CH202834A - Versteifung an Reversspitzen von Bekleidungsstücken und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Versteifung an Reversspitzen von Bekleidungsstücken und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH202834A
CH202834A CH202834DA CH202834A CH 202834 A CH202834 A CH 202834A CH 202834D A CH202834D A CH 202834DA CH 202834 A CH202834 A CH 202834A
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Daeniken Karl Von
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Daeniken Karl Von
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00—Collars
    • A41B3/06—Stiffeners for collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Versteifung an Reversspitzen von Bekleidungsstücken und Verfahren  zur Herstellung derselben.    Durch ein Band, das am obern Eade einen  Widerhaken aufweist, gebildete Versteifun  gen an Reversspitzen von Bekleidungsstücken  sind bekannt.  



  Ein Verfahren zur Herstellung solcher  Versteifungen, nach welchem in der Rich  tung, nach welcher das Band in die Revers  spitze verlegt werden soll, vorerst ein Vor  steeher eingestossen, dann das Band mit dem  den Widerhakdn aufweisenden Ende voran  längs dem Vorstecher naehgeschoben und  dann letzteres zurückgezogen wird, ist eben  falls bekannt.  



  Die vorliegende Versteifung ist nun da  durch gekennzeichnet, dass das Band so in  die Reversspitze eingeführt ist, dass sich der  Widerhaken am untern Ende des Baudes,  das die Versteifung bildet, vorfindet und  dass die Spitze des Widerhakens nach unten  gerichtet ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung dieser Versteifung, nach     wel-          chenm    in der Richtung, nach welcher das  Band in die Reversspitze verlegt werden soll,    vorerst ein Vorstechen eingestossen, dann das  Band mit dem Widerhaken längs dem Vor  stecher nachgeschoben und dann der letztere  zurückgezogen wird, ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das Band dem Vorstecher ent  lang so nachgeschobene wird, dass der Wilder  haken sich am untern Ende befindet und  nach unten gerichtet ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes und eine beispielsweise     Her-          otellung    desselben werden im nachfolgenden  an Hand der Zeichnung erläutert:  Fig. 1 und 2 dienen zur Erläuterung des  Verfahrens,  Fig. 3 zeigt eine fertige Reversspitze in  abgedecktem Zustand (obere Tuchschicht  weggelassene) mit der Einlage und  Fig. 4 und 5 die Versteifungseinlage in  grösserem Massstab im Aufriss und im     längs-          schnitt.     



  1 ist eine Reversspitze an einem Herren  kleid. 1' ist die Rückseite derselben. 2 ist  ein steifes Band, z. B. aus Stahl, Celluloid,       Bakelit,        Fischbein        oder        dengl..,    das am     untern         Ende mit einem Widerhaken versehen ist,  dessen Spitze nach unten gerichtet ist. Dieser  Widerhaken hat beim vorstehenden Ausfüh  rungsbeispiel eine längliche dreieckige Form  und ist beispielsweise aus dem Band aus  gestanzt. 4 ist ein sogenannter Vorsteclher von  ungefähr gleicher Länge wie das Band 2.  5 sind sogenannte Pikierstiche in der Revers  spitze und 6 beispielsweise eine runde Öff  nung in dem dem Widerhaken abgekehrten  Ende des     Bandes.     



  Die Art und     Weise,    wie     das    Band     in    die  bis auf die Versteifung fertige Reversspitze  verlegt wird, geht aus den Fig. 1. und 2  hervor:  Man klappt die Reversspitze um und stösst  den Voratecher 4 in Richtung, nach welcher  die Einlage (Band 2) eingeschoben werden  soll, zwischen die untere rückseitige     Stoff-            schieht    und die Pikierstiche 5 in den Revers  hinein, dann     schiebt    man längs des Vor  stechers das Band so nach, dass der Wider  haken sieh am untern Ende befindet, also  nach unten gerichtet isst, und zieht dann  den Vorstecher wieder heraus.

   An einer  Querverschiebung ist dann das Band durch  die Schlingen der Pikierstiche verhindert und  an einer Längsverschiebung nach unten durch  den Widerhaken am untern Ende des Bandes.  



  Die     Öffnung    6 am dem Widerhaken ab  gekehrten Ende des Bandes dient zum even  tuellen Festnähen des Bandes an dieser Stelle,  da erfahrungsgemäss ein Teil der Damen  kleider und Kinderkleider nicht mit pikier  ten Revers versehen wird. Durch diese Be  festigung wird dann auch erreicht, dass der  obere Teil des Bandes dauernd in nötigem  Masse und richtig federn kann.  



  Das Verlegen des     Bandes        derart,    dass der  Widerhaken     am        untern        Ende    sich befindet,  hat gegenüber     d        em    Verlegen des     Bandes    mit  dem Widerhaken am obern Ende einen Vor  teil. Dieser besteht darin, dass das äussere  Ende der Reversspitze nun ganz glatt ist und  innen nicht mehr den nach aussen stehenden       Widerhaken    aufweist Ein Aufscheuern der  Gewebefasern, wenn auch solches sozusagen    fast nie vorgekommen ist, wird dadurch gänz  lich vermieden.

   Durch das Verlegen des Wi  derhakens nach unten wird verhindert, dass  die Stoffasern auch unten, beim untern Ende  des Bandes innerhalb der Reversklappe,     be-          sclhädigt    werden können.  



  Ferner hat das Verlegen des Bandes so,  dass der Widerhaken am untern Ende sich  befindet, gegenüber dem bekannten Verlegen  des Bandes mit dem Widerhaken am obern  Ende noch den wesentlichen Vorteil, dass das  Band an der Stelle, wo     es    den Revers am  meisten versteifen soll (gegen die Spitze des  Revers hin), durch einen Haken nicht ver  letzt ist, dass also hier keine     Querschnitt-          verminderung        durch    das     Herausdrücken    des  Widerhakens vorhanden ist.  



  Besteht das Band bespielsweise aus Stahl,  so muss dasselbe da, wo sieh der Haken be  findet, anusgeglüht werden, wodurch die Fe  derung erheblich leidet, was sich bei den be  kannten Versteifungen nachteilig auswirkt.  



  Bei der gezeigten Reversversteifung ist  das Band also gegen, die Reversspitze hin  durch einen ausgestanzten Haken nicht ver  letzt und kann seinen Zweck hier hundert  prozentig erfüllen.  



  Am untern Ende des Bandes     bildet        eine     kleine Sehwvächung nur eine ganz untergeord  nete Rolle, die in Kauf genommen werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Versteifung an Reversspitzen von Beklei- dungsstücken, bestehend aus einem Band, das an einem Ende einen Widerhaken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Band so in die Revensspitze einge führt ist, dass sich der Widerhaken am untern Ende des Bandes vorfindet und ,da13 die Spitze .des Widerhakens nach unten gerichtet ist.
    II. Verfahren zur Herstellung von Ver- steifun.gen nach Patentanspruch I, nach welchem in der Richtung, nach welcher das Band in die Reverssp-itze verlegt werden soll, vorerst ein Vorsteeher ein- estoss@en, dann,d.a@s Band mit dem Wider- n haken längs dem Vorstecher nachgescho ben und dann der letztere zurückgezogen wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Band dem Vorstecher entlang so nach geschoben wird, dass der Widerhakens am untern Ende sich befindet und nach unten gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Versteifung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Band aus Stall besteht. 2. Versteifung nach Patentanspruch I, da durch ,gekennzeichnet, dass das dem Wi derhaken entgegengesetzte Ende des Bandes (2) mit edner Öffnung (6) ver gehen äst. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da- duroh gekennzeiohnet, dass der Vorstecher (4) und das Band (2) zwischen die untere Stofflage und Pikierstiche (5) der Re versspitze (1) in diese eingeschoben wer den, wodurch dann, nach dem Heraus ziehen des Vorstechers, das Band gegen eine Querverschiebung durch die Pickier- stiche (5) und gegen eine Längsverschie- bun,g nach unten .durch -den Widerhaken (3) ,gehalten ist.
CH202834D 1938-05-23 1938-05-23 Versteifung an Reversspitzen von Bekleidungsstücken und Verfahren zur Herstellung derselben. CH202834A (de)

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