CH202664A - Verfahren zur Herstellung eines goldhaltigen Produktes aus einem Gemisch von Keratinabbauprodukten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines goldhaltigen Produktes aus einem Gemisch von Keratinabbauprodukten.

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CH202664A
CH202664A CH202664DA CH202664A CH 202664 A CH202664 A CH 202664A CH 202664D A CH202664D A CH 202664DA CH 202664 A CH202664 A CH 202664A
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gold
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Firma Johann A Wuelfing
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Wuelfing J A Fa
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    • A61K38/00Medicinal preparations containing peptides
    • A61K38/01Hydrolysed proteins; Derivatives thereof
    • A61K38/012Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals
    • A61K38/014Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen
    • A61K38/015Hydrolysed proteins; Derivatives thereof from animals from connective tissue peptides, e.g. gelatin, collagen from keratin

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines goldhaltigen Produktes aus einem Gemisch  von     Neratinabbauprodukten.            Er        ist        bekannt,        dass    :

  man ein     Gemisch    von       Sulfhydrylgruppen    enthaltenden Stoffen er  hält,     wenn    man     Keratinabbauprodukte    mit       Natriumsülfit    in     ,schwach        alkalischem    Milieu       reduziert.        Dabei        ist    es aber nur möglich,       maximal    -die Hälfte der in den     Keratin-          abbauprodukten    reduzierbaren     .SS-Gruppen     in     Sulfhydrylgruppen        ivberzuführen.     



  Es     ist    weiter bekannt,     dassdurch        Reduk-          tion    von     geratinabbauproclwkten    mit Zink  und     Anreicherung    des     erhaltenen        Gemisches     an     Sulfhydrylgrappen    enthaltenden Stoffen  durch     Isolierung    der     Zinkverbindungen        auch     ein an     Sulfhydrylgruppen        reicheres        End-          produkt    zu ,

  gewinnen     ist.    Dabei     ist    aber die       Verwendung    von     :Schwefelwasserstoff        zur          Beseitigung        des        Reduktionsmittels    und ein       Eindampfen    der     Lösu        ng    ,

  der die     Sulihydryl-          gruppen        enthaltenden    Stoffe     im        Vakuum    zur       Vextreibung    des     Schwefelwasssrs.toffes        er-          forderlich.     
EMI0001.0058     
  
    Es <SEP> wurde <SEP> nun <SEP> gefunden, <SEP> da <SEP> .ss <SEP> man <SEP> in <SEP> ein  facher <SEP> Weise <SEP> die <SEP> in <SEP> Aden <SEP> genannten <SEP> Keratin  abbaAupro,dukten <SEP> enthaltenen <SEP> reduzierbaren
<tb>  SS-Gruppen <SEP> fast <SEP> vollständig <SEP> in <SEP> :Sulfhydryl  gruppen <SEP> überführen:

  - <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> man <SEP> Idas
<tb>  durch <SEP> Hydrolyse <SEP> von. <SEP> Keratinen <SEP> mit <SEP> Säuren
<tb>  bis <SEP> zur <SEP> nahezu <SEP> vollständigen <SEP> Lösung, <SEP> Dialyse
<tb>  und <SEP> Eindampfuug <SEP> zur <SEP> Trockne <SEP> .gewonnene
<tb>  Gemisch <SEP> von <SEP> geratinabbauprodukten <SEP> bei
<tb>  einem <SEP> pH-Wert <SEP> von <SEP> 6,4 <SEP> bis <SEP> 8,9 <SEP> in <SEP> wässriger
<tb>  Lösung <SEP> unter <SEP> Luftabsehluss <SEP> mit <SEP> einem <SEP> die
<tb>  Gruppe <SEP> --SO2Na <SEP> enthaltenden <SEP> Reduktions  mittel, <SEP> vorzugsweise <SEP> Natriumlhydrosulfil,oder
<tb>  formal@dehydsulfogylsaures <SEP> Natrium, <SEP> behan  delt.

   <SEP> Man <SEP> erhält <SEP> auf <SEP> diese <SEP> Weise <SEP> eine <SEP> unter
<tb>  Luftabschluss <SEP> haltbare <SEP> Lösung, <SEP> die <SEP> beim <SEP> Ein  dampfen <SEP> ein <SEP> gelbliches <SEP> wasserlösliches <SEP> Pulver
<tb>  liefert <SEP> und <SEP> bei <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> Schwer  metallverbindungen, <SEP> <U>ins</U>besondere <SEP> mit <SEP> Gok  verbindungen <SEP> ein <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> Schwerme  tallsulfhydrylkeratinabbauproduktverbiudun  gen <SEP> bildet,         Vor der Dialyse     kann,dieSäureetwas        ab-          gestumpft    werden.

   Schwach sauer     reagie-          rende        Lösungen.    der     geratinabbauprodukte          können        zunächst    mit     einer        Base,    zum     Beispiel     mit     Calciumhydroxyd    alkalisch gemacht und       dann        mit        Natriumhydrasulfit        behandelt    wer  den.

       Nach    der     Fänwirkung    des,     Natrium-          hydrosulfites        reagieren    die     reduzierten   <B>Lö-</B>  sungen schwach sauer,     neutral    oder schwach       alkalisch,    je nach der     Bazenmenge,    die zur       Anwendung    kam.

   Die     Reduktion        vollzieht     sich schon bei     gewöhnlicher        Temperatur.        Man          kann    jedoch auch in der     Wärme        reduzieren,     wobei die     Reduktion    sehr viel rascher er  folgt, aber die     Oxydationsgefahr    grösser     ist.     Das nach dem Eindampfen der Lösung er  haltene gelbliche     Produkt    enthält :das Kation  der verwendeten     Base.     



  Zu     ;der        neutralisierten        bezw.    schwach     a.l-          k        .alisierten        Lösung    der     Keraainabbauprodukte     wird     vorzugsweise    soviel von dem     Reduk-          tionsmittel,    zum Beispiel N     atmumhydrosulfit     zugesetzt und     unter        Luftabschluss    zur Ein  wirkung     gebracht,        bis    eine maximale Re  duktion erfolgt     ist,

      was     .durch        Titration    mit       Silbernitrat        bis    zum     Verschwinden    der     Ni-          troprussidnatriu=eaktion        festgestellt    werden  kann. Dabei übt das beider     Reduktion    ent  standene     Bisulfit    oder     Sulfit    einen vor  trefflichen     Oxydationsschutz    für die an     sich     sehr empfindlichen     Sulfhydrylgruppen    aus.  



  Man     erhält    so eine     unter        Laftabschluss     haltbare Lösung eines     Gemisches    von     Sulf-          hydrylgruppen        enthaltenden    Stoffen,     die    als       Zwischenprodukt        bei        der    Herstellung     thera-          peutisoh        wirksamer    Präparate verwendbar  ist.

   Sie hat     insbesondere    die     Eigenschaft,    mit       Goldverbindungen    eine     therapeutisch    wirk  same     Gold-:Sulfhydrylkeratinabbauprodukt-          verbindung    zu bilden.  



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung     eines        goId-          haltigen        Produktes        aus        einem.        Gemis:

  ah     von     geratinabbaupradukten,    welches dadurch       gekennzeichnet        ist,        dass    man     das    durch Hy  drolyse von     gerannen    mit     Säuren    bis     zur     nahezu     vollständigen    Lösung, Dialyse und  Eindampfen     zur        Trockne    gewonnene Ge-    misch von     Keraatinaabbauprodukten    bei     einem          pH-Wert    von 6,4 bis 8,

  9 in     wässriger        Lösung     mit einem die     Gruppe        -SOZNa-        enthaltenden          Reduktionsmittel    behandelt, unter     Luftab-          schluss        stehen    gelassen, dann     unter        Aufrecht-          erhaItung    einer annähernd     neutralen        R;

  ealL-          tion    mit soviel von einer Lösung eines  organischen     Goldsalzes    versetzt,     bis    die     Ni-          troprussid:natriumtüpfelprobe    ganz     sollwach     wird, filtriert und     das    goldhaltige     Produkt     durch     Einrühren    der     wäss.rigen    Lösung in ein  organisches     Lösungsmittel        ausfällt.     



       Das    Anion des     anorgunischen    Goldsalzes       geht    hierbei nicht in das goldhaltige End  produkt über.     Versuche    haben ergeben,     dass     die     therapeutische        Wirksamkeit    des End  produktes des     beanspruchten        Verfahrens          besser    ist, als diejenige     bekannter    Präparate.,

    da .die     Behandlung    von     Keratinabbauproduk-          ten    mit oder     Hydrouulfitverbindung    bei     un-          gefähr    neutraler     Reaktion        naturgemäss    viel  schonender ist,     a;ls    die Reduktion mit einem       lleta.ll        bei        st < irl@    saurer     Reaktion.     



  <I>Beispiel:</I>  5 g eines     Iieratinabbauproduktes,    das  durch Hydrolyse von Haaren auf dem  Wasserbade mit 2;5 %     iger    Salzsture     bis    eben  zur Lösung, Dialyse und Eindampfen zur  Trockene gewonnen wird,     werden,    in 22     cm';          Wasser        gelöst.    Die     Lösung        wird    mit     Cal-          ciumhydroxy.d        bis    zur schwach     alkalischen          Reaktion;

      versetzt,     bis    der     pH-Wert        zwischen     6,4 bis 8,9 liegt, und dann     wenden:    1,2 g       fdrmaldehydsulfoxyl.saures    Natrium     zugege-          ben.    Nach     Stehen        unter        Luftabsohluss        wird     von einer 14 %     igen        Gol.dchloridl@ösung,    die  mit Natronlauge     annähernd        neutralisiert     wurde, soviel     hinzugefügt,

          bis    die Tüpfel  probe mit einem Tropfen     'Ammoniak    und  einem Tropfen     Nitropruss        idnatrium    nur noch  eine schwache     Reaktion    gibt.

   Hierzu werden       ca..    12     bis    14     cm3,der        figen        neutralisierten          AuC:l3-Lösung        verbraucht.    Es wird     filtriert     und die     neutral    bis schwach     alkalisch    reagie  rende     Lösung    in die mehrfache Menge Al  kohol     eingerührt,    wobei ein     gelbliches    Pro  dukt ausfällt,     das    mit Alkohol     ausgewaschen         und im     Vakuum        ,

  getrocknet    wird.     Das    erhal  tene     Produkt    stellt     ein    gelbliches Pulver  dar,     das        in        Wasser        leicht        löslich    ist.  



  Es     ist        insofern    als neu zu bezeichnen,     als     nach niemals     geratinabbauprodukte,        die     durch saure     Hydrolyse        bis    zur mehr oder       weniger        vollständigen        Lösung    und an  schliessenden     Dialyse    gewonnen     wurden,    mit       Reduktionsmitteln,    wie :

  dem     formaldehyd-          sulfogylsauren        Natrium,        reduziert        uncl        dann     mit     einem        Goldsalz        umgesetzt        worden    sind.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vierfahren zuT Herstellung eines ,gold haltigen Produktes aus einem Gemisch von Keratinabbauptradukten, dadurch gekenn zeichnet, @da man das durch Hydrolyse von Keraanen mit Säuren bis zur nahezu voll- ständigen Lösung,
    Dialyse und Eindampfen zur Trockne gewonnene Gemisch -von Xera- tinabbauproidukten bei einem p$ von 6,4 bis 8,9 in wö,Briger Lösung mit -einem die Gruppe -SO.->Na entheltenden Reduktionsmittel be handelt, unter Luftabschluss stehen lässt,
    dänn unter Aufrechterhaltung einer an nähernd neutralen Reaktion mit soviel von einer Lösung eines anorganischen Goldsalzes versetzt, .bis die Nitroprussidnatrituntüpfel- probe ganz schwaeh wird,
    filtriert und das goldhaltige Produkt durch Einrühren der wässrigen Lösung <B>in</B> ein organisches Lösungs mittel ausfällt. Das erhaltene Produkt stellt ein. gelb liches Pulver dar, das in Wasser leicht lös lich ist.
CH202664D 1936-07-24 1937-07-05 Verfahren zur Herstellung eines goldhaltigen Produktes aus einem Gemisch von Keratinabbauprodukten. CH202664A (de)

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