Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadenordnungen Gummikettfäden eingearbeitet sind. Einfl@ächi,ge,
aus zwei Fadenanordnungen bestehende Kettenwirkwaren mit zwischen diesen beiden Fadenordnungen eingearbeite ten Gummikettfäden sind bereits in ver- sehiedenen Ausführungen bekannt geworden.
Eine bekannte Erscheinung an solchen Kettenwirkwaren. ist nun, dass die Gumrmi- kettfäden, weil sie gewissermassen flott durch die Ware ,gehen, leicht zurücklaufen. Geht man davon aus, dass solche Kettenwirkware im wesentlichen alss Sehneidatoff gebraucht wird,
aus der man also zum Beispiel Waren- stücke für zusammenzunähende Bekleidungs- stücke herausschneidet, welche Warenstücke somit keine festen Ränder haben, so zeigt sich, dass, diese geschilderte Eigenschaft höchst nachteilig ist. Versucht ist es zwar worden,
durch besondere Ausgestaltung der beiden Fadenordnungen und besondere ,ge- genseitige Abbindungderselben die Gummi- kettfäden festzulegen, was aber bis jetzt nicht restlosgelungen ist. Mit der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel erreicht,
und zwar dadurch, ,dass die Gumnik-ettfäden, an sich wiederholenden Stellen Machen bildend, in der Ware abge bunden sind.
Auf diese Weise können die Gummikett- fäjden nur in dem Abstande zwischen zwei von ihnen, selbst gebildeten Maschen zurück laufen, womit ,die CTummikettfäden praktisch gegen Rücklauf unibedingt gesichert sind. Das Herausschneiden;
von Warenstücken aus derartiger Kettenwirkware kann jedenfalls nachteilige Folgen in dieser Hinsicht nicht mehr nasch sich ziehen.
Auf der Zeichnung ist ein AusfühTungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Form eines Ilegungsbildes dargestellt, weil auf diese Weise die Zusammenstellung der Ware besser kenntlich wird.
Die Kettenwirkware besteht aus den bei den Fadenordnungen 7 und B. Die Faden- ordnung 7 ist die obere und bildet eine ge- läufige Grundware, zum Beispiel halben ein fachen Trikot.
Die Fadenordnung 8, die die untere ist, ist teils in 1r ber- und teils in Unterlegungen gearbeitet. Gezeigt ist von dieser untern Fadenordnung der besseren Ü,
bers.icht halber nur ein einziger Faden. Diese Fadenordnung 8 hat hierbei im wesent- lichen den Zweck, die Grundware der Faden ordnung 7 gemäss dem Patent N r. 162442 in Rippen zu legen.
Die Fäden .der Fadengruppe 8 sind deshalb abwechselnd einmal in der gleichen Richtung wie die Fäden der Faden gruppe "7 versetzt und das andere Mad in ent- gegengesetzter Richtung dazu.
In den Reihen 1 bis 3, wo die untere Fadenordnung 8 Un- terlegungen tätigt, erfolgt deren Versatz in der gleichen Richtung wie der Versatz der obern Fadenordnungen 7.
In den Reihen 4, 5 ist der Versatz entgegengesetzt, und. in der Reihe 6 findet ein seitlicher Versatz der un tern Fadenordnung 8 überhaupt nicht statt.
Die Versatzweise .der untern Fadengruppe 8 wiederholt sich also alle sechs Reihen. Zwi- achen den beiden Fadenordnungen 7, 8 sind die Gunmmikettfäden 9 eingearbeitet, von denen der Klarheit halber ebenfalls nur einer dargestellt ist. Diese Gummikettfäden 9 ,sind,
an sich wiederholenden Stellen Maschen bil dend in die Ware abgebunden, was dadurch geschieht, dass die Gummikettfäden 9 an den betreffenden Stellen einfach um ihre Nadel herumgelegt wurde.
Dem dargestellten Bei- spiel zufolge bilden dabei die Fäden der un tern Fadenordnung 8 in der auf die Maschen- reihen folgenden Maschenreihe, in denen die Gummikettfäden eine Masche bilden, eben falls eine solche. Wenn die Gummikettfäden 9 der Zeichnung zufolge in den Maschen reihen 3 eine Masche bilden, so ist es also, wie auch die Zeichnung ergibt,
jede Reihe 4, in denen die untere Fadenordnung 8 Maschen bildet. Zur Folge hat dies, da.B die Köpfe der Gummifadenmaschen von den Füssen dieser haschen; der untern Fadenordnung gefangen sind, womit der Gummifaden nun in jeder Hinsicht, gegen Rücklauf gesichert, fest gelegt wird.
Es ist zweckmässig, das Verfahren so zu gestalten, dass die untere Fadenordnung in den Maschenreihen, in -denen die Gzunmikett- fäden 9 Maschen bilden, keinen seitlichen Versatz hat oder nur untergelegt ist. Be- zweckt wird ,damit,
das Herausgehen der Gummimasche aus der Ware zu vermeiden.
Liesst man die Gummikettfäden 9, wie allgemein üblich, in eine einzige Lege- maschine ein, so hat dies zur Folge, dass auch sämtlicbss Gum.mikettfäden 9 in ein und,der- selben Maschenreihe Maschen bildend abge bunden werden.
Um dies zu vermeiden, emp fiehlt es sich, die Gummikettfäden in zwei oder mehr Gruppen zu unterteilen und diese Gruppen voneinander unabhängig in einer entsprechenden Anzahl Legemaschinen zu führen.
Auf diese Weise ist es möglich, die G-ummikettfäden 9,der einen Gruppe m einer andern Maschenreibe Maschen bildend abzu binden, als die Gnmmikettfäden der andern Gruppe beziehungsweise Gruppen. Die Gummifadenmaschen liegen dann also ver setzt zueinander in der Ware. Angängig ist es dann übrigens auch,
die Gummikettfäden der einen Gruppe nach links um die Nadeln zu legen, .die der andern nach rechts, wo durch der seitliche F@influss der Gummifäden ,auf die Ware ausgeglichen wird.
Beim Herstellen der vorliegenden Ware ist also die Fadenordnung 8 in die untere I bemaschine einzulegen. die Fadenordnung 7 in die obere,
während <I>die</I> Gummikettfäden 9 in einer bezw. zwei zwischen diesen beiden Legemaschinen befindlichen Lagemaschine geführt sind.
Bemerkt soll dabei noch wer den, dass von den Legemaschinen diejenige die untere ist. die den Nadeln zugekehrt ist, wenn die Legemaschinen auf der Waxen- abzugsseite deT Nadeln stehen.
Two-machine, single-surface warp knitted fabric with rubber warp threads incorporated between the two thread orders. Infl @ ächi, ge,
Warp knitted fabrics consisting of two thread arrangements with rubber warp threads incorporated between these two thread arrangements are already known in various designs.
A well-known phenomenon in such warp knitted fabrics. is now that the rubber warmer threads, because they go through the goods more or less quickly, run back slightly. If one assumes that such warp knitted fabrics are essentially used as Sehneidatoff,
Thus, from which, for example, pieces of goods for pieces of clothing to be sewn together are cut out, which pieces of goods therefore have no fixed edges, it is shown that this property described is extremely disadvantageous. It has been tried
The rubber warp threads are fixed by a special design of the two thread orders and special, mutual binding of the same, but this has not yet been completely achieved. With the present invention this goal is achieved,
in fact, that the Gumnik-ettfäden, forming at repeated points making, are bound in the goods.
In this way, the rubber warp threads can only run back in the distance between two self-formed stitches, which means that the rubber warp threads are practically secured against reverse running. Cutting out;
Pieces of goods made from such warp knitted goods can no longer have negative consequences in this regard.
In the drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown, specifically in the form of an illustration, because in this way the composition of the goods can be better identified.
The warp knitted fabric consists of the yarn orders 7 and B. The yarn order 7 is the upper one and forms a common basic material, for example half a simple jersey.
The thread order 8, which is the lower one, is worked partly in 1r over and partly in underlays. Of this lower thread order, the better Ü is shown,
Overall, only a single thread. This thread arrangement 8 essentially has the purpose of making the basic goods of thread arrangement 7 according to patent no. 162442 to be laid in ribs.
The threads of thread group 8 are therefore alternately offset once in the same direction as the threads of thread group 7 and the other thread in the opposite direction.
In rows 1 to 3, where the lower thread order 8 underlays, their offset takes place in the same direction as the offset of the upper thread orders 7.
In rows 4, 5 the offset is opposite, and. in the row 6 there is no lateral offset of the un tern thread order 8 at all.
The offset manner of the lower thread group 8 is repeated every six rows. Between the two thread orders 7, 8, the gunmix threads 9 are incorporated, of which only one is also shown for the sake of clarity. These rubber warp threads 9 are,
at repetitive places meshes bil dend tied into the goods, which happens because the rubber warp threads 9 were simply placed around their needle at the relevant points.
According to the example shown, the threads of the lower thread order 8 form in the row of stitches following the rows of stitches, in which the rubber warp threads form a stitch, also one. If the rubber warp threads 9 according to the drawing in the mesh rows 3 form a stitch, so it is, as the drawing also shows,
every row 4 in which the lower thread order forms 8 stitches. The consequence of this is that. B hook the heads of the elastic thread meshes from the feet of these; are caught in the lower thread order, with which the rubber thread is now secured in every respect against backward movement.
It is advisable to design the process in such a way that the lower thread order in the rows of stitches in which the Gzunmikett- threads form 9 stitches has no lateral offset or is only underlaid. The aim is so that
to avoid the rubber mesh coming out of the goods.
If the rubber warp threads 9 are fed into a single laying machine, as is generally the case, this has the consequence that all of the rubber warp threads 9 are also bound off in one and the same row of stitches to form stitches.
To avoid this, it is advisable to divide the rubber warp threads into two or more groups and to guide these groups independently of one another in a corresponding number of laying machines.
In this way it is possible to tie off the G-ummikettfäden 9, the one group m of another mesh grater forming stitches than the G-ummikettfäden the other group or groups. The elastic thread meshes are then placed in the goods ver. By the way, it is also fearful
Lay the rubber warp threads of one group to the left around the needles, those of the other to the right, where the lateral flow of the rubber threads on the goods is balanced.
When producing the present goods, the thread order 8 is to be inserted into the lower machine. the thread order 7 in the upper one,
while <I> the </I> rubber warp threads 9 in a respectively. two laying machines located between these two laying machines are performed.
It should also be noted that of the laying machines, the one below is the one. which faces the needles when the laying machines are on the wax withdrawal side of the needles.