CH202242A - Verfahren zur Herstellung einer Säure der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Säure der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH202242A
CH202242A CH202242DA CH202242A CH 202242 A CH202242 A CH 202242A CH 202242D A CH202242D A CH 202242DA CH 202242 A CH202242 A CH 202242A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Säure der     Cyelopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.       Eis wurde, gefunden,     dass:    sich     Ketone     der     Cyclopentanophenanthren-Reihe,    vorzugs  weise in Gegenwart von Katalysatoren mit       organischen    Säuren oder deren     Estern    um  setzen lassen. wobei     saure,Substanzen        erhal-          ten    werden.  



  Die Synthese     dieser        sauren        .Stoffe    kann  in an sich     bekannter        Weise,    zum     Beispiel     mit     Hilfe    der     ,durch        Reformatzky    oder       Knoevenagel    bekannt gewordenen     Reaktion     oder     anderer        Abänderungen    dieser Reaktionen  ausgeführt werden.

   Im ersteren     Falle        erhält          r..ian    in der Hauptsache     Oxysä:uren.    Werden  jedoch     rx,        ss-ungesättigto        Ketone,        wie    z. B.       Cholestenon    oder     Testosteron    angewandt, so       führt,die        Kondensation    direkt zu     ungesättig-          ten    Säuren. wobei     während    der     Kondensation     Wasser     abgespalten    wird.

   Wenn     Diäthyl-          malonester    oder     -suceinester    mit     derartigen          Ketonen        in        Gegenwart    von Basen, wie z. B.       Alkoholaten    oder     Pipeiwdin,kondensiert    wer  den, so werden die     ungesättigten    Ester direkt  erhalten,     während    bei     Anwendung    gemischter         Säurednhydri@de,    wie z.

   B.     Malon-essigsäure-,          Alkylmalon-essigsäure-,        ,Succin-essigsäure-          anhydrid,    die     ss-Laktone    erhalten werden,  die bei     .der    Hydrolyse in die     Oxysäuren          übergefühlt    werden     können.    Aus:

   den     Oxy-          sä@uren        lässt        sich        weiterhin        Wasser        abspalten,     zum Beispiel durch     Destillation    im Hoch  vakuum oder in anderer     gebräuchlicher        Weise.     Die hierbei     entstehenden.        ungesättigten    Säuren  lassen sich nach     bekannten        Methoden    wie  z.

   B. durch Wasserstoff in     statu        nascendi,    ka  talytisch     erregten        Wasserstoff    und     dergl.          hydrieren:

       Die Säuren,<B>DA</B>     ster    oder     Aashydride,    mit  denen die     Keto-Verbindungen        umgesetzt    wer  den     können,    sind im     allgemeinen    .dadurch     ge-          kennzeichnet,        dass    sie eine     reaAtionsfähige          -OH-Gruppe    besitzen, deren Wasserstoffatom  labil     ist;

          sie    können ein- oder     mehrbasisch     sein     bezw.    sich von ein-     oder    mehrbasischen  Säuren ableiten. Im Falle der -einbasischen       Säuren    können besonders die     Ester        @der-          #-'artiger    Säuren,     insbesondere    der     aliphatischen         Säuren, und     vorteilhaft    ihre     a-Ha@ogensubst.i-          tutionsprodukte        verwendet    werden,

   wobei  die Bromverbindungen im allgemeinen die  besten     Resultate    liefern.  



  Die als Ausgangsmaterialien     dienenden     Betone können gesättigt oder enge     ättigt     sein, die erhaltenen     Kondensationsprodukte     können daher vom gleichen Gral der Sätti  gung oder durch     Wasserabspaltung    ungesät  tigter als die     Ausgangsstoffe    sein.  



  Die erfindungsgemässe Reaktion     bewirkt     den:     Ersatz    der     Ketogi-uppe    der als Ausgangs  substanzen verwendeten     Ketone    durch einen  Säurerest. Als     Beispiele    für die zu verwen  denden Säuren seien erwähnt:  1. Die     Ester    von     a-Halogenfet.tsäuren    der  allgemeinen Formel     CHRX.        COOR',    worin R  Wasserstoff     oder    ein     aliphatisches.    aromati  sches     oder        a.liphatisch-aromatisehes    Radikal.

    X Halogen,     vorzugsweise    Brom. und R' ein       aeyclisches        oder        alicyclisches        Alkyl        oder          Aralkyl    bedeutet;  2.     Polybasische    Säuren oder ihre     Ester.     wie z.

   B.     Malon.säure,        Bernsteinsäure    und       dergl.    oder die     Anhydride    solcher Säuren  oder     i4fisehungen    von Säuren,     Anhydriden     und     Estern;        insbesondere    in Gegenwart von  sauren, oder basiseben     katalytisch    wirken  den     Substanzen.     



  Bei Verwendung der Ester     dieser    poly  basischen Säuren kann als Katalysator z. B.  ein     Methylat.        Äthylat    oder anderes     A1-          l@oholat,        Piperidin,        Trimethylamin.        N'atrium-          a.mi:d    und     derO.        verwendet    werden. Bei     Ter-          wendung    der freien Säuren können z. B.

    Schwefelsäure     oder        Es@sigs@äureanhydrid    oder       andere        bekannte        Katalysatoren    mit     Vorteil     Anwendung finden. Ein Metall, das fähig  ist,     Alkylverbindungen    zu bilden, wie z. B.  Zink oder Magnesium, wird in Verbindung  mit den     Aalogenfeft@cäureestsrn        benötigt.     Um die     Reaktion    einzuleiten, ist es     mitunter          notwendig.    ein     .Todkristall,        angeätztes    Zink.

    das     heisst,    Zink. welches mit einer Lösung von       @u        eehsilberehlorid        behandelt    ist, und     dergl.     Stoffe     zii    der     Reaktionsmischung        hinzu-          zufügen.       An     Stelle    der     Ketoverbindungen        können          aueh    solche     Substanzen        als    Ausgangsstoffe  gebraucht  -erden,

   die intermediär in     Ketone          eingewandelt    werden.  



       Clegenstaud    des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur     Herstellung    von 3.     17-          1?ioxy-androstanyl-1        i        -essigsäure,    das da  durch     gekennzeiehnet    ist.

   dass     ma.n    auf     An-          drosteron    unter intermediären Schutz der       Hydroxylgruppe    in Gegenwart eines     Metaller,     das fähig ist     Alkylverbindungen    zu bilden,       Halogenessigsäureester    einwirken lässt und  den nach     Zersetzung    des so erhaltenen Reak  tionsproduktes mittels Säure     gebildeten        Oxy-          säureester    mit einem     verseifenden        Mittel        be-          handelt.     



  Die neue Verbindung soll als     Zwischen-          produkt;    für -die Herstellung physiologisch  wertvoller     Substanzen        Verwendung    finden.       Beispiel.:

       10 g     Androsteron     -erden. zum Schutze  der     Hydroxylgruppe    in das     Androsteron-          aoetat        übergeführt.    und     letzteres    in     2,00        cm3     trockenem Benzol gelöst und darauf 2 g     ge-          körnten        Zinkes    und 5 g Bromessigsäure  äthylester zugefügt. Zur Einleitung der Re  aktion wird ein kleiner     Kristall    Jod zu  gefügt und die Mischung auf dem Wasser  bad etwa 5     Stunden    erhitzt.

   Die     Reaktions-          inischung        wird    mit verdünnter Schwefel  säure zersetzt, darauf mit     Wasser    und Soda,       lösung    und     wiederum    mit Wasser gewaschen  und     das    Benzol verjage. Der ölige Rückstand  kristallisiert nach längerem Stehen; er wird  mit alkoholischem Alkali     behandelt    und vor  sichtig 2 Stunden lang auf dem     Waeser-          had    erwärmt.

   Dann     wird    mit Wasser     ver-          dUmit    und die     Lösung    im     Eisschrank        stehen          gelassen.    Das nicht in Reaktion     getretene          Ausgangsmaterial    kristallisiert hierbei aus  und kann     abfiltriert    werden.

   Die Lösung ent  hält das     l,Tatriumsalz    der neuen Säure, wel  ches sich leicht     aussalzen        lä.sst,    nachdem der  Alkohol     abgedampft    und ein etwa gleiches  Volumen gesättigter Kochsalzlösung zugefügt  worden ist. Das     abfiltrierte    Salz wird wie  derum durch Erwärmen mit Wasser gelöst      und nochmals     ausgesalzen.    Es wird dann mit  Äther und Salzsäure durchgeschüttelt, wobei  die freie Säure     in    dem Äther sich auflöst.

   Der  Äther wird abgedampft,     die    kristallisierende  Substanz in Aceton in einem grösseren Be  trage, als zur Lösung notwendig ist; auf-    gelöst und darauf Wasser zugefügt, bis die  Lösung trübe wird.     Nach    einigem     Stehen    im       Eisschrank    scheiden     sich    schöne     Kristalle     aus, die einen Schmelzpunkt von 230 bis<B>232</B>         zeigen.    Der     Reaktionsverlauf    lässt sich in fol  gender Weise andeuten:  
EMI0003.0011     
    Die     Reaktion    kann auch ohne Zufügung  von Benzol ausgeführt werden, jedoch ver  schlechtern sich dann die Ausbeuten.

      Die neue     Verbindung    bildet Kristalle vom  Schmelzpunkt 230 bis 232'.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3.17- Dioxy-androstanyl-17-essigsäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf Androsteron unter intermediärem :
    Schutz der Hydroxylgruppe in Gegenwart eines Metalles, das fähig ist Alkylverbindungen zu bilden, Halogenessig- säureester einwirken lässt und den nach Zer setzung des so erhaltenen Reaktionsproduktes mittels Säure gebildeten Ogygäureester mit einem verseifenden Mittel behandelt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verseifung mit alkalischen Mitteln durchführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Konden sation Zink verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Konden sation Magnesium verwendet.
CH202242D 1936-06-22 1937-06-21 Verfahren zur Herstellung einer Säure der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH202242A (de)

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