Zehner-Übertrageinrichtnng an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Zehnerübertrageinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen, deren Zählwerkscheiben mit Nocken ver sehen sind, mit denen sie beim Übergang auf die Nullstellung Zehnerschaltmuffen, die auf einer Vorgelegewelle angeordnet sind, in Wirkungsstellung beiseite drücken;
ferner ist eine Vorrichtung vorhanden, welche bei Beendigung der Drehung der Vorgelegewelle die verschobenen Schaltmuffen wieder in die Ausgangsstellung zurückverschiebt.
Bei der Zusatzerfindung, die eine weitere Ausgestaltung der Zehner - Übertrageinrich- tung gemäss Hauptpatent betrifft, sind die Nocken an den Stirnseiten der Zählwerk scheiben angeordnet und die Zehnerschalt- muffen sind mit je einem Ring versehen, der gegen Drehung gesichert, aber auf Längsver schiebung mit der Schaltmuffe gekuppelt ist.
Die Stirnseite des Ringes ist ebenfalls mit einem Nocken versehen, der von dem Nocken an der Stirnseite der Zählwerkscheibe für die näcbstniedrigere Zifferstelle beim Über trag beaufschlagt wird, um die Verschiebung der Zehnerschaltmuffe zu bewirken.
Die Anordnung der Nocken an der Stirn seite der Zählwerkscheiben (wie sie bereits an einem Beispiel im Hauptpatent durch geführt wurde), welche die Anordnung eines undrehbaren Zwischengliedes zwischen Zähl werkscheibe und Zehnerschaltmuffe bedingt, bringt den Vorteil mit sich, dass die Wellen der Zählwerkscheiben und der Zehnerschalt- muffen ausserordentlich nahe beieinander an geordnet werden können, wodurch sich eine sehr gedrängte Bauweise ergibt,
die ja ins besondere bei Registrierkassen, wo häufig eine grosse Anzahl von Zählwerken unter gebracht werden muss, von besonderer Bedeu tung ist. Im Gegensatz zu der in Fig. 1 des Hauptpatentes dargestellten Ausfüh- rungsform, bei der das undrehbare Zwischen glied (13, siehe auch Unteranspruch 5 des Hauptpatentes) mit dem von dem Nocken der Zählwerkscheibe beaufschlagten Nocken die Muffe nur lose berührte, ist es hier erfin dungsgemäss als die Zehnerschaltmuffe um gebender Ring ausgebildet,
mit dem sie auf Längsverschiebung verbunden ist; das hat den Vorteil, dass die Zehnerschalteinriehtung vollkommen ohne Federn ausgestaltet werden kann, und dass insbesondere in den Zwischen räumen zwischen den Zählwerkscheiben kei nerlei Bauteile der Zehnerschalteinrichtung angeordnet zu werden brauchen.
Letzt erwähnte Massnahme ist besonders zweck mässig bei Zählss,erken. deren Zählwerkschei- ben beispielsweise zum Summenziehen auf Null durch einen Mitnehmer zurückgeführt werden, welcher in der Zählradwelle liegt, beispielsweise gemäss Schweizer Patent Nr. 188990.
Denn wenn der Raum zwischen den Zählw erkscheiben von Bauteilen der Zehnerschalteinrichtung vollkommen frei ist, können die Zähne des Mitnehmers an der Aussenseite der Zähl-,verkscheiben zu liegen kommen.
Ein Ausführungsbeispiel einer Zehner Übertrageinriehtung nach der Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Zählwerk schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt, Fig. \? ein Querschnitt nach Linie II=IT und Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie 11.1-11I der Fig. 1.
In dem schalenartigen Gehäuse 1 des Zählwerkes liegen die Wellen ? und 3 pa rallel zueinander. Auf der Welle 2 sitzen lose die Zählwerkscheiben 4, während auf der 'Welle 3 die Zehnerschaltmuffen 5 angeord net sind. Jede Zählwerkscheibe 4 weist zehn Zähne 6 auf, mittels '%velcher die Zählwerk scheiben von dem Getriebe der Reeh.en- maschine oder Registrierkasse, bezw. beim Zehnerübertrag von den Zähnen 31 der Zeh nerschaltmuffen 5, weiter geschaltet wird.
Mit Ausnahme der Zähhverkseheiben für die höchste Ziffernstelle weist jede Z-ihlwerh- scheibe 4 einen Flansch 4a auf, an dessen Stirnseite der Zahn 8 liegt. In einer Längs nut der Welle 2 ist ein Kamm 7 angeordnet, welcher derart längsverschoben werden kann, dass seine Zinken<I>7a</I> in den Bewegungsbereich der Zähne 8 eintreten, um die Zählwerk scheiben 4 in die Nullstellung zurückzufüh ren, wie es beispielsweise schon im Patent Nr. 188990 vom \36. März<B>1936</B> vorgesehen ist.
Die Verschiebung des Nockens 7 wird durch Längsverschiebung der Muffe 9 herbei geführt, welche lose auf der Welle ? sitzt und mit. einer innern Ringnut zur Aufnahme der letzten Zinke <B>71)</B> des Kammes 7 versehen ist. Die Welle ? wird von der Antriebsein- richtung der Rechenmaschine oder in Drehung versetzt, indem das Zahn rad 10 angetrieben wird. welches zusammen mit dem Zahnrad 11 an der auf der Achse 13 losen Hülse 1? vorgesehen ist.
Wie ebenfalls schon in dem vorerwähnten Patent beschrie ben. "wird das Zählwert: mit den Enden der Achse 13 an dem Gehäuse oder Gestelle der Rechenmaschine bez-,v. Registrierkasse ge lenkig gelagert. Die Drehung des Rades 17 wird dem mittels des Splintes 15 auf der Welle ? befestigten Zahnrad 14 übermittelt.
Die Zählwerkscheiben 4 -,werden durch ein Bleehstüek 16 voneinander in Abstand ge halten, welches mittels der Schrauben 17 an der Achse 13 befestigt ist.
Für jede Zählwerkscheibe 4 weist das Blech 16 ein Fenster 16a auf, und die ein zelnen Fenster sind durch Stege 16b vonein ander getrennt. Wie sich insbesondere aus Fig. ? und 3 ergibt, legen sich die Stege 16b in Nuten ein, die an ,jeder Zählwerkscheibe 4, rausgenommen an den für die höchste Zif fernstelle, zwischen dem Flansch 4a und Zahnkranz 6 vorgesehen sind, und verhindern so ,jegliche seitliche Verschiebung der Zähl werkscheibe. Die Fenster 16a gestatten den Durchgang der Flanschen 4a und der Ver zahnungen 6.
Die Breite des Fensters 16a, welches den Zählwerkscheiben 4 für die höch ste Ziffernstelle zugeordnet ist (in Fig. l unten), ist im wesentlichen auf die Breite der Verzahnung 6 dieser Zäblwerlksebeibe be schränkt, so dass seitliche Verschiebungen auch dieser Zählwerkscheibe ausgeschlossen sind.
Die Zehnerschaltmuffen 5 können sich auf ihrer Welle 3 in Längsrichtung verschie ben, sind aber mit ihr auf Drehung gekup pelt, und zwar durch den Kamm 18, der in einer Längsnut der Welle 3 liegt und dessen Zinken 18a in Längsschlitze 19 der Muffen 5 eingreifen. Der Welle 3 und damit den Hülsen 5 wird eine Drehbewegung erteilt, die von dem Zahnrad 20 der Zählradwelle 2 abgeleitet wird, welches mit dem Zahnrad 21 der Welle 3 kämmt. Dieses Zahnrad 21 bil det das treibende Glied einer Freilauf Schrägzahn-Kupplung 22, dessen getriebener Teil 23 mittels der letzten Zinke 18b des Kammes 18 auf Drehung mit der Welle 3 ge kuppelt ist.
Die Feder 24 drückt die Zähne 22 der Freilaufkupplung in Eingriff.
Jede Zehnerschaltmuffe ist mit einem Ring 25 versehen, in welchem die Zehner- schalt-Muffe drehbar ist, mit dem sie jedoch einerseits durch einen Absatz ihrer Um fläche, anderseits durch den Ring 26 auf Längsverschiebung verbunden ist. Der Ring 25 weist (Fig. 2) zwei Anschlagflächen 27 und 28 auf.
Die Anschlagfläche 27 legt sich gegen einen Anschlag<B>16e</B> des oben erwähn ten Bleches 16 an, während die Anschlag fläche 28 sich in entgegengesetztem Sinne gegen eine andere Stelle des Bleches 16 an legt, so dass jegliche Drehbewegung des Rin ges 25 ausgeschlossen ist. Jeder der Ringe 25 ist an der Stirnseite mit einem schrägen Nocken 29 versehen, welcher im Bewegungs bereich des Nockens 30 (Fig. 3) liegt,
wel cher an der Stirnseite der Zählwerkscheibe 4 für die nächstniedrigere Ziffernstelle ange bracht ist. Wenn diese Zählwerkscheibe also von "9" auf "0" übergeht, treffen sich die Nocken 29 und 30 und rufen eine Längs verschiebung des Ringes 25, das heisst der betreffenden Zehnerschaltmuffe hervor.
Während der Drehung der Welle 3 gelangen dann die Zähne 31 der Zehnerschaltmuffen nacheinander in die Verzahnungen 6 der Zählwerkscheibe 4, und diese Zähne bewirken das Weiterschelten der nächsthöherer Zähl werkscheibe um den Zahlenwert "1".
Jede Zehnerschaltmuffe 5 ist mit einem schrägen Nocken 32 versehen, welcher nach Weiterschaltung der nächsthöheren Zähl werkscheibe 4 durch den Zahn 31 auf den festen Anschlag aufläuft, welcher an einer Verlängerung 16d des erwähnten Ansatzes 16c am Blechstück 16 gebildet ist. Dieses Auftreffen bewirkt die Rückkehr der Zeh nerschaltmuffe 5 und damit des Ringes 25 in die Stellung, in welcher der Zahn 31 nicht mehr in Richtung der Verzahnung 6 der Zählwerkscheibe 4 liegt und bei der sich der Nocken 29 erneut im Bewegungsbereich des Nockens 30 befindet.
Ten transmission device on counters of calculating machines and cash registers. The subject of the main patent is a ten transmission device on counters of calculating machines and cash registers, the counter disks are seen with cams ver, with which they push aside in the active position when moving to the zero position ten shift sleeves, which are arranged on a countershaft;
Furthermore, there is a device which, when the rotation of the countershaft has ended, moves the shift sleeves back into the starting position.
In the additional invention, which relates to a further embodiment of the tens transmission device according to the main patent, the cams are arranged on the end faces of the counter disks and the tens switch sleeves are each provided with a ring that is secured against rotation, but with longitudinal displacement the shift sleeve is coupled.
The end face of the ring is also provided with a cam which is acted upon by the cam on the end face of the counter disc for the next digit in the transfer to effect the displacement of the ten switching sleeve.
The arrangement of the cams on the face of the counter disks (as has already been done using an example in the main patent), which requires the arrangement of a non-rotatable intermediate link between the counter disk and the ten switching sleeve, has the advantage that the shafts of the counter disks and the Ten-switch sleeves can be arranged extremely close to one another, resulting in a very compact design,
which is particularly important for cash registers, where a large number of counters often have to be accommodated. In contrast to the embodiment shown in Fig. 1 of the main patent, in which the non-rotatable intermediate member (13, see also dependent claim 5 of the main patent) with the cam acted on by the cam of the counter disc only touched the sleeve loosely, it is invenient here appropriately designed as the ten-shift sleeve around giving ring,
with which it is connected to longitudinal displacement; this has the advantage that the ten-switch device can be designed completely without springs and that no components of the ten-switch device need to be arranged in the spaces between the counter disks in particular.
The last-mentioned measure is particularly useful for counting. whose counter disks are, for example, returned to zero by a driver, which is located in the counter wheel shaft, for example according to Swiss Patent No. 188990.
Because if the space between the counter disks is completely free of components of the ten switch device, the teeth of the driver can come to rest on the outside of the counter disks.
An embodiment of a ten transmission device according to the invention is shown schematically in the drawings on a counter.
Fig. 1 is a longitudinal section, Fig. a cross section along line II = IT and FIG. 3 a cross section along line 11.1-11I of FIG. 1.
In the shell-like housing 1 of the counter are the waves? and 3 parallel to each other. On the shaft 2, the counter disks 4 sit loosely, while on the 'shaft 3, the ten-shift sleeves 5 are angeord net. Each counter disk 4 has ten teeth 6, by means of '% velcher the counter disks from the gear of the Reeh.en- machine or cash register, respectively. when the tens transfer from the teeth 31 of the Zeh nerschaltmuffen 5, is switched on.
With the exception of the counting disks for the highest digit, each counting disk 4 has a flange 4a, on the face of which the tooth 8 is located. In a longitudinal groove of the shaft 2, a comb 7 is arranged, which can be longitudinally displaced in such a way that its prongs <I> 7a </I> enter the range of motion of the teeth 8 in order to return the counter discs 4 to the zero position, such as For example, it is already in patent no. 188990 from \ 36. March <B> 1936 </B> is planned.
The displacement of the cam 7 is brought about by longitudinal displacement of the sleeve 9, which loosely on the shaft? sits and with. an inner annular groove for receiving the last prong 71) of the comb 7 is provided. The wave ? is set in rotation by the drive device of the calculating machine or in that the gear wheel 10 is driven. which together with the gear 11 on the sleeve 1 loose on the axis 13? is provided.
As already described ben in the aforementioned patent. "The count value: is articulated with the ends of the axle 13 on the housing or frame of the calculating machine or the cash register. The rotation of the wheel 17 is transmitted to the gearwheel 14 which is fastened to the shaft by means of the cotter pin 15.
The counter disks 4 - are kept at a distance from each other by a Bleehstüek 16, which is attached to the axle 13 by means of the screws 17.
For each counter disk 4, the sheet 16 has a window 16a, and the individual windows are separated from one another by webs 16b. As can be seen in particular from Fig. and 3 results, the webs 16b lay in grooves that are provided on each counter disk 4, taken out at the remote position for the highest digit, between the flange 4a and ring gear 6, thus preventing any lateral displacement of the counter disk. The windows 16a allow the flanges 4a and the teeth 6 to pass through.
The width of the window 16a, which is assigned to the counter disks 4 for the highest number of digits (in Fig. L below), is essentially limited to the width of the toothing 6 of this toothed counter disk, so that lateral shifts are also excluded from this counter disk.
The ten shift sleeves 5 can move ben on their shaft 3 in the longitudinal direction, but are kup pelt with her on rotation, through the comb 18, which is in a longitudinal groove of the shaft 3 and whose prongs 18a engage in longitudinal slots 19 of the sleeves 5. The shaft 3 and thus the sleeves 5 are given a rotational movement which is derived from the gear 20 of the counting wheel shaft 2, which meshes with the gear 21 of the shaft 3. This gear 21 bil det the driving member of a freewheel helical tooth clutch 22, the driven part 23 by means of the last prong 18b of the comb 18 is coupled to rotate with the shaft 3 ge.
The spring 24 urges the teeth 22 of the one-way clutch into engagement.
Each ten-switch sleeve is provided with a ring 25 in which the ten-switch sleeve is rotatable, but with which it is connected on the one hand by a shoulder of its area and on the other hand by the ring 26 for longitudinal displacement. The ring 25 has (FIG. 2) two stop surfaces 27 and 28.
The stop surface 27 rests against a stop <B> 16e </B> of the above-mentioned sheet 16, while the stop surface 28 rests in the opposite direction against another point of the sheet 16, so that any rotational movement of the ring tot 25 is excluded. Each of the rings 25 is provided on the front side with an inclined cam 29, which is in the range of motion of the cam 30 (Fig. 3),
which is attached to the face of the counter disk 4 for the next lower digit. So when this counter disk goes from "9" to "0", the cams 29 and 30 meet and cause a longitudinal displacement of the ring 25, that is, the relevant ten switching sleeve.
During the rotation of the shaft 3, the teeth 31 of the ten-shift sleeves get successively into the teeth 6 of the counter disk 4, and these teeth cause the next higher counter disk to be scolded by the numerical value "1".
Each ten-shift sleeve 5 is provided with an inclined cam 32 which, after advancing the next higher counting work disk 4, runs through the tooth 31 onto the fixed stop which is formed on an extension 16d of the mentioned projection 16c on the sheet metal piece 16. This impact causes the return of the Zeh nerschaltmuffe 5 and thus the ring 25 in the position in which the tooth 31 is no longer in the direction of the toothing 6 of the counter disk 4 and in which the cam 29 is again in the range of motion of the cam 30.