CH203781A - Geschlossene Hochleistungssicherung, insbesondere Netzsicherung. - Google Patents

Geschlossene Hochleistungssicherung, insbesondere Netzsicherung.

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CH203781A
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/044General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified
    • H01H85/045General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type
    • H01H85/0456General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type with knife-blade end contacts

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  • Fuses (AREA)

Description


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 Geschlossene    Hochleistungssicherung,   insbesondere Netzsicherung. Die bekannten    Hochleistungssicherungen   sind gewöhnlich mit Messerkontakten versehen, die in der Verlängerung der Längsachse des Patronenkörpers angeordnet sind und in die feststehenden Kontakte eingeführt werden. Es kommt häufig vor, dass eine vorhandene Anlage für eine höhere Leistung verwendet wird und dass in diesem Falle die vorhandenen Sicherungen gegen solche höherer Leistung ausgewechselt werden müssen. Die Patronen höherer Leistung sind im allgemeinen länger als die Patronen kleinerer Leistung und können daher nicht ohne weiteres in die vorhandenen feststehenden Kontakte eingesetzt werden.

   Werden zum Beispiel in einem Netz die vorhandenen Sicherungen gegen solche höherer Leistung ausgewechselt, so handelt es sich bei einem    ver-      maschten   Netz um eine verhältnismässig grosse Zahl von Sicherungen, und es bedeutet einen wirtschaftlich grossen Vorteil, wenn die vorhandenen Kabelkästen mit den festen Bon-    takten   auch für die neuen Sicherungen verwendet werden können. Aber auch bei Neukonstruktionen ist es aus Gründen der Raum- .    ersparnis   vorteilhaft, die festen Kontakte in einem möglichst geringen Abstand anzuordnen und eine Schmelzsicherung mit geringem    Kontaktfahnenabstand   zu verwenden. 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene    Hochleistungssicherung;   insbesondere Netzsicherung; bei Verwendung von erfindungsgemäss ausgebauten Sicherungen soll es möglich sein, vorhandene    Schmelz-      Sicherungen   mit einem verhältnismässig kurzen Kontaktabstand durch Sicherungen höherer Leistung zu ersetzen, ohne dass an der fest eingebauten Anlage, z. B. den Kabelkästen, etwas geändert werden muss.

   Erfindungsgemäss werden die Schmelzkanäle in dem im    Gebrauchszustande   zwischen den festen Kontakten angeordneten Patronenkörper senkrecht zu der Verbindungslinie der    Anschluss-      fahnen   angeordnet, so dass es möglich ist, 

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 dass bei einem gegebenen Abstand der festen Kontakte Patronen höherer Leistung mit entsprechend längeren Schmelzleitern eingesetzt werden können. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in den    Fig.   1--3 dargestellt.    Fig.   1 zeigt die neue Patrone in Seitenansicht, wobei die    Kontaktfabnen   in die feststehenden Kontakte eingeschoben sind;    Fig.   2 zeigt einen feststehenden Kontakt in Stirnansicht;    Fig.   3 ist eine Draufsicht auf den Patronenkörper mit den Anschlussfahnen allein. 



  Der geschlossene Patronenkörper a ist im Gebrauch zwischen den festen Kontakten b und    c   angeordnet, wobei die Kontaktfahnen d und e in die festen Kontakte b und c eingeschoben sind. In an sich bekannter Weise wird der    .Kontaktdruck   durch Schrauben f erhöht. Der Zwischenraum zwischen den festen Kontakten b und    c   ist gegeben und darf nicht überschritten werden. Um nun eine Patrone höherer Leistung unter Verwendung der vorhandenen festen Kontakte benutzen    zrr   können, ist der Patronenkörper a senkrecht zwischen den festen Kontakten b und c angeordnet, wobei die Schmelzkanäle ebenfalls senkrecht zu der Verbindungslinie der    Anschlussfahnen   verlaufen, so dass die Länge der Schmelzleiter durch den Abstand der festen Kontakte nicht bestimmt wird. 



  Die senkrechte Anordnung des Patronenkörpers    bezw.   der Schmelzkanäle zwischen den festen Kontakten erfordert eine besondere Befestigung der    Anschlussfahnen   d und e an dein Patronenkörper a. Die    Anschluss-      fahnen   d und e sind an zwei gegenüberliegenden Längsseiten des beispielsweise im Querschnitt rechteckigen Patronenkörpers a angeordnet und sind durch winkelförmige Bügel    g   und    1a   mit den Stirnkontakten verbunden. Die Befestigung kann in    üblicber   Weise durch Schrauben i erfolgen. 



  Um das Einsetzen und Herausnehmen der Sicherung zu erleichtern, kann die Sicherung mit einem ständigen Handgriff versehen sein, oder es sind Kupplungsglieder für die an sich bekannten, abnehmbaren Handgriffe oder    Kupplungsstangen   angeordnet. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zum Beispiel auf der obern Stirnseite die beiden Knöpfe k und    m   angeordnet, die zur Aufnahme eines mit    bajonettverschlussförmigen   Aussparungen versehenen Handgriffes dienen.

   Damit die bisher gebräuchlichen Handgriffe (von längeren Sicherungen) benutzt werden können, sind, um den erforderlichen Abstand zu erzielen, die Knöpfe k und    2n   auf    Z-förmigen   Winkeln    rt   und o befestigt, die wiederum durch die    Kontaktbefestigungsschrauben   i mit dem Patronenkörper a verbunden sind. 



  Durch die    vorbesohriebene   Anordnung ist es möglich, entsprechend der geforderten Leistung die    Schmelzleiter   beliebig lang zu machen, da die Länge des Patronenkörpers durch die feststehenden Kontakte nicht behindert wird. Diese Anordnung ist auch besonders für solche Patronen von Vorteil, bei denen der Patronenkörper zur Aufnahme einer Vorrichtung zur Fernsteuerung der Patrone, z. B. zur Aufnahme eines    Zünd-      satzes,   dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschlossene Hochleistungssicherung, insbesondere Netzsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzkanäle in dem im Gebrauclrazustande zwischen den festen Kontakten (b, c) angeordneten Patronenkörper (a) senkrecht zu der Verbindungslinie der Anschlussfahnen (d, e) verlaufen. UN TERANSPRtrCHE 1. Geschlossene Hochleistungssicherung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussfahnen (d, e) an den Längsseiten des Patronenkörpers (a) angeordnet sind und durch winkelförmige Bügel (g, h) mit den Stirnkontakten in Verbindung stehen. 2.
    Geschlossene Hochleistungssicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Patrone mit einem Handgriff versehen ist. <Desc/Clms Page number 3> 3. Geschlossene Hochleistungssicherung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Patrone mit Kupplungsgliedern für einen abnehmbaren Handgriff versehen ist. 4. Geschlossene Hochleistungssicherung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass Knöpfe (1c, m) für die bajonettverschlussartige Befestigung des Handgriffes mittels Z-förmi- ger Bügel (n, o) an einer der Stirnseiten befestigt sind.
CH203781D 1937-05-27 1938-05-18 Geschlossene Hochleistungssicherung, insbesondere Netzsicherung. CH203781A (de)

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