CH203582A - Antriebsrädchen für Lichtdynamomaschinen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung. - Google Patents

Antriebsrädchen für Lichtdynamomaschinen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung.

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CH203582A
CH203582A CH203582DA CH203582A CH 203582 A CH203582 A CH 203582A CH 203582D A CH203582D A CH 203582DA CH 203582 A CH203582 A CH 203582A
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CH
Switzerland
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drive wheel
wheel according
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dependent
body consists
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesells Steatit-Magnesia
Original Assignee
Steatit Magnesia Aktiengesells
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/06Arrangement of lighting dynamos or drives therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description


  Antriebsrädchen für     Lichtdynamomaschinen,    insbesondere für     Fabrradbeleuebtung.       Die     bekanfrten        Dynamo-Maschinen,    welche  den Strom zur Speisung der elektrischen  Fahrradlampe erzeugen, werden bekanntlich  durch ein Rädchen angetrieben, das gegen  den Gummireifen des Fahrrades gedrückt  und von diesem in Drehung gesetzt wird.  Die Kraftübertragung vom Reifen auf das  Antriebsrädchen erfolgt durch Reibung. Bis  her bestanden die Antriebsrädchen, die etwa  einen Durchmesser von 20 bis 25 mm haben,  aus Stahl. Am äussern Umfang sind sie mit  parallel zur Achse verlaufenden Rillen ver  sehen, wodurch eine raube Oberfläche ent  steht und die Mitnahme durch den Gummi  reifen sichergestellt wird.

   Die     beschriebenen     Stahlrädchen stellen noch keine endgültig  befriedigende Ausführung für den Dynamo  Antrieb dar. Sie sind infolge der an jedem  einzelnen Stück vorzunehmenden Dreh- und       Fräsarbeiten    verhältnismässig teuer. Sie sind  ferner der dauernden schleifenden Beanspru  chung und den chemischen Angriffen durch    Strassenschmutz nur beschränkte Zeit ge  wachsen. Die mechanische und chemische  Verschleissfestigkeit könnte zwar durch Wahl  besonderer Legierungen noch erhöht werden;  doch würde dies wiederum eine Verteuerung  des Materials mit sich bringen und auch die  Bearbeitung der einzelnen Stücke erschweren.  



  Alle diese Nachteile werden bei dem  Antriebsrädchen nach der Erfindung vermie  den, bei welchem der Radkranz mit den       Greifriller),    die Radscheibe und die Radnabe  einen     Presskörper    aus keramischem, nach dem  Dichtbrand verschleissfesten und chemisch  widerstandsfähigen     Werkstoff    bilden. Solche  Antriebsrädchen sind in ihrem     Werkstoff    und  in ihrer Herstellungsweise billig und, . wie  Versuche gezeigt haben, gleichzeitig in merk  lichem Betrage verschleissfester als die bisher  benutzten Stahlrädchen. Die geringere Schlag  biegefestigkeit der keramischen     Stoffe    gegen  über.

   Stahl bietet bei derartigen Antriebs  rädchen keinerlei Nachteile, sie kann sich      vielmehr als sehr nützlich erweisen, insofern  als bei starken Stössen gegen das Antriebs  rädchen infolge unsachgemässer rauher Be  handlung oder Stürzen die Achse     unversebrt     bleibt und nur das billige, leicht ersetzbare  Rädchen beschädigt wird. Ein weiterer Vor  teil der Antriebsrädchen nach der Erfindung  ist der, dass ein Festrosten zwischen Achse  und Rädchen nicht eintreten kann. Das Aus  einandernehmen der Maschine zum Zwecke  der Reinigung wird dadurch wesentlich er  leichtert.  



  Unter den zahlreichen keramischen     Stoffen,     die zu der Herstellung der Rädchen heran  gezogen werden können, bestehen jedoch  erhebliche Unterschiede hinsichtlich ihrer  Eignung. Poröse Erzeugnisse haben zwar  eine von Natur raube griffige Oberfläche,  sind jedoch infolge ihres körnigen Aufbaues  nicht hinlänglich verschleissfest.     (xrundsätzlich     geeigneter sind die dichten Stoffe:

   Porzellan,  Steinzeug und     Steatit.    Unter diesen dreien  hat sich     Steatit    infolge seiner hervorragenden       Masshaltigkeit    und seiner holten Verschleiss  festigkeit als der bei weitem beste Werkstoff  zur Lösung der Aufgabe erwiesen.

       Steatit,     welches aus einer im wesentlichen natürliche       Magnesiumsilikate,    wie Talk     bezw.    Speck  stein enthaltenden     brasse        erbrannt    wird, und  im gebrannten Zustand in der Hauptsache  aus einem dichten Gefüge von     Magnesium-          silikatkristallen    besteht, wird bekanntlich  vorzugsweise nach dem sogenannten     Trocken-          pressverfahren    verarbeitet, welches die Her  stellung massgenauer und scharfkantiger Form  körper     gestattet.    Die rohe, weiche aber nahe  zu trockene Masse wird hierbei in Stahl  matrizen unter hohem Druck verformt.

   Die       Steatit-Presstechnik    erlaubt die Herstellung  des Rädchens einschliesslich der auf der  Aussenfläche anzubringenden     Rillung    in einem  einzigen Arbeitsgang. Auch Bohrungen mit  Innengewinde lassen sich bei geringer Nach  arbeit am     Pressling    anbringen.  



  Im Rahmen der     Steatitmassen    lassen sich  noch weitere Abwandlungen durchführen, die  weitere zusätzliche Vorteile erbringen. So  können ausser den bekannten sogenannten    normalen     Steatitnrassen,    die aus Speckstein       rnrt    einem geringen Zuschlag von Ton und  Feldspat     erbrannt    werden, auch solche mit  erhöhter mechanischer Festigkeit unter Zu  satz geringer     Mengen    erdalkalischer     Stoffe,     wie     Bariumoxyd    und     Calciumoxyd    verwendet  werden.

   Ein besonderer Vorteil entsteht fer  ner bei der     Verwendung    von     brassen    mit einem  Zuschlag von Chromoxyd, Eisenoxyd oder  ähnlichen Bestandteilen, welche der lasse  eine dunkle Farbe verleihen. Hierdurch wird  vermieden, dass das Rädchen bei Verunrei  nigung durch den Strassenschmutz ein unan  sehnliches Aussehen annimmt.

   Dadurch, dass  man     zumindest    die der Verschmutzung aus  gesetzten Fliehen des Radkörpers nach der  Erfindung mit einer     Glasurschicht    versieht,  kann man überdies eine leichte Reinigungs  möglichkeit     schaffen.        Man    kann in solchen  Fällen auch keramische     Massen    verwenden,  die in an sich bekannter Weise durch Feld  spatanreicherung im Dichtbrand selbstglasie  rend gemacht sind.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel des     Gegenstandes    der Erfindung in  teilweiser Ansicht, teilweisem Schnitt und  im Grundriss. Man erkennt ohne     weiteres,     dass die keramische     Presstechnik    Möglichkei  ten hinsichtlich der     Querschnittsausbildung     der Bohrung des Radkörpers bietet, die bei  den bekannten Stahlrädchen aus Kosten  gründen praktisch nicht vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3 Antriebsrädchen für Lichtdynamomaschi- nen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Radkranz mit den Greifrillen, die Radscheibe und die Radgabe einen Presskörper aus keramischem, nach dem Dichtbrand verschleissfesten und chemisch widerstandsfähigen Werkstoff bilden. UN TERANSPRüCHE 1.
    Antriebsrädchen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem in der Hauptsache Magnesium- silikate enthaltenden, dicht gebrannten keramischen Stoff besteht. 2. Antriebsrädchen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem in der Hauptsache Magnesiumsilikate und Feld spat als Flussmittel enthaltenden, dicht gebrannten keramischen Stoff besteht. 3.
    Antriebsrädchen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem in der Hauptsache Magnesiumsilikate und Erd- alkalioxyd als Flussmittel enthaltenden, dicht gebrannten keramischen Stoff besteht. 4. Antriebsrädchen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem in der Hauptsache Magnesiumsilikate und Feld spat und Erdalkalioxyd als Flussmittel enthaltenden, dicht gebrannten kerami schen Stoff besteht.
    Antriebsrädchen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem durch Me- tallogydzusatz dunkel gefärbten Steatit besteht. Antriebsrädchen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Radkörper zumindest an seinen der Verschmutzung ausgesetzten Aussenflächen eine Glasurschicht hat. Antriebsrädchen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Presskörper aus einem durch Feldspatanreicherung beim Dichtbrand selbstglasierenden keramischen Stoff besteht.
CH203582D 1937-11-09 1938-11-02 Antriebsrädchen für Lichtdynamomaschinen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung. CH203582A (de)

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CH203582D CH203582A (de) 1937-11-09 1938-11-02 Antriebsrädchen für Lichtdynamomaschinen, insbesondere für Fahrradbeleuchtung.

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CH (1) CH203582A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216282A3 (de) * 1985-09-13 1989-01-18 UNION Sils, van de Loo & Co. GmbH Fahrradlichtmaschine
DE10203581A1 (de) * 2002-01-30 2003-08-14 Josef Finkl Funktionssicherer preiswerter Antrieb für einen Fahrraddynamo

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216282A3 (de) * 1985-09-13 1989-01-18 UNION Sils, van de Loo & Co. GmbH Fahrradlichtmaschine
DE10203581A1 (de) * 2002-01-30 2003-08-14 Josef Finkl Funktionssicherer preiswerter Antrieb für einen Fahrraddynamo

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