CH203564A - Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser oder dergl. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser oder dergl.

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CH203564A
CH203564A CH203564DA CH203564A CH 203564 A CH203564 A CH 203564A CH 203564D A CH203564D A CH 203564DA CH 203564 A CH203564 A CH 203564A
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Neue Telefon Gmbh
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00—Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/06—Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen  für Hotels,     Krankenhäuser    oder     dergl.            Bei    Signalanlagen für Hotels, Kranken  häuser oder     dergl.    ist es bekannt, elektro  magnetische     Vorrichtungen    als sogenannte       Rufwiederholer    zu benutzen, die Nocken  scheiben oder     dergl.    in Bewegung setzen.  Solche elektromagnetische Vorrichtungen  sind wegen der zahlreichen sich bewegenden  und drehenden Teile einer erheblichen Ab  nutzung ausgesetzt und benötigen in ihrer  konstruktiven Ausführungsform verhältnis  mässig viel Platz und     Wartung.     



  Demgegenüber bezieht sich die vorlie  gende Erfindung auf eine     SchaItungsanord-          nung    zur wiederholten Signalgabe, insbeson  dere bei Signalanlagen für Hotels, Kranken  häuser oder     dergl.,    wobei die     Erfindung    er  möglicht, die genannten Nachteile zu ver  meiden.  



  Gemäss der Erfindung     wird    dies dadurch  erreicht, dass parallel zu der die Signalgabe  bewirkenden elektromagnetischen Vorrich  tung eine     kapazitive    Vorrichtung und in    Reihe mit diesen beiden parallel liegenden       Vorrichtungen    eine von der elektromagneti  schen     Vorrichtung    beeinflusste Unterbrecher  stelle und ein elektrischer Widerstand liegt,  so dass beim Betrieb der     Anordnung    zunächst  die     kapazitive    Vorrichtung aufgeladen wird  und während dieser Zeit einen Kurzschluss  für die elektromagnetische Vorrichtung bil  det,

   und dass nach Beendigung der Ruf  ladung die     elektromagnetische    Vorrichtung  zur     Arbeitsleistung    beeinflusst wird und  gleichzeitig den Ladestrom für die     kapazitive          Vorrichtung    unterbricht, so dass sich diese  über die elektromagnetische Vorrichtung ent  laden kann.  



  Vorzugsweise wird als elektromagnetische  Vorrichtung ein Relais, als     kapazitive    Vor  richtung ein Kondensator, vorzugsweise ein  elektrolytischer Kondensator, und als Unter  brecherstelle ein Ruhekontakt des Relais be  nutzt. Der elektrische Widerstand kann ein  regelbarer Widerstand sein.      In der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele der Schaltungsanordnung gemäss  der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die prinzipielle Anordnung;       Fig.    ? zeigt die Schaltungsanordnung für  einen     Flackerlichtgeber;          Fig.    3 zeigt die Schaltungsanordnung für  einen     Langsamschläger.     



  Gemäss der     Fig.    1 wird über einen Wider  stand     W1    und einen Ruhekontakt     11    des  Signalrelais TI ein elektrolytischer Konden  sator KI hoher Kapazität aufgeladen. Par  allel zu dem Kondensator     K   <I>1</I> befindet sieh  die Wicklung des Signalrelais     T1.    Über den       hochohmigen    Widerstand     WI    lädt sich der  elektrolytische Kondensator KI langsam auf  und bildet während dieser Zeit einen Kurz  schluss für die Relaiswicklung     T1.    Ist die       Aufladung    beendet,

   so zieht das Signalrelais       T7.    an und öffnet seinen Ruhekontakt     G1..     Damit unterbricht es den Ladestrom für den  elektrolytischen Kondensator     K1.    Nunmehr  entlädt sich der Kondensator über die  Wicklung und hält das Relais in angezoge  nem Zustand.     Unterschreitet    der     Entlade-          strom    den Strom, bei dem das Relais abfällt,  so löst sich der Anker und schliesst von  neuem den Ruhekontakt     t1,    worauf sich der  Vorgang wiederholt.. Mit dem Arbeitskontakt       t11    des Signalrelais     TI    können nun ver  schiedene Signale gegeben werden.

   Es ist als  Beispiel an dem Arbeitskontakt     t11.    des  Signalrelais     TI    die Lampe     LI    angeschlossen.  



  Die Dauer der Entladung des elektro  lytischen     Kondensators        K    1 ist     abhängig    von  der Grösse des elektrischen Widerstandes der  Wicklung des Signalrelais     T1.    Wenn der  elektrolytische Kondensator     K1    sich entladen  hat, fällt das Signalrelais     TI    wieder ab,  schliesst seinen Ruhekontakt     1l.    und die     -Auf-          ladung    des     elektrolytischen        Kondensators        K    1  beginnt von neuem.

   Das Signalrelais     TI    zieht  also in einem bestimmten Rhythmus an und  fällt ab, wodurch über den Arbeitskontakt  t.11 die Signallampe     L1    in demselben Rhyth  mus flackert. Dieser Rhythmus wird be  stimmt durch entsprechende Dimensionen des  elektrolytischen     Kondensators        KI,    der    Wicklung des Signalrelais     T1    und des elek  trischen     Widerstandes        T-T'1.     



  Bei richtiger     Dimension    des elektrolyti  schen     Kondensators        K   <I>1</I> und des Signalrelais       TI    lässt sich durch     Verändern    des Wider  standes     lI'1    je nach Wunsch ein     Flacker-          zeichen    von verschiedener Dauer einstellen.  Es ist daher     zweckmüssig,    wenn der Wider  stand     WI    regelbar ist.  



  Als Beispiel wurde gefunden, dass bei  einem elektrolytischen Kondensator     K    1 mit  einer Kapazität von etwa 500     NF,    einem  elektrischen Widerstand der Vieldung des  Signalrelais T1 von etwa 21(10 Ohm, einem  elektrischen Widerstand     11r1    von etwa  700 Ohm und einer Spannung von 24 Volt  bis zum Anzug des Signalrelais     TI    eine  Sekunde erreicht wurde, und     da.ss    das Signal  relais T1 auch etwa eine Sekunde angezogen  blieb.  



  Wird vor das Signalrelais TI und dem  parallel dazu geschalteten elektrolytischen  Kondensator     KI    ein     Gleichrichter        G1    gelegt,  so ist die Schaltungsanordnung für     Gleieh-          und    Wechselstrom verwendbar. In der     Fig.    1  sind mit     a1    und     a2    die beiden Pole der an  gelegten Spannung bezeichnet.  



       Fig.    2 zeigt die Anwendung des Schalt  bildes nach     Fig.    1 als     Flackerlichtgeber.    Das  wesentliche der Schaltungsanordnung nach       Fig.    2 ist, dass der     Flackerlichtgeber    über  eine Leitung angeworfen wird und über die  gleiche Leitung auch     Flaekerlichtsignale     gibt. Es wird in die     Anwurfleitung    eine  Lampe L2 gelegt, zu     -,velcher    auch beliebig  viele Lampen, z. B. Lampe L22, parallel ge  schaltet werden können.

   Jedenfalls muss der  Widerstand     TfIT2    entsprechend kleiner ge  wählt werden, da- ja der Widerstand der  Lampe L2     bezw.    der Lampen L2 und L22  noch in dem Stromkreis liegt. Der Geber  wird angeworfen durch einen Kontakt     a.,    der  in irgendeiner     bekannten    Weise betätigt  wird. Er kann zum Beispiel als Kippschalter  ausgebildet sein. Über den hohen Widerstand       j1'2    und bei Verwendung von Wechselspan  nung auch     iiber    den hohen Widerstand des  Gleichrichters G? leuchtet die Lampe<B>L</B>2           bezw.    die Lampen L2 und L22 noch nicht  auf.

   Erst     wenn    das Signalrelais T2, zu dem  der elektrolytische Kondensator     K2    parallel  liegt, anzieht, wird die Ruhefeder f 3 des  Wechselkontaktes<I>t2</I> des Signalrelais<I>T2</I> ge  öffnet und über die Arbeitsfeder f 1 des  Wechselkontaktes t2 des Signalrelais T2  volle Spannung an die Lampe L2     bezw.        L2     und L22 gelegt. Diese brennen dann so lange,  bis das     Signalrelais    T2 wieder abfällt.  



  Falls noch mehr Lampen oder akustische  Signale an den Geber angeschlossen werden  sollen, ist dieses zum Beispiel über eine wei  tere Arbeitsfeder f2 des Wechselkontaktes  <I>t2</I> des Signalrelais<I>T2</I> möglich. Als Beispiel  für weitere     Signallampen    sind Lampen L3  und L33 dargestellt.  



  Aus der     Fig.    2 ist weiterhin zu ersehen,  dass der Widerstand W2 als regelbarer  Widerstand ausgeführt ist. Mit     a1        und    a2  sind wiederum die beiden Pole der angeleg  ten Spannung bezeichnet.  



       Die        Fig.    3 zeigt die Anwendung der  Schaltungsanordnung nach     Fig.    1 als Lang  samschläger.  



  Es ist hierbei ein normaler Gleichstrom  wecker     R,    lediglich mit einer entsprechend  geänderten Wicklung     S,        verwendet.    Der     Un-          terbrecherkontakt    U des Weckers     R    ersetzt  hierbei den Ruhekontakt der Signalrelais TI  und T2 der     Fig.    1 und 2. Parallel zu der       Weckerwicklung        .S    liegt der elektrolytische  Kondensator     K3    und in Reihe der Wider  stand W3, sowie der Gleichrichter G3.

   Der       Langsamschläger    ist also auch für     Gleich-          oder    Wechselstrom verwendbar.  



  Durch Abstimmung des elektrolytischen  Kondensators     K3    der     Weckerwicklung        S\    und  des elektrischen Widerstandes W3 lässt sich  die Dauer der einzelnen     Weckeranschläge    in  weiten Grenzen beliebig verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen, für Hotels, Krankenhäuser oder dergl., da durch gekennzeichnet, dass parallel zu der die Signalgabe bewirkenden, elektromagneti- sehen Vorrichtung eine kapazitive Vorrich tung und in Reihe mit diesen beiden parallel liegenden Vorrichtungen eine von der elektro magnetischen Vorrichtung beeinflusste Unter brecherstelle und ein elektrischer Widerstand liegt, so dass beim Betrieb der Anordnung zunächst die kapazitive Vorrichtung aufge laden.
    wird und während dieser Zeit einen Kurzschluss für die elektromagnetische Vor richtung bildet, und dass nach Beendigung der Aufladung die elektromagnetische Vor richtung zur Arbeitsleistung beeinflusst wird und gleichzeitig den Ladestrom für die kapa- zitive Vorrichtung unterbricht, so dass sich diese über die elektromagnetische Vorrich tung entladen kann.
    UNTERANSPRttCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch die Ver wendung eines Relais als elektromagne- tische Vorrichtung, durch einen Konden sator als kapazitive Vorrichtung, durch einen Ruhekontakt des Relais als Unter- brecherstelle. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch die Ver wendung einer Weckerwicklung als elektromagnetische Vorrichtung, durch einen Kondensator als kapazitive Vor richtung und durch einen Unterbrecher kontakt des Weckers als Unterbrecher stelle. 3. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kapazitive Vorrichtung ein elektrolyti scher Kondensator ist. 4. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand regelbar ist. 5.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal relais mindestens einen Arbeitskontakt besitzt, über welchen Signaleinrichtun gen beeinflusst werden. 6. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Si gnalrelais durch seine Arbeitskontakte Stromkreise beeinflusst, in welchen sich Lampen befinden. 7.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Signalrelais und dem parallel zu letzte rem geschalteten Kondensator ein Gleich richter angeordnet. ist, so dass die An- ordnung sowohl für Gleich- als auch für Wechselstrom angewendet werden kann. B. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Si gnalrelais über eine Leitung angeworfen wird, über welche gleichzeitig die als Signaleinrichtungen dienenden Lampen beeinflusst werden.
CH203564D 1939-01-09 1938-02-21 Schaltungsanordnung zur wiederholten Signalgabe, insbesondere bei Signalanlagen für Hotels, Krankenhäuser oder dergl. CH203564A (de)

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