CH202942A - Schleifkontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere Motor mit Wirbelstromläufer. - Google Patents
Schleifkontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere Motor mit Wirbelstromläufer.Info
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Description
Schleifkontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere Notor mit Wirbelstromläufer. Die Erfindung bezieht sich auf eine schleif kontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere auf einen Motor mit Wirbelstromläufer.. Sie bezweckt, die Iso- lations- und Kühlverhältnisse zu verbessern. Des weitern soll die Maschine in feuchten, schlagwettergefährdeten Räumen und in Be trieben mit chemisch aktiven Gasen verwend bar sein, ohne dass dabei ihre Isolation leidet.
Es ist für Tauch- und Kommutatormotoren bekannt, das Gehäuse mit Isolieröl auszu füllen. Diese Isolierölfüllung wurde bisher nur zu dem Zwecke verwendet, um bei Tauch motoren für das umgebende, meist unter er heblichem Druck stehende Wasser einen hydro statischen Gegendruck zu schaffen, der das Eindringen von Wasser in das Maschinen innere verhüten soll oder um bei Stromwender maschinen die Funkenbildung am Strom- wender zu unterdrücken.
Bei der Maschine gemäss der vorliegenden Erfindung ist das Maschineninnere mit Isolier- öl gefüllt und die Wicklungsisolation besteht aus in' Öl gekochtem> Papier. Das Ö1 gestattet dabei die Isolationsabstände erheblich herab zusetzen. Wegen der durch das<B>01</B> verbesser ten Kühlwirkung kann unter Umständen die Stromdichte in der Wicklung zwei- bis sechs mal so gross gemacht werden als bei den bekannten Maschinen. Ferner kann die Ma schine für weit höhere Spannungen gebaut werden als bisher, auch lassen sich ohne Schwierigkeiten Hochspannungsmaschinen mit geschlossenen oder halbgeschlossenen Nuten herstellen.
Die höhere Stromdichte, die bei Anwendung der Isolierölfüllung in Kauf ge.. nommen werden kann, gestattet die Nuten zu verkleinern, insbesondere auch die Nuten tiefe zu verringern. Dadurch lässt sich das Ständerjoch wesentlich näher an den Luft spalt heranrücken und der Aussendurchmesser sowie der Materialaufwand für die Maschine verringern. Bei Anwendung von Papier als Isolation ergibt sich ein einfaches Isolierver- fahren und eine erhebliche Herabsetzung der Isolierkosten.
Die Ölfüllung ist auch bei hoch ausge nutzten, bezw. stark überlastbaren schleifkon- taktfreien Maschinen, bei denen mitunter die Wicklungsleiter zu Rüttelbewegungen neigen, von besonderem Vorteil, weil siealle Zwischen räume zwischen den Leitern, der Isolation und den Nuten ausfüllt und infolgedessen den Rüttelbewegungen einen verhältnismässig ho hen Dämpfungswiderstand entgegengesetzt.
Um ein Ausfliessen des Isolieröls zu ver meiden, werden sämtliche Gehäuseteile ab gedichtet, insbesondere auch die Lager. Da das Isolieröl wenig für Schmierzwecke geeig net ist, empfiehlt es sich, die Ölfüllung auch gegen den Schmiermittelraum des Lagers ab zukapseln. Damit sich bei Erwärmung der Maschine das Öl ausdehnen kann, wird zweck mässig das Gehäuse entweder nicht vollständig mit Öl gefüllt, sondern zum Beispiel im ober sten Teil mit Stickstoff oder anderem trägen Gas.
Wenn man aber auf eine vollständige Ölfüllung nicht verzichten will, so kann man an dem Gehäuse, wie üblich, ein Ausdehnungs gefäss anbringen oder im Gehäuse selbst nach giebige, zusammendrückbare Hohlkörper aus Blech, ölfestem Gummi oder dergl. anordnen. Unter Umständen kann das Gehäuse auch an einer oder mehreren Stellen mit einer Membrane versehen sein, die sich bei der Ausdehnung des Öls nach aussen wölbt. Nach der Herstellung der Wicklung ist es vorteil haft die ganze Maschine, zum mindesten aber den bewickelten Ständer oder Läufer in <B>01</B> zu kochen, um Luft und Feuchtigkeit aus der Isolation und den benachbarten Metall teilen auszutreiben.
Da die Isolation beim Auskochen etwas schwindet, empfiehlt es sich, bei Maschinen mit dicken Wicklungssträngen Mittel für das Nachspannen der Isolation vor zusehen, bezw. die Wicklung nach dem Aus kochen noch einmal besonders in den Nuten zu verkeilen.
Wegen der hervorragenden Wärmeablei tung durch das Öl können unter Umständen die üblichen Lüfter für den Antrieb des Kühl mittels wegfallen, oder es können auch die aus den Ankerstirnseiten vorstehenden Käfig stäbe derart verschalt oder eingepackt werden, dass sich eine glatte Oberfläche ergibt, zum Zwecke, die Reibungsverluste der Flüssigkeit herabzusetzen. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, sogar die Stirnringe des Käfigs glatt zu drehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schleifkontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere Motor mit Wirbelstromläufer, dadurch gekennzeichnet, dass das Maschineninnere mit Isolieröl gefüllt ist und die Wicklungsisolation aus in Öl ge kochtem Papier besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202942X | 1937-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202942A true CH202942A (de) | 1939-02-15 |
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ID=5773982
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202942D CH202942A (de) | 1937-03-01 | 1938-02-10 | Schleifkontaktfreie, von Luft umgebene elektrische Maschine, insbesondere Motor mit Wirbelstromläufer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202942A (de) |
-
1938
- 1938-02-10 CH CH202942D patent/CH202942A/de unknown
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