CH202589A - Anordnung mit zwei Fotozellenkreisen zur Wiedergabe von Tonfilmen. - Google Patents
Anordnung mit zwei Fotozellenkreisen zur Wiedergabe von Tonfilmen.Info
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Description
Anordnung mit zwei Fotozellenkreisen zur Wiedergabe von Tonfilmen. Es ist bekannt, bei der Wiedergabe von Tonfilmaufzelchnungen, bei denen die Scliwingun gen in Gegentaktschrift aufge- zeidhnet worden sind, zwei Photozellen zu verwenden, :die an eine in Gegentakt arbei tende Verstärkereinriehtungangeschaltet sind.
indem die eine Photozelle an das Gitter der einen und die andere Photozelle an das Git ter einer zweiten Röhre geschaltet wird. Die in einem solchen Falle vorhandenen zwei Röhren sind .nachteilig,
weil diese beiden Röhren in bezwg auf ihre elektrischen Daten genau symmetrisch sein müssen. Diese Be dingung kann bei der Errichtung der Anlage erfüllt werden, während des Betriebes kann es aber dann vorkommen, @da.ss sich die eine Röhre eher abnutzt als die andere.
Auf diese Weise ist die Symmetrie ,gestört, was Ver zerrungen in der Tonwidergabe zur Folge hast.
Diese Nachteile werden nach der Erfin dung dadurch vermieden, @dass die beiden Photozellenkreise überein gemeinsames Über tragungsglied auf ein. und dieselbe Röhre arbeiten. Als gemeinsames Übertragungsglied kommt hierbei zum Beispiel ein ohmsüh@er- oder Induktiv-Widerstand, z. B. Drossel oder Transformator in Frage, wobei d as eine Ende an das Gitter der Röhre und das andere Ende an die Kathoden angelegt ist.
Bei der Ver wendung von Indukhvwiderständen können ausserdem noch zusätzliche Parallelwider stände vorgesehen sein für die .Symmetrie- rung,der Zellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung .dargestellt.
In Fig. 1 arbeiten die beiden Photozellen <I>A</I> und<I>B</I> über d as .gemeinsame Übertragungs- glied, eine Drossel nach Art eines Autotrans- formators 1 auf die Verstärkerröhre 10.
Das Gitter erhält seine Vorspannung über die Batterie 1'1 und die beiden Photozellen erhal ten ihre .Spannung aus der gemeinsamen Bat terie 9. Zwei .gleiche Elektroden, z. B. die Anoden der Photozellen. sind über einen Wi derstand 3 und den Kondensator 6 bezw. 3' und 6' mit den Enden der Drossel 1 verbun den.
Die Widerstände 3 bezv. 3' sind ferner über weitere Widerstände 2 bezw. 2' unter- einander und mit dem Punkt 7 verbunden. Die V erhindung zwischen den Elektroden der Photozelle und dem Widerstand 3 bezw. 3' geschieht in Form eines Abgriffes 4 bezw. 4" nach Art eines Potenhometers, das es ermög licht,
die beiden Photozellen auf Symmetrie einzustellen. Diese Einstellung kann mit Hilfe eines Hebels 5 bewirkt werden, so dass die Verstellung gleichzeitig und in bleichen Beträgen möglich ist. Die Kondensatoren C) und 6' haben den Zweck, die Photozellen- .:pannung von dem Verstärker fernzuhalten. Die Drossel 1 ist in ihrer Mitte bei dem Punkt 8 angezapft und mit der Kathode ver bunden.
Dieser Mittelpunkt kann auch mit dem Punkt 7, der die Mitte der Potentio- metera.nordnung darstellt, über einen Kon densator oder auch direkt verbunden sein. Die Punkte 7 und 8 haben wechselstrom- mä.ssig gleiches Potential. Die durch die Be lichtung der Photozelle erzeugten Ströme fliessen durch die Widerstandsanordnung in Richtung der eingezeichneten Pfeile gegen taktartig, wie es für die Wiedergabe von Gegentaktschrift notwendig ist.
Die vorgeschlagene Symmetrieanordnung mittels Potentiometer hat den Vorteil. dass bei Verschieben der Abgriffe 4 und 4' die Grösse der Wechselspannung, die von der Photozelle herrührt, eingestellt werden kann, ohne da.ss das Übertragungsglied hierdurch beeinflusst wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 besteht dass gemeinsame Übertragungsglied aus einem Transformator T mit der Primärwicklung 1, dessen Sekundärwicklung mit der Röhre über Gitter und Kathode verbunden ist.
Die Po- tentiometeranordnung für die Symmetrie- rung der Zellen ist genau so wie in Fig. 1 und mit den gleichen Buchstaben für die einzelnen Schaltelemente bezeichnet. Die bei den Zellen<I>A</I> und<I>B</I> erhalten ihre Vorspan- nung aus getrennten Batterien <B>11</B> bezw. 1@3. Ferner
liegen in Fig. \? nicht die gleichen Elektroden der Photozellen an der Abgriffen I bezw. 4'.
sondern entgegengesetzte. Die Anordnung ermöglicht Aufzeichnungen ivie- derzugeben, die im Gleichtakt, also der ge wöhnlichen S.chrifbi,rt, aufgezeichnet sind. Sie bestattet aber auch ohne weiteres die Wiedergabe von Aufzeichnungen in Gegen taktschrift. Hierzu ist es lediglich erforder lich, eine der beiden Photozellen und die zu gehörige Batterie umzupolen.
In dem darge- eellten Beispiel arbeiten die Zellen im C;leiehtakt und die Ströme fliessen in Rich- t.iing der eingezeichneten Pfeile.
Die Konden- ,#atoren 6 und 6' sind in die.,er Anordnung unter Umständen entbehrlich. Das -Cbertra- gunbsverhä.ltnis des Transformators kann so gewählt werden,
dass der Vorverstärker nicht in unmittelbarer Nähe der Photozellen stehen inuss. Hierbei wird zweckmässig zur Übertra gung ein kapazitätsarmes Kabel verwendet.
Die Anordnung nach Fig. 3 zeigt eine Ankopplung, hei der als gemeinsames Über tragungsglied zwei vollkommen gleichwertige Übertrager verwendet werden, die sekundär- seitig parallel oder in Reihe geschaltet sind. Die eine Leitung auf der Sekundärseite führt an das Gitter einer Röhre und die an dere Leitung an. die Kathode.
Durch die An ordnung kann eine eitere Verbesserung in der Symmetrierung, insbesondere nach höhe ren Frequenzen hin, erzielt werden. Nach höheren Frequenzen hin tritt nämlich leicht durch Streuung. Kapazitätsdifferenz unter anderem sowohl eine Amplituden- als auch Phasenverschiebung der beiden Photozellen- spannungen gegeneinander ein.
In der Anordnung nach Fig. 4 arbeiten die beiden Photozellen <I>A</I> und<I>B</I> auf einen gemeinsamen Widerstand 15 derart, dass bei der Gegentaktbelichtung, bei welcher die bei den Zellen abwechselnd äen Stromkreis schliessen,
dem Widerstand 15 unmittelbar die Steuerwechselspannung abgegriffen wer den kann. über die Leitungen 16 und 17, von denen die eine an das Gitter und die andere an die Kathode einer Verstärkerröhre gelegt ist. Hierbei liegen die beiden Photozellen A und B in Reihe und werden aus getrennten Stromquellen 18 und 1<B>9</B> gespeist.
Die dargestellten Anordnungen können zur Wiedergabe von Gegentaktaufzeichnun- gen verwendet werden, bei denen entweder zwei Tonspuren vorhanden sind, von denen die eine Tonspur die eine Halbwelle und die andere Tonspur die andere Halbwelle auf weist.
Es können aber auch solche Gegen taktaufzeichnungen wiedergegeben werden, bei denen jede Tonspur die positiven und negativen Halbwellen ganz oder teilweise enthält, wobei die beiden Spuren gegeneinan der um<B>1,80</B> phasenverschoben aufgezeichnet sind. Die Anordnungen ermöglichen es auch, Gleiehtaktfilme wiederzugeben, auf denen eine Tonspur vorhanden ist, in der die posi- t;
iven und negativen Halbwellen in der üb lichen Weisse aufgezeichnet sind. Hierbei kön nen entweder die Photozellen umgeschaltet werden oder es kann auch eine Photozelle ab gedeckt werden. Es ergibt sioh also :hierbei eine einfache Anordnung zur wahlweisen Wiedergabe der verschiedenen Arten von Aufzeichnungen.
Die beiden ;getrennten Photozellen können auch ersetzt werden durch zwei selbständige in einem. ,gemeinsamen Glaskörper unterge- brachte aus Anode und Photozellenkathode gebildete Entladungsstrecken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung mit zwei Photozellenkreisen zur Wiedergabe von Tonfilmen, dadurch ge- kennzeichnet, dass die beiden Photozellen kreise über ein gemeinsames Übertragungs- glied an dieselbe Verstärkerröhre angeschlos sen sind. UNTERANSPRüCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss über einen., beiden Photozellenkreisen gemein samen Widerstand erfolgt. 2.Anordnung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass :der Anschluss über eine, beiden Photozellenkreisen gemein same Drossel erfolgt. 3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Anechluss über einen beiden Photozellenkreisen gemein samen Transformator erfolgt. 4.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der A.nsehluss über zwei gleichwertige, beiden Photozellen- kreisen ;gemeinsame Übertrager erfolgt.5. Anordnung nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, ,dass die beiden Photozel len in Reihe liegen und von getrennten Stromkreisen :gespeist werden.6. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum gemein- samen Übertragungsglied ein Potentio- meterwiderstand liegt, der zwei Abgriffe besitzt, .die zu den Photozellen führen. 7.Anordnung nach Unteranspruch 6, da- ,durch ;gekennzeichnet, dass die Mitte des Übertragers und die Mitte des Potentio- meters wechselstrommässig ,gleiches Poten- tial haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202589X | 1937-03-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH202589A true CH202589A (de) | 1939-01-31 |
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ID=5772237
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202589D CH202589A (de) | 1937-03-22 | 1938-03-21 | Anordnung mit zwei Fotozellenkreisen zur Wiedergabe von Tonfilmen. |
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| CH (1) | CH202589A (de) |
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1938
- 1938-03-21 CH CH202589D patent/CH202589A/de unknown
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