CH201952A - Verfahren zur Herstellung eines Säureamids. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Säureamids.

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CH201952A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Sänreamids.       Es wurde gefunden, dass man ein neues  wertvolles     Säureamid    erhält, wenn man 2       Mol        2-Acetoxynaphthalin-3-carbonsäure-halo-          genid    mit 1     Mol        4.4'-Diaminodiphenyl-3,3'-          disulfonsäure    kondensiert und den     Acetylrest     abspaltet.  



  Die     Kondensation    kann beispielsweise in  der Weise erfolgen, dass man     2-Acetoxynaph-          thalin-3-carbonsäurechlorid    in wässerig alka  lischer Lösung oder in     Pyridin    mit 4.4'  Diamino-diphenyl-3.3'-disulfosäure umsetzt  und die     Acetylgruppe    abspaltet, oder dass  man     2-Acetoxynaphthalin-3-carbonsäure    in or  ganischen Lösungsmitteln mit     4-4'-Diamino-          diphenyl-3.3'        disulfosäure    in Anwesenheit an  organischer     Säurehalogenide,    wie z.

   B. eines       Phosphoralogenids    oder von     Thionylchlorid     behandelt, wobei intermediär das Säurehalo  genid entsteht.  



  Das so erhaltene     Säureamid    eignet sich  hervorragend für die Herstellung von     Azo-          farbstoffen    auf Mischgeweben aus Wolle und         Viskosekunatseide,    da seine     Alkalisalze    be  reits aus neutralen Bädern auf die Faser  ziehen, wodurch das zu färbende Gewebe  beim Färben weitgehend geschont wird.  



  <I>Beispiel:</I>  1     Mol        4#4'-Diaminodiphenyl-8.3'-disulfon-          säure    wird in der fünffachen Gewichtsmenge  technischem     Pyridin    suspendiert und in ein  zelnen Anteilen mit 2     Mol        2-Acetoxynaphtha-          lin-3-carbonsäurechlorid    versetzt, wobei man  durch Eiskühlung dafür sorgt, dass die Tem  peratur nicht über     -f-    10   C steigt. Die  fertige Mischung heizt man zum Sieden und  kocht 20     Minuten    lang.

   Hierauf treibt man  nach Zusatz von wässeriger Natronlauge das       Pyridin    mit Wasserdampf ab, saugt das ab  geschiedene     Dinatriumsalz    der     Diamidover-          bindung    von der schwach alkalischen Lösung  ab (die beiden     Acetylgruppen    sind unter der  Einwirkung des     Natriumhydroxyds    bereits  abgespalten worden), wäscht mit 10     o/oiger         Kochsalzlösung nach und trocknet auf dem  Wasserbad.

   Man erhält eine schwachgelbe,  wasserlösliche,     substantive    Verbindung, deren  wässerige Lösung sich bei     Alkalizusatz    gelb  färbt und die mit     Diazoverbindungen,    die  keine     löslichmachenden    Gruppen enthalten,  zu wasserunlöslichen Farbstoffen vereinigt  werden kann. Die freie Säure erhält man  aus dem     Natriumsalz    durch Versetzen mit  einer überschüssigen Menge verdünnter Salz  säure als weisses Pulver.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Säure- amids, dadurch gekennzeichnet, dass man 2 Mol 2-Acetoxynaphthalin-3-carbonsäurehalo- genid mit 1 Mol 4.4'-Diaminodiphenyl-3.3'- disulfonsäure kondensiert und den Acetylrest abspaltet. Das neue Säureamid ist ein weisses Pul ver, das sich mit Diazoverbindungen aroma tischer Amine zu Azofarbstoffen umsetzen lässt.
CH201952D 1936-12-11 1937-11-16 Verfahren zur Herstellung eines Säureamids. CH201952A (de)

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