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Geschlossene Hochleistungssicherung, insbesondere Netzsicherung. Die bekannten Hochleistungssicherungen sind gewöhnlich mit Messerkontakten versehen, die in der Verlängerung der Längsachse des Patronenkörpers angeordnet sind und in die feststehenden Kontakte eingeführt werden. Es kommt häufig vor, dass eine vorhandene Anlage für eine höhere Leistung verwendet wird und dass in diesem Falle die vorhandenen Sicherungen gegen solche höherer Leistung ausgewechselt werden müssen. Die Patronen höherer Leistung sind im allgemeinen länger als die Patronen kleinerer Leistung und können daher nicht ohne weiteres in die vorhandenen feststehenden Kontakte eingesetzt werden.
Werden zum Beispiel in einem Netz die vorhandenen Sicherungen gegen solche höherer Leistung ausgewechselt, so handelt es sich bei einem ver- maschten Netz um eine verhältnismässig grosse Zahl von Sicherungen, und es bedeutet einen wirtschaftlich grossen Vorteil, wenn die vorhandenen Kabelkästen mit den festen Bon- takten auch für die neuen Sicherungen verwendet werden können. Aber auch bei Neukonstruktionen ist es aus Gründen der Raum- . ersparnis vorteilhaft, die festen Kontakte in einem möglichst geringen Abstand anzuordnen und eine Schmelzsicherung mit geringem Kontaktfahnenabstand zu verwenden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene Hochleistungssicherung; insbesondere Netzsicherung; bei Verwendung von erfindungsgemäss ausgebauten Sicherungen soll es möglich sein, vorhandene Schmelz- Sicherungen mit einem verhältnismässig kurzen Kontaktabstand durch Sicherungen höherer Leistung zu ersetzen, ohne dass an der fest eingebauten Anlage, z. B. den Kabelkästen, etwas geändert werden muss.
Erfindungsgemäss werden die Schmelzkanäle in dem im Gebrauchszustande zwischen den festen Kontakten angeordneten Patronenkörper senkrecht zu der Verbindungslinie der Anschluss- fahnen angeordnet, so dass es möglich ist,
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dass bei einem gegebenen Abstand der festen Kontakte Patronen höherer Leistung mit entsprechend längeren Schmelzleitern eingesetzt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1--3 dargestellt. Fig. 1 zeigt die neue Patrone in Seitenansicht, wobei die Kontaktfabnen in die feststehenden Kontakte eingeschoben sind; Fig. 2 zeigt einen feststehenden Kontakt in Stirnansicht; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den Patronenkörper mit den Anschlussfahnen allein.
Der geschlossene Patronenkörper a ist im Gebrauch zwischen den festen Kontakten b und c angeordnet, wobei die Kontaktfahnen d und e in die festen Kontakte b und c eingeschoben sind. In an sich bekannter Weise wird der .Kontaktdruck durch Schrauben f erhöht. Der Zwischenraum zwischen den festen Kontakten b und c ist gegeben und darf nicht überschritten werden. Um nun eine Patrone höherer Leistung unter Verwendung der vorhandenen festen Kontakte benutzen zrr können, ist der Patronenkörper a senkrecht zwischen den festen Kontakten b und c angeordnet, wobei die Schmelzkanäle ebenfalls senkrecht zu der Verbindungslinie der Anschlussfahnen verlaufen, so dass die Länge der Schmelzleiter durch den Abstand der festen Kontakte nicht bestimmt wird.
Die senkrechte Anordnung des Patronenkörpers bezw. der Schmelzkanäle zwischen den festen Kontakten erfordert eine besondere Befestigung der Anschlussfahnen d und e an dein Patronenkörper a. Die Anschluss- fahnen d und e sind an zwei gegenüberliegenden Längsseiten des beispielsweise im Querschnitt rechteckigen Patronenkörpers a angeordnet und sind durch winkelförmige Bügel g und 1a mit den Stirnkontakten verbunden. Die Befestigung kann in üblicber Weise durch Schrauben i erfolgen.
Um das Einsetzen und Herausnehmen der Sicherung zu erleichtern, kann die Sicherung mit einem ständigen Handgriff versehen sein, oder es sind Kupplungsglieder für die an sich bekannten, abnehmbaren Handgriffe oder Kupplungsstangen angeordnet. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zum Beispiel auf der obern Stirnseite die beiden Knöpfe k und m angeordnet, die zur Aufnahme eines mit bajonettverschlussförmigen Aussparungen versehenen Handgriffes dienen.
Damit die bisher gebräuchlichen Handgriffe (von längeren Sicherungen) benutzt werden können, sind, um den erforderlichen Abstand zu erzielen, die Knöpfe k und 2n auf Z-förmigen Winkeln rt und o befestigt, die wiederum durch die Kontaktbefestigungsschrauben i mit dem Patronenkörper a verbunden sind.
Durch die vorbesohriebene Anordnung ist es möglich, entsprechend der geforderten Leistung die Schmelzleiter beliebig lang zu machen, da die Länge des Patronenkörpers durch die feststehenden Kontakte nicht behindert wird. Diese Anordnung ist auch besonders für solche Patronen von Vorteil, bei denen der Patronenkörper zur Aufnahme einer Vorrichtung zur Fernsteuerung der Patrone, z. B. zur Aufnahme eines Zünd- satzes, dient.
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Closed high-performance fuse, especially network fuse. The known high-performance fuses are usually provided with blade contacts which are arranged in the extension of the longitudinal axis of the cartridge body and are inserted into the fixed contacts. It often happens that an existing system is used for a higher performance and that in this case the existing fuses have to be replaced with those of higher performance. The higher capacity cartridges are generally longer than the lower capacity cartridges and therefore cannot easily be inserted into the existing fixed contacts.
If, for example, the existing fuses in a network are exchanged for higher-performance ones, a meshed network involves a relatively large number of fuses, and there is a great economic advantage if the existing cable boxes with the fixed receipts clock can also be used for the new backups. But even with new constructions it is for reasons of space. saving advantageous to arrange the fixed contacts at the smallest possible distance and to use a fuse with a small contact lug spacing.
The invention relates to a closed high-performance fuse; in particular network fuse; When using fuses developed according to the invention, it should be possible to replace existing fuses with a relatively short contact distance by fuses of higher performance without the permanently installed system, e.g. B. the cable boxes, something needs to be changed.
According to the invention, the melting channels in the cartridge body, which is arranged between the fixed contacts in the state of use, are arranged perpendicular to the connecting line of the terminal lugs, so that it is possible
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that with a given distance between the fixed contacts, cartridges of higher power with correspondingly longer fusible conductors can be used.
An embodiment of the invention is shown in the drawing in Figs. 1-3. Fig. 1 shows the new cartridge in side view, with the contact tabs pushed into the stationary contacts; Fig. 2 shows a stationary contact in an end view; Figure 3 is a top plan view of the cartridge body with the tabs alone.
The closed cartridge body a is arranged between the fixed contacts b and c in use, the contact lugs d and e being pushed into the fixed contacts b and c. In a manner known per se, the contact pressure is increased by screws f. The space between the fixed contacts b and c is given and must not be exceeded. In order to be able to use a higher performance cartridge using the existing fixed contacts, the cartridge body a is arranged vertically between the fixed contacts b and c, with the melting channels also running perpendicular to the connecting line of the terminal lugs, so that the length of the fusible conductor through the The distance between the fixed contacts is not determined.
The vertical arrangement of the cartridge body respectively. of the melt channels between the fixed contacts requires a special fastening of the connection lugs d and e to the cartridge body a. The connecting lugs d and e are arranged on two opposite longitudinal sides of the cartridge body a, which is, for example, rectangular in cross section, and are connected to the end contacts by angular brackets g and 1a. The attachment can be done in a usual manner by screws i.
In order to facilitate the insertion and removal of the fuse, the fuse can be provided with a permanent handle, or coupling elements are arranged for the detachable handles or coupling rods known per se. In the embodiment shown in the drawing, for example, the two buttons k and m are arranged on the upper end face, which buttons serve to receive a handle provided with bayonet-shaped recesses.
So that the hitherto common handles (of longer fuses) can be used, the buttons k and 2n are attached to Z-shaped angles rt and o, which in turn are connected to the cartridge body a by the contact fastening screws i, in order to achieve the required distance .
Due to the pre-designed arrangement, it is possible to make the fusible conductors as long as required according to the required performance, since the length of the cartridge body is not hindered by the fixed contacts. This arrangement is also particularly advantageous for those cartridges in which the cartridge body for receiving a device for remote control of the cartridge, e.g. B. is used to accommodate an ignition charge.