungsabfall, der das Gitter der Hauptanode  1'     positiv    gegen die Kathode macht. Steuer  rohr 10' gibt somit Anode 1' frei.

   Wird an  schliessend, durch Erregen des Steuertransfor  mators 22' das Gitter des     Steuerrohres    20'  kurzzeitig     positiv,    so zündet Rohr 20' und  ermöglicht den     Entladungseinsatz    zur Anode  2 des Hauptgefässes. Durch den Stromstoss,  der beim Einschalten von Rohr 20 über Kon  densator     K,'    auf das Rohr 10' gelangt, wird  der Strom in Rohr 10' unterbrochen. Bei  nicht     erregtem        Steuertransformator    12'     wird     durch das Zünden von Rohr 20'     das    Rohr  10' gelöscht.  



  Der     Steuertransformator    22' gibt durch  seinen Impuls nicht nur die Anode 2' frei,  sondern nimmt gleichzeitig vom     Gitter    der  Hauptanode 1' die positive Spannung. weg.  Werden die     Steuertransformatoren    12', 22'  und 32' der Reihe nach     kurzzeitig    erregt, so  erhalten die     Hauptentladungsstrecken    über  die     Hilfsentladungsstrecken    10', 20' und 30'  eine Impulsfolge, wie sie in     Fig.    2 darge  stellt ist.

   Sollen die Impulse der     Hauptent-          ladungsstrecken    plötzlich     verschwinden,    so      wird der     Steuertransformator    52' erregt. Es  zündet Steuerrohr 50',     das    über die Konden  satoren     hi,'   <I>. . .</I>     K4'    die übrigen Steuerrohre  zum Erlöschen bringt und damit sämtliche  Steuerimpulse: wegnimmt.

   Da die Steuer  gefässe 10', 20' und 30' an Gleichspannung  liegen, sind die     Steuerimpulse    an keine be  stimmte Phasenlage gebunden, das heisst man  kann mit der     Schaltung    sowohl     Gleiehrichter-          als    auch Wechselrichter- und schliesslich       Kommutierungsimpulse    auf die Gitter der       Hauptentladungsstreeken   <B>1'.</B> .. 3' geben.  



  Für die Erregung der Gittertransforma  toren der Steuerrohre 10', 20'. . . bedient man  sich vorteilhaft einer Anordnung mit Elek  tronenröhren, deren Schaltung     Fig.    5     zeigt.     Mit den Ziffern 12', 22' und 32' sind diesel  ben Steuertransformatoren     bezeichnet    wie in       Fig.    4. Diese     Transformatoren    liegen primär  in den     Gitterkreisen    der Steuerrohre von       Fig.    4 und werden sekundär vom Anoden  strom der Elektronenröhren 13', 23' und 33'  von     Fig.    5 durchflossen.  



  Zur Steuerung der zweigestrichenen  Gruppe von     Entladungsstrecken    gehört eine  gleichartig geschaltete Gruppe von gasge  füllten Steuerröhren nach     Fig.    4, deren  Steuertransformatoren 12", 22" und 32"  ebenfalls in     Fig.    5     angegeben    sind.     Fig.    5  enthält somit die komplette Steuerung für       'beide    Gruppen von     Hauptentladungsstrecken.     



  Die Elektronenröhren 13', 23', 33', 13",       ?3",    33" enthalten im Anodenkreis je einen       Steuertransfarmator    12 ', 22' usw. und liegen  gemeinsam an einer Gleichspannung. Die       CTittcr    aller Röhren sind über     Widerstände    R  an eine negative     Vorspannung    gelegt, die  so gross ist, dass in den Elektronenröhren  kein Strom fliesst.     Um    die Gitter positiv zu  machen, liegen parallel zu den Widerständen  R drei in Reihe geschaltete Spannungen,  nämlich die Spannung der Sekundärwicklun  gen     IV.,    . . .

   TV- eines     Drehst.romtransforma-          tors    mit der     Primärwicklung    TV,'. die ihrer  seits über den Drehregler D vom     Drehstrom-          netz        RST    gespeist wird:

   ferner die     Span-          nrrng    am Widerstand R,     bezw.        ii_,    die     über       den Transformator A vom     Einphasennetz        UT'     geliefert wird und drittens die Spannung am  Widerstand     R3        bezw.        R4,    die über die     Elek-          t'ronenröhren        b'',    und<B>8,</B> dem Gleichstromnetz  entnommen wird. Jedes Gitter der Röhren  13', 23' usw. ist mit zwei Transformator  wieklungen des     Drehstromtransformators     verbunden.

   Die Spannung dieser     TransfGr-          matorwicklungen    ist um<B>180'</B> in der Phase  verschoben, z. B. liegt am     Gitter    der Ent  ladungsstrecke 13' die Phase     R    von Wick  lung     W,    und die negative Phase R von  Wicklung W;,.

   Damit diese an dasselbe Git  ter angeschlossenen     Transformatorwicklun-          gen    keinen Kurzschluss ergeben, sind nicht  bezifferte     Trockengleichrichter        dazwischen-          geschaltet.    Die Spannungen der Wicklungen       W;;

      und     W,    sind grösser als die Spannungen  der Wicklungen<I>W</I>und     W4.    Sind die Span  nungen an den     beiden        Widerständen    R, und       RNull,    so     ergibt    sich zum Beispiel für die  Gitterspannung der     Entladungsstrecke    13'  die Kurve     LT    gemäss     Fig.    6, die sich aus der  Aneinanderreihung der gleichgerichteten  Spannungen von Wicklung     W@    Phase<I>R</I> und  Wicklung     T4'.;    Phase R zusammensetzt.

   Die  Halbwelle TV, ist, wie bereits erwähnt,     etwas     grösser als die Halbwelle     W.@.     



  Kurve 1 in     Fig.    6 zeigt den Anodenstrom  der Entladungsstrecke 13'. Sobald die Git  terspannung     (T    einen     bestimmten    Wert     Ua          überschreitet,    setzt der Anodenstrom steil ein.  Der rasche Stromanstieg des Anodenstromes       überträgt    sich über den     Steuertransformator     12 auf das Gitter des Steuerrohres 10'       (Fig.    4), das durch diesen Impuls zum  Zünden kommt.

   Wenn Rohr 10' einmal ge  zündet hat, wird es durch den Steuertrans  formator 12' nicht mehr     beeinflusst.    Infolge  dessen hat bei gezündetem Rohr 10' die ab  steigende Flanke des Anodenstromes 1 gemäss       Fig.    6 keinen Einfluss auf Rohr 10' mehr.  In     Fig.    6 ist ferner die Anodenspannung     ZTit     der Anode 1' des Hauptgefässes angegeben.  Dadurch, dass die Spannung     W3    grösser ist  als die Spannung     W."    wird der Anstieg des  Stromes I in der Phase verschoben.

   Wie ein       Vergleich    mit     Fig.    2 zeigt, ergeben die durch           'WI    hervorgerufenen     Stromstücke        11    die       Gleichrichterimpulse    und die durch     W3    her  vorgerufenen Impulse I die Wechselrichter  impulse für Anode 1'.

   Um zu erreichen, dass  Anode 1' während der positiven Halbwelle  der     Einphasenspannung    nur die     Gleichrich-          terimpulse,    während der negativen Halbwelle  nur die     Wechselrichterimpulse    erhält, ist in  Reihe zu den     Wicklungen        W2   <B>...</B>     W5    des       Drehstromtransformators    die am Widerstand       B1        bezw.        Ii,    liegende Spannung geschaltet.

    Diese Spannung entspricht den     verschiedenen     Halbwellen der     Einphasenspannung    und be  wirkt, dass die Anode 1' im Takt der Ein  phasenspannung abwechselnd entweder nur  die Gleichrichter- oder nur die     Wechselrich-          terimpulse    erhält.  



  Die an den Entladungsstrecken 18', 10'  und 1' dargestellten     Verhältnisse    gelten sinn  gemäss auch für die übrigen einander zuge  ordneten Entladungsstrecken.     Fig.    5 zeigt,  wie diese einzelnen Entladungsstrecken zu  verschiedenen Gruppen zusammengefasst wer  den, die gemeinsam durch die negative Span  nung an den     Widerständen        R1        bezw.        B2    ab  wechselnd ausgeschaltet werden.  



  Die     dritte    Spannung, an der die Gitter  der Elektronenröhren     M',    23' usw. liegen,  dient dazu, vor dem Nulldurchgang der  Spannung     Ul=T    die     Gleichrichterimpulse    weg  zunehmen und die     Wechselrichterimpulse    in  der Phase nacheilend zu verschieben, das  heisst aus den     Wecbselrichterimpulsen        Kom-          mutierungsimpulse    zu machen.

   Dies ge  schieht dadurch, dass der Spannung     U"    gemäss       Fig.    6 noch eine zusätzliche negative     Span-          ,jung        IT,    aufgedrückt wird, wie in     Fig.    7  angegeben ist. Durch die Zusatzspannung U,  rücken die Halbwellen der Wechselspannung       W2    so stark ins Negative, dass sie keinen  Anodenstrom 1 auslösen.

   Die Halbwellen     W3     rücken ebenfalls ins Negative und erzeugen  einen Strom     IK,    der gegenüber dem in     Fig.    6  in der Phase verschoben ist.     VZ    wird so ein  gestellt,     dass    der Anstieg von ZK, hervorgeru  fen durch     11'",    dieselbe     Phasenlage    zur  Hauptspannung     LTa,    hat, wie vorher die       Gleiehrichterimpulse    von Halbwelle     W=.       Durch     die        Zusatzspannung    U,     gelingt    es so  mit,

   einerseits die     Gleichrichterimpulse    zum       Verschwinden    zu bringen und anderseits die       Wechselrichterimpulse    so in der Phase zu  verschieben, dass sie zu     Kommutierungs-          impulsen    geworden sind.  



  Um die Zusatzspannung     UZ    an den Wi  derständen     B3    und     B4    herzustellen, sind die  Widerstände mit den     Elektronenröhren        S,     und     8,    in Reihe geschaltet. Die Elektronen  röhren werden     mittels    Gitter gesteuert, deren  Steuerspannung von der     sinusförmigen    Ein  phasenspannung     UTr    abgenommen wird.

   Da  gegenüber     UIT    eine bestimmte     Phasenvor-          eilung    erforderlich ist, liegt der Steuertrans  formator B an einer Brücke, gebildet aus  Widerstand     B$    und Kondensator     C$.    Die       sinusförmige    Steuerspannung würde an sich  einen     Anodenstrom    bedingen, der den posi  tiven     Sinuswellen    der     Einphazenspannung     entsprechen würde.

   Um diese Halbwellen  mehr der     Rechteckform    anzupassen, liegen  die     Sekundärwicklungen    des Steuertransfor  mators B über     hochohmige    Widerstände     B,     und     B6    an den     Gittern    der Röhren     S,    und     8.,.     Sobald der Transformator B den     Gittern    ge  genüber der Kathode eine bestimmte schwach  negative     bezw.    positive Spannung gibt, be  ginnt ein kräftiger     Gitterstrom    zu fliessen,  der verhindert, dass die Gitter zu stark posi  tiv werden.  



       Fig.    8 zeigt die     Einphasenspannung        U,     und dazu phasenrichtig den Verlauf der       Spannungen    an den Widerständen B,,     R2,    B"  und     B"    sowie den     resultierenden    Spannungs  verlauf an     B,_    und     B3        bezw.        B2    und     B4.     Durch das Ansteigen von     U$,3        bezw.   <B>UR,

  </B> wer  den die     Gleichrichterimpulse    von den Steuer  röhren gemäss     Fig.    4 weggenommen. Es ge  nügt aber nicht, nur die Gitter der Steuer  rohre     negativ    zu machen. Vielmehr müssen  die     Steuerrohre,    die die     Gleichrichterimpulse     dem Hauptgefäss     übermitteln,    selbst er  löschen. Um diese Rohre zum Löschen zu  bringen, wird     gleichzeitig    mit dem Anstei  gen von UR,     bezw.        UR"    das Steuerrohr 50'       bezw.    50" gezündet.

   Durch das Zünden von  50'     bezw.    50" wird, wie     oben    beschrieben,      das vorher brennende Rohr, das den Gleich  richterimpuls an das Hauptgefäss     übermit-          telte,    gelöscht.

       t    m beim Anstieg von     Uit,          bezw.        Ljx,    gleichzeitig die Entladungsstrecke  50'     bezw.    50" zünden zu können, liegt paral  lel zum Widerstand     R3        bezw.        R.,    ein Steuer  transformator E     bezw.    F, dessen Sekundär  wicklung 52'     bezw.    5?" beim Einsetzen des       Anocenstromes    von     S,        bezw.        S2    das Steuer  rohr 50'     bezw.    50" zum Zünden bringt.

           Fig.    3 zeigt die     Zeiten,    zu denen die       Kommutierungsanoden    4'     bezw.    4"     frei7u-          geben    sind. Der Beginn der Freigabe fällt  zusammen mit dem Anstieg von     UR;,        bezw.     URI. Aus diesem Grunde werden die     Gitter     der gasgefüllten Steuerrohre 40' und 40", die  die Anoden 4'     bezw.    4" einschalten, ebenfalls  mittels der     Steuertransformatoren    E und F  gesteuert.

   Die Steuerrohre 40' und Oll" lie  gen nicht, wie die übrigen     Hilfsentladungs-          strecken    gemäss     Fig.    4 an Gleichspannung,  sondern an der     Einphasenspannung        l'l'.    Da  durch wird in einfacher Weise erreicht, dass  die Impulse dieser Steuerrohre von selbst.  erlöschen. Die Impulse     haben    die in     Fig.    3  gezeichnete Form 4' und 4".  



  Eine Anordnung gemäss     Fig.    4 besitzt  noch den Nachteil, dass die Kathoden der       Steuerstrecken    in ihrem Potential dauernden  Sprüngen unterworfen sind; nehmen diese  Kathoden doch beim Brennen der Ent  ladungsstrecke fast das volle positive Poten  tial an, während sie nach der Löschung der  Entladung das negative Potential der Span  nungsquelle     erhalten.    Da.

   die Steuergitter  der     Hilfsentladungsstrecken    auch im Zustand  nach der Löschung der Entladungsstrecke  sperrfähig sein müssen, so bedeutet dies, dass  entweder für jedes Rohr gesondert,     einzel     schaltbare     Vorspannungsquellen    vorhanden  sein müssen, oder, da dies elektrisch nicht  durchführbar ist,     da-ss    die umschaltbare Vor  spannungsquelle mit einem Pol an dem nega  tiven Pol der     Speisespannungsgleiehstrom-          quelle    angeschlossen wird.

   Dabei     tritt    aber,  sofern die Entladungsstrecke sich im Betrieb  befindet und     das    Gitter dann elektrisch das         Potential    der Anoden annimmt, am Gitter  widerstand ein Spannungsabfall auf, der  grösser ist als die Betriebsgleichspannung der       Hilfsentladungsstreeke.    Dieser grosse Span  nungsabfall kann zu unerwünscht grossen       Steuerströmen    führen und die Steuerung er  schweren.

   Ausserdem ist, wie der     Fig.    4     zii     entnehmen ist, die     Brennzeit    der     Hilfsent-          ladungsstrecke    gleich der Arbeitsbereitschaft  der     Hauptentladungsstrecke;    ein Verfahren,  das man etwa als     Arbeitsstromverfahren    be  zeichnen könnte.

   Versagt daher     bei    einer       Hilfsentladungsstrecke    die Sperrung mit  Hilfe der Gittersteuerung, so tritt eine  dauernde Arbeitsbereitschaft aller     Hauptent-          ladungsstrecken    einer Gruppe ein, die zu  unzulässigen     Brenndauern    und Überströmen  führen kann.

   Sollen nun auch den Gittern  der     Hauptentladungsstrecken    Steuerungs  impulse längerer     Zeitdauer    (derartige Fälle  können zum Beispiel bei der Sperrung der  Entladungsstrecken im     Rückzündungsfalle     auftreten), deren zeitliche Dauer grösser als  eine     höherfrequente    Halbwelle ist, zugeführt  werden, so bereitet das zufolge der induk  tiven Kopplung der     Hilfsentladungsstrecken     10' bis 50' mit     Vorsteuerung    über die Trans  formatoren 12' bis 52'     Schwierigkeiten.     



  In     Fig.    9 ist eine Anordnung angegeben,  die die erwähnten     Nachteile    vermeidet, es  also     gestattet,    das Potential der Kathoden  der     Hilfsentladungsstrecken    eindeutig festzu  legen.

   Wie aus der     Fig.    9 ferner ersichtlich  wird, gelingt es auch, das     bei    der     Steuerung     nach der     Fig.    4 eintretende sogenannte Ar  beitsstromverfahren in ein     Ruhestromverfah-          ren    umzuwandeln, so dass die Sperrzeit der       Hilfsentfädungsstrecken    gleich der Arbeits  bereitschaft der     Hauptentladungsstrecken     wird.

   Die     Hilfsentladungsstrecken    werden  nun so gesteuert, dass     beispielsweise        bei    einer  dreiphasigen Anordnung jede     Steuerentla-          dungsstrecke    während 120   gelöscht ist und  während der übrigen 940   brennt, das heisst,  dass stets nur eine Entladungsstrecke gelöscht  ist, die beiden andern aber gleichzeitig bren  nen. Bei     n-phasigen    Steuerkurven müssen       stets    (n-1) Entladungsstrecken gleichzeitig      brennen.

   Die Brennzeit einer Steuerstrecke       beträgt    dann
EMI0007.0002  
    Die Kopplung der     Hilfsentladungsstrek-          ken    10' bis 50' mit der     Vorsteuerung,    so wie  sie in     Fig.    5 dargestellt ist, erfolgt nunmehr  auf galvanischem Wege.  



  Die     Steuerbedingung    für die regelmässige  zyklische Aufeinanderfolge der Impulse for  dert im     n-phasigen    System, dass das jeweils       zündende        Rohr    nur ein einziges von den n-1  übrigen, gerade     brennenden    Rohren löscht.  Zur Erfüllung dieser Forderung kann man  die     Kommutierungseinrichtung    oder die  Steuerung der     Hilfsentladungsstrecken    oder  beide heranziehen.

   Will man die Steuer  strecken     mit        negativer        Vorspannung    betrei  ben und die     Zündung    lediglich durch kurze  positive Spannungsstösse bewirken, dann muss  man beispielsweise durch Vorschalten von  Trockengleichrichtern vor die     zwischen    die  Anode der einzelnen Entladungsstrecken ge  schalteten     Löschkondensatoren    und durch  entsprechende Bemessung der letzteren dafür  sorgen, dass beim Zünden einer Steuerstrecke  immer nur die im Zyklus nachfolgende ge  löscht wird. Die Bedingung aber, dass die  Impulse für die     Umrichterstrecken    beliebig  zu- und abgeschaltet und. ebenso in der.

   Phase  umgeschaltet werden können, lässt sich nur  bei gleichzeitiger Beeinflussung der Steuer  impulse der     Steuerstrecken,    also durch Kom  bination mit dem folgenden .Verfahren erfül  len. Die Steuerung der Steuerstrecken er  folgt     entsprechend    der     Kommutierungsbedin-          gung    in einem     n-phasigen    System sowohl bei  der zyklischen     Aufeinanderfolge,    als auch  bei allen     Impulsumschaltungen        hinsichtlich     der Phase so, dass bei jeder     Zündung    alle  Steuerstrecken ausser der, die gerade gelöscht  werden soll, positives     Gitterpotential    haben.

    



  Zur Erfüllung der Forderung der belie  bigen Zu- und     Abschaltbarkeit,    sowie der       Umschaltbarkeit    hinsichtlich dem Phasen wird  eine zusätzliche, in die     Kommutierung    mit  einbezogene     Hilfsentladungsstrecke    vorgese  hen und so beschrieben,     dass    sie während des  Arbeitens der den     Hauptentladungsstrecken       zugeordneten     Steuerstrecken    dauernd brennt  und während der     geforderten        Abschaltzeit     für die Impulse der betreffenden Gruppe er-.

    loschen ist, wobei sie durch Zündung der  letzten nicht brennenden Steuerstrecke ge  löscht wird und schliesslich am Ende der Ab  schaltperiode zündet und dadurch die dann  "fällige" Steuerstrecke löscht.  



  Die     Steuerung    der Entladungsstrecken er  folgt dabei derart, dass zum Beispiel zur Ab  schaltung der Impulse die     Gitter    aller Steuer  entladungsstrecken positiv gemacht werden  und gleichzeitig durch Anlegen einer Sperr  spannung die zusätzliche     Hilfsentladungs-          strecke    gelöscht wird. Während der Ab  schaltdauer brennen dann sämtliche     Steuer-          entladungsstreeken.    Beim     Wiedereinschalten     der Impulse wird durch Zündung der zu  sätzlichen     Hilfsentladungsstrecke    diejenige  Steuerstrecke gelöscht; deren zugehörige Um  richter-Hauptentladungsstrecke als nächste  freigegeben werden soll.  



       Vorteilhaft    macht es sich bemerkbar, dass  mangelnde Sperrfähigkeit eines     Gitters    einer  Steuerstrecke nur zum     Brennen    aller Steuer  strecken und damit höchstens zum Abschal  ten einer     Umrichterhälfte    führen kann, nie  aber zu Überströmen.  



  Will man zur Erfüllung der Steuer  bedingungen den     Kommutierungskreis    und  die Steuerung gemeinsam     heranziehen,    so  kann man bei kurzzeitigen Spannungsstössen  auf die Gitter der Steuerstrecken die zykli  sche Reihenfolge im Arbeiten der Gefässe  durch     Polygonschaltung    der Löschkondensa  toren mit     vorgeschalteten        Gleichrichtern    er  reichen. Zum Ausschalten der Impulse er  halten alle     Gitter    der Steuerstrecken positive  Spannung.

   Zum Aus- und     Wiedereinschalten     der Impulse ist ein Löschrohr vorgesehen,  das jedoch durch eine getrennte Entladungs  strecke löschbar sein muss und auf     Grund     stärkerer     Belastung    mit     einer    Sternschaltung  von Kondensatoren jedes andere Rohr zwar  löschen kann, aber von keiner der Steuer  strecken beeinflussbar ist.  



       Fig.    9 zeigt eine dreiphasige Steuer  gruppe für die Steuerung der entsprechenden      Entladungsstrecken im     Llmriclitergefäss    6.  Die Steuerstrecken 10', 20' und 30' sind mit  den vorgeschalteten Steuerwiderständen 11,  21 und 31 in Parallelschaltung an die Gleich  spannungsquelle angeschlossen. Das Poten  tial der     Steuereinrichtung    gegenüber der Ka  thode des Hauptgefässes 6 wird vermittels  eines einstellbaren     Potentiometers    60 einge  stellt. Die Steuergitter des Gefässes 6 sind  ,jeweils zwischen der Anode der zugehörigen  Steuerstrecke und dem zugehörigen Steuer  widerstand angeschlossen.

   Parallel zu den  Steuerstrecken liegt an der     Gleichspannungs-          quelle    über einen     Strombegrenzungswider-          stand    51 eine weitere     Hilfsentladungsstrecke     50', mittels derer die An- und Abschaltung  sämtlicher Impulse der betreffenden Gruppe  bewirkt werden kann. Um beim Zünden  einer Steuerstrecke stets eine andere löschen  zu können, sind     Kommutierungskondensat:o-          ren        k.,'    bis     1-;'    vorgesehen, über welche die  Steuerstrecken 10', 20' und 30' mit samt der       Hilfsentladungsstreeke    50' im Ring geschal  tet sind.  



  Durch entsprechende     Steuerung    und ge  gebenenfalls durch unsymmetrische Bemes  sung der einzelnen     Kondensatoren    lässt sieh  stets erreichen,     da.ss        betriebsmässig    die drei  Steuerstrecken einander zyklisch ablösen,  während die Entladungsstrecke 50' dauernd  brennt, dass bei gelöschter Entladungsstrecke       50'    die drei Steuerstrecken sämtlich leitend  sind, und dass durch die Einleitung der Ent  ladung in der     Strecke    50' die im Arbeits  zyklus folgende Steuerstrecke gelöscht wird.  



       Fig.    10 zeigt ein     Ausführungsbeispiel        finit     im Grunde gleichartiger Schaltung. Ledig  lich die     Kommutierungskondensatoren        k,"    bis       k,li'    sind in Stern angeordnet und     dabei    mög  lichst gleich bemessen, wenigstens für die       Kommutierung    der Steuerstrecken unterein  ander. Der Kondensator k<B>,</B>' kann bei dieser  Schaltung auch ganz weggelassen werden,  ohne dass an der Arbeitsweise etwas geändert  wird.  



  Eine weitere     Ausführungsmöglichkeit     bietet die Vereinigung von im Vieleck     bezw.     in Stern geschalteten Kommutierungskonden-         satoren,    wobei zum Beispiel Kondensatoren       k,'    bis     k3'    zwischen den Anoden der Steuer  strecken 10' bis 30' zur betriebsmässigen  Steuerung vorgesehen sind, während weitere  Kondensatoren     k1"    bis     k;,"    jeweils     zwischen     den Anoden der Steuerstrecken 10' bis 30'  und der Anode der     Entladungsstrecke    50' zur  Steuerung der     Gesamtimpulse    vorgesehen  sind.

   Bei einer derartigen Schaltung können  ferner, wie     oben    schon erwähnt wurde,       gleichrichtende        Elemente,    z. B. Trocken  gleichrichter, jeweils in     Reihe    mit den in  Dreieck geschalteten     Kondensatoren        k1'    bis       k.;        vorgesehen    sein,     uin    die zyklische Folge  der Steuerstrecken in jedem Falle sicherzu  stellen.  



  Zur     Darstellung    der     Arbeitsweise    der  Einrichtung nach     Fig.    9 möge     Fig.        I    L die  nen. Die Kurven     alo,        (12o,        a9"    und     a,o        stellen     jeweils den Verlauf der Anodenspannung an  den     Entladungsstrecken    10' bis 50' dar, wäh  rend die Kurven     g1"    ,     g#"o,        g5"    den Verlauf  der     Steuerimpulse    angeben.

   Durch die Steue  rung der Entladungsstrecke     50'    wird bei  spielsweise eine Sperrung der     LTmriehter-          gruppe    während der Zeit T bewirkt. Im       A.ttgenblick        t,    wird die     Steuerstrecke    10' ver  möge ihrer Gittersteuerung gelöscht, die     ini     Arbeitszyklus "fällig" ist.

   Der Augenblick       t1    (Ende der Sperrperiode) braucht nicht. mit  dem Beginn der normalen Arbeitsperiode der  Entladungsstrecke 10' zusammenzufallen, er  kann auch später liegen, so dass dann die  erste löschende Entladungsstrecke (.im Bei  spiel Entladungsstrecke     10')    nur für eine  entsprechend kürzere Zeit gelöscht bleibt.  Wie die Kurven zeigen, löschen zwar in be  stimmten     Zeitpunkten    stets alle zwei Steuer  strecken zur gleichen Zeit für einen kurzen  Augenblick, da sämtliche Entladungsstrecken  von der gerade zündenden Entladungsstrecke  her das Löschpotential über die     Löschkon-          densatoren    aufgedrückt wird.

   Beachtet man  aber, dass     das    Potential der Kathode des     I'm-          richtergefässes    6 etwa nach der Geraden     ek     verläuft, wie sie in     Fig.    11 bei Kurve     a._o     eingezeichnet ist, und dass die dargestellten  Kurven     alo,        a,_o,        a"",    in     bezug    auf diese Gerade           ek    nichts anderes darstellen als     den.    Verlauf  der entsprechenden     Gitterimpulse    der Haupt  entladungsstrecken, so erkennt man,

   dass  diese an sich nicht beabsichtigte kurzzeitige  Löschung nur eine zusätzlich negative     Git-          terspannungsspitze    zur Folge hat, die jedoch  die Steuerung nicht nachteilig beeinflusst.  Dieses Ausführungsbeispiel erlaubt es somit,  eine sichere und einfache, rein elektrisch       arbeitende    Steuerung vorzusehen, ohne dass  die Nachteile der in     Fig.    4 vorgeschlagenen  Steuerung in Kauf genommen zu werden  brauchen.  



  Durch die Erfindung wird also erreicht,  dass die normalen Steuerbedingungen für       Gleichrichter-    und     Wechselrichterbetrieb    si  chergestellt werden und ausserdem in jedem  gewünschten Zeitpunkt die     niederfrequente     Wechselspannung durch Null gehen kann,  das heisst die Erfindung ermöglicht eine ste  tige Veränderung des Nulldurchganges der  niederfrequenten Spannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Steuerung von elastischen Umrichtern, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den für Gleich- und Wechselrichter- betrieb vorgesehenen Steuereinrichtungen sol che für die Kommutierung vorgesehen sind, die einerseits die Gleich- und Wechselrich- tersteuerung zu beliebig wählbarem Zeit punkt zu beeinflussen gestatten, anderseits den Nulldurchgang der niederfrequenten Spannung jederzeit ermöglichen. UNTERANSPRüCHE 1..
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Gleich- und Wechselrichteraussteuerung bewirkenden Steuerspannungen im Sinne einer Kurzschlusskreisstrombegrenzung von der Kommutierungssteuereinrichtung in ihrer Phasenlage abgeändert werden.
    \?. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur unmittel baren Steuerung der Gitter der Haupt entladungsstrecken zu Gruppen zusam mengeschlossene Hilfsentladungsstrecken vorgesehen sind, wobei sich die lliilfs- entladungsstrecken einer Gruppe unter einander derart beeinflussen, dass bei Freigabe eines Gitters einer Hauptent- ladungsstrecke das Gitter der vorher freigegebenen Hauptentladungsstrecke zwangläufig negativ gemacht wird. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gruppen der Hilfsentladungsstrecken nach Art eines Wechselrichters arbeiten und die zeitlich vorher arbeitenden Entladungs strecken von den nachfolgenden mittels Löschkondensatoren zum Erlöschen ge bracht werden. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch .2, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfsent- ladungsstrecke jeweils in Reihe mit den den Anoden der Hauptentladungsstrek- ken vorgeschalteten Steuerwiderständen aus einer Gleichstromquelle in Parallel schaltung gespeist werden, dass zwischen den Anoden der Hilfsentladungsstrecken Kommutierungskondensatoren in Viel eck- oder Sternschaltung vorgesehen sind, und dass die .
    Gitterspannungen für die Hauptentladungsstrecken dem zugehöri gen Hilfsentladungsstreckenkreis jeweils an der Anode der Hilfsentla.dungsstrecke entnommen werden. 5.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass parallel zu den Steuerstrecken eine weitere Hilfs- entladungsstrecke an die speisende Gleichspannungsquelle angeschlossen ist, welche derart gesteuert wird, dass die Entladung der Hilfsentladungsstreeke unterbrochen wird, solange die Steuer strecken der betreffenden Gruppe den zugehörigen Hauptentladungsstrecken keine Steuerimpulse liefern sollen. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zur Sicher stellung einer richtigen Reihenfolge der Steuerimpulse für die einzelnen Haupt entla.dungsstrecken in Reihe zu jedem der in Vieleck geschalteten, den Steuer strecken zugeordneten Kommutierungs- kondensatoren jeweils ein gleichrichten des Element mit entsprechender Strom durchlassrichtung in die Kommutierungs- kreise eingefügt ist. 7.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Kommis- t-ierungseinrichtung der Steuerstrecken derart bemessen ist, und dass die Steuer derart erfolgt, dass beim Leitendwerden einer Hilfsentladungsstrecke immer nur eine einzige von den übrigen brennenden Entladungsstrecken gelöscht wird. B. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gruppe der Hilfsentladungsstrecken noch eine weitere Entladungsstrecke besitzen, mit deren Hilfe alle, den Gittern der Haupt entladungsstrecken zugeführten Impulse zugleich weggenommen werden können. 9.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein und die selben Gruppen von Hilfsentladungs- strecken den Gittern der Hauptentla: dungsstrecken abwechselnd Gleich- und Wechselriehterimpulse erteilen. 10. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss die Gruppen der Hilfsentladungsstrecken ihrerseits durch Entladungsstrecken mit im we sentlichen reiner Elektronenentladung ausgesteuert werden. 11.
    Anordnung nach Unteranspnich 2, da durch gekennzeichnet, dass die Steuer impulse der Gruppen der Hilfsentla- dungsstrecken in regelmässigen Abstän den abgeschaltet werden (Fig. 3). 12. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gruppen von Hilfsentladungsstrecken den Gittern der Ha.uptentladungsstrecken dreierlei Impulse erteilen: Gleichrichter-, Wech selrichter- und Kommutierungsimpulse. 13. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass lauer.
    Pha senlage und Aufeinanderfolge der ver schiedenen Steuerimpulse von nur einer Spannung abhängig sind. 14. Anordnung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass Dauer, Pha senlage und Aufeinanderfolge der ver schiedenen Steuerimpulse nur von der Ein- phasenspannung abhängig sind (Fig. 5).
CH201423D 1935-09-06 1936-08-31 Anordnung zur Steuerung von elastischen Umrichtern. CH201423A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968994C (de) * 1948-06-22 1958-04-17 Welding Research Inc Umrichter-Schaltanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968994C (de) * 1948-06-22 1958-04-17 Welding Research Inc Umrichter-Schaltanordnung

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