CH203406A - Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind. - Google Patents
Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind.Info
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Description
Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind. Einfl@ächi,ge,
aus zwei Fadenanordnungen bestehende Kettenwirkwaren mit zwischen diesen beiden Fadenordnungen eingearbeite ten Gummikettfäden sind bereits in ver- sehiedenen Ausführungen bekannt geworden.
Eine bekannte Erscheinung an solchen Kettenwirkwaren. ist nun, dass die Gumrmi- kettfäden, weil sie gewissermassen flott durch die Ware ,gehen, leicht zurücklaufen. Geht man davon aus, dass solche Kettenwirkware im wesentlichen alss Sehneidatoff gebraucht wird,
aus der man also zum Beispiel Waren- stücke für zusammenzunähende Bekleidungs- stücke herausschneidet, welche Warenstücke somit keine festen Ränder haben, so zeigt sich, dass, diese geschilderte Eigenschaft höchst nachteilig ist. Versucht ist es zwar worden,
durch besondere Ausgestaltung der beiden Fadenordnungen und besondere ,ge- genseitige Abbindungderselben die Gummi- kettfäden festzulegen, was aber bis jetzt nicht restlosgelungen ist. Mit der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel erreicht,
und zwar dadurch, ,dass die Gumnik-ettfäden, an sich wiederholenden Stellen Machen bildend, in der Ware abge bunden sind.
Auf diese Weise können die Gummikett- fäjden nur in dem Abstande zwischen zwei von ihnen, selbst gebildeten Maschen zurück laufen, womit ,die CTummikettfäden praktisch gegen Rücklauf unibedingt gesichert sind. Das Herausschneiden;
von Warenstücken aus derartiger Kettenwirkware kann jedenfalls nachteilige Folgen in dieser Hinsicht nicht mehr nasch sich ziehen.
Auf der Zeichnung ist ein AusfühTungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Form eines Ilegungsbildes dargestellt, weil auf diese Weise die Zusammenstellung der Ware besser kenntlich wird.
Die Kettenwirkware besteht aus den bei den Fadenordnungen 7 und B. Die Faden- ordnung 7 ist die obere und bildet eine ge- läufige Grundware, zum Beispiel halben ein fachen Trikot.
Die Fadenordnung 8, die die untere ist, ist teils in 1r ber- und teils in Unterlegungen gearbeitet. Gezeigt ist von dieser untern Fadenordnung der besseren Ü,
bers.icht halber nur ein einziger Faden. Diese Fadenordnung 8 hat hierbei im wesent- lichen den Zweck, die Grundware der Faden ordnung 7 gemäss dem Patent N r. 162442 in Rippen zu legen.
Die Fäden .der Fadengruppe 8 sind deshalb abwechselnd einmal in der gleichen Richtung wie die Fäden der Faden gruppe "7 versetzt und das andere Mad in ent- gegengesetzter Richtung dazu.
In den Reihen 1 bis 3, wo die untere Fadenordnung 8 Un- terlegungen tätigt, erfolgt deren Versatz in der gleichen Richtung wie der Versatz der obern Fadenordnungen 7.
In den Reihen 4, 5 ist der Versatz entgegengesetzt, und. in der Reihe 6 findet ein seitlicher Versatz der un tern Fadenordnung 8 überhaupt nicht statt.
Die Versatzweise .der untern Fadengruppe 8 wiederholt sich also alle sechs Reihen. Zwi- achen den beiden Fadenordnungen 7, 8 sind die Gunmmikettfäden 9 eingearbeitet, von denen der Klarheit halber ebenfalls nur einer dargestellt ist. Diese Gummikettfäden 9 ,sind,
an sich wiederholenden Stellen Maschen bil dend in die Ware abgebunden, was dadurch geschieht, dass die Gummikettfäden 9 an den betreffenden Stellen einfach um ihre Nadel herumgelegt wurde.
Dem dargestellten Bei- spiel zufolge bilden dabei die Fäden der un tern Fadenordnung 8 in der auf die Maschen- reihen folgenden Maschenreihe, in denen die Gummikettfäden eine Masche bilden, eben falls eine solche. Wenn die Gummikettfäden 9 der Zeichnung zufolge in den Maschen reihen 3 eine Masche bilden, so ist es also, wie auch die Zeichnung ergibt,
jede Reihe 4, in denen die untere Fadenordnung 8 Maschen bildet. Zur Folge hat dies, da.B die Köpfe der Gummifadenmaschen von den Füssen dieser haschen; der untern Fadenordnung gefangen sind, womit der Gummifaden nun in jeder Hinsicht, gegen Rücklauf gesichert, fest gelegt wird.
Es ist zweckmässig, das Verfahren so zu gestalten, dass die untere Fadenordnung in den Maschenreihen, in -denen die Gzunmikett- fäden 9 Maschen bilden, keinen seitlichen Versatz hat oder nur untergelegt ist. Be- zweckt wird ,damit,
das Herausgehen der Gummimasche aus der Ware zu vermeiden.
Liesst man die Gummikettfäden 9, wie allgemein üblich, in eine einzige Lege- maschine ein, so hat dies zur Folge, dass auch sämtlicbss Gum.mikettfäden 9 in ein und,der- selben Maschenreihe Maschen bildend abge bunden werden.
Um dies zu vermeiden, emp fiehlt es sich, die Gummikettfäden in zwei oder mehr Gruppen zu unterteilen und diese Gruppen voneinander unabhängig in einer entsprechenden Anzahl Legemaschinen zu führen.
Auf diese Weise ist es möglich, die G-ummikettfäden 9,der einen Gruppe m einer andern Maschenreibe Maschen bildend abzu binden, als die Gnmmikettfäden der andern Gruppe beziehungsweise Gruppen. Die Gummifadenmaschen liegen dann also ver setzt zueinander in der Ware. Angängig ist es dann übrigens auch,
die Gummikettfäden der einen Gruppe nach links um die Nadeln zu legen, .die der andern nach rechts, wo durch der seitliche F@influss der Gummifäden ,auf die Ware ausgeglichen wird.
Beim Herstellen der vorliegenden Ware ist also die Fadenordnung 8 in die untere I bemaschine einzulegen. die Fadenordnung 7 in die obere,
während <I>die</I> Gummikettfäden 9 in einer bezw. zwei zwischen diesen beiden Legemaschinen befindlichen Lagemaschine geführt sind.
Bemerkt soll dabei noch wer den, dass von den Legemaschinen diejenige die untere ist. die den Nadeln zugekehrt ist, wenn die Legemaschinen auf der Waxen- abzugsseite deT Nadeln stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zweimaschinige, einflächige Kettenwink- ware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummikettfäden an sich wiederholenden Stellen Maschen bildend in der Ware abgebunden sind.UNTERA@TsPRtrCHE 1. Kettenwinkware nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die, Fäden der untern Fadenordnung in der Maschenreihe, ,die den Maschenreihen, folgt, in denen-die Gummikettfäden Maschen bilden, eben falls eine Masche bilden, so dass die Köpfe ,der Gummifadenmaschen von den Füssen dieser Maschen. der untern Fadenordnung gefangen. sind. 2. Kettenwirkware nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass die untere Fadenordnung in den Maschenreihen, in denen:die Gummikettfä@den Masche bilden, untergelegt oder ohne seitlichen Versatz isst. 3.gottenwirkware nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummi- kettfäden aus zwei oder mehr Gruppen be- stehen, welche Gruppen an in,der Längs- riehtung der Ware zueinander versetzten Stellen Maschen bildend in der Ware ab- gebunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE203406X | 1937-07-16 | ||
| DE250837X | 1937-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH203406A true CH203406A (de) | 1939-03-15 |
Family
ID=25759411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH203406D CH203406A (de) | 1937-07-16 | 1938-02-04 | Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH203406A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745763C (de) * | 1938-02-24 | 1944-05-19 | Paul Schoenfeld | Verfahren zur Herstellung einer mit Gummikettenfaeden durchsetzten Kettenwirkware |
-
1938
- 1938-02-04 CH CH203406D patent/CH203406A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745763C (de) * | 1938-02-24 | 1944-05-19 | Paul Schoenfeld | Verfahren zur Herstellung einer mit Gummikettenfaeden durchsetzten Kettenwirkware |
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