CH202954A - Spule mit geringer Temperaturabhängigkeit der Selbstinduktion. - Google Patents

Spule mit geringer Temperaturabhängigkeit der Selbstinduktion.

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CH202954A
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induction
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/008Details of transformers or inductances, in general with temperature compensation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description


  Spule mit geringer     Temperaturabhängigkeit    der     Selbstinduktion.       Gegenstand der Erfindung bildet eine mit  einem Kern und einem Mantel aus magne  tischem     Stoff    versehene Spule, die sich durch  eine geringe Abhängigkeit der Selbstinduk  tion von der Temperatur auszeichnet. Eine  solche Spule eignet sich besonders gut zur  Anwendung in Fällen, in denen nur ganz  geringe Veränderungen der Selbstinduktion  zulässig sind, wie dies beispielsweise bei elek  trischen     Hochfrequenzfiltern    der Fall ist.  



  Die     bekannten        Hochfrequenzspulen    mit  Pulverkernen weisen im allgemeinen einen  zu hohen Temperaturkoeffizienten :der Selbst  induktion auf, um die oben gestellte Bedin  gung erfüllen zu können, was häufig auf den  grossen     Ausdehnungskoeffizienten    des zwecks  Isolierung des Eisenpulvers verwendeten Iso  liermittels zurückzuführen ist. Diese bekann  ten Spulen sind somit für die vorher erwähn.  ten Zwecke nicht verwendbar.  



  Erfindungsgemäss wird eine Spule mit  kleinem     Temperaturkoeffizienten    der ,Selbst-         induktion    in der Weise erhalten, dass die  Spule- mit einem Kern und einem Mantel aus  magnetisch unterteiltem Material versehen  wird, wobei der nicht in der Richtung der  Kraftlinien unterteilte Kern eine grössere Per  meabilität aufweist als der in der Richtung  der Kraftlinien unterteilte Mantel, und dass  zwischen Kern und Mantel ein Luftspalt von  solchen Ausmassen vorgesehen ist, dass der  magnetische     Streufluss,    der praktisch unab  hängig ist von den Längenveränderungen des  Luftspaltes infolge thermischer Ausdehnung  des     Kerns    und des Mantels,

   mindestens gleich  gross wie der     Kraftlinienfluss    durch den Luft  spalt ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen  dargestellt.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Spule besteht  aus. einem magnetisch unterteilten gern 1,  der beispielsweise aus gegeneinander isolier  ten Drähten aus einer     Eisennickellegierung         mit hoher     Permeabilität    besteht, um die her  um eine Wicklung 2 gelegt ist. Der gern  mit der Wicklung ist von einem Mantel 3,  z. B. aus gepresstem Eisenpulver, umgeben,  der jedoch auch aus anderem Stoff z. B.       Magnetit    hergestellt sein kann. Zwischen  dem Kern und dem Mantel ist ein Luftspalt 4  vorgesehen, dem wegen der hohen     Permeabi-          lität    des Kerns, z.

   B. 200 bis 300, eine erheb  liche Länge gegeben werden kann, ohne dass  infolgedessen die resultierende     Permeabilität     des magnetischen Kreises als Ganzes zu nie  drig wird. Dies würde jedoch der Fall sein,  wenn der gern aus einem Stoff mit niedriger       Permeabilität,    z. B. aus gepresstem Pulver,  hergestellt wäre. Infolge der grossen Länge  des Luftspaltes tritt ein verhältnismässig gro  sser Teil des     Gesamtkraftlinienflusses    als Streu  fluss um den eigentlichen Luftspalt herum  zwischen dem gern und dem Mantel auf.

    Nun ist gefunden worden, dass, wenn dieser       Streufluss    mindestens gleich gross wie und  zweckmässig grösser ist als der Kraftlinien  fluss direkt durch den Luftspalt hindurch,  sich ein kleiner Temperaturkoeffizient der  Selbstinduktion ergibt. Wie Messungen ge  zeigt haben, lässt sich leicht ein     Temperatur-          koeffizient        von        51000        %        per        Grad        Celsius     erreichen.

   Die Erklärung hierfür ist die, dass  die infolge thermischer Ausdehnung des Kerns  und Mantels hervorgerufenen Längenverän  derungen des Luftspaltes nur den direkt durch  den Luftspalt hindurchgehenden Kraftlinien  fluss     beeinflussen,    während der     Streufluss    nahe  zu unverändert bleibt.  



  Die hohe     Permeabilität    .des     Kernstoffes     hat den weiteren Vorteil, dass nur eine geringe  Anzahl von Kraftlinien die Wicklung 2 schnei  den und somit die     Wärmestromverluste    in  dieser Wicklung gering bleiben, was mit Rück  sicht auf einen kleinen Verlustwiderstand der  Spule günstig ist.  



  Ein Nachteil der in     Fig.    1 angegebenen  Bauart des Mantels ist der, dass an der Stelle,  wo der den Luftspalt direkt durchsetzende       Kraftlinienfluss    in den Mantel übergeht, eine  Konzentration der Kraftlinien und somit eine    verhältnismässig grosse magnetische Feldstärke  auftritt. Mit Rücksicht auf die     Hysterese-          und        Wirbelstromverluste    ist dies unerwünscht.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Bauart ist  die in Frage kommende     Konzentration    der  Kraftlinien vermieden. Der Mantel 3 ist da  bei mit zylindrischen Aussparungen 4 und 5  versehen, welche die Enden des Kernes 1  umgeben, so dass die Oberfläche der so ge  bildeten Luftspalte wesentlich grösser ist als  bei der Bauart nach     Fig.    1.  



  Wie dies in     Fig.    1 und 2 angegeben ist,  besteht der Mantel aus zwei zusammenge  schraubten Teilen, damit die Selbstinduktion  der Spule auf den gewünschten Wert einge  stellt werden kann. Der Mantel hat ferner  zweckmässig die Gestalt eines Rotationskör  pers, so dass sich eine gute Abschirmung und  eine Vergrösserung des Querschnittes dieses  Teils des magnetischen Kreises ergeben. Ein  grosser Querschnitt ermöglicht es, den Man  tel aus isoliertem Eisenpulver zu pressen,  was vom Standpunkt der Herstellung aus  betrachtet, vorteilhaft ist, wobei ausserdem  die magnetische Induktion niedrig wird und  die     Hysterese-    und     Wirbelatromverluste    inner  halb der gewünschten Grenzen bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spule mit geringer Temperaturabhängig keit der Selbstinduktion mit einem gern und einem Mantel aus magnetisch unterteiltem Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht in der Richtung der Kraftlinien unterteilte Kern eine grössere Permeabilität aufweist als der in der Richtung der Kraftlinien unter teilte Mantel und dass zwischen Kern und Mantel ein Luftspalt von solchen Ausmassen vorgesehen ist, dass der magnetische Streufluss, der praktisch unabhängig ist von der Längen änderung des Luftspaltes infolge thermischer Ausdehnung des Kernes und des Mantels, mindestens gleich gross ist wie der den Luft spalt durchsetzende Kraftfluss. UNTERANSPRüCHE 1.
    Spule nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel aus gepress- tem Eisenpulver und der gern aus gegen einander isolierten Drähten aus magne tischem Stoff hergestellt ist. 2. Spule nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel mit mindestens einer Aussparung versehen ist, welche die Enden des Kernes mit einem als Luftspalt dienenden Zwi schenraum umgibt.
CH202954D 1937-01-13 1938-01-11 Spule mit geringer Temperaturabhängigkeit der Selbstinduktion. CH202954A (de)

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