CH203641A - Einrichtung zum Austrocknen und Trockenhalten von Räumen beliebiger Art. - Google Patents

Einrichtung zum Austrocknen und Trockenhalten von Räumen beliebiger Art.

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CH203641A
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Ernst Paul
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7007Drying or keeping dry, e.g. by air vents by using electricity, e.g. electro-osmosis

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Description


  Einrichtung zum Austrocknen und Trockenhalten von     ]Räumen    beliebiger Art.    Es ist bekannt, dass zum Beispiel Keller  räume an Wänden und Böden oft feuchte  Stellen aufweisen, deren Feuchtigkeitsgrad  sich bis zur Bildung ,von Tropfen steigern  kann.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Einrichtung zum Austrocknen und Trocken  halten von Räumen beliebiger Art, wie       geller-,    Wohn- und Lagerräume, welche sich  durch einen in Isolationsrohr verlegten Me  talldraht auszeichnet, der in Form einer  offenen Schleife an den Raumwänden ange  ordnet, mit in die Mauer hineinragenden  Trägern aus Metall leitend verbunden und  mit einer guten Erdleitung verbunden ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, es zeigt:       Fig.    1 schematisch die gesamte Ein  richtung,       Fig.    2 eine Einzelheit von hinten ge  sehen,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-..     der     Fig.    2,         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie     B---B     der     Fig.    3       Fig.    5 eine weitere Einzelheit in Vorder  ansicht,       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     C-C     der     Fig.    5.  



  In dem durch die Türe T zugänglichen  Kellerraum B ist in der Nähe der Decke in  horizontaler Lage ein Metalldraht 2 von  beliebigem Querschnitt in Isolationsrohren 1,  wie solche bei elektrischen Lichtleitungen  verwendet werden, verlegt. Der Draht kann  aus blankem Kupferdraht bestehen, zweck  mässig ist er jedoch verzinkt, um ihn gegen  Oxydierungen zu schützen. Die beiden Enden  des Metalldrahtes sind nach unten abgebogen  und auf den in der Mauer befestigten Trä  gern 3 in der Weise befestigt, dass die nach  Schraubenlinien gewundenen Endteile auf  die nach oben gerichteten Teile der Träger 3  aufgesteckt und die äussersten Drahtenden  um die aus der Wand herausragenden Teile  der andern Trägerteile     herumgewunden    sind.  Die Träger 3 sind aus rostfreiem Stahl      hergestellt.

   Die Anschlüsse 4 der Draht  enden an den Trägern 3 können durch an  den Mauern befestigte Behälter     ä    geschützt  sein. Die nach unten verlaufenden Teile des  Metalldrahtes, sowie die Anschlüsse 4 sind  in einem Abstand von etwa drei Meter von  einander angeordnet. Der     Metalldrabt    2 ist  mittels eines Verbindungsdrahtes 6     (Fig.    1)  durch Anschluss an eine Wasserleitung oder       sonstwie    gut geerdet.

   Die Einrichtung hat  nun erfahrungsgemäss die Eigenschaft den  Boden innerhalb der Drahtschleife und bis  auf eine Entfernung von etwa drei Meter  ausserhalb derselben, sowie das die Draht  schleife tragende Mauerwerk zu     ecitfeuchten     und von     Durchfeuchtung    fernerhin freizu  halten.  



  Die Auswirkung der Einrichtung kann,  sofern einzelne besonders stark     feuchte    oder  nasse Stellen des Bodens     bezw.    einer Wand       ss,    9, in der     Fig.    1 durch Schraffen besonders  hervorgehoben, sich vorfinden, dadurch ver  stärkt werden, dass durch Isolationsrohre ge  schützte Abzweigungen 2' der Drahtschleife 2  an ihren Enden mit Metalltafeln 10 leitend  verbunden werden, die wie die Anschlüsse 4  mittels in der Zeichnung nicht dargestellten  Trägern aus einem Elektrizität leitenden  Material an den Wänden befestigt werden.

         Zweckmässigerweise    sind diese Tafeln 10,  um das Oxydieren derselben möglichst zu  verhindern, beidseitig mit einer Schutzschicht  11 aus     Pressspan        etc.    überdeckt, welche       Durchbrechungen    12 aufweisen können. Der  selbe Zweck wird erreicht, wenn an Stelle    der Tafeln etwa 20-25 cm lange Sonden  aus Metall in die Mauer eingelassen werden  und ebenfalls mit der Leitung 2 leitend ver  bunden werden. Dabei können, um den       Trockriungsprozess    besonders     feuehter    Stel  len zu beschleunigen, mehrere Sonden in  kleineren Abständen vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtungzum Austrocknen undTrocken- halten von Räumen beliebiger Art, gekenn zeichnet durch einen in einem Isolationsrohr verlegten Metalldrabt, der in Form einer offenen Schleife an den Raumwänden ange ordnet, mit in die Mauer hineinragenden Trägern aus Metall leitend verbunden und mit einer guten Erdleitung verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metalldraht noch an andern Stellen mit dem Mauerwerk leitend verbunden ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metalldraht mit Metalltafeln leitend in Verbindung steht, welche ihrer seits mit der sie tragenden Mauer in leitender Verbindung stehen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Anschlüsse tragenden Träger aus nicht rostendem Stahl hergestellt sind.
CH203641D 1935-12-05 1935-12-05 Einrichtung zum Austrocknen und Trockenhalten von Räumen beliebiger Art. CH203641A (de)

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