CH202307A - Aufzug. - Google Patents

Aufzug.

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CH202307A
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CH
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cabins
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R Stahl
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R Stahl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/02Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
    • F16H19/06Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description


  Aufzug.    In vielen Gebäuden mit regem Personen,  verkehr besteht das Bedürfnis nach einer  Personenförderanlage, welche keine von den       Personen    zu     bedienende        Schacht-        und    Kabi  nentüren     aufweist.        Dieses        Bedürfnis        kann     durch     den        bekannten        Umlaufaufzug        (Pater-          noster)        befriedigt    werden,

       wenn    es sich um  eine     verhältnismässig        grosse    Anzahl von zu  erlenden Stockwerken handelt. Sollen  v     binc          aber    nur     zwei        oder    wenig mehr     Stockwerke     durch     die        Personenförderanlage        verbunden     werden, dann     ist    der     Umlaufaufzug        aus,    ver  schiedenen     Gründen    nicht mehr anwendbar.

    Der     Umlaufaufzug        beansprucht    im Gebäude  sehr viel Raum für     die        untere    und obere       Überfahrt    der     Kabine,        Räume,        die    in     vielen     Fällen nicht     vorhanden        sind.        Ferner    ist     'beim          Umlaufaufzug        eine        ,grössere    Anzahl von     Ka-          binen.    erforderlich,

       was    neben     andern        Grün-          .den    die Anlage zu     teuer    macht, wenn es sich       darum    handelt, nur wenige     Stockwerke    zu       verbinden.     



  Den Gegenstand der Erfindung     bildet        .ein            insbesondere    für Personen     bestimmter    Auf  zug, der     hauptsächlich    zur     Beförderung    zwi  schen;

   nur zwei. oder wenig mehr Stockwerken       geeignet    ist,     der        rein        äusserlich        betrachtet        wie          ein        Umlaufaufzug        wirkt,    dessen     grosse    Ver  einfachung aber dem Umlaufaufzug gegen  über darin besteht, dass die Kabinen nicht  übersetzen.  



  Erfindungisgemäss ist der neue Aufzug  durch     mindestens    zwei     im.    Schacht     neben-          einander        und    nur in     senkrechter        Richtung     laufende, nicht     übersetzende    Kabinen     .gekenn-          zeichnet,        deren        Antrieb    durch     mindestens          ein        endloses    und in     ,

  einer        Richtung        angetrie-          benes        flexibles        Zugorgan:,    z. B.     Seil    der       Kette,        iwbesondere        Stützkette    derart     erfolgt,          dassl    sich die Kabinen     ,gegenläufig        bewegen.     Der Aufzug     nach:

      der     Erfindung    hat gegen  über einem     bekannten        Aufzug        mit        nur        einer     Kabine den .grossen     Vorteil,        @dass    in jedem  Augenblick     eine    sich     aufwärts    und eine     sich          abwärts        bewegende        Kabine    vorhanden     ist,

       dass also auf     Beförderung        wartende    Personen      selbst im     ungünstigsten    Fall nur halb so  lange auf eine Beförderungsmöglichkeit zu  warten haben.  



  In der     Zeichnung    sind     Ausführungsbei-          spiele    des Erfindungsgegenstandes in     sehe-          matischer    Weise dargestellt.  



  Die, Fig. 1 und 2 zeigen ein. Ausführungs  beispiel im Aufriss und im Grundriss; die  Fig. 3, 4 und 5 zeigen ein anderes Aus  führungsbeispiel im     Aufriss,    von der     Seit,"     gesehen und im Grundriss;  Fig. 6 zeigt im Grundriss eine andere An  ordnung     :der        Antriebsglieder;    die  Fig. 7 und 9 zeigen ein weiteres Aus  führungsbeispiel im Auf- und     Grundriss;     Fig. 9 stellt im Aufriss die Schacht  zugänge in geschlossenem Zustand dar, die in  Fig. 11(1 von der Seite gesehen geöffnet.

    gezeigt sind;  Fig. 11 zeig einen in grösserem Massstab  gezeichneten Grundriss zu Fig. 9 ; in den  Fig. 12 und 1:3 ist schematisch eine an  dere     Kabinenaufhängung    an der     Antriebs-          kette    dargestellt.  



  Gemäss den Fig. 1. und 2 ist etwa in der       Mitte    ..des     Schachtes    1 eine     endlose    Kette 2  angeordnet, die über ein     untere,-,    Kettenrad 3  und     ein    oberes 4 läuft.

   Vorzugsweise     han-          delt    es     sich    hierbei um die bekannte     Stütz-          kette,    bei der die     Kettenglieder    zwischenseit  lichen     Schienen        geführt    sind,     welche    bei       Kettenbruch    als     Fangvorrichtung    wirken. An  Stelle der Kette 2     könnte        auch    ein.     endloses     Seil     verwendet    werden, was auch. für die an  dern Ausführungsbeispiele gilt.  



  Im gezeichneten Beispiel wird das obere  Kettenrad 4 über geeignete Zahnradgetriebe  von der     Aufzugmaschine    5     angetrieben.    Mit  der     Stützkette    2 ist die eine Kabine 6 bei  spielsweise durch ein Pendel 7     verbunden.     Das Pendel 7     greift    an einem seitlichen  Zapfen     der        Kette    2' an, unten ist es durch  eine     waagrechte        Achse    8 gelenkig mit der  Kabine 6 verbunden.

   Im Schacht 1 befindet  sich     weiter    die Kabine 9, die     durch.    min  destens eine Kette oder ein     Seil    10, das oben  über Umlenkrollen 11 geführt ist., mit der  Kabine 6 verbunden ist. Die eine Kabine bil-    det das Gegengewicht der andern. Die Ka  bine 9 ist     in    an sich     bekannter    Weise mit  einer Fangvorrichtung 12 ausgerüstet:. Beide  Kabinen 6, 9     sind    in an sich     bekannter    Weise  im Schacht 1 durch Führungsschienen 13 ge  führt.  



  'Wird die Kette 2 in.     Bewegung    gesetzt,  so     bewegt        .sich    die Kabine 6     dauernd    auf  und ab,     während        sieh    die Kabine 9 in ent  gegengesetzter Richtung auf- und abbewegt.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3  bis 5 ist wiederum im Schacht 1 eine     Stütz-          kette    2 angeordnet, die     über    die     Kettenräder     3 und 4 läuft und die durch die Aufzug  maschine 5 angetrieben wird. Die eine Ka  bine 6 ist wiederum durch ein Pendel 7 mit  der     Kette    2 verbunden. Auf den Achsender  Kettenräder 3, 4 befinden sich die     weiteren     Kettenräder 14, 15, welche durch eine     zweite     endlose     Kette    16, zweckmässig eine Stütz  kette, verbunden sind. Die beiden Ketten  sind gemeinsam von der Maschine 5 aus an  getrieben.

   Die     zweite    Kabine 9 ist durch  ein Pendel 17 mit der     Stützkette    16 verbun  den. Wie aus der     Zeichnung    ersichtlich, brei  fern die     Pendel    7 und 17     aneinander    entgegen  gesetzt liegenden Stellen an den Ketten 2, 1:6  an, so dass sich bei Bewegung der Ketten  eine gegenläufige Auf- und Abbetwegung  der Kabinen 6, 9 ergibt.     Die    Kabinen     .sind     wiederum durch Führungsschienen 13 im  Schacht     geführt.     



  Um an Antriebskraft zu sparen, kann  jede der     beiden    Kabinen über ein Seil mit  einem     Gegengewicht    verbunden sein. Will  man im Sehacht den Raum für die: Bewegung  der Gegengewichte sparen, dann kann auch       bei    dieser Ausführungsform die eine     Kabine     das     Gegengewicht:    der andern bilden. Die  leiden Kabinen 6. 9 sind durch eine     Bette     oder ein Seil 18     miteinander    verbunden,     :das     oben     im,Schacht        über        Umlenkrollen    19 läuft.

    Bei dieser     Anordnung    ist     es    für das einwand  freie     Arbeiten        des    Antriebes von grosser Be  deutung, dass beispielsweise in das Seil 18  ein     federndes    Glied, z. B. eine     Zugs@chrauben-          feder        2,0    eingeschaltet ist.     Beispielsweise    liegt  die     Schraubenfed    er     20        zwischen        einer    Kabine      und: dem Ausgleichsseil 18.

   Man kann dieses  elastisches Glied aber auch in die Aufhän  gung einer Kabine an ihrer Kette einschal  ten Die Einsichaltung dieses elastischen Glie  des ist deshalb wichtig, weil die Kabinen  6,<B>9</B>     in    bezug auf eine Winkeldrehung der       Kettenräder        verschiedene    Wege     ausführen,     wenn     sich        einerseits        Idas    Pendel 7 unten um       ,dass        Kettenrad;

      3     herumbewegt        und,        anderseits          das        Pendel        '1'7    das     Kettenrad    15 oben     über-          fährt.     



  Aus Fig. 4 ist die Lage der     Kabinen-          wendestellen        in    bezug auf die beiden     Stock-          m>orkfussibö,den    21 und 22 ersichtlich. Die An  ordnung ist so getroffen, dass, die Kabinen       .den        untern        Fussboden,    21 um ein     Stück    unter  fahren, während sie in ihrer     obern        Lage    den  Fussboden     212    um ein Stück überfahren.  



  Die Stillsetzung der     Kabinen    6, 9 erfolgt  vorzugsweisse in der Mitte zwischen den bei  den Stockwerken, sie dass ein Ein- und Aus  steigen von Personen nur während der Ka  binenbewegung möglich ist.  



  Dieser     Kabinenstillstand        kann    durch den  Hausmeister, den Aufzugwärter oder dergl.  durch Ausschaltung des Antriebes im ge  eigneten     Augenblick        herbeigeführt    werden.  Anis Sicherheitsgründen ist es besser, diesen  Kabinenstillstand selbsttätig herbeizuführen,  unabhängig vom     dem        Augenblick,    indem der  Hausmeister ,den; Antrieb ausschaltet.

   Zu die  sem Zwecke kann im Schacht etwa in ,der  Mitte zwischen den beiden Stockwerken ein       Schalter        vorgesehen        worden.,    der durch     .eine     Kabine gesteuert wird, und der mit dem       beispielsweisse    vom Hausmeister zu bedienen  den     Schalter        ,derart    in     Verbindung    steht, dass,  der Aufzug     nach        Bedienung    des     Aussen-          schalters    noch so lange     weiterläuft,

      bis     die     betreffende     Steuerkabine    den im Schacht be  findlichen Schaltor ausgeschaltet hat.  



       Liegen        ,die    beiden zu verbindenden Stock  werke weit     auseinander,    dann     kann    mit ver  schiedenen     Kabinengeschwindigkeiten        ge-          arbeitet        worden,    zum     Beispiel    so, dass in der       Nähe    der     Wendestellen    die Kabinen     sich     langsam     bewegen,    während sie auf ,

  der     Fahrt            zwischen    den Stockwerken eine .grössere     Ge-          schwindigkeit        aufweisen.     



  Erlaubt es die Breite des zur Verfügang  stehenden Schachtes 1 nicht, die beiden       Stützketten        .2,    16     nebeneinander    zwischen ,den       Kabinenlaufbahnen    anzuordnen, dann     kön-          nen:    sich     diese        Stützkotten    auch     hinter    den  Kabinenlaufbahnen befinden, wie in Fig. 6       ,dargestellt.    Die     Lage        der    beiden     Stützketten     ist hier durch die     Kettenräder    4'     und    15'  gegeben.

   Der Antrieb der beiden Kettenräder       .erfolgt    vom     einer        mittleren        angetriebenen          Wolle        2'3    aus über Ketten 24 und weitere       Kettenräder    215.  



       Allgemein    sei     bemerkt,    dass man jede       einzelne    Kabine auch au zwei     Stützketten          aufhängen        kann.    Auch     könnte        jeweils    unten  an den Kabinen 6 und 9 eine     weitere        Kabine          aufgehängt        sein,

          wenn    es     sich    um     ein        Ge-          bäude    mit     sehr    starkem     Personenverkehr     handelt und     wenn    mehr als     zwei    Stockwerke  miteinander zu     verbinden        sind.     



  Die Fig. 7 und 8 zeigen ein weiteres Aus  führungsbeispiel, das hinsichtlich der Kabi  nenaufhängung und -anordnung dem Beispiel  gemäss', den Fig. 1. und 2 entspricht. Der Un  terschied besteht darin, dass ,die Antriebs  kette bezw. Stützkette '2' nebst ihren     Ketten-          rädern    3', 4' um<B>90'</B>     ,gegenüber        :dem        Bei-          ,spiel    nach Fig. 1 vorsetzt angeordnet ist.

   Die  Kabine 6 isst mit mehreren oder einem seit  lichen Arm 26 vorsehen, an dem eine mit  der     Kette    2'     .gelenkig        verbundene        :Stange    2!7       oder        ein    Pendel     angreift.        Dieser        Angriffs-          punkt   <B>28</B>     liegt        mit        (den        Achsen        oder    Ketten  räder     Y,    4'     in:

          ,der        gleichen        senkrechten    Ebene.  Die     Kabinen    6', 9 sind durch Führungs  schienen '113 im Schacht     ,geführt;    die     wieder     mit einer Fangvorrichtung 1.2 versehene Ka  bine 9 hängt an mindestens einem Seil 10,  .das oben im Schacht über Umlenkrollen 11  geführt oben an der Kabine 6 angreift.  



  Diese     Anordnung    hat den     Vorteil,    dass  sich die Antriebsmaschine 29 im Schacht 1  unterbringen     lässt    ohne     @dass(        ein        :

  seitlicher     Ausbau des     Schachtes    oben     erforderlich        ist.          Aus        Fig.    8     ist        erkchtlich,        ida3    die     Kette    2!  zwischen den     Kabinenlaufbahnen        in    der Nähe      der innern Führungsschienen 13 verläuft. Die       Kette    ?' könnte sich natürlich auch in einer       weiteren,    Entfernung von den mittleren     Füh-          rungsschienen    13 oder auch vor ihnen. be  finden.  



  Sofern die Schachtzugänge in den Stock  werken abgeschlossen werden sollen, so bieten  sich: hierfür     verschiedene        Möglichkeiten,    von       -denen    nachstehend einige     Ausführungsformen     als Beispiel angegeben sind.     Zum        Abschluss     können in senkrechter Richtung     bewegliche     Schiebetüren dienen, die durch Gegengewichte  derart ausgeglichen sind, dass sie sich von un  ten bezw. von oben hegen den Kabinenboden  bezw. das Kabinendach legen. Eine von oben  kommende Kabine drückt die Schiebetür nach  unten,     welche    nach Umkehr     :der    Kabine.

    dieser folgt, bis der     .Schachtzugang    abge  schlossen ist. Eine andere Möglichkeit, die  Schachtzugänge abzuschliessen, besteht in       gitterartigen        Anordnungen    nach Art     der     Nürnberger Schere oder in Rolläden. Ein       Scherengitter    ist beispielsweise einerseits un  ten im Schacht und anderseits unten an der  Kabine befestigt. Beider     Aufwärtsbewegung      der Kabine wird hierbei das Scherengitter  ausgezogen, und     verschliesst    den Schacht  zugang. Bei der Kabinenabwärtsbewegung  schiebt sieh das     =Scherengitter    wieder zu  sammen.

   Oberhalb der     Kabine        kann    ein       zweites        derartiges        Scherenbitter    angeordnet  sein.  



  Da     -ein        Scherengitter    den Nachteil hat,  dass ein Mensch einen Fuss oder eine Hand  in die     Gitteröffnungen    stecken kann, so wird  zweckmässig eine     Vereinigung    von Schiebe  tür und  zum Schachtabschluss  verwendet, wie beispielsweise aus den Fig. 9,  10 und<B>I</B>l ersichtlich ist:.  



  Jeder     untere    Schachtzugang ist durch  eine in senkrechter     Richtung        bewegliche    Tür  oder Platte 30 verschlossen, mit deren oberer  Kante ein     Scherengitter    31 verbunden ist.  Die     Platte    30 erstreckt sich etwa,     über    die  halbe Höhe     des        Schachtzuganges,    sie ver  hindert, dass ein menschlicher Fuss in den  Schacht gelangen kann.

   Der     gesamte    Schacht  a.bschluss 30, 31     könnte        ,durch    ein Gegen-    gewicht aus :geglichen sein, derart, dass eine  von     oben    kommende     Kabine    auf das     .Scheren-          gittern        3,1    stösst und     zuerst    den gesamten<B>Ab-</B>  <I>in</I> 30, 3.1 mit nach unten nimmt, bis die  Platte 30 unten im Sehacht     aufstösst,    von       welchem        Augenblick    an die Zusammenschie  bung des Scherengitters 31 erfolgt.

   Hierbei  würde aber das Scherengitter 31 in ausgezo  genem Zustand ebenfalls vor den untern Teil  des Schachtzuganges gelangen, so dass also ein       Mensch        immer    noch seinen Fuss in     das    Gitter  bringen könnte.  



  U m     diese        Möglichkeit    mit Sicherheit aus  zuschliessen, ist die Anordnung so getroffen,  dass die Platte 30 über Seile 32 an einem Ge  gengewicht 3,3 hängt,     während    das Scheren  gitter 31 über Seile     3-1    durch ein     besonderes          Gegengewicht        .35        ausgeglichen    ist.

   Die Grösse  der     Gegengewichte    33, 3<B>5</B> ist derart gewählt,  dass sich folgende Arbeitsweise ergibt: Die  von oben kommende Kabine drückt von oben  auf     das        Scherengitter    3:1 und schiebt es zu  sammen, ohne dass     eine        Bewegung    der     Platte     30 erfolgt. Die Platte     :30    wird     durch    -das  stä=rkere Gegengewicht 3.3 noch     in        ihrer    Ruhe  labe behalten.

   Erst nach erfolgtem Zusam  menschieben des Gitters 31 wird durch die  sich weiter nach     unten.    bewegende:     Kabine     auch die Platte 30 mitgenommen, bis der  Schachtabschluss seine in Fig. 10 bezeichnete  Lage erreicht hat. Bei der Aufwärtsbewegung  der Kabine sorgt das     schwerere    Gegengewicht  33 dafür, dass sich das     Gitter    31 erst unter  Einwirkung seines Gegengewichtes 3:5 aus  zieht, wenn die Platte 30 bereits ihre aus       Fig.    9 ersichtliche     Stellung    einbenommen hat.  



  Für den obern Schachtzugang kann eine  entsprechend     iimbek-ehrte    Anordnung getrof  fen werden.  



       Will        mau    den     Abschluss    des     obern          Schachtzuganges    vereinfachen, dann kann eine  in     senkrechter        Richtung        bewegliche    Tür 36       angeordnet    sein.

   Die Tür 36     (Fig.    10<B>)</B> weist  unten     einen        beweglichen    Teil 3,7 auf, der in  den Teil 3,6     hineinschiebbar    ist.     Streckt    ein  Mensch     irgendeinen        Körperteil    in den Schacht       und    bewegte sich die Tür 36, 37 von oben       narb    unten, dann kommt der     Körperteil              zuerst    mit     dem        verschiebbaren    Teil 3:

  7     in.        Be-          rührung,    der von dem     Körperteil    so lang  gehalten     .oder        getragen    werden     kann,        bis    er  ganz in die     Tür        3I6    hineingeschoben ist. In  der Zwischenzeit wird der betreffende .Mensch  sicherlich die sich herabbewegende Tür be  merken und hat Gelegenheit, :den betreffen  den Körperteil aus der Schachtöffnung zu  rückzuziehen.  



  Man. kann sogar soweit ;gehen, in ,der Tür  3,6 einen in den     Maschinenstromkreis        ein-          geschalteten    Kontakt     anzuordnen,    der unter  brochen wird,     wenn,der    Teil 3-7 ,ganz     in    die  Tür     36.    eingeschoben ist.

       In        ,diesem.    Falle er  folgt ,Stillsetzung des Aufzuges, wenn der  Kontakt unterbrochen     ist.            Bei        Iden        bisher        beschriebenen    Ausfüh  rungsformen     führt        beispielsweise    das eine  Kabine     tra'gend'e        Pendel    2 7 eine Schwenkung  aus, wenn die Kabinenbewegung wechselt.

    Der Ausschlag des     Pendels    ist durch den       Durchmesser    der     Kettenräder    3', 4'     bestimmt.     Wenn dieser Ausschlag infolge der kleinen  Durchmesser der Kettenräder in den gezeich  neten Ausführungsbeispielen auch klein ist,  so kann     es        :dockerwünscht    :sein, ohne dieses  Schwenkendes Pendels auszukommen. Fig.12  und Fig. 13 zeigen für diesen Fall eine Lö  sung. Hier ist die Kabine 6     mittels    der Trag  stange 3,8 und zweier ,Streben 39 an der       Kette    40 aufgehängt.

   Die beiden :Streben     3;9     sind     gelenkig    mit der Kette 4:0     verbunden.     Ihr     Gelenkpunkt    41 liegt     zwischen    den bei  den Trums der liebte 40; um an den Wende  punkten tatsächlich einen Stillstand der Ka  bine 6 zu     erreichen,    liegt der     Gelenkpunkt     41 nicht genau in     der        Mitte    zwischen den  beiden Kettentrums, sondern, wie aus Fig. 12       .ersichtlich    ist, etwas     ,seitlich        her    Mitte.

   In       diesem    Falle beschreibt der     Gelenkpunkt    4.1  .die in Fig. 12 ;strichpunktiert gestrichelte  Bahn 42, in deren höchstem     Punkt    4:J tatsäch  lich ein Stillstand der Kabine,eintritt. Diese  Anordnung hat noch den. Vorteil, dass der  Kabinenstillstand sich über     einen    längeren  Zeitpunkt ausdehnt, als wenn der Punkt 41  auf der     Kette    40 selbst liegen     würde.       Erfindungsgemässe Anordnungen sind  auch     bei:        Warenaufzügen    anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufzug, insbesondere für Personen, ge kennzeichnet durch mindestens zwei im Schacht nebeneinander und nur in senkrech- ter Richtung bewegte, nicht übersetzende Kabinen (6, 9), deren Antrieb durch minde stens ein endloses und in einer Richtung an getriebenes flexibles Zugorgan derart erfolgt, dass sich die Kabinen gegenläufig bewegen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Aufzug nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch zwei im Schacht angeord nete, gemeinsam angetriebene Ketten (2,, 16) deren jede mittels eines Pendels (7, 17) mit einer Kabine verbunden ist,
    wobei jeder Kabine ein Gegengewicht zugeordnet ist. ,2. Aufzug nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ;das Gegengewicht jeder Kabine durch die andere Kabine gebildet ist. 3.
    Aufzug nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die Kabinen durch mindestens ein oben im Schacht über Umlenkrollen (19) ,geführtes Organ verbunden sind, wobei in :diese Verbindung ,ein federndes Mittel (2:0) eingeschaltet ist.
    4;. Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden ,durch mindestens ein oben im Schacht über Um lenkrollen geführtes Glied verbundenen Kabinen (6, 9) nur eine mit einer An triebsstützkette (2) verbunden ist, wäh rend die andere Kabine (9.) mit einer Fangvorrichtung (12) verbunden ist. 5.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, die. (2r) in einer ,dien Kabinenöffnungen parallelen Ebene verläuft. 6.
    Aufzug nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch Einrichtungen derart, dass,der mindestens an- nähernd in der Mitte zwischen, zwei Stockwerken erfolgt. 7. Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendestellen der Kabinen unten unterhalb und oben ober halb der Stockwerkfussböden liegen. B. Aufzug nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass, das federnde, Mittel aus einer Zugschraubenfeder (2:0) besteht. 9.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtzugänge durch von den Kabinen gesteuerte Mittei geschlossen und geöffnet werden. 10. Aufzug nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Schachtabschlusses aus einer Türplatte (30), der obere Teil durch -ein Scherengitter (31) gebildet ist. 11.
    Aufzug nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 9 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte (30) und das Gitter (31) je mit einem Gegengewicht derart verbunden sind, dass sich die Platte (30) .erst nach erfolgtem Zusam menschieben des Gitters (31) bewegt. 1;
    2. Aufzug nach Patentanspruch und Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil (37) einer Alen, obern Schachtzugang schliessenden Schiebetür (3d6) zurückschiebbar ist und dass ferner ein Kontakt vorgesehen ist, der bestimmt ist, vom untern Teil (37) beim Zurück- schieben betätigt zu werden und dabei den Aufzugantrieb auszuschalten.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0052662A1 (de) * 1979-11-03 1982-06-02 Westfälische Berggewerkschaftskasse Schachtförderanlage

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EP0052662A1 (de) * 1979-11-03 1982-06-02 Westfälische Berggewerkschaftskasse Schachtförderanlage

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