DE641460C - Schutzeinrichtung fuer Gleichrichter und Wechselrichter, bei denen die Umformung mittels in getrennten Raeumen angeordneter Dampf- oder Gasentladungsstrecken und synchron betaetigter Schalter (Synchrontrenner) vorgenommen wird - Google Patents

Schutzeinrichtung fuer Gleichrichter und Wechselrichter, bei denen die Umformung mittels in getrennten Raeumen angeordneter Dampf- oder Gasentladungsstrecken und synchron betaetigter Schalter (Synchrontrenner) vorgenommen wird

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DE641460C
DE641460C DEA66428D DEA0066428D DE641460C DE 641460 C DE641460 C DE 641460C DE A66428 D DEA66428 D DE A66428D DE A0066428 D DEA0066428 D DE A0066428D DE 641460 C DE641460 C DE 641460C
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DE
Germany
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voltage
discharge paths
rectifiers
synchronous
inverters
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Expired
Application number
DEA66428D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Laub
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE641460C publication Critical patent/DE641460C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/40—Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by combination of static with dynamic converters; by combination of dynamo-electric with other dynamic or static converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

Für die Umformung hoher Spannungen mittels Dampf- oder Gasentladungsstrecken ist bereits vorgeschlagen worden, in Reihe mit jeder Entladungsstrecke einen synchron betätigten Schalter, 'einen sogenannten Synchrontrenner, vorzusehen. Dadurch wird erreicht, daß die Entladungsstrecken zwar die Kommutierung bewirken, d. h. die Überführung des Stromes von einem Entladungsweg auf den anderen, aber nicht oder nur sehr wenig auf Sperrspannung beansprucht werden. Die Abschaltung der angelegten Spannung muß dabei möglichst unmittelbar nach dem Verlöschen des betreffenden Anodenstromes erfolgen. Doch tritt auch dann, wenn man unmittelbar abschaltet, nachdem' der Anodenstrom Null geworden ist, unter Umständen eine beträchtliche Spannung zwischen Kathode und Anode auf. Die Anodenspannung Ua ,ändert sich nämlich nach Beendigung der Kommutierung sprunghaft und verläuft erst dann: sinusförmig weiter. Erfolgt nun das Schalten durch die synchron betätigten Schaltwalzen nach Beendigung des Kommutierungsvorganges nicht rasch genug, so kann beim Gleichrichter infolge der zu hoch gewordenen Spannung am Gefäß eine Rückzündung eintreten. Da infolge dieser Rückzündung die Anode vorübergehend zur Kathode wird, erwärmt sie sich so stark, daß in der nächtfolgenden Sperrhalbwelle die Sperrspannungsfestigkeit unter Umständen wesentlich herabgesetzt ist. Es besteht also, insbesondere bei Pendelungen der Trennmesser oder Schaltwalzen, z. B. infolge Frequenz-Schwankungen, die Gefahr, daß die Rückzündungen sich wiederholen und ein Abschalten der Anlage erforderlich machen.
Erfindungsgemäß wird diese sich beim Betrieb von Gleichrichtern ergebende Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß parallel zu den Entladungsstrecken spannungsabhängige Widerstände geschaltet werden, die die Spannung zwischen Anode und Kathode auf einen ungefährlichen Wert begrenzen. Rückzündungen können dann nicht mehr auftreten. Bei ungenauem Arbeiten der Synchrontrenner fließt im ungünstigsten Fall ein Rückstrom über die spannungsabhängigen Widerstände, der von den synchronen Trennmessern abgeschaltet werden muß. Eine Rückzündung der Entladungsstrecke, zu der der spannungsabhängige Widerstand parallel geschaltet ist, kann nicht mehr eintreten, wenn die kritische
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Hans Laub in Berlin-Wilmersdorf.
Spannung dieses Widerstandes unterhalb der Sperrspannungsgrenze der Entladungsstrecke liegt.
Die Verhältnisse sollen an Hand der Abb. ι bis 4 der Zeichnung näher erläutert werden. In Abb. ι ist als Beispiel eine einphasige Doppelweggleichrichterschaltung mit den einanodigen Entladungsstrecken G1 und G2, dem Transformator W und der Drosselspule D gezeichnet. Die Entladungsstrecken sollen durch die synchron betätigten Kontakte K1 und K2 im stromlosen Zustand abgeschaltet werden. Der Transformator W soll als streuungs- und widerstandslos angenommen werden. Die Ohmschen Widerstände des Kommutierungskreises seien vernachlässigbar klein und die gesamte Induktivität des Kommutierungsstrompfades einschließlich der Transformatorstreuinduktivität in den Drosselspulen S1 und S2 konzentriert angenommen. Infolge dieser Induktivitäten überlappen sich, wie bekannt, der ablösende Strom J1 und der abgelöste Strom T2 während der Kommutierungszeit T. Innerhalb dieser Zeit liegt an beiden Entladungsstrecken G1 und G2 die vernachlässigbar kleine Brennspannung. Die im Transformator induzierte Spannung U wird von den Induktivitäten Jv1 und S2 aufgenommen. Es besteht also die Beziehung U=,S dJi 5, ih .
dt ~ dt
Ist S1 = S2 =3 J? und nimmt man weiter an, daß J1 + J2 = Jq während der Kommutierungszeit als konstant zu betrachten ist, was für hinreichend große Kathodendrosseln D erfüllt ist, so folgt daraus
dt
dt
2S
Die Kommutierungsgleichungen besagen, daß in jedem Augenblick innerhalb der Kommutierungszeit T die Änderangsgeschwindigkeit der Anodenströme proportional der im Transformator induzierten Spannung U ist. Daraus ergibt sich für den Verlauf von J1 und J2 die sehr einfache graphische Konstruktion gemäß Abb. 2. Die sinusförmige Spannung U kann innerhalb von T als geradlinig angenommen werden. Die Stromkurven J1 und J2 sind dann als Integralkurven von U Parallelbögen, deren Tangente in jedem Augenblick durch U gegeben ist. Wenn man der Einfachheit halber annimmt, daß die Zündspannung der Entladungsstrecken Null ist, beginnt der Anstieg von J1 bzw. der Abfall von J2 mit horizontaler Tangente. Nach Ablauf der Zeit T ist die Kommutierung beendet. Die Änderungsgeschwindigkeit von J1 und J2 und damit die Spannungen S1 · -jj-
und S2 · —p- werden plötzlich Null. Dies be-
■ deutet aber, daß in diesem Augenblick die .-Spannung an dem abgelösten Gefäß G2 plötzlich auf den Momentanwert der im Transformator induzierten Spannung ansteigt. Von da an verläuft sie sinusförmig weiter (vgl. Abb. 3). Da J2 jetzt Null geworden ist, kann nunmehr die Abschaltung durch K2 erfolgen. Die Entladungsstrecken können, insbesondere dann, wenn Entladungsstrecken mit Glühkathoden verwendet werden, leicht so gebaut werden, daß sie die Spannung U', auf die die Anodenspannung nach Ablauf der Zeit T anspringt, sperren. U' hat, wenn man z. B. 100 kV Gleichspannung in einer dreiphasigen S0 Graetzschaltung erzeugen will, einen Wert von etwa 5 bis 10 kV je nach der Streuspannung, für die der zugehörige Transformator gebaut ist'. Da die Spannung aber nach der Zeit T sinusförmig rasch auf höhere Werte ansteigt, ist bald die Sperrspannungsgrenze erreicht, wenn K2 nicht rechtzeitig abschaltet. Diese Verzögerung kann aber leicht bei Pendelungen der Synchronschalter eintreten, z. B. infolge Frequenzschwankungen. Um Rück- go Zündungen zu vermeiden, müßte man also unbedingt zwischen der Zeit T und der Zeit f0, bei der die Sperrspannungsgrenze erreicht ist, durch K2 abschalten. Wird diese Zeit erreicht, bevor K2 unterbrochen hat, so tritt in der Entladungsstrecke G2 eine Rückzündung auf, die die eingangs erwähnten Schwierigkeiten zur Folge hat.
Erfindungsgemäß sind nun parallel zu den Entladungsstrecken spannungsabhängige Widerstände R1 und R2 von mit steigendem Strom fallendem Widerstandswert geschaltet, wobei die Stromspannungscharakteristik so gewählt ist (vgl. Abb. 4), daß die Widerstände vor Erreichen der kritischen Spannung Urx praktisch keinen Strom und von da ab einen sehr großen Strom führen. Bei den - Spannungen, die für den vorliegenden Zweck in Frage kommen, lassen sich leicht sehr steil verlaufende J, ^-Charakteristiken'uo erreichen. Die Spannung an der Entladungsstrecke ist dann praktisch begrenzt auf den Wert Urx, den man so wählen wird, daß mit Sicherheit noch keine Rückzündung auftritt. Nach Erreichen von Urx bildet sich ein Strom Jr., aus (vgl. entsprechende Kurve in Abb. 2), der durch R2 und S2 fließt; seine
Änderungsgeschwindigkeit —r~ stellt sich so
ein, daß an S2 die Differenzspannung zwisehen der weiter sinusförmig ansteigenden Spannung U und der praktisch konstanten
Spannung UnK liegt. Lediglich diesen Strom hat der Kontakt K2 abzuschalten, falls die Trennung nach der Zeit tK (vgl. Abb. 2) erfolgt. Die Kontakte K haben also höchstens im Störungsfall, z. B. bei Pendelungen, Strom abzuschalten. Im stationären Betrieb erfolgt" die Trennung zwischen der Zeit T und tK, und zwar nahezu stromlos. Die Gefäße sind dabei,.'wie man sieht, auch im Störungsfall gegen Rückzündung gesichert, da ihre Spannung nicht über den Wert Ubx ansteigen kann. Man kann in Reihe mit den spa.nnungsabhängigen Widerständen R1 und R2 noch Funkenstrecken F1, F2 usw. schalten, die so eingestellt werden, daß sie etwa bei der Spannung Ubk ansprechen. Es fließt dann bis zum Ansprechen kein Strom über die Widerstände und Kontakte, so daß beim richtigen Arbeiten der Synichroäitrenner, d. h. bei1 einer Unterbrechung .'zwischen T und t%, "überhaupt kein Strom von K abgeschaltet zu werden braucht. Die Funkenstrecken können als Luftfunkenstrecken, z. B. Löschfunkenstrecken, oder als Vakuumfunkenstrecken, z. B. Elektroden in einer Gasatmosphäre von geringem Druck, ausgebildet sein. In Abb. 5 ist eine dreiphasige Graetzschaltung zur Erzeugung hoher Spannungen gezeichnet, bei der jede Entladungsstrecke durch einen parallel geschalteten spannungsabhängigen Widerstand R und eine Funkenstrecke F geschützt ist.
" Wenn auch der Erfindungsgedanke vorzugsweise für Gleichrichter Bedeutung hat, so soll doch nicht unterlassen werden, darauf hinzuweisen, daß er sinngemäß auch auf Wechselrichter anwendbar ist.
Es wird noch bemerkt, daß es bereits bei normalen Gleichrichtern bekannt ist, Funkenstrecken und Ohmsche Widerstände vorzusehen, um die nur in Störungsfällen am Haupttransformator auftretenden Überspannungen abzufangen. Bei vorliegender Erfindung handelt es sich aber darum, ein Überschreiten des noch zulässigen Teilwertes der Betriebsspannung an der Entladungsstrecke zu vermeiden. Ein solches Überschreiten ist eine Folge unregelmäßigen Arbeiten? der Synchrontrenner, und es muß daher betriebsmäßig dafür Sorge getragen werden, daß stets höchstens der zulässige Teilbetrag der gesamten Sperrspannung an der Entladungsstrecke liegt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schutzeinrichtung für Gleichrichter und Wechselrichter, bei denen die Umformung mittels in getrennten Räumen angeordneter Dampf- oder Gasentladungsstrecken und synchron betätigter Schalter, diein den Hauptstromkreisen liegen und zur Unterteilung der Sperrspannung dienen (Synchrontrenner), vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Entladungsstrecken spannungsabhängige Widerstände von mit steigendem Strom fallendem Widerstandswert geschaltet sind, die die an der Entladungsstrecke liegende Spannung auf einen unterhalb ihrer zulässigen Sperrspannung liegenden Wert begrenzen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem spannungsabhängigen Widerstand eine Funkenstrecke liegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch "gekennzeichnet, daß der Ansprechwert der Reihenschaltung aus spannungsabhängigem Widerstand und Funkenstrecke bei ordnungsmäßigem Betrieb des Umformers oberhalb desjenigen Augenblickswertes der Spannung liegt, bei der der Synchrontrenner abschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66428D 1932-06-29 1932-06-29 Schutzeinrichtung fuer Gleichrichter und Wechselrichter, bei denen die Umformung mittels in getrennten Raeumen angeordneter Dampf- oder Gasentladungsstrecken und synchron betaetigter Schalter (Synchrontrenner) vorgenommen wird Expired DE641460C (de)

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DE (1) DE641460C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2895100A (en) * 1955-12-17 1959-07-14 Siemens Ag Semiconductor junction-type rectifier systems

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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