CH202094A - Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden. - Google Patents

Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden.

Info

Publication number
CH202094A
CH202094A CH202094DA CH202094A CH 202094 A CH202094 A CH 202094A CH 202094D A CH202094D A CH 202094DA CH 202094 A CH202094 A CH 202094A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electrode
contact device
mold
self
shape
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Det Norske Aktie Elektrokemisk
Original Assignee
Norske Elektrokemisk Ind As
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norske Elektrokemisk Ind As filed Critical Norske Elektrokemisk Ind As
Publication of CH202094A publication Critical patent/CH202094A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/107Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes specially adapted for self-baking electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description


      Kontakteinrichtung    an     selbstbackenden        Ofenelektroden.       Die Erfindung     betrifft    eine Kontaktein  richtung an Elektroden, die in dem Ofen  gebacken werden, in welchem sie angewendet  werden.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, solche  Elektroden in einer Eisenform zu     formen,     welche die Gestalt eines Rohres haben kann,  durch welches die Elektrode, eventuell durch       Preisren,    abwärts in     @de@n    Ofen bewegt werden  kann. Die Form kann dann ortsfest ausge  führt und gegebenenfalls mit dem Ofen  gewölbe verbunden werden. Sie kann gleich  zeitig die Zufuhr des elektrischen     Stromes     zur Elektrode vermitteln.

   Eine solche Aus  führung hat in geschlossenen Öfen den Vor  teil, dass die Form mit dem Gewölbe leicht  gasdicht verbunden werden     kann.    Die Elek  trode selbst wird von den     innern        Flächen    ge  formt und füllt deshalb die Form vollkom  men aus, so dass man eine gasdichte Einfüh  rung erhält. Bei gewöhnlichen     Kohlenelek-          troden    ist     e.3    sozusagen unmöglich, eine gas-    dichte Verbindung zu erreichen, die gleich  zeitig eine einfache Verschiebung der Elek  trode in der     Elektrodenfassung    erlaubt.  



  Die     praktische    Durchführung des genann  ten Vorschlages ist auf grosse Schwierigkeiten  gestossen,     r-elche    darin bestehen, dass die       Elektrodenmasse,    die im     obern    Teil der Form  roh und     urgebacken,    aber bevor sie das un  tere Ende der     Form    erreicht gebacken ist,  während des Backens der Elektrode an der  Form verkokt wird und an dieser haftet.  Nach einiger Zeit kann die Elektrode deshalb  nicht mehr in der Form gleiten.

   Es ist auch       schwer"die        Elektrode    zu     bewegen,        da,der    un  tere fertig     gebackene    oder verkokte Teil der  Elektrode sich vom obern     urgebackenen    Teil  leicht trennt, ausfällt     iw.d    abbricht. Die obere,  nur halb verkokte Elektrode bleibt dann in  der Form stecken. Man hat diesen Übelstand  dadurch zu beheben versucht, dass man die  Elektrode durch die Form herabdrückt, so  ,dass in     der        E#lektrad-e        keün    Zug     entsteht,    ehe      sie fertig gebacken ist.

   Der     obere    Teil der  Elektrode kann aber nicht gut einem Druck  ausgesetzt werden, da er sehr plastisch ist, so  dass jeder Druck darauf gleich die Friktion  zwischen Masse und     Form    erhöhen wird.  



  Man hat nun gefunden, dass alle diese  Schwierigkeiten dadurch behoben werden       können,    dass in der     Elektrodenmasse        Gleit-          kontakte    eingesetzt werden, die an der Form  anliegen und von dieser den elektrischen  Strom aufnehmen. Dadurch wird vermieden,       da.ss    der Strom von der Form direkt auf die  noch nicht fertig gebackene     Elektrodenmasse     übergeht. Gerade dieser Stromübergang ver  ursachte bisher hauptsächlich das Festbren  nen der     Elektrodenmasse    an der Form.  



  Die genannten Gleitkontakte können aus  Kohle oder Graphit ausgeführt sein. Zweck  mässig werden sie aus Metall,     vorzugsweise     aus Eisen hergestellt. Dadurch erhält man  gleichzeitig eine solche     Armierung    der     Eleli:-          trode,    dass sie in ihrer ganzen Länge gut     zii-          sammengehalten    wird. Die     Armierung    kann  auch dazu dienen, auf die     Elektrode        einen     nach unten gerichteten Druck auszuüben, so  wie eine sichere Aufhängung derselben zu  bewirken.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist in der Zeich  nung     dargestellt,    und zwar zeigt     Fig.        L    eine  perspektivische Ansicht und     Fig.        \3    eine  Draufsicht desselben.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist  die Elektrode mit radialen Rippen 1 aus  dünnen Eisenplatten von etwa 1 min Stärke  versehen. Am Umfang sind die Rippen um  90       abgebogen,    so dass sie einen     peripheri-          schen    Teil ? aufweisen, der sich gegen die  innere Fläche der Form gut anlegt. Die  Form ist am untern Ende mit einem Ring 4  versehen, der mit dem Ofengewölbe zum Bei  spiel durch einen Verschluss verbunden     wird.     Das Rohr wird in erforderlichem Masse am  untern Ende gekühlt. Die Zahl der Rippen  kann, wenn erwünscht, bis auf eine einzige  beschränkt     -werden    und der radiale Teil kann  beschränkt oder ganz weggelassen werden.

    Der     peripherische    Teil kann, wenn     erwiinscht,       so breit gemacht werden, dass er die     Elek-          trodenoberfläche    bis an die nächste Rippe  deckt. Er wird     aber    nicht an der nächsten       Rippe    befestigt, damit er von der     Elektro-          denmasse    nach     aussen    gegen die Form ge  presst werden kann, zum Zweck, mit dieser  guten elektrischen Kontakt und eine gas  dichte Einführung zu ergeben.

   Um dies zu  erreichen, ist theoretisch eine     Offnung    im       peripherischen    Teil ausreichend, man wird  aber im allgemeinen mehrere benutzen. Es  ist zu bemerken, dass im Betrieb sowohl die  Form als auch die Gleitflächen im     obern     Teil der Elektrode durch aus der     Elektrode     austretenden Teer angefeuchtet werden. Dies  wird das Gleiten der Elektrode in der Form  nicht verhindern, aber viel dazu     beitragen.,     die Einführung gasdicht zu machen:.  



  Wegen der Reibung in der Elektroden  form wird ein     'feil        ,des        Elektrodengewichtes     z. B.<B>30</B> bis 50     %    von der Form aufgenom  men, während der übrige Teil oder etwa 50  bis     70%    von einer     Hebeeinrichtung    auf  genommen wird, die.

   zweckmässig mit dem       obern    Teil der Rippen verbunden und am       besten    so ausgeführt ist, dass sie auf die  Elektrode einen nach     unten        gerichteten          Druck    ausüben kann, falls die Reibung in  der Form unverhältnismässig gross werden  sollte, so dass das Gleiten erschwert würde.  



  Die     Elektrodenform    kann wassergekühlt  werden, besonders am untern Teil, wodurch  dem Verkoken oder Anschweissen der Elek  trode oder deren     Armierung    an der Form  kräftig entgegengewirkt wird.  



  Die Form kann als Rohr ausgebildet  werden, dessen unteres Ende durch das Ge  wölbe in den Ofen hineinragt. Falls während  des Betriebes dadurch, dass sich die Elek  trode im Rohr festsetzt. Schwierigkeiten ent  stehen sollten, kann man, ohne den     Betrieb     zu     unterbnec@hen"das    Rohr zusammen mit     der     Elektrode in den Ofen hineingehen lassen.  bis die Elektrode sich wieder gelöst hat und  das Gleiten der Elektrode in der Form  wieder beginnen kann. Man verlängert dann.  einfach. die Form durch ein neues     Stiiek    ent  sprechend dein Senken der     Elektrode    und      kann in dieser Weise den Betrieb ohne jede  Störung fortsetzen.

   Es ist allerdings wäh  rend dieser Verschiebungen nicht möglich,       den   <U>Ofenvollkommen</U> dicht zu halten; da     sie     aber nur kurze     Dauer    haben,     spielt,dieskeine     grosse     R.olle.    Die     Form        kann        ausEisen    gemacht  werden, vorzugsweise mit einer solchen Zu  sammensetzung, dass es sich nicht leicht an  die Armierung schweissen lässt, oder noch       besser        ausseinem    .gut     leitenden    Material,     wie     z. B. Kupfer oder Messing.  



  Einen speziellen     Vorteil    erreicht man  durch Regulieren des Ofens mittels reiner  Spannungsregulierung, so dass die Elektrode  nur heruntergelassen wird, wenn es der       Elektrodenverbrauch    notwendig macht. Die  Form bleibt dann die ganze Zeit an der  selben Stelle sitzen und kann deshalb ohne  Anwendung beweglicher Leitungen mit den       Stromschienen    des Transformators fest ver  bunden werden. Hierdurch werden die elek  trischen Verhältnisse sehr     wesentlich    ver  bessert, so dass man eine sehr hohe Belastung  der Elektrode und des Ofens ohne allzu un  günstige Phasenverschiebung erreichen kann.

    Ein grosser Teil des     induktiven    Spannungs  verlustes tritt bekanntlich normalerweise  gerade in den beweglichen Verbindungslei  tungen auf, die sich gewöhnlich mit den be  weglichen Leitungen der Nachbarelektrode  nicht verschachteln lassen.  



       Gewünschtenfalls    kann man natürlich  ganz kurze bewegliche Verbindungsleitun  gen anwenden, die eine     beschränkte    Bewe  gung der Form erlauben. Es kann zum Bei  spiel     zweckmässig    sein, die     Form        rotieren     oder oszillieren zu lassen.  



  Anstatt eine feste rohrförmige Form an  zuwenden,     kann    man auch die Form längs  weise in einzelne Teile teilen, die gegenein-         ander    gelockert oder angezogen werden kön  nen, wodurch der Druck auf die Elektrode       reguliert    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden, welche in einer metallischen Form geformt werden, die das obere Ende der Elektrode umgibt, dadurch gekennzeich net, dass in der Elektrode mindestens ein Gleitkontakt angeordnet ist, welcher an der innern Seite der Form anliegt- und von dieser den elektrischen Strom aufnimmt. UNTERANSPRÜCHE : - 1.
    Kontakteinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Elektrode mehrere Gleitkontakte im Abstand voneinander über den Umfang verteilt angeordnet sind. 2. Kontakteinrichtung gemäss Patentan- Spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitkontakte aus Eisenblechplatten bestehen, die eine radiale Rippe und einen peripherischen Teil besitzen, der einen Teil des Umfan ges der Elektrode bedeckt.
    3. Kontakteinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen mit einer Hebeanordnung über der Elek trode verbunden zu werden bestimmt sind. 4. Kontakteinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Form im intern Teil wassergekühlt ist.
CH202094D 1937-04-08 1938-04-06 Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden. CH202094A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO202094X 1937-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH202094A true CH202094A (de) 1938-12-31

Family

ID=19904765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH202094D CH202094A (de) 1937-04-08 1938-04-06 Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH202094A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3033769A1 (de) Elektrodenbaugruppe
CH202094A (de) Kontakteinrichtung an selbstbackenden Ofenelektroden.
DE529118C (de) Metallarmierte kontinuierliche Kohlenelektrode fuer elektrische OEfen
DE636758C (de) Elektrisch beheizte Kochplatte mit schwenkbar angeordneten Rohr- oder Stabheizkoerpern verschiedenen Querschnitts
DE1589667A1 (de) Kernbrennstoffelement
WO2019233549A1 (de) Selbstbackende elektrode
LU83578A1 (de) Feuerfeste ummantelung aus isolierformteilen fuer vertikale stuetzglieder in waermebehandlungsoefen
CH626982A5 (de)
DE723448C (de) Kohlenanode
DE923443C (de) Kupplung fuer eine Mehrzahl von Durchfuehrungen
EP0154232B1 (de) Koksofentür mit separatem Wärmeschutzschild
DE19915575B4 (de) Niederschacht-Lichtbogenofen
DE505169C (de) Vorrichtung zur Stromzufuehrung fuer die Elektroden elektrischer OEfen
DE2706811B2 (de) Elektrischer Widerstandsofen
CH226341A (de) Selbstbackende Elektrode an elektrischen Öfen.
DE431000C (de) Aus zusammensetzbaren Laengsteilen bestehende kontinuierliche Elektrode
DE879131C (de) Elektrisches Entladungsgefaess
DE896836C (de) Arbeitselektrode fuer Elektrodensalzbadoefen
DE1947850C2 (de) Sinterofen
DE1052597B (de) Elektrodenmantel fuer selbstbackende Elektroden
DE599445C (de) Quecksilberkippschaltroehre mit einer Wandung aus Weichglas
DE972692C (de) Stromzufuehrung fuer Elektroden elektrischer OEfen
DE961373C (de) Gasabdichtung fuer Elektroden von elektrischen Reduktionsoefen geschlossener Bauart
DE338164C (de) Elektrodentragewerk fuer Lichtbogenstrahlungsoefen
DE543137C (de) Aus kontinuierlich zusammengesetzten Kohlesegmenten und einem frischen Kern bestehende Hohlelektrode