CH202677A - Ikonoskop. - Google Patents
Ikonoskop.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
lkonoskop. Die Netzhautelektrod:e eines Ikonoskops enthält öfters eine dünne Isolierplatte, mei stens eine Glimmerplatte, die :das Dielektri- kum. eines vielfachen Kondensators bildet.
Auf der einen Seite ist diese mit einer als gemeinsame Bekleidung des Kondensators dienenden leitenden IS,chissht überzogen, und auf ider andern Seite befinden sich, über die ganze Oberfläche verteilt, leitende Teilchen, die mit einem photo- oder sekunfdärelektro- nenem2ttierenden Stoffbedeckt und vonein ander elektrisch isoliert sind.
Diese bilden die Gegenbekleidungen des Vielfachkondens.ators und werden im folgenden "empfindliche Teil ohen"genannt. Sie können. zusammen etwa ein Viertel der Oberfläche des Dielektrikums bedecken. Die zwischen den empfindlichen Teilchen verbleibenden Lücken beanspruchen in diesem Falle somit ungefähr drei Viertel der Oberfläche.
Es kann umgekehrt auch die gemeinsame Bekleidung des vielfachen Kondensators als Träger des Dielektrkums dienen; und dieses kann dann zum Beispiel aus auf eine,1Vle@ta11- platte aufgeschichtetem Aluminiumoxyd, Magnesia, iSiliziumoxyd usw. bestehen.
Beim Abtasten des Bildes auf der Netz hautelektrodedurch das Kathodenstrahlen- bündel .wird das Dielektrikum von Elektro nen getroffen, die ihren Weg dur'eh die oben- .genannten Lücken finden.
Dies.-hat sich als ein. Nachteil erwiesen, weil:. hierdurch aus dem Dielektrikum :
Sekundärelektronen aus gelöst werden, welche ,die Ladungen der emp- findlichen Teilchen in ungünstigem iSinne beeinflussen und dadurch die Wirkung des Ikonoskops beeinträclhtigen.
Die Erfindung ,gibt ein Mittel an die Hand, diesen Nachteil zu beseitigen. tSie be trifft ein Ikonoskop mit einer Netzhautekk- trode der oben angegebenen Zusammen setzung.
Erfindungsgemäss äst auf dem Dielektrikum ausser den empfindlichen Teil chen eine Bremsschicht aus wenig-sekundär- emissionsfählgem Metall vorgesehen,, die ver hindert, dass die Elektronen des Kathoden- strahlenbürndels, welche in die Lücken zwi schen den empfindlichen Teilchen hinein treten, Sekundärelektronen aus dem Dielek- trikum auslösen.
Hierdurch wird der Vorteil geschaffen, dass die Ladung der empfind lichen Teilchen nicht oder in viel geringerem Masse als sonst von Sekundärelektronen be einflusst wird und besser der örtlichen Bild helligkeit entspricht.
Es ist bekannt, in einem besonderen Falle zum Aufdrücken einer positiven Ladung auf die empfindlichen Teilchen, diese auf einer elektrisch leitenden Unterlage anzubringen. Die gemäss der Erfindung verwendete Brems schicht ist aber so beschaffen, dass sie den elektrischen Widerstand zwischen den empfindlichen Teilchen nicht merklich ver mindert.
Die :Schicht kann aus voneinander isolierten Teilchen bestehen, oder es wird ein genügend grosser Widerstand durch eine ganz geringe Schichtdicke erhalten, die gerade noch zur Erzielung der :
genannten Brems wirkung ausreicht. Zwischen zwei gegenüber liegenden Seiten eines quadratischen Aus schnittes .der Bremsschicht .gemessene Wider stand beträgt vorzugsweise mindestens 1010 Ohm.
Mit Vorteil verwendet man für die Zwischenschicht Metalle, die an der Luft nicht oxydieren oder auf denen sich nur ein Oxydhäutehen bildet, welches so dünn ist, dass es die an der Zwischenschicht auftretende Sekundäremission nicht erhöht.
Es brauchen dann während der Zeit, in der sie vor dem Entlüften der Entladungsröhre mit der Aussenluft in Berührung ist, keine Vorkeh rungen gegen das Oxydieren der Brems schicht getroffen zu werden. Eine etwa vor handene Oxydhaut soll vorzugsweise weniger als 20 Atome dick sein.
Geeignete Metalle sind zum Beispiel Alu minium, Platin, Gold, Chrom usw. Alumi niumschichten haben den besonderen Vorteil, dass sie so beschaffen sind, dass noch bei ver hältnismässig ;grosser mittlerer Dicke keine merkliche Leitfähigkeit auftritt (z. B. bei einer mittleren Dicke von ungefähr 100 Atome). Je dicker die Bremsschicht, um so grösser die Sicherheit gegen das Hinein dringen der Primärelektronen in die isolie rende Untersage.
Wenn das Metall der Bremsschicht sich nicht nur in den Lücken, sondern auch unter den empfindlichen Teilchen befindet, ergibt sieh der zusätzliche Vorteil, dass die Metall teilchen, aus denen die empfindlichen Teil chen gebildet werden, sich auf der metal lenen Zwischenschicht weniger ausbreiten als auf einer Glimmerplatte, was zur Folge hat, dass sie weniger leicht zusammenfliessen und miteinander in elektrische Berührung treten.
Um die Zwischenschicht anzubringen, kann man in einem evakuierten Raume Alu miniumteilchen in Form von kleinen Platten oder Drähtchen, z. B. auf elektrisch geheizten Wolframdrähten, verdampfen. In :
demselben Raum wird die Isolierplatte oder die auf einer Metallplatte aufgetragene Isolierschicht, die als Dielektrikum der Netzhautelektrode dienen soll, aufgestellt. Der Aluminium dampf kondensiert an der Oberfläche des D.ielektrikums, so @dass sich .darauf eine metal lische Schicht bildet,
deren Dicke durch Regelung der Menge des verdampften. Me tallgis auf den gewünschten Wert :gebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ikonoskop, in dem eine Isolierplatte oder eine auf eine Metallplatte aufgetragene Schicht aus isolierendem Stoff als Dielektri- kum .der Netzhautelektrode dient, dadurch gekennzeichnet, -dass auf dem Dielektrikum ausser den empfindlichen Teilchen eine Bremsschicht aus wenig seliundäremissions- fähi:gem Metall angeordnet ist, die so be schaffen ist, dass sie die empfindlichen Teil ehen nicht elektrisch leitend verbindet. UNTERANSPRüCHE 1. Ikonoskop nach Patentanspruch, @dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen zwei gegenüberliegenden 'Seiten eines quadra tischen Ausschnittes der Bremsschicht :ge messene Widerstand wenigstens 101 Ohm beträgt. 2. Ikonoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschicht aus einem an ,der Luft nicht oder nur wenig ogydierbaren Metall besteht. ä. Ikonoskop nach Patentanspruch, -dadurch ;gekennzeichnet, @d@ass eine auf der Brems schicht etwa vorhandene Ogydhaut höch stens 20 Atome dick ist. 4. Lkonoskop nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschicht aus Aluminium besteht. 5. Ikonoskap nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsschicht eine mittlere Dicke von der Grössenordnung von<B>10'0</B> Atome besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE202677X | 1937-03-05 |
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| CH202677D CH202677A (de) | 1937-03-05 | 1938-03-03 | Ikonoskop. |
Country Status (2)
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1938
- 1938-03-03 CH CH202677D patent/CH202677A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE426728A (de) |
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