CH203700A - Aus einzelnen, transportablen Ringen gebildete, nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube mit mehreren, nacheinander durchflossenen Kammern. - Google Patents

Aus einzelnen, transportablen Ringen gebildete, nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube mit mehreren, nacheinander durchflossenen Kammern.

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CH203700A
CH203700A CH203700DA CH203700A CH 203700 A CH203700 A CH 203700A CH 203700D A CH203700D A CH 203700DA CH 203700 A CH203700 A CH 203700A
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CH
Switzerland
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septic tank
rings
transportable
chambers
individual
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Inventor
Mohr Otto Dr Ing H C
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Mohr Otto Dr Ing H C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/286Anaerobic digestion processes including two or more steps

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Biological Wastes In General (AREA)

Description


  Aus einzelnen, transportablen Ringen gebildete, nach dem Faulverfahren arbeitende  Klärgrube mit mehreren, nacheinander     durchflossenen    Kammern.    Zur     Klärung    von fäulnisfähigem     schmutz-          stoffehaltigem    Abwasser sind Anlagen be  kannt, in welchen durch verschiedene, hinter  einander durchflossene Kammern das Abwasser  durch mehr oder weniger weites Ausfaulen  gereinigt wird.  



  Bis anhin sind derartige Anlagen in den  meisten Fällen an Ort und Stelle gemauert  worden und, sofern transportable, an Ort und  Stelle nur einzubauende Anlagen gewünscht  wurden, wählte man mehrere hintereinander  geschaltete Gruben aus Betonringen. Das Ge  samtvolumen der runden     Betonringkönstruk-          tion    ist dabei nur wenig ausgenützt, da ein  gleichmässiges Durchströmen des ganzen Rau  mes mit den bisher bekannten Einrichtungen  nicht möglich ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  aus einzelnen transportablen Ringen gebildete,  nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube  mit mehreren, nacheinander durchflossenen  Kammern, bei welcher die Kammern in der  Klärgrube durch zwei sich kreuzende, diago-    nale Zwischenwände gebildet werden, wobei  die erste Kammer, in welche der Zulauf mün  det, mit der nächstfolgenden und die letzte  Kammer, aus welcher der Ablauf wegführt,  mit der vorangehenden durch untere Durch  flussöffnungen, und die beiden mittleren Kam  mern unter sich durch einen zentralen obern  Durchlass verbunden sind.  



  Bei der Klärgrube gemäss der Erfindung  ist es möglich, die Grube je nach dem An  schlusswert aus mehr oder weniger gleicharti  gen Ringen entsprechend tief auszubilden; und  es lässt sich eine sehr gute Durchströmung  der Anlage erzielen.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  die Klärgrube mit Ein- und Auslauf,       Fig.    2 einen zweiten senkrechten Schnitt       gemäss    einer zum Schnitt nach     Fig.    1 senk  rechten Ebene,      Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie I-1  in Fig. 1, und  Fig. 4 einen Schnitt einer Einzelheit ge  mäss Linie II-II in Fig. 3 in grösserem Mass  stab e.  



  Die Klärgrube wird durch eine Anzahl  aufeinander gesetzter Ringe<I>a, b, c, d</I> und e,  zum Beispiel aus Beton bestehend, gebildet.  Der unterste dieser Ringe a ist mit     einem     Boden f versehen. Nach oben ist die Klär  grube durch zwei sich verjüngende Ringe g  und h und einen auf den Ring h aufgesetzten  Deckel i abgeschlossen. Die Anzahl der zwi  schen dem untersten Ring a und dem ersten  sich verjüngenden Ring     l2    befindlichen Ringe  richtet sich nach dem Anschlusswert der Klär  grube. Im Ring e, dem obersten Ring unter  dem untern sich verjüngenden Ring g, liegt  der Zulauf<I>k</I> und der Ablauf<I>1.</I> Im Innern  der Klärgrube ist vor dem Zulauf k eine Tauch  wand in, und vor dem Ablauf<I>1</I> eine Tauch  wand n vorgesehen.

   Das Innere der Klärgrube  ist durch zwei sich kreuzende,     diagonale    Zwi  schenwände o in vier Kammern<I>p, q, r, s un-</I>  terteilt. Der Zulauf<I>k</I> mündet in die Kammer<I>p</I>  und der Ablauf 1 führt aus der Kammer s weg.  Die die Kammern p und     r    und die Kammern q  und s trennende Wand o besitzt in ihrem  untern Teil Durchflussöffnungen t1 und t2, die  in einander entsprechender Tiefe unter dem  Wasserspiegel liegen. Im dargestellten Bei  spiel liegen diese Durchflussöffnungen t1 und       t2    auf der Höhe des Ringes b. An der Kreu  zungsstelle sind die Zwischenwände o so ver  stärkt, dass eine Durchflussrinne u durch sie  hindurchgeführt werden kann, welche von der  Kammer     r    in die Kammer q führt.

   Diese Ver  stärkung kann auch auf den im Ring e, in  den Zulauf k und     .Ablauf    t mündenden, lie  genden Teil der Zwischenwände o beschränkt  werden, wodurch Beton eingespart werden  kann. Um eine allzu starke Ansammlung von  Schwimmstoffen in der Kammer p zu verhin-    dern, ist in der Zwischenwand o gegen die  Kammer r zu ein Schwimmstoffüberfall U vor  gesehen.  



  Das zu klärende Wasser tritt durch den  hinter der Tauchwand<I>m</I> liegenden Zulauf<I>k</I>  in die     Kammer        p.    Aus dieser Kammer gelangt  es durch die Durchflussöffnung t1 in die Kam  mer     r,    um in dieser aufzusteigen und durch  die Durchflussrinne n in die Kammer q zu  gelangen. Aus der Kammer q gelangt es durch  die Durchflussöffnung 12 in die Kammer s und  von dieser durch den hinter der Tauchwand n  liegenden Ablaufkanal zum Austritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einzelnen, transportablen Ringen ge bildete, nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube mit mehreren nacheinander durch- flossenen Kammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern in der Klärgrube durch zwei sich kreuzende, diagonale Zwischenwände gebildet werden, wobei die erste Kammer, in welche der Zulauf mündet, mit der nächst folgenden und die letzte Kammer, aus wel cher der Ablauf wegführt, mit der vorange henden durch untere Durchflussöffnungen, und die beiden mittleren Kammern unter sieh durch einen zentralen obern Durchlass verbunden sind. U NTERANSPRüCHE 1.
    Klärgrube nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kreuzungsstelle der Trennwände eine Verstärkung dersel ben vorgesehen ist, welche es erlaubt, den die mittleren Kammern verbindenden obern Durchlass hindurchzuführen. 2. Klärgrube nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkung der Trennwände an ihrer Kreuzungsstelle auf den Raum in einem Ring der Klärgrube beschränkt ist.
CH203700D 1938-05-04 1938-05-04 Aus einzelnen, transportablen Ringen gebildete, nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube mit mehreren, nacheinander durchflossenen Kammern. CH203700A (de)

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CH203700D CH203700A (de) 1938-05-04 1938-05-04 Aus einzelnen, transportablen Ringen gebildete, nach dem Faulverfahren arbeitende Klärgrube mit mehreren, nacheinander durchflossenen Kammern.

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CH (1) CH203700A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118107B (de) * 1953-08-03 1961-11-23 Julius Roschach Zweikammer-Hausklaeranlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1118107B (de) * 1953-08-03 1961-11-23 Julius Roschach Zweikammer-Hausklaeranlage

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