CH202593A - Staub- und wasserdichte Uhr. - Google Patents

Staub- und wasserdichte Uhr.

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CH202593A
CH202593A CH202593DA CH202593A CH 202593 A CH202593 A CH 202593A CH 202593D A CH202593D A CH 202593DA CH 202593 A CH202593 A CH 202593A
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CH
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winding shaft
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sealing
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Inventor
Rene Mayus Marcel
Original Assignee
Rene Mayus Marcel
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00—Cases
    • G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits

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Description


  Staub- und wasserdichte Uhr.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine staub- und wasserdichte Uhr mit  einer an der     Durchtrittsstelle    der Aufzugs  welle im Uhrgehäuse vorgesehenen Abdich  tungsvorrichtung.  



  Diese Uhr kennzeichnet sich erfindungs  gemäss dadurch, dass die genannte Abdich  tungsvorrichtung mindestens einen in einem  erweiterten Teil der     Durchtrittsbohrung    für  die Aufzugswelle im Uhrgehäuse auf der  Aufzugswelle festsitzenden Dichtungsring,  sowie eine wenigstens einen Teil des übrigen  Raumes der erweiterten     Durchtrittsbohrung     ausfüllende Dichtungsmasse fettartiger Kon  sistenz aufweist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt durch die  erste Ausführungsform, wobei das Uhrwerk  selbst weggelassen ist;       Fig.    2 ist ein Grundriss der Uhr gemäss       Fig.    1;         Fig.    3 zeigt eine Einzelheit der gleichen  Ausführung in grösserem     141assstabe;          Fig.    4 ist ein Teilausschnitt der zweiten  Ausführungsform und       Fig.        ä    ist ein Vertikalschnitt durch die  dritte Ausführungsform.  



  Die Uhr gemäss     Fig.    1-3 weist ein  inneres, das Uhrwerk aufnehmendes Gehäuse  und ein äusseres Gehäuse auf. Das innere  Gehäuse besteht aus zwei metallenen Teilen,  wovon der eine den Gehäuseboden und der  andere eine Glasfassung bildet. Die beiden  Teile 1 und 2 des innern Gehäuses sind  mittels einer     Schwalbenschwanzverbindung     miteinander verbunden, und zwar erfolgt die  Vereinigung der beiden Teile durch Abküh  lung des Teils 1 und Erwärmung des Teils 2.  3 ist ein inneres Uhrglas, das mittels des     um-          gebördelten    Randes des Gehäuseteils 2 dicht  in diesem letzteren     eingefasst    ist.

   Das das  innere Gehäuse umgebende äussere Gehäuse  ist ähnlich ausgebildet wie das äussere Ge  häuse und dessen entsprechende Teile Ja,  28 und     811    sind in ähnlicher Weise wie beim      innern Uhrgehäuse dicht miteinander ver  einigt. Die beiden Uhrgläser 3 und     311    haben  einen flachen Mittelteil, an dem sich rings  herum ein     dachförmig    abfallender Randteil  anschliesst. Wie in     Fig.1    gezeigt ist, hat  die Uhr eine aus zwei gelenkig miteinander  gekuppelten Teilen 5 und 6 bestehende Auf  zugswelle, die an ihrem aus dem Schutzge  häuse ragenden Endteil eine Aufzugskrone  trägt.

   Diese Aufzugswelle 5 und<B>6</B> wird  zum Einstellen der Zeit wie     übiieh    um ein  kleines Mass     achsial    nach aussen verschoben.  Um das Eindringen von Staub,     Wasser    und  sonstigen Verunreinigungen in das Uhrwerk  an der     Durchtrittsatelle    der Aufzugswelle       ä,    6 zu verhindern, ist dort eine     Abdiehtungs-          vorrichtung    vorgesehen.

   Diese Vorrichtung  weist je einen auf den Wellenteilen 5 und 6  festsitzenden Dichtungsring 5a und     6a    auf,  die je mit einem kleinen Spiel in einem erwei  terten Teil der     Durchtrittsbohrung    für die  Welle 5, 6 im einen     bezw.    im andern Teil  der beiden Gehäuseteile 2 und     211    angeordnet  sind. Der Zwischenraum zwischen dem innern  und dem äussern Gehäuse ist mit einer Dich  tungsmasse fettartiger Konsistenz, die zweck  mässigerweise aus einer     Mischung    von     Paraf-          finöl    und Glycerin besteht, ausgefüllt.

   Das  Einfüllen geschieht unter Druck durch eine  durch ein Kugelventil $ abgeschlossene     öff-          nung    im äussern Gehäuse. Die so eingefüllte  Dichtungsmasse kommt auch in Berührung  mit den Dichtungsringen 5a und 6a, wodurch  letztere unter Mitwirkung der     Dichtungsmasse     ein Eindringen von Verunreinigungen aller  Art an dieser Stelle unter allen Umständen  verhindert. Die Dichtungsmasse selbst kann  infolge ihrer fettartigen Konsistenz nicht  in das Werk eindringen. Die zur gelenkigen  Verbindung der beiden Wellenteile 5 und 6  dienenden Kupplungsmittel sind in     Fig.3     gezeigt. Diese Kupplungsmittel weisen zwei  kreuzweise zueinander angeordnete Querstifte  9 und 10 auf, die durch einen Längsstift 11  miteinander verbunden sind.

   Das so gebildete  Kupplungsorgan 9, 10, 11 ist mit seinen  beiden Stiften 9 und 10 in entsprechende,  kreuzweise zueinander angeordnete Bohrungen    in den einander zugekehrten     Enden    der  Wellenteile 5 und 6 eingeschoben, wobei der  Längsstift 11 durch zwei in diesen beiden  Wellenenden vorgesehene, einander ähnliche       T-Nuten        hindurchragt,    von denen der längere  Schenkel quer und der kürzere Schenkel  parallel zur zugehörigen Bohrung verläuft.  



  Die Ausführungsform gemäss     Fig.    4 unter  scheidet sich     voll    der oben beschriebenen  Ausführungsform in der Hauptsache dadurch,  dass auf den beiden Teilen     5''   <B>und</B>     6''    der  Aufzugswelle je zwei in einem kleinen Ab  stand voneinander festsitzende     Diehtungs-          ringe        :;e        und    6'' vorgesehen sind.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    5,  bei welcher von einem Doppelgehäuse abge  sehen worden ist, ist die Aufzugswelle 11       einstückig    und trägt wiederum zwei fest  sitzende Dichtungsringe 13. Der im Gehäuse  teil 14 vorgesehene erweiterte Teil der  Bohrung für die Welle 11 ist nach aussen  mittelst eines eingesetzten     Abschlussringes    16  abgeschlossen und enthält auch wieder, ähn  lich wie bei der     Ausführungsform    gemäss       Fig.    1-3, eine Dichtungsmasse fettartiger  Konsistenz.

   Die Gehäuseteile 14 und 15 sind  auch hier durch     Ineinandergreifen    von ent  gegengesetzt ausgebildeten Verbindungsteilen  unter Erwärmung des einen Gehäuseteils und  Abkühlung des andern Gehäuseteils mitein  ander vereinigt, während das Glas durch       Umbördelung    des     (Öffnungsrandes    des Ge  häuseteils 14 dicht in diesem letzteren ein  gefasst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIl Staub- und wasserdichte Uhr mit einer alt der Durchtrittsstelle der Aufzugswelle im Uhrgehäuse vorgesehenen Abdichtungs vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Abdichtungsvorrichtung mindestens einen in einem erweiterten Teil der Durch trittsbohrung für die Aufzugswelle im Uhr gehäuse auf der Aufzugswelle festsitzenden Dichtungsring, sowie eitle wenigstens einen Teil des übrigen Raumes der erweiterten Durchtrittsbohrung ausfüllende Dichtungs masse fettartige Konsistenz aufweist. ÜNTERANSPRÜCH9 1.
    Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufzugswelle aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Wellenteilen besteht, auf welchen je min destens ein Dichtungsring vorgesehen ist. 2. Uhr nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein inneres Gehäuse, in welchem das Uhrwerk untergebracht ist und ein äusseres, das innere Gehäuse umgebendes Gehäuse, wobei der zwischen diesen bei den Gehäusen vorgesehene Zwischenraum eine Dichtungsmasse enthält. 3. Uhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Uhrglas einen flach ausgebildeten Mittelteil aufweist, an dem sich ringsherum ein dachförmig abfallen der Randteil anschliesst.
CH202593D 1938-02-08 1938-02-08 Staub- und wasserdichte Uhr. CH202593A (de)

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