CH202004A - Verfahren zur Herstellung kohlenstoff- und siliziumarmer Metalle und Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kohlenstoff- und siliziumarmer Metalle und Legierungen.

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CH202004A
CH202004A CH202004DA CH202004A CH 202004 A CH202004 A CH 202004A CH 202004D A CH202004D A CH 202004DA CH 202004 A CH202004 A CH 202004A
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Description


  Verfahren zur Herstellung     kohlenstoff-    und     siliziumarmer    Metalle und Legierungen.    Es ist bekannt,     kohlenstoff-    und     silizium-          arme    Metalle und Legierungen, wie zum  Beispiel Chrom, Mangan, Wolfram,     Vana-          dium,        Molybdän    und ihre Legierungen mit  Eisen, durch Reduktion der entsprechenden  Oxyde im elektrischen Ofen mit Hilfe  von Silizium, gegebenenfalls     Siliziumlegie-          rungen,        wie        Siliziumeisen,

          8iliziumaluminium     oder     Siliziumcalcium,    herzustellen. Dadurch,  dass bei dem genannten Prozesse Silizium       bezw.        Siliziumlegierung    mit hohem Silizium  gehalt und niedrigem Kohlenstoffgehalt be  nützt wird, wird die Einführung grösserer  Mengen von Kohlenstoff in den Prozess  durch die verwendeten Rohstoffe vermieden.

    Damit ferner ein niedriger     Siliziumgehalt    im  Endprodukt erreicht wird, muss das zu redu  zierende Oxyd in verhältnismässig grossem  Überschuss gegenüber dem Silizium ver  wendet werden, wobei ein grosser Teil des  wertvollen Metalloxydes in die Schlacke auf  genommen wird     und    verloren geht oder nur    durch einen besonderen     Reduktionsprozess     verwertet werden kann.  



  Um die     Aufkohlung    des hergestellten       Metalles    durch die Elektroden des elektri  schen Ofens zu vermeiden,     worin    die Roh  stoffe verschmolzen werden, ist es auch in  Vorschlag gebracht worden, Elektroden aus  einer Mischung des Erzes und des benutzten  Reduktionsmittels, für     gewöhnlich    Kohle,  zu formen und diese Elektroden im elektri  schen Ofen zu verschmelzen. Solche Elektro  den sind indessen in elektrischer Hinsicht  schlecht leitend, weshalb sie für die Strom  zufuhr mit Metalleinlagen oder Metallhüllen  mit     grossem        Querschnitt    versehen werden  müssen.

   Auf Grund der     geringen    Leitfähig  keit der     Elektrodenmasse        wird    jedoch das  Verschmelzen erschwert und die Reduktion  unvollständig. Wenn Silizium als Reduk  tionsmittel benutzt wird, legiert sich das aus  dem Erz     ausreduzierte        Metall    mit grossen  Mengen des Siliziums, das dann nicht ohne      einen kostspieligen     Raffinationsprozess    und  gegebenenfalls Umschmelzen entfernt werden  kann.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren,  aus Oxyden,     insbesonders        Oxyderzen,    Metalle  und Metallegierungen unter Verwendung von  Silizium als Reduktionsmittel herzustel  len, welches Verfahren ermöglicht, in     einer     Operation und ohne besonderes     Raffinieren     sowohl einen niedrigen Kohlenstoffgehalt als  einen niedrigen     Siliziumgehalt    in dem her  gestellten Metalle     bezw.    der hergestellten  Legierung zu erreichen.

   Gemäss der Erfin  dung werden das zu reduzierende Oxyd und  das als Reduktionsmittel dienende Silizium  in feingepulverter Form bei derart niedriger  Temperatur miteinander zur Reaktion ge  bracht, dass ein Sinter gebildet. wird, in dem  das     ausreduzierte    Metall als feine Teilchen  gleichförmig verteilt ist, die dem     Sinter-          körper    eine hohe elektrische Leitfähigkeit       erteilen,

      worauf der     Sinterkörper    als Elek  trode im elektrischen Ofen     verschmolzen          wird.    Bei dieser Verschmelzung fliessen die       feinen    Metallteilchen der gesinterten Elek  trode zusammen und      -erden    gleichzeitig raf  finiert, wonach sich das geschmolzene Metall  zu einem Metallbad unterhalb des Schlacken  bades sammelt.  



  Die Erfindung soll nachstehend in bezug  auf die kontinuierliche Herstellung von       Ferroehrom    aus Chromerz unter     Verwendung     von     Siliziumeisen    mit hohem     Siliziumgehalt     als     Reduktionsmittel    beispielsweise beschrie  ben werden. Die beiliegende Zeichnung zeigt  hauptsächlich schematisch die Anordnungen.  die bei der Ausführung des Verfahrens be  nutzt werden können.  



  Das Chromerz und das     Siliziumeisen    wer  den je für sich zu einer Pulvermasse mittels  hierzu geeigneter     lIaschinen        zerkleinert.    wo  nach sie miteinander innig gemischt werden.  Das Erz soll dabei mit einem geringen     lfber-          schuss    über die auf das Reduktionsmittel  theoretisch berechnete Menge benutzt wer  den. Die Mischung wird in einen     Vorwärmer     1 beschickt, worin sie unter Umrühren mög  lichst gleichförmig auf eine Temperatur vor-    gewärmt wird, die etwas niedriger ist als  diejenige, bei welcher das Silizium mit dem  Chromerz zu reagieren beginnt, zum Beispiel  auf etwa<B>1.000'</B> C.

   Der     Vorwärmer,    der  zweckmässig aus einem feuerfesten     Metall     besteht, kann durch Gas- oder     Ölfeuerung     oder auf elektrischem Wege, zum Beispiel  durch Induktion mittels     Hochfrequenzstro-          mes,    erhitzt werden. Die vorgewärmte Roh  stoffmischung wird dann mit geregelter Ge  schwindigkeit in ein senkrechtes     Sinterungs-          rohr    2 aus dünnem Eisenblech hinabgespeist.,  das eine Hülle für die zu sinternde Masse  und die fertige Elektrode bildet. Das Rohr  wird am obern Ende durch Sektionen zuge  baut, in dem Masse wie die fertige Elektrode  in der unten beschriebenen Weise verschmol  zen wird.

   Etwas unterhalb des     obern    Endes  passiert das     Sinterrohr    durch eine     Heizvor-          richtung,    die beispielsweise aus einem Ge  häuse 3 bestehen kann, das das Rohr ring  förmig umschliesst und mit Öl- oder Gas  feuerung oder mit einer elektrischen Induk  tionsspule für     Hochfrequenzstrom    versehen  ist, wodurch der im Bereiche der Heizvor  richtung befindliche Teil des Rohres auf die  erforderliche Temperatur, zum Beispiel<B>1200</B>  bis<B>1250'</B> C erhitzt werden kann, um eine  Reaktion der Rohstoffe herbeizuführen.

       Hier     lagert sich die     zugeführte        Rohstoffmischung     auf die schon gesinterte Masse und     wird     durch die Berührung mit ihr und durch die  genannte äussere     Wärmezufuhr    auf Reak  tionstemperatur gebracht.

   Bei der Reaktion  wird das Chromerz unter Bildung von     sili-          ziumha.ltigem    Chromeisen und einer haupt  sächlich aus Silikaten bestehenden Schlacke  derart reduziert, dass das Zusammenfliessen  des     ausreduzierten        Metalles    verhindert     wird,     das die Form von feinen, in der gesinterten  Masse gleichförmig     verteilten    Teilchen be  hält, welche Metallteilchen     bewirken,    dass  der Sinter eine gute elektrische Leitfähigkeit  erhält. Beim Sintern sinkt die Rohstoffmasse  auf etwa die Hälfte ihres ursprünglichen  Volumens zusammen, indem ihr spezifisches  Gewicht von etwa 1,8 auf etwa 4 erhöht  wird.

   Die Reaktion verläuft     exothermisch         und die entwickelte Wärme     bewirkt    eine  nicht unbedeutende Temperatursteigerung in  der Masse. Es ist wichtig, dass diese Tempe  ratursteigerung nicht so weit geht, dass die  Schlacke leichtflüssig wird oder schmilzt,  weil die     ausreduzierten    Metallteilchen in sol  chem Falle zu     grösseren    Tropfen zusammen  fliessen würden, wodurch die     elektrische     Leitfähigkeit des Sinters im wesentlichen  verloren gehen würde und der     Sinterkörper     als Elektrode unbrauchbar werden würde.

    Eine Regelung der bei der Reaktion erreich  ten Höchsttemperatur kann durch Regelung  der     Vorwärmung    und der äussern Wärme  zufuhr zu der     Sinterungszone    bewirkt wer  den. Nachdem der Prozess angelassen ist,  kann unter Umständen die äussere Wärme  zufuhr zu der     Sinterungszone    reduziert oder  sogar unterbrochen     werden.        Eine    Regelung  der Temperatur kann auch durch Änderung  der Zusammensetzung der Beschickung be  wirkt werden.

       Eine    Vergrösserung der Erz  enge oder ein Zusatz     schlackenbildender     Stoffe wirkt auf die in der     Sinterungszone     erreichte Höchsttemperatur herabsetzend,  während eine     Steigerung    durch Ersatz eines  Teils des     Siliziumeisens    mit einem mehr  reaktionsfähigen Reduktionsmittel, zum Bei  spiel     Siliziumaluminium    oder     Siliziumcal-          cium,    bewirkt werden kann. Unterhalb der  Reaktionszone verliert die Elektrode Wärme  durch Strahlung, so dass die gesinterte Masse  vollständig erstarrt und     eine    hohe mecha  nische Festigkeit erhält.

   Das untere Ende  der Elektrode ragt in     einen    elektrischen Ofen  4 hinab, der ein Schlackenbad 5 enthält.  Oberhalb des Ofens wird die Elektrode von  Klemmbacken 6 getragen, die auch Strom  zufuhrleitungen 7 an der Elektrode     festspan-          nen        und    mit einer geeigneten     Vorschubvor-          richtung    versehen sind, durch welche die  Elektrode in dem Masse abwärts     bewegt    wird,

    wie das obere Ende der Elektrode in der       Sinterungszone    aus den zugeführten Roh  stoffen neu gebildet wird und das untere  Ende in dem Ofen 4 verschmolzen     wird.    Auf       Grund    der hohen elektrischen Leitfähigkeit  der Elektrode findet die Verschmelzung    äusserst gleichförmig statt, so dass das untere       Elektrodenende        eine    praktisch ebene     End-          fläche    in     Berührung    mit dem Schlackenbade  des Ofens aufweist.

   Bei der Verschmelzung  wird die Reaktion zwischen dem Erz und  dem     Reduktionsmittel    auf Grund der hohen  Temperatur zu Ende geführt und gleich  zeitig findet eine     Raffination    des     ausredu-          zierten        Metalles        statt,    das sich unterhalb des  Schlackenbades als     ein    Bad 8 aus geschmol  zenem Chromeisen mit niedrigem Kohlen  stoffgehalt und niedrigem     Siliziumgehalt     sammelt.  



  Als Beispiel der praktischen Ausführung  des Verfahrens mag folgendes     erwähnt    wer  den. Als Rohstoff wurde eine innige Mi  schung von     feingepulvertem    Chromerz und  feingepulvertem hochprozentigem Silizium  eisen benutzt, wobei auf 1000 kg Erz 200 kg       Siliziumeisen    verwendet wurden.

   Das Chrom  erz hatte folgende Zusammensetzung:         Cr203    52,5     %          Fe0    13,2       Si02    5,5       Mg0    15,5       A1203        11,2    %  Glühverlust 1,6    Die Zusammensetzung des     Siliziumeisens     war folgende:

           Si    95  Fe 3,1  Al 1  C 0,20    Die Mischung wurde auf etwa 1000   C  vorgewärmt und wurde dann     mit    geregelter  Geschwindigkeit in die     Sinterungszone    des       Elektrodenrohres    hinabgespeist, die durch  Ölfeuerung auf eine     Temperatur    von etwa  <B>1250'</B> C, auf der Aussenseite des Rohres ge  messen, gehalten wurde.

   Der in der     Sinte-          rungszone    gebildete Sinter bestand aus einer  dichten, hellgrünen Grundmasse aus     chrom-          haltiger        Silikatschlacke    mit darin eingehüll  ten,     gleichförmig    verteilten Metallteilchen  geringer Grösse, die auf der Oberfläche     eines          Sinterstückes    nach Schleifen und Polieren      beobachtet werden konnten.

   Chemisch konnte  das     Ausreduzieren    des     31etalles    in der     Sinte-          runggZOne    durch die Behandlung des herge  stellten Sinters mit Säuren, zum Beispiel  Salzsäure. nachgewiesen werden. Bei der Be  handlung des     ungesinterten    Pulvers mit  Salzsäure wurde nur     0.10%        Cr    gelöst; bei  derselben Behandlung einer gepulverten ge  sinterten Masse wurden 25,6 %     Cr    in der  Form von     siliziumhaltigem        Ferrochrom    mit  einem     Si-Gehalt    von 14 bis<B>15%</B> ausgelöst.

    In dieser     auslösbaren    Menge war 85,5 % der  gesamten Chrommenge vorhanden. Bei der  Behandlung des gepulverten Sinters mit  Salzsäure ging keine nachweisbare Menge  der in der Grundmasse vorhandenen Oxyde  in Lösung, indem sie offenbar als saure, in  Säuren unlösliche Silikate gebunden waren.  



  Das in dem Sinter vorhandene     silizium-          reiche    Chromeisen enthielt. 14,8     ?0        Si,    60       Cr    und     0,25;    C. Bei dem Verschmelzen  der     Sinterelektrode    in der oben     beschriebenen     Weise wurde ein Chromeisen gewonnen, das  7.,9 %     Si,    64     , ;        Cr    und 0,14 % C enthielt.

    Die im elektrischen Ofen erhaltene     Raffina-          tionsschlacke    hatte     etwa,    die folgende Zu  sammensetzung: 58,5 %     SiO.,    9,6 %     Cr.-.0;"     13,5 %     A1-,0:

  ,    und 18,6 %     Mg0.       Die Erfindung ist nicht auf die     oben    be  schriebene kontinuierliche Herstellung einer       Sinterelektrode    beschränkt. die unmittelbar  verschmolzen     -wird.    Die Rohstoffmischung  kann auch zu     Sinterkörpern    verarbeitet wer  den, welche später, das heisst unabhängig  von ihrer Herstellung, als Elektroden in  einem elektrischen Ofen verschmolzen wer  den.

   Die Herstellung solcher     Sinterkörper     kann beispielsweise derart ausgeführt wer  den, dass lange Blechrohre mit der Rohstoff  mischung beschickt werden und dann in  senkrechter Lage auf Reaktionstemperatur  in. einem entsprechenden Ofen erhitzt werden,  wobei die Masse zu einem kompakten Sinter  zusammenbackt. der     etwa.    die Hälfte der  Länge des Rohres ausfüllt. Das Sintern der  beschickten Rohre kann auch in     waagrechter     Lage stattfinden, wobei der gebildete Sinter    etwa die Hälfte des Rohrquerschnittes auf  der ganzen Länge des Rohres ausfüllt.

   Bei  der Verwendung solcher     Sinterkörper    als  Elektroden können sie zwecks ihrer Ver  schmelzung mittels Blechhülsen in     bekannter          Weise    versehen     -,werden.     



  Die Herstellung von     Ferro    -     -#langan.     -Wolfram,     -Vanadium    oder     -Molybdän    kann  im wesentlichen in derselben Weise wie oben  bezüglich des     Ferro-Chromes    beschrieben ist,  erfolgen. Die Erfindung eignet sich auch zur  Herstellung von     kohlenstoffarmen    Eisen  legierungen oder Stählen mit geringeren  Mengen eines oder mehrerer der genannten  Metalle, ohne dass eine     Aufkohlung    des  Eisens oder des Stahls zu befürchten ist..

   Der  gemäss dem oben beschriebenen Verfahren  hergestellte     Sinterkörper    mit. darin vorhan  dener     siliziumreicher    Eisenlegierung eines  oder mehrerer der genannten Legierungs  metalle wird in solchem Falle als Elektrode  in einem elektrischen Ofen benutzt, der ein  Schmelzbad aus dem zu legierenden Eisen  oder Stahl enthält, und wird darin ver  schmolzen, wobei das Legierungsmetall oder  die     Legierungsmetalle    in das Eisen- oder  Stahlbad aufgenommen werden, während  sich die Schlacke oberhalb des Metallbades  sammelt und raffinierend auf das Legie  rungsmetall während des     Verschmelzens    der  Elektrode wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung kohlenstoff- und siliziumarmer Metalle und Legierungen durch Reduktion von Metalloxyden mittels Siliziums, dadurch gekennzeichnet, dass das zu reduzierende Oxyd und das als Reduk tionsmittel dienende Silizium in feinge- pulverter Form bei derart niedriger Tempe ratur miteinander zur Reaktion gebracht werden, dass ein Sinter erzeugt wird, in dem das ausreduzierte Metall als feine Teilchen gleichförmig verteilt ist,
    die dem Sinter- körper eine hohe elektrische Leitfähigkeit erteilen. worauf der Sinterkörper als Elek trode im elektrischen Ofen verschmolzen wird. UNTE$ANSPRÜC$:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Rohstoffmischung nach Vorwärmung allmählich in eine Form leinabgespeist wird, die aus einem senkrech ten Blechrohr besteht, und in dieser unter Reaktion zu einem elektrisch leitenden Sinterkörper zusammengesintert wird, der mit seinem untern Ende in ein geschmolzenes Schlackenbad hinabragt und darin durch elektrische Energie, die durch den Sinter körper als Elektrode zugeführt wird, ver schmolzen wird.
CH202004D 1936-09-09 1937-09-01 Verfahren zur Herstellung kohlenstoff- und siliziumarmer Metalle und Legierungen. CH202004A (de)

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