CH202103A - Vorrichtung zur Korrektur von X- und O-Beinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Korrektur von X- und O-Beinen.

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CH202103A
CH202103A CH202103DA CH202103A CH 202103 A CH202103 A CH 202103A CH 202103D A CH202103D A CH 202103DA CH 202103 A CH202103 A CH 202103A
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CH
Switzerland
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rail
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leg
correcting
bands
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Sochor Hans
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Sochor Hans
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0104Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations without articulation

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Description


  Vorrichtung zur Korrektur von     %-    und O-Beinen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Korrektur von     g-    und  O-Beinen, welche eine formbare Schiene,  z. B. aus Aluminiumblech, aufweist. Mit der  Schiene steht eine gleichfalls formbare Platte,  z. B. durch Bänder, in Verbindung, derart,  dass in der Gebrauchslage das Bein auf seiner  linken und rechten Seite mittels der Schiene  und der Platte gefasst     bezw.    geformt werden  kann.  



  Es ist bekannt, dass sich     g-    und O-Beine,  insbesondere bei Jugendlichen, leicht korri  gieren lassen, falls rechtzeitig eingeschritten  wird. Die vorliegende Vorrichtung eignet sich  vorzugsweise zur Verwendung während der  Nacht, kann jedoch auch dauernd während  einer kürzeren oder längeren Zeit getragen  werden.  



  Bei der Anfertigung der Vorrichtung ge  mäss der Erfindung ist dabei zweckmässig  Sorge getragen, dass eine Verletzung des  Patienten nicht möglich ist, indem alle an  der Schiene und an der Platte vorhandenen    Ränder abgerundet sind, so dass keine schar  fen vorstehenden Kanten vorhanden sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt       Fig.    1 die an einem linken Bein ange  brachte Vorrichtung in Ansicht von hinten,       Fig.    2 die Vorrichtung in grösserem Mass  stab in Ansicht;       Fig.    3, ist eine Draufsicht zur     Fig.    2.  Die dargestellte Vorrichtung besteht aus  einer Schiene 1, z. B. aus Aluminiumblech,  die innen mit einem weichen, vorzugsweise  elastischen Belag 2, z. B. aus Schwamm  gummi mit     Flanellüberzug,    Filz oder     dergl.     gepolstert und aussen mit einem Belag 3 aus  Leder, Kunstleder, Wachstuch oder     dergl.     versehen ist.

   Die Dicke des     Aluminium-          bleches    ist dabei so gewählt, dass sich die  Schiene leicht an     Ort    und Stelle dem zu  behandelnden Bein anpassen lässt, und zwar  ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen, indem  einfach die Schiene von Hand entsprechend      der Beinform verbogen wird. Auf dem Belag 3  sind zwei Schlaufen 4 und nach aussen ra  gende Haltebolzen 5 vorgesehen. Am Bol  zen 5 entfernteren Rand der Schiene sind  zwei Bänder 6 befestigt, beispielsweise ver  mittelst Nieten 7. An diesen Bändern ist  eine Platte 8 vermittels Schlaufen 9 leicht  auswechselbar gehalten.

   Platte 8 besteht  beispielsweise aus biegsamem Aluminium  blech, welches innen wie die Schiene 1 ge  polstert und auf der Aussenseite mit einem  Belag aus Leder, Kunstleder, Wachstuch  oder     dergl.    versehen ist. In die Bänder 6  ist ein elastisches Teilstück 10, z. B. aus  Gummigewebe, eingeschaltet. An den freien  Enden der Bänder 6 befinden sich Loch  reihen 11. Sowohl Schiene 1 wie Platte 8  sind so geformt, dass scharfe vorstehende  Kanten vermieden sind, um     z.    B. Schürfungen  und     dergl.    vorzubeugen.  



  Die beschriebene Vorrichtung wird zum  Beispiel zur Korrektur von X-Beinen wie  folgt gebraucht:  Die Schiene 1 ist hierbei dazu bestimmt,  auf der Aussenseite des Beines, wie aus       Fig.    1 ersichtlich, anzuliegen, während die  Platte 8 auf der Innenseite des Kniegelenkes  zur Anlage kommt. Es werden nun sowohl  Schiene 1 wie Platte 8 von Hand so ver  bogen, dass sie der Form des Beines     ange-          passt    sind; es ist also ein individuelles An  passen der Schiene und Platte ohne weiteres  möglich. Platte 8 wird hierauf an den Bän  dern so verschoben, dass sie, wie aus der  Zeichnung ersichtlich, auf der Innenseite des  Knies anliegt.

   Die Bänder 6 werden dann  mittels je eines der Löcher der Lochreihen 11  in die Bolzen 5 eingehängt, und zwar so, dass  Schiene 1 und Platte 8 unter einem wähl  baren Druck gegeneinander und gegen das  Bein gedrückt werden. Die freien Enden der  Bänder werden in die Schlaufen 4 gesteckt,  um ein ungewolltes Lösen der Bänder zu  verhindern. Das Bein wird durch Schiene 1  und Platte 8 an drei Stellen teilweise um  fasst und die genannten Teile 1 und 8 üben  auf das Bein einen Druck im Sinne der  Pfeile in     Fig.    1 aus. Mit fortschreitender    Korrektur können die Bänder mehr und mehr  angezogen werden.  



  Die beschriebene Vorrichtung hat den  Vorteil, dass das Bein bei ihrem Gebrauch  in keiner Weise verletzt wird, da keine  scharfen vorstehenden Kanten vorhanden sind.  



  Die Schiene reicht auch nach unten und  oben nur so weit, als für eine erfolgreiche  Behandlung des Beines erforderlich ist. Eine  Verletzung, z. B. eine Schürfung des Beines  kann durch passende Formgebung ohne wei  teres vermieden werden. Die beiden Bänder 6  können auch ganz und nicht nur teilweise  aus elastischem Material bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Korrektur von X- und O-Beinen, gekennzeichnet durch eine seitlich am Kniegelenk anzulegende, formbare Platte und eine damit verbundene, das Bein auf der gegenüberliegenden Seite teilweise zu um fassen bestimmte, ebenfalls formbare Schiene. UNTERANSPPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schiene und Platte aus verbiegbarem Blech bestehen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schiene und Platte aus verbiegbarem Aluminiumblech bestehen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schiene und Platte an der bei ihrem Gebrauch an dem Bein anliegenden Seite gepolstert sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Schiene und Platte auf ihrer beim Gebrauch der Vorrichtung aussen liegenden Seite mit einem Belag aus Leder oder dergl. überzogen sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schiene und Platte durch wenigstens teilweise aus elastischem Material bestehende Bänder aneinander gehalten sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder normalerweise mit ihrem einen Ende an der Schiene befestigt, durch Schlaufen auf der Aussenseite der Platte geführt und in an der Schiene an gebrachte Haltebolzen wahlweise einhäng- bar sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch auf der Aussenseite der Schiene angebrachte Schlaufen zur Aufnahme der freien Enden der Bänder in der Gebrauchs lage der Vorrichtung. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weder Schiene noch Platte scharfe ganten aufweisen. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schiene und Platte auswechselbar miteinander in Verbindung stehen.
CH202103D 1937-12-03 1937-12-03 Vorrichtung zur Korrektur von X- und O-Beinen. CH202103A (de)

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CH202103D CH202103A (de) 1937-12-03 1937-12-03 Vorrichtung zur Korrektur von X- und O-Beinen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2360300A1 (fr) * 1976-08-06 1978-03-03 Beige Gunter Bandage notamment pour le traitement d'epicondylite
WO1997039709A1 (en) * 1996-04-20 1997-10-30 Smith & Nephew Plc Compression device

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