CH202178A - Zehner-Übertrageinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen. - Google Patents

Zehner-Übertrageinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen.

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CH202178A
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CH
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Societa Anonima Officin Perosa
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Anonima Officine Di Villar Per
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      Zehner-Übertrageinrichtnng    an     Zählwerken    von Rechenmaschinen  und Registrierkassen.    Gegenstand des     Hauptpatentes    ist     eine          Zehnerübertrageinrichtung    an Zählwerken  von Rechenmaschinen und Registrierkassen,  deren     Zählwerkscheiben    mit Nocken ver  sehen sind, mit denen sie beim Übergang auf  die Nullstellung     Zehnerschaltmuffen,    die auf  einer     Vorgelegewelle    angeordnet sind, in  Wirkungsstellung beiseite drücken;

   ferner  ist eine Vorrichtung vorhanden, welche bei  Beendigung der Drehung der     Vorgelegewelle     die verschobenen Schaltmuffen     wieder    in     die     Ausgangsstellung     zurückverschiebt.     



  Bei der     Zusatzerfindung,    die eine weitere  Ausgestaltung der Zehner -     Übertrageinrich-          tung    gemäss Hauptpatent betrifft, sind die  Nocken an den     Stirnseiten    der Zählwerk  scheiben angeordnet und die     Zehnerschalt-          muffen    sind mit je einem Ring versehen, der  gegen Drehung gesichert, aber auf Längsver  schiebung mit der Schaltmuffe gekuppelt ist.

    Die Stirnseite des     Ringes    ist ebenfalls mit  einem Nocken versehen, der von dem Nocken    an der Stirnseite der     Zählwerkscheibe    für  die     näcbstniedrigere        Zifferstelle    beim Über  trag     beaufschlagt        wird,    um die Verschiebung  der     Zehnerschaltmuffe    zu bewirken.  



  Die Anordnung der Nocken an der Stirn  seite der     Zählwerkscheiben        (wie    sie bereits  an einem Beispiel im Hauptpatent durch  geführt wurde), welche die Anordnung     eines          undrehbaren    Zwischengliedes     zwischen    Zähl  werkscheibe und     Zehnerschaltmuffe    bedingt,       bringt    den Vorteil mit sich, dass die Wellen  der     Zählwerkscheiben    und der     Zehnerschalt-          muffen    ausserordentlich nahe     beieinander    an  geordnet werden können, wodurch sich     eine     sehr gedrängte Bauweise ergibt,

   die ja ins  besondere bei Registrierkassen, wo häufig  eine grosse Anzahl von Zählwerken unter  gebracht werden muss, von besonderer Bedeu  tung ist. Im Gegensatz zu der     in        Fig.    1  des     Hauptpatentes    dargestellten     Ausfüh-          rungsform,    bei der das     undrehbare    Zwischen  glied (13,     siehe    auch Unteranspruch 5 des      Hauptpatentes) mit dem von dem Nocken der       Zählwerkscheibe        beaufschlagten    Nocken die  Muffe nur lose berührte, ist es hier erfin  dungsgemäss als die     Zehnerschaltmuffe    um  gebender Ring ausgebildet,

   mit dem sie auf  Längsverschiebung verbunden ist; das hat  den Vorteil, dass die     Zehnerschalteinriehtung     vollkommen ohne Federn ausgestaltet werden  kann, und dass insbesondere in den Zwischen  räumen zwischen den     Zählwerkscheiben    kei  nerlei Bauteile der     Zehnerschalteinrichtung     angeordnet zu werden brauchen.

   Letzt  erwähnte Massnahme ist besonders zweck  mässig bei     Zählss,erken.    deren     Zählwerkschei-          ben        beispielsweise    zum Summenziehen auf  Null durch einen     Mitnehmer    zurückgeführt  werden, welcher in der     Zählradwelle    liegt,  beispielsweise gemäss Schweizer Patent  Nr. 188990.

   Denn wenn der Raum     zwischen     den     Zählw        erkscheiben    von Bauteilen der       Zehnerschalteinrichtung    vollkommen frei ist,       können    die Zähne des     Mitnehmers    an der       Aussenseite    der     Zähl-,verkscheiben    zu liegen  kommen.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer Zehner  Übertrageinriehtung nach der Erfindung ist  in den Zeichnungen an einem     Zählwerk     schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt,       Fig.        \?    ein Querschnitt nach Linie     II=IT     und       Fig.    3 ein Querschnitt nach Linie     11.1-11I     der     Fig.    1.  



  In dem schalenartigen Gehäuse 1 des       Zählwerkes    liegen die Wellen ? und 3 pa  rallel zueinander. Auf der Welle 2 sitzen  lose die     Zählwerkscheiben    4, während auf der  'Welle 3 die     Zehnerschaltmuffen    5 angeord  net sind. Jede     Zählwerkscheibe    4 weist zehn  Zähne 6 auf, mittels     '%velcher    die Zählwerk  scheiben von dem Getriebe der     Reeh.en-          maschine    oder Registrierkasse,     bezw.    beim  Zehnerübertrag von den Zähnen 31 der Zeh  nerschaltmuffen 5, weiter geschaltet wird.

    Mit Ausnahme der     Zähhverkseheiben    für die  höchste Ziffernstelle weist jede     Z-ihlwerh-          scheibe    4 einen Flansch     4a    auf, an dessen    Stirnseite der Zahn 8 liegt. In einer Längs  nut der Welle 2 ist ein Kamm 7 angeordnet,  welcher derart     längsverschoben    werden kann,  dass seine Zinken<I>7a</I> in den     Bewegungsbereich     der Zähne 8 eintreten, um die Zählwerk  scheiben 4 in die Nullstellung zurückzufüh  ren, wie es     beispielsweise    schon im Patent  Nr. 188990 vom \36. März<B>1936</B> vorgesehen  ist.

   Die Verschiebung des     Nockens    7 wird  durch Längsverschiebung der Muffe 9 herbei  geführt, welche lose auf der Welle ? sitzt  und mit. einer     innern    Ringnut zur Aufnahme  der letzten     Zinke   <B>71)</B> des Kammes 7 versehen  ist. Die Welle ? wird von der     Antriebsein-          richtung        der        Rechenmaschine        oder     in Drehung versetzt, indem das Zahn  rad 10 angetrieben     wird.        welches    zusammen  mit dem Zahnrad 11 an der auf der Achse 13  losen Hülse 1? vorgesehen ist.

   Wie ebenfalls  schon in dem vorerwähnten Patent beschrie  ben.     "wird    das Zählwert: mit den Enden der  Achse 13 an dem Gehäuse oder Gestelle der  Rechenmaschine     bez-,v.        Registrierkasse    ge  lenkig gelagert. Die Drehung des Rades 17  wird dem mittels des Splintes 15 auf der  Welle ? befestigten Zahnrad 14 übermittelt.  



  Die     Zählwerkscheiben    4     -,werden    durch ein       Bleehstüek    16 voneinander in Abstand ge  halten, welches mittels der Schrauben 17 an  der Achse 13 befestigt ist.  



  Für jede     Zählwerkscheibe    4 weist das  Blech 16 ein Fenster 16a auf, und die ein  zelnen Fenster sind durch Stege 16b vonein  ander getrennt. Wie sich insbesondere aus       Fig.    ? und 3 ergibt, legen sich die     Stege    16b  in Nuten ein, die an ,jeder     Zählwerkscheibe     4, rausgenommen an den für die höchste Zif  fernstelle, zwischen dem Flansch 4a und  Zahnkranz 6 vorgesehen sind, und verhindern  so ,jegliche seitliche Verschiebung der Zähl  werkscheibe. Die     Fenster    16a gestatten den  Durchgang der Flanschen 4a und der Ver  zahnungen 6.

   Die Breite des Fensters 16a,  welches den     Zählwerkscheiben    4 für die höch  ste Ziffernstelle zugeordnet ist (in     Fig.    l  unten), ist im wesentlichen auf die Breite  der Verzahnung 6 dieser     Zäblwerlksebeibe    be  schränkt, so dass seitliche Verschiebungen      auch dieser     Zählwerkscheibe    ausgeschlossen  sind.  



  Die     Zehnerschaltmuffen    5 können sich  auf ihrer Welle 3 in Längsrichtung verschie  ben, sind aber mit ihr auf Drehung gekup  pelt, und zwar durch den Kamm 18, der in  einer Längsnut der Welle 3 liegt und dessen       Zinken    18a in Längsschlitze 19 der Muffen  5 eingreifen. Der Welle 3 und damit den  Hülsen 5 wird eine Drehbewegung erteilt,  die von dem Zahnrad 20 der     Zählradwelle    2  abgeleitet     wird,    welches mit dem Zahnrad 21  der Welle 3 kämmt. Dieses Zahnrad 21 bil  det das treibende Glied     einer    Freilauf  Schrägzahn-Kupplung 22, dessen getriebener  Teil 23     mittels    der letzten Zinke 18b des  Kammes 18 auf Drehung mit der Welle 3 ge  kuppelt ist.

   Die Feder 24 drückt die Zähne  22 der     Freilaufkupplung    in Eingriff.  



  Jede     Zehnerschaltmuffe    ist mit     einem     Ring 25 versehen, in welchem die     Zehner-          schalt-Muffe    drehbar ist,     mit    dem sie jedoch  einerseits durch einen Absatz ihrer Um  fläche, anderseits durch den Ring 26 auf  Längsverschiebung verbunden ist. Der Ring  25 weist     (Fig.    2) zwei Anschlagflächen 27  und 28 auf.

   Die Anschlagfläche 27 legt sich  gegen einen Anschlag<B>16e</B> des oben erwähn  ten Bleches 16 an, während die Anschlag  fläche 28 sich in entgegengesetztem     Sinne     gegen eine andere Stelle des Bleches 16 an  legt, so dass jegliche     Drehbewegung    des Rin  ges 25     ausgeschlossen        ist.    Jeder der Ringe  25 ist an der     Stirnseite    mit     einem    schrägen  Nocken 29 versehen, welcher im Bewegungs  bereich des     Nockens    30     (Fig.    3) liegt,

   wel  cher an der     Stirnseite    der     Zählwerkscheibe    4  für die     nächstniedrigere    Ziffernstelle ange  bracht ist. Wenn diese     Zählwerkscheibe     also von     "9"    auf     "0"    übergeht, treffen sich  die Nocken 29 und 30 und rufen eine Längs  verschiebung des Ringes 25, das heisst  der betreffenden     Zehnerschaltmuffe    hervor.

    Während der Drehung der Welle 3 gelangen  dann die Zähne 31 der     Zehnerschaltmuffen     nacheinander in die Verzahnungen 6 der       Zählwerkscheibe    4, und diese Zähne     bewirken       das Weiterschelten der nächsthöherer Zähl  werkscheibe um den Zahlenwert "1".  



  Jede     Zehnerschaltmuffe    5 ist mit einem  schrägen Nocken 32 versehen, welcher nach       Weiterschaltung    der nächsthöheren Zähl  werkscheibe 4 durch den Zahn 31 auf den  festen Anschlag aufläuft, welcher an einer  Verlängerung 16d des erwähnten Ansatzes  16c am Blechstück 16 gebildet ist. Dieses  Auftreffen bewirkt die Rückkehr der Zeh  nerschaltmuffe 5 und damit des Ringes 25  in die Stellung, in welcher der Zahn 31 nicht       mehr    in     Richtung    der Verzahnung 6 der       Zählwerkscheibe    4 liegt und bei der sich der  Nocken 29 erneut im     Bewegungsbereich    des  Nockens 30     befindet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zehnerübertrageinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen nach Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass jede.Zehnerschalt- muffe (5) mit einem undrehbaren, mit der Muffe auf Längsverschiebung gekuppelten Ring (25) versehen ist, und dass dieser Ring an der Stirnseite einen Nocken (29) trägt, welcher beim Übertrag vom Nocken (30) der Zählwerkscheibe (4) für die nächstniedrigere Ziffernstelle beaufschlagt wird, der an der Stirnseite der Scheibe (4)
    angeordnet ist, um die Verschiebung der Zehnerschaltmuffe zu bewirken. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerschalt- muffen (5) ausser mit den Ringen (25) mit je einem Nocken (32) versehen sind, mit welchen sie gegen Ende ihrer Drehung auf einen feststehenden Anschlag (16d) auf laufen, wodurch ihr Schaltzahn (31) ausser Eingriff mit der Zählwerkscheibe und die Ringe (25) mit ihren Nocken (29) in den Bereich der Nocken (30) an den Stirn seiten der Zählwerkscheibe (4) zurück geschoben werden.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zählwerk scheibe (4) auf ihrer Welle durch feste Stege (16b) in Lage gehalten werden, wel che in Ringnuten der Zählwerkscheibe ein greifen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch \?. dadurch gekennzeichnet. da.ss die Ringnuten zwischen dem Kranz der Schaltzähne (6) und einem Flansch (4n) der Zählwerkscheibe gebildet sind, an dessen Seitenfläche der Nocken (30) zum Verstellen der Zehnerscha.ltmuffe sitzt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stege (16b) aus einem einzigen Blechstück (16) gebildet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass aus dem Blechstück (16) auch die Anschläge zur Sicherung der Ringe (25) gegen Drehung und die Anschläge zur Zurückführung der Zehner schaltmuffen und ihrer Ringe nach er folgter Zehnerschaltung gebildet sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Ring (25) mit zwei im Umfangssinne gegeneinander ge richteten Anschlagflächen (27, 28) ver sehen ist, mit denen er sich an dem Blech stück (16) abstützt, welches am Zähl werkgehäuse (1) befestigt ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei wel chem die Rückführung der Zählwerk scheibe in die Nullstellung durch einen kammförmigen illitnehmer erfolgt. welcher in einer Längsnut der Welle der Zähl w er 'kscheil)en lie-t. e dadurch t-# ",ek-ennzeich- net, dass die Zinken (7a) des Kammes (7) in die Zwischenräume zwischen den Zähl werkscheiben (4) hineinragen, und dass die Mitiiehmerzä hne ($)
    an Stirnseiten der Zä.hlwerkscheiben (4) angeordnet sind.
CH202178D 1935-12-09 1938-03-02 Zehner-Übertrageinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen. CH202178A (de)

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