CH201714A - Einrichtung mit mindestens einer von einem Elektromagneten zu betätigenden Vorrichtung. - Google Patents

Einrichtung mit mindestens einer von einem Elektromagneten zu betätigenden Vorrichtung.

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CH201714A
CH201714A CH201714DA CH201714A CH 201714 A CH201714 A CH 201714A CH 201714D A CH201714D A CH 201714DA CH 201714 A CH201714 A CH 201714A
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Alphonse Derungs Ernest
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Alphonse Derungs Ernest
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    • G05G7/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
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Description


  Einrichtung mit mindestens einer von einem     Elektromagneten-          zu        betätigenden    Vorrichtung, ,     _       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  mit mindestens einer von einem - Elektro  magneten zu betätigenden Vorrichtung. Diese  Einrichtung kann insbesondere in Anwen  dung für Wechselgetriebe mit einer elektro  magnetisch zu     betätigenden    Schaltvorrich  tung und mit einer beim Schalten entgegen  der Kraft von     Kupplungsfedern    auszurücken  den Wellenkupplung versehen sein, sie kann  auch mit einer elektromagnetisch zu     betäti-          genden    Anlass-, Brems-, Pump- oder Ver  dichtervorrichtung versehen sein.  



  Die Erfindung     bezweckt    eine solche Aus=  Bildung der Mittel, welche die über den  Weg des beweglichen Elektromagnetankers  je nach dem augenblicklichen Luftspalt sehr  stark veränderliche elektromagnetische. An  ziehungskraft auf die zu     betätigende    Vor  richtung     übertragen,    dass die an dieser Vor  richtung wirksame Betätigungskraft sich bei  der durch den Elektromagneten     bewirkten     Bewegung in     vorbestimmter.    Weise. ändert,    wobei sie je nach den     Bedürfnissen.    bei dieser:       Bewegung    zu- oder     abnehmen    kann.  



  Das wird gemäss der Erfindung. dadurch  erreicht, dass bei     dieser.    Bewegung ein mit  dem beweglichen Ankerdes Elektromagnetes  gekuppelter Hebel einen auf die Vorrichtung  wirkenden zweiten Hebel. mit anderer Dreh  achse mitbewegt, wobei sich die beiden He  bel mit solchen Flächen aneinander abwäl  zen, dass die .vom Elektromagneten. an - der.  Vorrichtung über- diese Hebel erzeugte -Kraft  sich. im Verlaufe der Bewegung- in vorbe  stimmter Weise ändert. .  



  Mindestens eine der     Vorrichtungen-    kann       unter    dem Einfluss     einer    bewegungsdämpfen  den. Vorrichtung stehen; deren     Dämpfungs-          wirkuüg        kann,    wo es zweckmässig .erscheint, .  je nach der     Bewegungsrichtung    verschieden.

    sein; zum Beispiel.     kann'    die bewegungs  dämpfende Vorrichtung bei der: vom Elektro  magneten bewirkten     Bewegüng        unwirksam:     oder weniger     wirksam        sein,    als     beim.        Zurück:         führen der von ihr beeinflussten Vorrichtung  in ihre Ruhelage.  



  Bei der eingangs erwähnten Anwendung  der Einrichtung bei Wechselgetrieben, z. B.  von Kraftfahrzeugen, mit elektromagnetisch  zu     betätigender    Schaltvorrichtung und beim  Schalten entgegen der Kraft von Kupplungs  federn auszurückender Wellenkupplung ist  mit dem zweiten Hebel das Betätigungsorgan  der Schaltvorrichtung zweckmässig zwangs  läufig und das Ausrückorgan der Wellen  kupplung zweckmässig derart gekuppelt, dass  deren Ausrücken durch den Elektromagneten  und deren Einrücken beim Unwirksamwerden  des letzteren durch die Kupplungsfedern be  wirkt wird, wobei auf das Ausrückorgan eine  beim Einrücken im wesentlichen unwirksame  Bewegungsdämpfung wirkt.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel eine Einrichtung für den letztgenann  ten     Anwendungszweck    dargestellt.  



  Der Ausrückhebel 1 der schematisch dar  gestellten Kupplung 2 zwischen einer Kraft  maschine und einem Wechselgetriebe ist auf  dem Zapfen 3 gelagert. Bei seiner Bewegung  im Uhrzeigersinne wird die Kupplung unter  Zusammendrücken der Kupplungsfedern 4  gelöst.  



  Der Ausrückhebel 1 trägt einen Zapfen  6, der an der Stange 7 angreift. Diese ist an  ihrem rechten Ende mit einem Langloch 8  versehen, in dem der Zapfen 9 gleitet.  



  Das andere Ende der Stange 7 bildet  einen Kolben 11, der von Löchern 12 durch  bohrt ist und sich im mit Flüssigkeit gefüll  ten Zylinder 13 mit geringem Spiel bewegt.  Auf der Stirnfläche dieses Kolbens ist. eine  Membran 14 lose gelagert, die beim Verschie  ben des Kolbens nach dem Zylinderboden 15  zu die Mündungen der Löcher 12 abschliesst,  beim Verschieben des Kolbens in der ent  gegengesetzten Richtung diese Lochmündun  gen dagegen unter dem Druck der Flüssig  keit freigibt, so dass diese durch die Löcher  strömen kann. Die Kammer 16, die dem  Arbeitsraum 17 des Zylinders 13 vorgelagert  ist und von der Stange 7 durchdrungen wird.  enthält einen kleinen Flüssigkeitsvorrat, um    die Verluste längs dieser Stange auszuglei  chen und dafür zu sorgen, dass der Arbeits  raum 17 stets gefüllt ist.

   Der Zylinder 13  könnte auch mit vertikaler Achse mit dem  Boden 15 nach unten angeordnet sein; dann  wäre es dank der Ausgleichkammer 16 nicht  erforderlich, die Einführung der Stange 7  besonders abzudichten.  



  Der Zapfen 9, der im Langloch 8 der  Stange 7 verschiebbar ist, sitzt auf dem He  bel 18, der mit der Welle 19 fest verbunden  ist. Der gegenüberliegende Arm 20 des He  bels 18 hat     eine    gerade Lauffläche 21; an  dieser wälzt sich die profilierte Fläche 22  des Hebels 23 ab, der auf dem Zapfen 24  gelagert und durch die Lasche 25 mit dem  beweglichen Kern 26 des Elektromagnetes  gekuppelt ist. Die parallelen Zapfen 19 und  24 befinden sich in einer zur Bewegungs  ebene des beweglichen Kernes 26 senkrecht  stehenden Ebene. Die sich aneinander abwäl  zenden Flächen 21 und 22 der Hebel 18 und  23 sind so ausgebildet, dass ihre Berührungs  normalen ungefähr parallel der Zugrichtung  der Lasche 25 bleiben. Auf diesen wirkt die  elektromagnetische Anziehungskraft über den  festen Kern 27.

   Der bewegliche Kern 26 ist  in der Elektromagnetspule 28 genau zen  trisch geführt; beide Kerne 26 und 2 7 sind  an den Flächen, wo sie sich einander berüh  ren können, verchromt, vermessingt oder auf  andere Weise behandelt, um zu verhindern,  dass sie wegen der magnetischen Remanenz  aneinander kleben bleiben.  



  Die Welle 19 trägt einen Hebel 29, der  mit einem Langloch 30 an einem mit dem  Betätigungsorgan 31 verbundenen Zapfen 32  angreift. Dieses Betätigungsorgan 31 trägt  Elektromagnetspulen 33, 34 usw., die über  Kerne wie 35 auf     Stosshebel    36, 37, 38, 39  wirken, welche auf Zapfen     4(),    41 usw.  schwenkbar gelagert sind. Die Stosshebel 36  und 37     bezw.    38 und 39 sind durch je eine  Stange 42     bezw.    43 verbunden. Federnde  Anschläge 44, 45 usw. halten die Stosshebel  in ihrer Ruhestellung, wenn die     Elektro-          magnetspulen    32,     33    usw. nicht     erregt    sind.

    Zur gleichen Zeit kann nur eine dieser Spu-      len erregt werden; sie zieht dann den ihr zu  geordneten     Stosshebel    in die Stellung,     in    der  der Stosshebel 39 gezeichnet ist, und dieser  zieht den mit ihm gekuppelten Stosshebel (in  diesem Falle den Stosshebel 38) in die ent  gegengesetzte Stellung.  



  Beim Vorschieben des Betätigungsorganes  31 wirken die Stosshebel 36, 37 und 38,  39 jeder nach seiner Stellung auf die ihnen  zugeordneten Enden der Schalthebel 46 und  47, deren Stellung den Eingriff der Ge  triebezahnräder bestimmt. Wenn alle Schalt  hebel parallel zueinander in der Stellung ste  hen, in der der Hebel 47 gezeichnet ist, sind  alle Gänge ausgeschaltet, und das Getriebe  überträgt kein     Drehmoment.     



  An der Öse 48 des Ausrückhebels 1 der  Kupplung kann ein Gestänge angreifen,  mittels dessen die     Kupplung    2 von Hand ge  löst werden kann. Auch an der Öse 49 des  Hebels 18 kann ein Handbetätigungsgestänge  angreifen. Mit diesem kann die Schaltvor  richtung betätigt werden, wobei die Kupp  lung 2 zum Schalten gelöst wird.  



  Zum Überschalten von einem Gang .des  Wechselgetriebes zu einem andern wird zu  nächst der neu einzuschaltende Gang durch  Erregen des Elektromagnetes 33, 34     usw.     gewählt, der denjenigen unter den Stosshebeln  36, 37, 38 oder 39 beherrscht, über den die  ser Gang eingeschaltet werden     kann.     



  In der Zeichnung ist beispielsweise der  über den Stosshebel 39 einzuschaltende Gang  durch Erregen des betreffenden Elektromag  netes gewählt worden, und dieser Stosshebel  befindet sich in seiner Einschaltstellung; der  mit ihm durch die Stange 43 gekuppelte  Stosshebel 38 ist in die entgegengesetzte Stel  lung gezogen, und die     beiden    andern Stoss  hebel 36 und 37 sind von den federnden An  schlägen 44 und 45 in ihrer Mittellage gehal  ten.  



  Dann wird durch Erregen der Spule 28  der bewegliche Elektromagnetkern 26 gegen  den festen Kern 27 angezogen. Der beweg  liche Kern 26 dreht durch Vermittlung der  Lasche 25 den Hebel 23 entgegen dem Uhr  zeigersinn, und dieser Hebel 23 nimmt den    Hebelarm 20 und damit den Hebel 18; die  Welle 19 und den Hebel 29 mit, die sich  dabei im Uhrzeigersinne drehen. Der Hebel  18 zieht über den Zapfen 9 die Stange 7 nach       rechts,    und     diese        rückt    über den Hebel 1 die  Kupplung 2 unter Zusammendrückung der  Federn 4 aus, so dass die Antriebsverbindung       zwischen        Kraftmaschine        und-    Getriebe gelöst  wird.

   Der Kolben 11 der Dämpfungsvorrich  tung wird von der Stange 7 ebenfalls nach  rechts gezogen; da sich dabei die Membran  14 von der Kolbenstirnfläche abhebt und die  Flüssigkeit durch     die    Löcher 12 frei von ,der  einen Kolbenseite nach der     andern    fliessen  kann, wird die Bewegung nur unbeträchtlich  gedämpft.  



       Gleichzeitig    schiebt der Hebel 29 das Be  tätigungsorgan 31 gegen die Schalthebel 46  und 47 vor. Der     Hebel    46 wird vom Stoss  hebel     37    in seine Grundstellung zurückge  führt, wo die von ihm beherrschten Getriebe  gänge ausser Eingriff sind, und hierauf  schiebt der Stosshebel 39 den Schalthebel     4'7     in die Stellung, wo der     gewählte    Gang ein  geschaltet     ist,     Nachdem der Elektromagnet durch Aus  schalten des durch     die    'Spule 28 fliessenden  Stromes unwirksam gemacht ist,

   wird das  Betätigungsorgan 31 von seiner     Rückführ-          feder    sofort in die     Ruhestellung    zurückge  schoben, wobei sie über die Hebel 29, 20 und  28 auch den beweglichen Elektromagneten in  die in der Zeichnung dargestellte Lage     zu-          rückbringt.     



  Dagegen wird diese     Rückfülhrbewegung     wegen des Langloches 8 nicht auf die Stange  7 übertragen: Diese wird von den Kupp  lungsfedern 4     über    den Hebel 1 in die Ruhe  lage zurückbewegt. Diese Bewegung wird  durch den Widerstand der Flüssigkeit im  Arbeitsraum 17 der     Dämpfungsvorrichtung     gedämpft, da die Membrane 14 bei der Be  wegung des     Kolbens    11 dessen Löcher 12  verschliesst und die Flüssigkeit nur mehr am  Kolbenumfang von der     einen    Kolbenseite  nach der andern gelangt. Durch diese Dämp  fung erfolgt das     Einrücken    der Kupplung 2  nur allmählich, wie das für die Anpassung      der Bewegungsverhältnisse im Getriebe an .

    den neu eingeschalteten Gang erwünscht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung mit mindestens einer von einem Elektromagneten zu betätigenden Vor richtung, dadurch gekennzeichnet, dass bei der durch den Elektromagneten bewirkten Bewegung ein mit dessen beweglichem An ker gekuppelter Hebel einen auf die Vor richtung wirkenden zweiten Hebel mit an derer Drehachse mitbewegt, wobei sich die beiden Hebel mit solchen Flächen aneinander abwälzen, dass die vom Elektromagneten an der Vorrichtung über diese Hebel erzeugte Kraft sich im Verlaufe der Bewegung in vorbestimmter Weise ändert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Hebel auf zwei zueinander parallelen, in einer zur Bewegungsebene des Elektro magnetankers senkrecht stehenden Ebene befindlichen Zapfen gelagert sind, und dass der eine Hebel eine gewölbte und der andere Hebel eine gerade Abwälzfläche besitzt. \?. Einrichtung nach Patentanspruch, mit mehreren elektromagnetisch zu betätigen- den Vorrichtungen, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine der Vor richtungen unter dem Einfluss einer be wegungsdämpfenden Vorrichtung steht. 3.
    Einrichtung nach L:Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, d ass die Dämp fungswirkung der bewegungsdämpfen den Vorrichtung je nach der Bewegungs richtung verschieden ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Wirkung der bewegungsdämpfenden Vorrichtung bei der vom Elektromagneten bewirkten Bewegung schwächer ist, als beim Zu rückführen der von ihr beeinflussten Vor richtung in ihre Ruhelage. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit mehreren elektromagnetisch zu betäti genden, Vorrichtungen, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eine der Vor- riclitungen unter dem Einfluss von ela stischen Mitteln steht, die der vom Elek- tromagneten hervorgerufenen Bewegung entgegenwirken und bei dessen Unwirk samwerden die Vorrichtung in ihre Ruhe stellung zurückführen. G.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit mehreren elektromagnetisch zu betäti- genden Vorrichtungen, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zurückführen minde stens einer Vorrichtung in ihre Ruhe stellung beim Unwirksamwerden des Elektromagnetes unabhängig von der Rückbewegung von dessen Anker erfolgt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit vorn Elektromagneten zu betätigender Schaltvorrichtung für ein Wechselge triebe und beim Schalten entgegen der Kraft von Kupplungsfedern auszurücken der Wellenkupplung, dadurch gekenn zeichnet, dass finit dem zweiten Hebel ein Betätigungsorgan der Schaltvorrichtung zwangsläufig und ein Ausrückorgan der Wellenkupplung derart gekuppelt ist, dass deren Ausrücken durch den Elektro magneten und deren Einrücken durch die Kupplungsfedern bewirkt wird, wobei auf das Ausrückorgan beim Einrücken der Kupplung eine beim Ausrücken prak tisch unwirksame Bewegungsdämpfungs- vorrichtung wirkt.
CH201714D 1936-12-29 1937-12-29 Einrichtung mit mindestens einer von einem Elektromagneten zu betätigenden Vorrichtung. CH201714A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1984004183A1 (fr) * 1983-04-11 1984-10-25 Rudolf Pavlovsky Procede et dispositif pour adapter l'action d'un electroaimant sur un composant
CN117687470A (zh) * 2023-12-19 2024-03-12 南昌航空大学 可切换手感的飞行汽车侧杆操纵装置、系统及飞行汽车

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1984004183A1 (fr) * 1983-04-11 1984-10-25 Rudolf Pavlovsky Procede et dispositif pour adapter l'action d'un electroaimant sur un composant
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