CH203793A - Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr an gasbeheizten Apparaten, z. B. Durchlauferhitzern. - Google Patents

Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr an gasbeheizten Apparaten, z. B. Durchlauferhitzern.

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CH203793A
CH203793A CH203793DA CH203793A CH 203793 A CH203793 A CH 203793A CH 203793D A CH203793D A CH 203793DA CH 203793 A CH203793 A CH 203793A
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CH
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valve
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Sommerhalder Otto
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Sommerhalder Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

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Description


  Einrichtung zum Steuern der     Gaszufahr    an gasbeheizten Apparaten,  z.     B.    Durchlauferhitzern.    Gegenstand vorliegender Erfindung bil  det     eine        Einrichtung    zum Steuern der Gas  zufuhr an gasbeheizten Apparaten, z. B.       Durchlauferhitzern.     



  Bei bisher bekannten Einrichtungen, bei  welchen ein in der Gasleitung vorgesehenes       Sicherheitsventil    durch einen durch die  Wärme der Zündflamme beeinflussten     Defor-          mationskörper    geöffnet wird, war eine Ausser  betriebsetzung des Apparates nur durch Aus  blasen des Zündflamme oder Schliessen des       Abstellhahnes    vor dem Apparat möglich.  



  Gemäss vorliegender     Erfindung    ist bei  einer solchen     Einrichtung    das in der Gas  leitung vorgesehene     Sicherheitsventil,    welches  durch einen durch die Wärme der Zünd  flamme beeinflussten     Deformationskörper    ge  öffnet wird, .durch ein Schaltorgan schliess  bar, welches von einem Bedienungsglied be  tätigt wird, das     gleichzeitig    zur     Betätigung     eines in der     Zündflammenleitung    befindlichen  Ventils dient.

   Dadurch kann hier mittels  des gleichzeitig zur Betätigung des in der       Zündflammenleitung    befindlichen     Ventils    die-         nenden    Bedienungsgliedes das Sicherheits  ventil bei     Ausserbetriebsetzung    des Appara  tes von Hand geschlossen werden.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung     ist    ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



  "     Fig.    1 zeigt einen Aufriss mit teilweisem  Schnitt,       Fig.    2 einen Grundriss zu     Fig.    1,       Fig.    3 eine Teilansicht zu     Fig.    1 mit  teilweisem Schnitt,       Fig.    4 einen Querschnitt nach Linie       IV-IV    der     Fig.    1 und       Fig.    5 und 6 je eine Ansicht des     Be-          tätigungsknopfes    in zwei verschiedenen Stel  lungen.  



  Es bezeichnet 1 ein     Ventilgehäuse,    wel  ches mittels des Stutzens 2 an die Gaszulei  tung angeschlossen ist.     In.    das Gehäuse 1  ist gegenüber dem Stutzen 2     ein    rohrförmiger  Einsatzkörper<B>3</B> eingesetzt, der einen recht  eckförmigen Flansch 4 besitzt     (Fig.    5, 6),  welcher mittels Schrauben am Gehäuse be-      festigt ist. Im Einsatzkörper 3 ist eine Ven  tilstange 5 mit Ventilkörper 6 dreh- und ver  schiebbar gelagert. Am äussern Ende der  Ventilstange 5 ist an derselben mittels einer  Schraube 7 ein Bedienungsglied in Gestalt  eines Betätigungsknopfes 8 befestigt, wobei  zwischen diesem Knopf 8 und dem Flansch 4  eine Feder 9 eingesetzt ist, welche bestrebt  ist, den Ventilkörper 6 auf seinen Sitz 10  zu drücken.

   Bei der in     Fig.    5 dargestellten  Lage kann der Knopf 8 entgegen der Wir  kung der Feder 9 niedergedrückt werden,  wobei der Ventilkörper 6 vom Sitz 10 ab  gehoben und die Öffnung 11 im Einsatz  körper 3 freigegeben wird, so dass Gas durch  diese Öffnung und den Einsatzkörper 3 in  die     Zündflammenleitung    12 gelangen kann.  An einer Verlängerung 13 des Ventilkörpers  6 ist eine Flachfeder 14     einerends    befestigt,  deren anderes freies Ende einen kugelförmigen  Nocken 15 trägt.

   Durch Drehen des Knop  fes 8 aus der Lage nach     Fig.    5 in die Lage  nach     Fig.    6 kommt dieser Nocken 15 zum  Zusammenwirken mit dem Ventilkörper 16  des Sicherheitsventils und hält den Ventil  körper 16 in Schliessstellung     (Fig.    3). Die  Drehbewegung des Knopfes 8 ist durch einen  am Einsatzkörper 3 gebildeten     Anschlagnok-          ken    17 begrenzt, der mit einer     ringsegment-          förmigen        Ausnehmung    des Knopfes 8 zu  sammenwirkt.

   Ferner ist am Knopf 8 ein  Nocken 18 vorgesehen, welcher bei der in       Fig.    6 dargestellten Lage des Knopfes 8 ein  Niederdrücken desselben verhindert, da er  gegen den Flansch 4 anstossen würde.  



  Die     Zündflammenleitung    12 ist durch den  Zündkopf 19 zum     Zündflammenbrenner    20  geführt. Am Zündkopf 19 ist ein als Bi  metallfeder 21 ausgebildeter     Deformations-          körper    derart angeordnet, dass er durch die  Wärme der Zündflamme beeinflusst wird     lind     sich deformiert. Der freie Rand der Bi  metallfeder 21 liegt gegen das obere Ende  einer Hülse 22 an, welche verstellbar auf  einen Verbindungskörper 23 aufgeschraubt  ist, der eine zylindrische Bohrung aufweist,  mittels welcher er auf einem rohrförmigen  in das Gehäuse 1 eingeschraubten Einsatz-         körper    24 geführt ist. Diesen Einsatzkörper  24 durchsetzt die Ventilstange 25 für den  Ventilkörper 16.

   Auf das obere Ende der  Ventilstange 25 ist eine Hülse 26 aufge  schraubt, welche mit dem Grund der Boh  rung des Verbindungskörpers 23 zusammen  wirkt. Zwischen der Hülse 26 und einer Ab  setzung der Bohrung für die Ventilstange 25  ist eine Feder 27 vorhanden, welche bestrebt  ist, die Ventilstange 25 nach oben zu     drük-          ken.    Das untere verdickte Ende der Ventil  stange 25 ist in einer     Ausnehmung    28 des  Ventilkörpers 16 derart gehalten, dass sieb  der Ventilkörper 16 und die Ventilstange 25  in bezug aufeinander axial verschieben kön  nen. In der in     Fig.    1 dargestellten Aus  gangslage wird der Ventilkörper 16 durch .die  Ventilstange 25 auf seinen Sitz gedrückt.

    Hierbei ist die Hülse 22 derart auf dem Ver  bindungsstück 23 eingestellt, dass ihr oberes  Ende die     Bimetallfeder    21 berührt. Ausser  der     Zündflammenleitung    12 führt zum Bren  ner 20 eine zweite Leitung 29, durch welche  bei geöffnetem Ventilkörper 16 Gas zur  Zündflamme geleitet wird.  



  In dem Ventilgehäuse 1 ist ferner ein  wasserbetätigtes Ventil angeordnet, dessen  Ventilkörper 30 auf einem Einsatzrohr 31,  das in das Gehäuse 1 eingeschraubt ist, ge  führt ist und durch eine im Einsatzrohr 31  geführte Ventilstange 32 entgegen der Wir  kung der Feder 33 geöffnet werden kann,  welche     einerends    gegen den Ventilkörper 30  und     anderends    gegen einen Flansch eines  Stutzens 34 anliegt, an welchem die Leitung  zu dem nicht     dargestellten    Hauptbrenner  des zu beheizenden Apparates angeschlossen  ist. Die Ventilstange 32 ist derart mit den  Ventilen, welche den     Wasserdurchfluss    durch  den Apparat beherrschen, verbunden, dass der  Ventilkörper 30 nur geöffnet wird, wenn  Wasser durch den Apparat hindurchströmt.

    Am Ventilsitz für den Ventilkörper 30 ist  eine ringförmige Nut 35 gebildet, von wel  cher eine Leitung 36 zur Zündflammen  leitung 12 führt. Bei Beginn des     Offnens    des  Ventilkörpers 30 wird zuerst Gas durch die  Leitung 36 und die Leitung 12 zur Zünd-      flamme strömen und eine Verstärkung der  Zündflamme     bewirken.    Beim weiteren Öff  nen des     Ventilkörpers    30 wird der     Durchlass     des Gases zum Hauptbrenner des Apparates  geöffnet.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist wie folgt: .  Bei der     Inbetriebsetzung    des Apparates  muss zuerst die Zündflamme entzündet wer  den. Dies geschieht durch Niederdrücken des  Knopfes 8, wodurch Gas durch die     Öffnung     11 und die     Leitung    12 zum Brenner 20 ge  langen kann. Nach dem Anzünden des aus  strömenden Gases muss der     Knopf    8 noch  wenige (2 bis 5)     Sekunden    niedergedrückt  bleiben, während welcher Zeit die Bimetall  feder 21     erwärmt    wird und durch ihre Form  veränderung die Ventilstange 25 abwärts ver  schiebt.

   Dadurch öffnet sich der Ventil  körper 16 unter dem Einfluss seines Eigen  gewichtes und es kann     nunmehr    Gas durch  die Leitung 29 zum     Zündflammenbrenner    20  strömen, so dass nach dem Loslassen des  Knopfes 8 und     Schliessen    des Ventilkörpers  6 die Zündflamme als Wachflamme weiter  brennt.     Eine    Regulierschraube ermöglicht  diese Wachflamme so einzustellen, dass sie  nur so stark brennt als zur Erwärmung der       Bimetallfeder    21 erforderlich ist.  



  Wird der     Wasserdurchfluss    durch den Ap  parat geöffnet, so öffnet sich der Ventil  körper 30 und es strömt zuerst durch die Lei  tungen 36 und 12 Gas zur Zündflamme, so  dass diese verstärkt wird. Anschliessend wird  der     Gasdurchfluss    zum Hauptbrenner ge  öffnet und derselbe durch die verstärkte  Zündflamme entzündet. Wird der Wasser  durchfluss durch den Apparat wieder unter  brochen, so schliesst sich gleichzeitig der Ven  tilkörper 30 und die Zündflamme geht zu  rück.  



  Da die Wachflamme nur sehr wenig Gas  verbraucht, kann sie auch während der Nacht  brennen. Erlöscht aus irgend einem Grunde  die Wach-     bezw.        Zündflamme    oder wird der       Gaszufluss    unterbrochen, so erkaltet die Bi  metallfeder 21 und die     Ventilstange    25 wird  durch die     Wirkung    der Feder 27 gehoben    und drückt den Ventilkörper 16 auf seinen  Sitz, so dass der Gasweg zum Brenner und zur  Zündflamme geschlossen wird.  



  Zur     Ausserbetriebsetzung    des Apparates  bei längeren     Betriebspausen    wird der Knopf 8  aus der Lage nach     Fig.    5 in die Lage nach       Fig.    6 gedreht, wodurch der Ventilkörper 16  zwangsläufig durch den Nocken 15 auf seinen  Sitz gedrückt und die Wachflamme durch  Unterbrechung der Gaszufuhr gelöscht wird.  Ein am Knopf 8 vorhandener Zeiger 8'  zeigt die Nullstellung an. Ein Schliessen des  vor dem Apparat befindlichen     Gasabstell-          hahnes    ist hierbei nicht erforderlich.  



  Bei der beschriebenen     Einrichtung    sind  die     Bimetallfeder    und das Sicherheitsventil  derart ausgebildet, dass die     Offnungs-        und     Schliesszeit für das Ventil gegenüber bisher  bekannten     Einrichtungen    mit direkt durch       Bimetallfeder    betätigtem Sicherheitsventil  viel kürzer ist und zum Offenhalten des Ven  tils nur eine kleine Wachflamme genügt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr an gasbeheizten Apparaten, z. B. Durchlauf erhitzern, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Gasleitung vorgesehenes Sicherheits ventil, das durch einen durch die Wärme der Zündflamme beeinflussten Deformationskörper geöffnet wird, durch ein Schaltorgan schliess bar ist, welches von einem Bedienungsglied betätigt wird, das gleichzeitig zur Betätigung eines in .der Zündflammenleitung befindlichen Ventils dient.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ventil körper des Sicherheitsventils an einer senk rechten Ventilstange so aufgehängt ist, dass er sich inbezug auf die Ventilstange axial bewegen kann, zum Zweck den Ventilkörper unabhängig von der Lage der Ventilstange mittels des Schalt- organes schliessen zu können.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Bedienungs- glied axial verschiebbar und drehbar ist, wobei durch axiales Verschieben das in der Zündflammenleitung befindliche Ven- til geöffnet und durch Verdrehen mittels des Schaltorganes das Sicherheitsventil ge schlossen werden kann. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Bedienungsglied ein Nocken vor gesehen ist, welcher beim Verdrehen des selben ein axiales Verschieben und da durch ein Öffnen des in der Zündflam- menleitung befindlichen Ventils verhin dert. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Bedienungsglied als ein mit einem Zeiger versehener, auf der Ven tilstange des in der Zün.dflammenleitung befindlichen Ventils befestigter Knopf ausgebildet ist und das Schaltorgan einen Nocken aufweist, welcher an einer auf einer Verlängerung des Ventilkörpers die ses Ventils befestigter Feder angeordnet ist.
CH203793D 1938-09-27 1938-09-27 Einrichtung zum Steuern der Gaszufuhr an gasbeheizten Apparaten, z. B. Durchlauferhitzern. CH203793A (de)

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