CH201986A - Verfahren zur Anzeige von Abständen auf Kurslinien. - Google Patents

Verfahren zur Anzeige von Abständen auf Kurslinien.

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CH201986A
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CH
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rotating
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zur Anzeige von Abständen auf Kurslinien.    Bei bestimmten Nursen von Fahrzeugen,  insbesondere Luftfahrzeugen, ist es erwünscht,  auf der Strecke zwischen zwei Punkten Ent  fernungsangaben zu erhalten. So wird z. B.  beim Blindlanden nach dem     Gleitwegver-          fahren    der Abstand vom     Landepunl@t    durch  Strahlungswände markiert, die senkrecht zur  Erdoberfläche und senkrecht zur Kurslinie  stehen.

   Diese Anordnungen haben jedoch den  Nachteil, dass man mit Hilfe einfacher An  tennenanordnungen Strahlungswände von nur  verhältnismässig geringer Breite erzeugen  kann und somit eine Entfernungsangabe nur  innerhalb einer verhältnismässig geringen  Zonenbreite möglich ist, da andernfalls das  Flugzeug seitlich an der     Strahlungswand     vorbei fliegt.  



  Durch die Erfindung soll der geschilderte  Nachteil beseitigt werden. Der Vorteil des  neuen Verfahrens liegt darin, dass mit Hilfe  einer sehr einfachen Antennenanordnung  Strahlungswände sehr grosser     Breitenaus-          dehnung    erzeugt werden können, so dass je-    derzeit, also auch seitlich der     Nursrichtung,          Abstandsbestimmungen    geschehen können.  



  Gemäss der Erfindung wird eine Abstands  bestimmung dadurch erzielt, dass längs der  Kurslinie ein oder mehrere scharfe     Strablen-          bündel    sehr kurzer Wellen, zum Beispiel  Dezimeter- oder Zentimeterwellen, eine zur  Erdoberfläche senkrechte     Kreisbewegung    aus  führen, so dass eine oder mehrere mit ihrer  Ebene senkrecht zur Kurslinie stehende  Strahlungswände entstehen.  



  Die Erfindung ist im folgenden an Bei  spielen erläutert.  



       Fig.    1 ist ein Schema, das zur Erläute  rung des neuen Verfahrens dient,     Fig.    2 ist  ein schematischer Aufriss einer für dieses  Verfahren geeigneten Sendeanordnung und  zeigt zugleich deren Wirkungsweise.  



  In     Fig.    1 bedeuten 1 und     II    die Punkte  oder Orte, die den Kurs des Fahrzeuges be  stimmen. Sie sind durch eine Gerade, die  Kurslinie, miteinander verbunden. Mit 1, 2,  3 sind Sender bezeichnet, deren rotierende      Strahlen die Zonen     Z1,    Z2, Z3 bilden. Die  Breite dieser Zonen muss in einem bestimmten  Verhältnis zur Geschwindigkeit des Fahr  zeuges und Umlaufgeschwindigkeit des rotie  renden Bündels stehen, damit nicht ein Fahr  zeug die Zone passieren kann, ohne genügend  oft von dem rotierenden Strahl getroffen zu  werden. Die Strahlenbündel der Sender 1, 2  3 sind mit Kennungen moduliert, die dem  Fahrzeug die     Entfernungen    kennzeichnen.

    Da der Abstand zwischen I und     1I    bekannt  ist, so kann, weil auch die Entfernungen  der Zonen untereinander und gegenüber I  und     II    bekannt sind, mit Hilfe der Kennung  der jeweilige Abstand von I oder     II    festge  stellt werden. Weicht das Fahrzeug von der  Kurslinie ab, so ändert sich auch die Ent  fernungsangabe etwas. Dies hat jedoch ge  genüber der notwendigen Breite der Zonen  Z 1,<B><I>7,2,</I></B> Z3 keine Bedeutung. da eine sehr  hohe Genauigkeit der     Angabe    nicht erforder  lich ist.  



  In     Fig.    2 sind zwei um<B>180'</B> versetzte       Reflektoren        R1.,        R2    gezeigt, die     starr    mit  einander     gekuppelt    sind, und von denen der  jeweils aufwärts gerichtete einen scharf ge  bündelten Strahl aussendet. Der Pfeil deutet  die     Umlaufrichtung    des     Strahles    an. Hat  der Strahl die Horizontale     erreicht,    so wird  diese Sendeanordnung selbsttätig auf den  jeweils andern     Reflektor    umgeschaltet, so  dass über der Erdoberfläche stets ein Strahlen  bündel vorhanden ist.

   Durch die Schärfe der  Bündelung ist die Zonenbreite bestimmt, die  sich     rnit    der Entfernung vom Erdboden  ändert. Massgebend hierfür ist der     Bündelungs-          winkel        a.     



  Die     Kennung    jeder Zone kann durch  eine bestimmte Umlaufgeschwindigkeit ihres  Strahles gegeben werden. Lässt     rnan    den  Strahl zum Beispiel mit 250 Umdrehungen  pro Sekunde rotieren, so wird der Empfänger  des Fahrzeuges 500 Mal in der Sekunde  von dem Strahl     getroffen.    Diese 500 Impulse  ergeben eine Tonfrequenz, die zur Kenn-         zeichnung    der Zone dient. Der Winkelge  schwindigkeit des Umlaufstrahles ist eine  Grenze gesetzt durch die     Einschwingvorgänge     des     Empfängers,    da bei sehr hoher Umlauf  geschwindigkeit nur sehr kurze Impulse       wirksam    werden.

   Je kleiner die     Einschwing-          zeit    des Empfängers ist, um so höher kann die  Rotationsgeschwindigkeit des Strahles sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC.HE: I. Verfahren zur Anzeige von Abständen auf Kurslinien, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere scharfe Strahlen bündel sehr kurzer Wellen eine zur Erd oberfläche senkrechte Kreisbewegung aus führen, so dass eine oder mehrere mit ihrer Ebene senkrecht zur Kurslinie stehende Strahlenwände gebildet werden.
    1I. Anordnung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeinet, dass auf der Sendeseite zwei rotierende, um<B>1800</B> gegeneinander ver setzt angeordnete, starr miteinander ge- kuppelte Reflektoren vorhanden sind, die abwechselnd nach<B>180</B> Drehung in Funk tion geschaltet werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der rotierende Strahl dem Fahrzeug eine Kennung übermittelt, die auf der Kurslinie einen bestimmten Abstand von einem gegebenen Punkt kennzeichnet. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die rotierenden Strahlen mit einer bestimmten Kennung moduliert sind. 3. Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der rotie renden Strahlern so gewählt ist, dass im Empfänger eine Tonfrequenz entsteht.
CH201986D 1938-03-17 1938-03-17 Verfahren zur Anzeige von Abständen auf Kurslinien. CH201986A (de)

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