CH201691A - Verfahren zur Verschweissung von metallischen Werkstücken. - Google Patents

Verfahren zur Verschweissung von metallischen Werkstücken.

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CH201691A
CH201691A CH201691DA CH201691A CH 201691 A CH201691 A CH 201691A CH 201691D A CH201691D A CH 201691DA CH 201691 A CH201691 A CH 201691A
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electrode
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workpieces
welding
welding metallic
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Verschmelzapparate K Monotherm
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Verschmelzapparate K Monotherm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Verschweissung von metallischen Werkstücken.    Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren  zur Verschweissung von metallischen Werk  stücken zum Gegenstande.  



       In.    einer     Reihe    von Versuchen wurde g     e-          fun.den,    dass weitestgehende Homogenisierung  der Schmelze und des Erstarrungsproduktes  für     :die    haftsichere     Vereinigung    so gut wie  aller     metallischer        Werkstücke    ganz ausser  ordentlich     günstig,    für :die vieler     Werkstücke     geradezu unerlässlich ist.  



       Diese        Homogenisierung    wird nach     :dem     Verfahren vorliegender Erfindung     ,dadurch     erreicht, dass aus den     Randpartien    der     Werk-          stücke        eine    Schmelze     erzeugt        wird,    und dass       :diese    vermittelst     eines    in sie     eintauchenden,     als     Heizwiderstand        wirkenden    Körpers: vor  ihrem Erstarren ,durchrührt und durchmischt  wird.  



  Das     Verfahren    kann zum     Beispiel    mit einer       Vorrichtung        ausgeführt        werden,        wie    sie in  der Fig. 1 der Zeichnung in einer beispiels-         weisen    Ausführungsform im Schaubilde dar  gestellt     ist.     



  Das eine     Werkstück,    eine     dünne        Platte    6;  wird .in :einer schraubstockartigen     Einspann-          vorrichtung        2i        festgeklemmt        und-        das.    damit  zu     verschweissende    zweite     Werkstück    6', wie  in     punktierten        Linien    angedeutet, an     :

  das     erste Werstück angesetzt und mittels einer  weiteren nicht ,dargestellten Einspannvorrich  tung festgeklemmt. 3 ist ein allseitig       schwenkbares        Klemmstativ.    Eine     freihändig     geführte Elektrode 5,     welche        einen        Kupfer-          mantel    4 besitzt, liegt     im    ,Stromkreis einer  Stromquelle 9, die zum Beispiel von einem  Tram, formator oder einer     Akkumulatoren-          batterie    gebildet ist.

       In    diesem     Stromkreis     liegt auch die Einspannvorrichtung 2, für,das       Werkstück.    Die     Elektrode    wird am Hand  griff 1 erfasst.  



  Als     Stromquelle        kann    sowohl eine Gleich  strom- als eine Wechselstromquelle :dienen,  mit     tunlichst        schwach    fallender Charakte-      ristik zur Aufrechterhaltung eines angemes  senen     Verhältnisses    zwischen Belastbarkeit  und Flexibilität     des    zur Elektrode führenden  Kaibels, wobei zur Vermeidung der Ausbil  der Ausbil  dung eines stationären     Lichtbogens    die Span  nung der Lichtquelle die für das Bestehen       eines    solchen Lichtbogens erforderliche, aus  Anoden- und Kathodenfall sich summierende       Minimalspannung    unterschreitet.

   In     diesem     Sinne erweist sieh ein Elektrodenmaterial  mit negativem     Temperaturkoeffizienten    des       elektrischen        Widerstandes    als     besonders        ge-          eignet.     



  Die Elektrode bestellt vorteilhafterweise  aus einem reduzierenden     Material,    z. B. aus  hochbelastbarer Retortenpresskohle, Graphit  oder dergl. se hohen Widerstandes, insbeson  ders mit negativem Temperaturkoeffizienten       :des        elektrischen        Widerstandes,        derart,    dass sie  bei entsprechender elektrischer Belastung zu       dauernder    heller Glut     gelangt.    und ist so zu       bemessen,    dass der durch :

  das Werkstück       selbst        ,geleitete        Strom        fortlaufend        die    zur  Aufschmelzung der zu verbindenden     Kompo-          nenten    erforderlichen thermischen Effekte  der Elektrode     zuführen    kann, von wo sie in  stetigem Zuge an die zu     verbindenden    Kom  ponenten unter Aufschmelzung derselben     ab-          gegeben    werden.

   Die zur Einspannung .der       Elektrode    und ihrer thermischen Isolation       dienenden,    zweckmässig     massiven    Spannklo  ben sind aus schwer     schmelzbarem        Material     (z.

   B.     Gusseisen)        hergestellt.    Die     hochwertige          thermische    Isolation wird zum Beispiel aus  Specksteinrohr, Glimmer oder bewegter Luft       hergestellt.    Es     erweist    sich als zweckmässig,  die     Elektrode        gegen    die einzuspannende Basis  hin auf einen     mehrfachen    Betrag     ihres    sonsti  gen Querschnittees zu veristärken.  



  Das Kabel, welches das zur     Befestigung     der Elektrode :dienende, frei führbare     Hand-          stück.    mit der Stromquelle verbindet, wird  zur Erreichung besonderer     Beweglichkeit        bei     grossem     Gesamtquerschnitt    aus dünnsten,  locker geflochtenen Drähten hergestellt.  



  Die Fig. 2 bis 4 zeigen verschiedene Aus  führungsformen =des den isolierten Handgriff  1 mit dem Kupfermantel 4 verbindenden, in    der Fig. 1 nicht näher bezeichneten     Spann-          klobens.        1'2,    14 und 16 bezeichnen die .den  Spannkloben bildenden Teile, 13 und 15 die  diese Teile     zusammendrückenden    Spann  schrauben. Bei der     Ausführungsform    gemäss  Fig. 3 und 4 ist der eine Teil 1r6 des     Spann-          klobens    verschwenkbar.  



  Die Fig. 5 zeigt verschiedene Profilierun  gen der zylindrischen Elektrode, welche  dem Verwendungszweck entsprechende Form  gebung aufweisen.  



  Bei Anwendung der beschriebenen     Schweiss-          vorrichtung    wird die     Elektrode        vermittelst     des     Handstückes    auf die     Schweissfuge    auf  gesetzt und von Hand aus längs :

  der Schweiss  fuge unter ständiger Berührung mit dem       Schweissgut    geführt     und        gleichzeitig    in  schwingende bezw. kreisende Bewegung ver  setzt.     Hierdurch        wind        die        gewünschte    Durch  rührung und Durchmischung des     Schweiss-          gutes    und     die    erforderliche     Homogenisierung     herbeigeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur elektrischen Verschweissung von metallischen Werkstücken, dadurch ge kennzeichnet, dass aus den Randpartien der Werkstücke eine Schmelze erzeugt wird, und dass diese vermittelst eines in sie eintauchen den,
    als Heizwidemtand wirkenden Körpers vor ihrem Erstarren durchriih rt und durch mischt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass@ der Körper aus re duzierendem Material besteht. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode aus einem Material mit negativem Tempera: turkoeffizienten des elektrischen Wider- standes besteht.
CH201691D 1936-05-15 1937-05-10 Verfahren zur Verschweissung von metallischen Werkstücken. CH201691A (de)

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