CH202125A - Koffer. - Google Patents

Koffer.

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CH202125A
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CH
Switzerland
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scissors
case
rods
suitcase
jacket
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Union Gesellschaft Fuer Met Co
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Union Ges Fuer Metallindustrie
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    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
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    • A45F4/02Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/82Trunk beds; Travelling-case or like beds

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


      Koffer.       Der     Erfindung    liegt der Gedanke zu  grunde, einen zum Transport von Badeuten  silien, Servicen und ähnlichen für     Wochen-          endausflüge    gebräuchlichen Artikeln be  stimmten Koffer in ein Ruhebett umwandel  bar zu machen.  



  Dieser Gedanke wird gemäss der     Erfiu-          dung    dadurch erreicht, dass die Seitenwände  des Koffers aus mehreren durch Querstäbe  im Abstand und in paralleler Lage zueinan  der festgehaltenen, sogenannten Nürnberger  Scheren bestehen, die in der Strecklage eine  an den Querstäben befestigte Bespannung     in     der Gebrauchslage unter Spannung gestreckt  erhalten und im     zusammengeklappten    Zu  stand am Rande von einem an den Querstäben  befestigten, den zwischen den Scheren befind  lichen Kofferraum einschliessenden Mantel       umfasst    werden, der an seinem freien Ende  ähnlich einem Kofferdeckel mittels eines Ver  schlusses, vorteilhaft eines Spannverschlusses,       festlegbar    ist.

      Bei einer zweckmässigen Ausgestaltung   des     Erfindungsgegenstandes    ist der den Kof  ferraum umschliessende Mantel als Schutz  dach     aufstellbar,    das den Kopfteil des Ruhe  bettes überragt und den Kopf des Ruhenden  gegen Sonne und Wind schützt.  



  In der     Zeichnung    ist ein nach der Erfin  dung     konstruierter    Koffer     in.    einer beispiels  weisen     Ausführungsform    veranschaulicht, und  zwar ist der     Koffer    in den     Fig.    1 und 2 im       geschlossenen    Zustand in Seiten- und Vorder  ansicht, in     Fig.    3 im teilweise geöffneten Zu  stand     aufnahmebereit,        geschnitten,    in grösse  rem     Massstab,    und     in.        Fig.    4     in    ein Bett um  gewandelt dargestellt.

   Die     Fig.    5 stellt ein  Gelenk des Mantelrandes in grösserem Mass  stab dar.  



  Der ganze Koffer besteht aus zusammen  klappbaren     bezw.    zusammenlegbaren Wän  den. So werden die     Seitenwände    des Koffers  von     Nürnberger    Scheren 1 gebildet, die durch  Querstäbe 2, 3 im Abstand und parallel zu-      einander festgehalten sind. Diese Nürnberger  Scheren stellen in ihrer Strecklage     Fig.    4 die  Spannorgane für die Tuchbespannung 14 dar,  die mit einem Ende an den Querstab 3 mit  dem andern Ende an einen Querstab 5 eines       Kopfteilrahmens    6 angebracht ist.

   Der Kopf  teilrahmen 6 ist an den den Querstab 2 auf  weisenden Scherenschenkeln bei 7     angelenkt     und     wird    zur Spannung des Tuches 14 durch  die Scherenschenkel 8     abgestützt..    Um diese  Spannlage des     Kopfteilrahmens    6     lösbar    zu  machen, sind an den Scherenschenkeln 8  Klinken 9, Riegel oder dergleichen ange  bracht, die in entsprechende Rasten 10 des       Kopfteilrahmens    6 nur in der     Streehlage    der       Nürnberger    Scheren     einrüchbar    sind.

       _An    den  mit 11     bezeichneten    Scherenschenkeln ist ein  beiderseits aus zwei Gelenkarmen bestehender       FussteilraImen    12     angelenkt,    dessen     Querstab     13 durch eine Tuchbespannung 14 mit dem  Querstab 3 der Nürnberger Scheren verbun  den ist und dadurch die bei Liegestühlen be  kannte Verlängerung der Ruhefläche bildet.  



  Das so aufgestellte Ruhebett kann nach  Lösen der Klingen 9 zusammengeklappt wer  den, und zwar dadurch, dass die Nürnberger  Scheren 1 in der bekannten Weise in ihrer       T.ängsrichtung        zusammengedruckt    und an den       Kopfteilrahmen    6 derart     aasgeschwenkt    wer  den, dass sie geschlossene     Seitenwände        bilden.     Damit auch die Gelenkarme des     Fussteilrali-          mens    12 dicht an den äussern Scherenschen  keln anliegen, sind die Gelenkarme an vor  stehende Lagerlaschen 15 der Scherenschen  kel 11 aasgelenkt, die es gestatten,

   dass die  beiden Gelenkarme 12 des Fussrahmens auf  jeder Seite des Koffers nebeneinander direkt  am letzten Scherenschenkel dicht aasgeklappt  werden können, wie dies aus     Fig.    3 ersicht  lich ist.  



  Das zusammengeklappte Bett wird nun  von einem die     Kofferaussenwandung    bilden  den Mantel 16 eingehüllt, der     aan    Rande  durch gelenkig miteinander     verbundene        Stäbe     17, 18, 19, 20 und 21. versteift wird, die von  dem     Nantelstaff    eingehüllt sind und     durch     die unmittelbar am     Kopfteilralimen    6 bei ??  aasgelenkten Stäbe l.7 in einer zur Mantel-         fläche    hochkantigen Lage erhalten werden.

    Dieser Mantel 16 ist durch quer angeordnete        < in    ihm     befestigte    Stäbe oder Platten     2.3    und  24     versteift,    die gleichzeitig die     Boden-    und       Deckenversteifung    des Koffers darstellen.

    Die Gelenke 25     der    miteinander     verbundenen          Stäbe    17-2l sind an der     kofferinnenseitig     zu liegen     Ikommenden        Mantelfläche    durch  zugfeste     13indc@r    26     überbrückt,    die die freie       Beweglielikeit    der Gelenke 25 nach einer       Richtung    hin begrenzen. Dies hat den     Zweck.     dass     der    Koffermantel als Sonnendach benützt       werden    kann.

   Dies wird dadurch erreicht,       da.ss    der     ganze        Ma,iitel    16 bei aufgestelltem  Bett     über    den     Kopft:eilrahrnen    6 soweit hoch  gesebwenkt     wird,    bis er die     aais    der     Fig.    4       ersichtliche    Lage     einnimmt,    in     welcher    er       durch    am     1opfteilrahinen    6     und    an den. Stä  ben 17 befestigte     Zugbänder    27 erhalten wird.

    Die an den Gelenken 25 vorgesehenen Binder       2f>    halten dann     deri    Mantel 16 als Schirm       au,        gehreitet        mit        seiner        Aussenfläche        nach     unten. gekehrt über dem     Bett        fest.     



  Vor dem Zusammenklappen des Bettes  wird     cler    Mantel 76     über    den     Kopfteilrahmen     <B>(3</B>     zurückgeschwenkt,    so dass das Bett zum       Zusammenklappen    frei ist.

   Im     ziisaminenge-          klappten    Zustand des     Bettees    wird der Mantel  so über die von den Scheren gebildeten Sei  tenwände geschlagen,     dass    er mit den Stäben  17 den     Kopfteilrahmen    6, mit den Stäben 18  die einen Gelenke der Scheren 1, mit den       Stäben    19 den     Fussteilrahrnen    12 und mit den  Stäben 20 die andern Gelenke der Scheren  umfasst.

   Auf diese Weise wird ein Koffer  raum     gebildet,    auf dessen Baden das Spann  tuch zusammengefaltet liegt     (Fig.    3) und der       genügend    Raum zum Unterbringen von bei       M'oebe        ndaiisflügen        üblichen    Artikeln bie  ten kann. Da das Ende des Mantels     ausser-          clem    gegenüber dem Querstab 5 etwas zurück  gesetzt ist,     bleibt    ein Spalt 28 frei, der die  Öffnung einer vom Mantel 16 und dem Spann  tuch gebildeten     Tasche    29 darstellt.

   Zum  Schliessen des Koffers     wird    der den Kopf  teilra.hmen 6     enthaltende    Mantelteil nieder  geklappt und dann der kurze, durch die Stäbe  21     versteifte        Mantelteil    umgelegt, wodurch      auch die Tasche     geschlossen    ist. Dieser Man  telteil wird durch aussen an den     Stäben    17  und 21     befestigte        Spannverschlüsse    -30 ver  sperrt.

   Der     Kaffer    besitzt noch einen an der  Platte 24     befestigten    Griff 31 und zum  Schutze des Mantels Metallköpfe 32, mittels  denen die     Platten    23 und 24 am     Mantelstoff     befestigt sind. Die Gelenke 25 der     Stäbe    17  bis 21 sind auf der Seite der Laschen 26       derart    ausgenommen,     dass    sie bei der Abbie  gung der Stäbe in den Gelenken um 90   den  Mantelstoff auf keinen Fall durch Einklem  men     beschädigen    können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Koffer, insbesondere für Wochenendaus flüge, dadurch gekennzeichnet, .dass die Sei tenwände des Koffers aus mehreren durch Querstäbo (2, 3) im Abstand und in paralleler Lage zueinander festgehaltenen sogenannten Nürnberger Scheren (1) bestehen, die in der Strecklage ein an den Querstäben (2, 3) be festigte Bespannung in der Gebrauchslage unter Spannung gestreckt erhalten und im zusammengeklappten Zustand am Rande von einem, an den Querstäben befestigten, den zwischen den Scheren befindlichen.
    Koffer- raum, einschliessenden Mantel (16) umfasst werden, der an seinem freien Ende ähnlich einem Kofferdeckel mittels eines Verschlusses (30) festlegbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Ver schluss ein Spannverachluss ist. 2.
    Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kofferraum umschliessende Mantel (16) im ausgebrei teten Zustand als Schutzdach aufstellbar ist, das mindestens den Kopfteil des Ruhebettes zu überdachen vermag. 3. Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheren (1) in der Strecklage entgegen der Wirkung des gespannten Tuches (14) gegen selbst tätiges. Zusammenklappen gesperrt sind.
    4. Koffer nach Patentanspruch und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ,das Sperren der Scheren (1) in der Streck lage durch eine lösbare Verbindung (9, 10) mit einem Kopfteilrahmen (6) er folgt, der einerseits. an dem am Boden aufruhenden Scherenschenkel angelenkt, andererseits an seinem obern Ende (5) mit dem Spanntuch (14) verbunden ist und durch den das Verbindungsorgan (9) aufweisenden Scherenschenkel (8) entge gen dem Zug des Tuches (14) in der Spannlage erhalten wird. 5.
    Koffer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Liegefläche verlängernder Fussteil einen an den Sche ren angelenkten Fussteilrahmen aufweist, der beiderseits aus mehreren Gelenkarmen besteht, die im zusammengeklappten Zu stand die von den Scheren gebildeten Seitenwände verbreitern. 6.
    Kaffer nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (16) an .den Rändern durch miteinander gelenkig verbundene Stäbe (17-21) versteift ist, die durch ,die An lenkung der Stäbe (17) an den Kopfteil rahmen in einer zur Mantelfläche hoch kantigen Lage gehalten werden und .da durch im wenigstens teilweise geschlosse nen Zustand des Koffers den Rand der Seitenwände (1.) übergreifen. 7.
    Koffer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gelenke (25),der Stäbe (17-21) gegen die Aussenseite des Kof fermantels durch Laschen (26) in ihrer Bewegungsfreiheit derart begrenzt sind, dass sie den Koffermantel beim Aufstel- len als Sonnendach in einer schwebenden Lage zu erhalten vermögen. B.
    Koffer naich Patentanspruch und Unter- ansprüchen 2, 6 und 7, dadurch gekenn- zeichnet"dass der Mantel (16) idurch quer zu seinen Rändern an ihm angebrachte Organe (23, 24) auch in seinem Mittelteil versteift ist.
    9. Kaffer nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Gelenke (25) im Be reiche der Laschen (26) derart ausgenom men sind, dass die Stäbe ohne Schädigung des Koffermantels (16) im rechten Win kel abbiegbar sind. 10. Koffer nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der am Kopfteilrahmen (6) aasgelenkte Mantel (16) in seiner Stellung als Son- nendach durch an den Stäben (17) und den Kopfteilrahmen (6) angebrachte Zug bänder (27) erhalten wird.
CH202125D 1937-10-23 1938-04-09 Koffer. CH202125A (de)

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