CH319401A - Kombinierte Temperatur- und Zündflammenregelungseinrichtung - Google Patents

Kombinierte Temperatur- und Zündflammenregelungseinrichtung

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CH319401A
CH319401A CH319401DA CH319401A CH 319401 A CH319401 A CH 319401A CH 319401D A CH319401D A CH 319401DA CH 319401 A CH319401 A CH 319401A
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CH
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lever
valve
control device
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English (en)
Inventor
J Caparone Michael
M Vaughn Charles
Original Assignee
Robertshaw Fulton Controls Co
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Application filed by Robertshaw Fulton Controls Co filed Critical Robertshaw Fulton Controls Co
Publication of CH319401A publication Critical patent/CH319401A/de

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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


  Kombinierte Temperatur- und     Zündflammenregelungseinrichtung       Die Erfindung betrifft eine kombinierte  Regeleinrichtung, die eine-     Temperaturrege-          lungseinrichtung    lind eine     Zündflammen-          steuereinriehtung    besitzt.  



  Die Erfindung ist besonders     geeigniet    zur       Verwendung    bei mit Gas beheizten     Wasser-          erhitzern    und dergleichen, bei denen die     Was-          sertemperat.iiren    innerhalb genauer Grenzen       geregelt    werden, ohne jedoch darauf be  schränkt zu sein.  



       Der        Erfindungsgegenstand    ist. in einem       Ausführungsbeispiel    in den beifolgenden  Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht, auf die     Regelungs-          einriehtuiig,,          Fig.        \?    einen Längsschnitt nach der Linie       11-II    der     Fig.    1 in grösserem Massstab,       Fi-.3    einen     Querschnitt    nach der Linie       111-III    der     Fig.    1,

         Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3,       Fig-.5    einen Teilschnitt nach der Linie       V-V¯der        Fig.3,          Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    der     Fig.    2 in grösserem Massstab,       Fig.7    eine Ansicht eines Einzelteils und       Fi-.        S    eine Seitenansicht des Einzelteils  nach     Fig.7.     



       Ilrcuptabsperrh,ahn     Die in den Zeichnungen dargestellte Rege  lungseinrichtung enthält ein Gehäuse 10, das    an dem einen Ende mit einem seitlichen Ein  lass 12 für den     Brennstoff    und an dem andern  Ende mit einem     Auslass    14 für den Brennstoff  versehen ist. Ein     Hauptbrennstoffkanal    16  in dem Gehäuse 10 stellt die Verbindung zwi  schen dem Einlass 12 und dem     Auslass    14 her.  In der bei solchen Einrichtungen üblichen  Weise können Rohranschlüsse an dem Einlass  12 und dem     Auslass    14 vorgesehen sein, um  den Brennstoff durch den Kanal 16 einem  nicht dargestellten Hauptbrenner des Gerätes,  bei dem die Einrichtung benutzt wird, zuzu  führen.  



  Der Durchtritt des Brennstoffes zwischen  dem Einlass 12 und dem     Auslass    14 steht unter  der Kontrolle eines Hauptabsperrhahnes mit  Küken 18. Dieses Küken 18 ist mit einer  winkelförmigen Öffnung 20 versehen, die bei  einer Drehung des Kükens 18 von Hand mit  tels eines Knopfes 22 die Verbindung von dem  Einlass 12 über den Kanal 16 zum     Auslass    14  öffnet und schliesst. Der Knopf 22 trägt vor  zugsweise die üblichen Marken für die Stel  lung  Auf ,  Zu  und  Zünden  des Haupt  absperrhahnes, die in entsprechender Weise  mit einem Zeiger 24 zur Übereinstimmung ge  bracht werden können, der von einer An  schlagplatte 25 des Gehäuses 10 in geeigneter  Lage gehalten wird.  



  Der Knopf 22 kann in axialer Richtung  gegenüber dem Küken 18     für    einen weiter  unten beschriebenen Zweck bewegt werden.      Wie aus den     Fig.    6, 7 und 8 klar hervorgeht,  ist der Knopf 22 an seiner Unterseite mit  einem im wesentlichen ringförmigen Ein  schnitt 26 versehen, der jedoch von einem  erhabenen oder glatten Abschnitt 28 und  einem Teil 30 unterbrochen ist, die gegenüber  der Bezeichnung  Zünden      liegt.    Ein bogen  förmiges einstellbares Anschlagglied 32 ist  an der Unterseite des Knopfes 22 mittels  einer Schraube 34 befestigt, die von der  Aussenseite des Knopfes 22 zugänglich ist. Ein       Anschlagglied    36 ragt von der Anschlagplatte  25 in den Einschnitt 26.  



  Die beschriebene Einrichtung dient dazu,  die Drehbewegung des Knopfes 22 auf einen  Bogen von ungefähr 180  zwischen der Stel  lung  Zu  und  Auf  zu begrenzen. Wenn  der Knopf 22 daher in die      Zu -Stellulng    ge  dreht wird, dann schlägt der Abschnitt 28  an das Anschlagglied 36 an, und eine weitere       Drehung    wird verhindert. Wenn der Knopf  22 in die      Auf -Stellung    gedreht wird, dann  schlägt in ähnlicher Weise der einstellbare  Anschlag 32 gegen den Anschlag 36. Es ist.  ersichtlich, dass die Stellung des     Ansehlages     32 geändert werden kann; indem die Schraube  34 gelockert wird, wird der Anschlag 32 in die  gewünschte Lage gebracht und dann die       Schraube    34 wieder angezogen.  



  Ein Stift 38 ragt aus dem Gehäuse 10  unter dem Knopf 22 heraus, so dass er sich  bei der Stellung  Zünden  gegenüber dem  Teil 30 befindet. Wenn der Knopf 22 daher  in die Stellung  Zünden  gedreht wird und  dann axial gegenüber dem Küken 18 bewegt  wird, dann kommt der Teil 30 mit dem Stift  38 in Eingriff und bewegt ihn in das Innere  des Gehäuses 10 hinein. Eine Bewegung des  Stiftes 38 nach aussen aus dem Gehäuse 10  heraus ist dadurch begrenzt, dass ein     Blind    40  auf dem Stift 38 mit der Innenwand einer       Kappenmutter    42 auf dem Gehäuse 10, durch  welche der Stift 38 hindurchgeht, in Ein  griff kommt. Eine Schraubenfeder 44 dient.  dazu, den Stift 38 in der Richtung nach aussen  vorzuspannen. Aber diese Bewegung ist, wie  erwähnt, begrenzt.

           Ziind        t"e        rttil     Wie besonders aus     Fig.    3 und 5 hervorgeht,  ist das Gehäuse 10 mit einem hohlen Ansatz  46 versehen, der an der Innenseite des Haupt  absperrhahnes 18 liegt und eine hohle Filter  patrone 48 für den     Zündflammenbrennstoff     enthält. Der Boden der Filterpatrone 48  ist bei 50 in geeigneter Weise gasdicht mit  der Bodenwandung des hohlen Ansatzes 46  verbunden.

   Die Aussenwand der Filterpatrone  48 hat. jedoch einen Abstand von der Innen  wandung des Ansatzes 46, um den Durchtritt  des Brennstoffes zu ermöglichen.     Zui    diesem       Zweek    ist eine     öffnun,-1"    52 in dem Gehäuse  <B>10</B> angebracht, die     auf    der einen Seite mit  einer gebogenen Nut 54 in der     Seitenwandung     des Kükens 18 in Verbindung steht und eine  Verlängerung der Öffnung 20 bildet. Die Nut  54 stellt die Verbindung zwischen der Öff  nung 20 und der Öffnung 52 her, wenn der       IIauptabsperrhahn    in der      Auf -Stellung     steht und der Brennstoff unmittelbar von der  Öffnung 20 dem Kanal 16 zuströmt.  



  Die     entgegengesetzte    Seite der Öffnung 52  steht mit dem hohlen Ansatz 46 neben der  Seitenwandung der Filterpatrone 48 in Ver  bindung, die daher den zu filternden Brenn  stoff an ihrem in     Fifg.5    untern Ende auf  nimmt und an ihrem obern Ende in der Nähe  der Abdichtung 50 abgibt. Ein Zündkanal 56  in dem Ansatz 46 steht     auf    der einen Seite mit  dem in     Fig.5    obern Ende der Filterpatrone  48 und auf der gegenüberliegenden Seite mit  einer     Zündventilkammer    58 in dem Gehäuse  10 in Verbindung. Ein     Zündventilteller    60 ist.

    in der Kammer 58 angeordnet und kann ent  lang einer Achse, die im wesentlichen senk  recht     zli    der des Stiftes 38 stellt,     bewegt    wer  den.     Hierdureh    wird ein     Durehlass    durch  einen     Ventilsitzkörper    62 des Zündflammen  ventils geöffnet oder geschlossen, der in der  Kammer 58 angeordnet. ist..  



  Eine     Verschlusskappe    64 ermöglicht den  Zutritt     zli    dem Ventilteller 60 und bildet  auch einen Sitz für die eine Seite     einer    Schrau  benfeder 66, die dazu dient, den Ventilteller  60 gegen den Ventilsitz 62 zu drücken. Eine       Auslassöffnung    68 steht. mit dem     Durchlass    in      dem     Ventilsitzkörper    62 in Verbindung und  dient zur Aufnahme des Brennstoffes aus der       Einlassöffnung    56, wenn der Ventilteller 60  geöffnet ist.

   Die gegenüberliegende oder Aus  lassseite der Öffnung 68 mündet in eine ge  eignete Verbindung 70 zum Anschluss der       Zündflammenleitung,    um den Brennstoff  einem nicht     dargestellten        Zündbrenner    zuzu  führen. In dem     Durchlass    68 für den Brenn  stoff des Zündbrenners ist eine übliche Ein  stellvorrichtung 72 vorgesehen.  



  Die Bewegung des     Zündventiltellers    60  zwischen der offenen und der geschlossenen       Stellen-    wird durch die Betätigung eines Ven  tilstiftes 74 bewirkt, der durch den Durch  lal3 indem     Ventilsitzkörper    62     hindurchragt    und       iiiit    Rinnen versehen ist oder einen     nichtkreis-          1'öi-niigen    Querschnitt aufweist, um den Durch  tritt des Brennstoffes zu gestatten.

   Die übliche  Abdichtungsmembran 76 ist für das Betäti  gungsende des Ventilstiftes 74 vorgesehen, um  ein unerwünschtes Ausströmen des Brenn  stoffes aus der - Kammer 58 zu     verhindern.     Auf dem Ventilstift 74 ist ein Betätigungs  teil 78 angebracht, und zwar auf der der Mem  bran 76 gegenüberliegenden Seite, so dass der  Ventilteller 60 auf einfache Weise in die  offene Stellung     bewegt    werden kann, wenn sie  erwünscht ist.  



  <I>Haupt</I>     ve        ntileinrichtung     Aus     Fig.    2 geht hervor, dass ein ringförmi  ger     Hauptventilsitz    80 in dem Gehäuse 10  vorgesehen ist, so dass er den Durchtritt des  Brennstoffes von dem Einlass 12 nach dem       Auslass    14 durch den     Hauptbrennstoffkanal     16 unterbrechen kann. Ein axialer hohler  Ansatz 82 ist beim Ventilsitz 80 vorgesehen  und bildet. ein Lager für einen Hauptventil  stift 84, der darin hin und her bewegt wer  den kann. Der Ventilstift 84 ist axial durch  bohrt, um einen     übersteuerungsmechanismus     aufzunehmen, der aus einem Stift 86 und  einer     Übersteuerungsfeder    88 besteht.

   Der  Stift 86 ist durch die Feder 88 vorgespannt,  jedoch ist die gegenseitige Bewegung durch  einen Anschlag begrenzt, der die Form einer       Buelise    90 hat., die mit einem Bund 92 des    Stiftes 86 in Eingriff kommt. Ein     Haupt-          v        entilteller    94 ist auf dem Ventilstift 84 zur  gemeinsamen axialen Bewegung befestigt, so  dass er zwischen der offenen und geschlossenen  Stellung gegenüber dem Ventilsitz 80 auf die  unten näher beschriebene Weise bewegt wer  den kann.  



  Der axiale hohle Ansatz 82 bildet eine       'Kandung    einer Kammer 100 in dem Gehäuse       1E),    welche einen Schnappmechanismus übli  cher Form aufnimmt. Dieser besteht aus dem  Schnappteil 102 und einem ringförmigen  Druckkörper 104, der dazu dient, den Ventil  teller 94 in die offene     Stellung    zu bewegen.  Der Schnappteil 102 berührt den Stift 86  der     Übersteuerungsvorrichtung,    die normaler  weise als geschlossene Einheit wirkt. Der  Druckkörper 104 trägt einen Druckknopf 106,  welcher aus einem Abdichtungsring 108 her  ausragt, der die gegenüberliegende Wandung  der Kammer 100 bildet.  



       Temperaturregelung     Eine temperaturempfindliche Einrichtung  zur Betätigung des Ventiltellers 94 über die  Schnappvorrichtung 102 bis 106 wird von  einem     Thermostatgehäuse    110 getragen, wel  ches an der Aussenseite des Gehäuses 10 in der  Nähe des Druckknopfes 106 befestigt ist. Das  Gehäuse 110 kann die übliche Form haben,  so dass das     Gehäuse    10 an dem Behälter des  Wassererhitzers     befestigt    werden kann.

   Die  übliche temperaturempfindliche Anordnung  mit einem Stab 112 und einem Rohr 114 ragt  aus dem Gehäuse 110 in den Behälter des       Wassererhitzers    hinein, wobei der Stab 112 in  üblicher Weise einen verhältnismässig nied  rigen     Ausdehnungskoeffizienten    hat, während  das Rohr 114 einen höheren Ausdehnungs  koeffizienten aufweist. Die verschiedene Aus  dehnung unter der Einwirkung der Erhit  zung durch das Wasser in dem Behälter be  wirkt, dass sich der Stab 112 aus dem Ge  häuse 10 nach aussen bewegt.  



  Der Stab 112 ragt bei dem Druckknopf 106  aus dem Gehäuse 110 heraus und berührt einen  Verbindungshebel 116, dessen eines Betäti  gungsende auf dem Druckknopf 106     gelagert         ist. Das gegenüberliegende Ende des Hebels  116     liegt    gegen eine Einstellschraube 118, die  aus dem Gehäuse 10 herausragt, wobei ihre  Achse uni wesentlichen parallel zu der des  Ventiltellers 94 liegt. Die Einstellschraube  118 trägt auf der Aussenseite des Gehäuses 10  einen Knopf 1.20, um die Temperatur ein  stellen zu können, die von der     Thermostatein-          richtung    112, 114 aufrechterhalten wird.

   So  wohl der     Gashahnknopf    22 als auch der     Teni-          peratureinstellknopf    120 sind auf der Vorder  seite des Gehäuses 10 leicht zugänglich ange  bracht. Eine nachgiebige Vorrichtung in  Form einer Blattfeder 122 wird von dein       Druckknopf    106 unterstützt, so     da.ss    sie mit  dem Hebel 116 in Arbeitsverbindung steht,  um ihn in Eingriff mit dem     Druckknopf    106  und der Einstellschraube 118 zu halten.  



       Selbsttätige   <I>Zünd f</I>     lammensteuerung     Die durch Dampfdruck     betätigte    selbst  tätige     Zündflammensteuerung    ist so ausge  bildet,     da.ss    sie den Thermostaten 112, 113 für  das öffnen des Ventiltellers 94 unwirksam  macht, wenn nicht im Zündbrenner der Vor  richtung eine Flamme brennt.

   Die selbsttätige       Zündflammensteuerung    enthält eine     Betäti-          gungsvorrichtung,    die einen Kolben 123, eine       Kapillarröhre    124 und eine     Membrankammer     126 in üblicher Weise enthält.     Fig.    3 zeigt,  dass die Vorrichtung einstellbar mit dein Ge  häuse 10 verbunden ist, indem eine Buchse  128 in dem hohlen Ansatz 132 des Gehäuses 10  eingeschraubt ist. Eine Buchse<B>129</B> mit. Innen  gewinde ist in der     Buehse    128 verschiebbar  gelagert und legt sich gegen eine Schulter 131  der Buchse 128.

   Sie steht ferner in Eingriff  mit einem mit Gewinde versehenen Teil 130,  der an dem     Membrankörper    126 befestigt ist.  Der hohle Ansatz 132 ragt schräg zu dem.  Hauptabsperrhahn 18 auf der dem Zünd  flammenventil 60, 62 gegenüberliegenden Seite  des Hahnes heraus.

   Ein Austritt des Brenn  stoffes durch den Ansatz 132 wird durch eine  Dichtung     1.34        verhindert,    die zwischen der  Gewindebuchse     1.28    und einer Dichtungsmut  ter 136 zusammengepresst wird, durch welche  das     Kapillarrohr    124     hindurchzellt.    Der    Kolben 123 enthält eine Menge Quecksilber,  die verdampft, wenn der Kolben 123 genügend  erhitzt wird und die dazu dient, die     Membran-          kammer    126 durch Ausdehnung     zui    betätigen.

    Die     Membrankalnmer    126 ragt in eine Kam  mer 138 hinein, welche mit. der Kammer 16  gegenüber dem Stift 38 in     Verbindung    steht.  Es sind Mittel vorgesehen, um die Bewegung  der     Membrankammer        1:?6    zu übertragen, da  mit der Ventilteller 94 unabhängig von dem  Thermostaten 112,     11-1    in geschlossener Stel  lung bleibt.

   Zu diesem Zweck ist ein winkel  förmiger Hebel 110     zwischen    seinen Enden auf  einer Stütze 142 gelagert, die sich von     dein     Gehäuse 10 in den Kanal 16 hinein     erstreckt.     Der Hebel 140 trägt eine     Einstell:sehraube        144     an einem Ende, die mit dem Ventilstift. 84  in Eingriff kommen kann.

   Eine Schrauben  feder 146 dient. dazu, den Hebel 140 und  den Ventilteller 94     auseinanderzudrüeken.    Der  Hebel 140 kann jedoch in seiner wirksamen  Lage festgehalten werden, wobei die Einstell  schraube     144    in Eingriff mit, dem Ventil  stift 84 unter dein Einfluss von einer Vorrich  tung steht, die auf das gegenüberliegende  Ende des Hebels 140 einwirkt.  



  Diese Antriebsmittel enthalten einen Stift  148, der aus der Kammer 138 Herausragt und  das gegenüberliegende Ende des Hebels 140  berührt. Der Stift 148 lässt sich in einem  Lagerkörper 150 hin und her bewegen, der  in der Kammer 138 durch eine in dem Ge  liäuse 10 sitzende     Gewindekappe    152 befestigt  ist. Eine Vorrichtung, die den Stift 148 gegen  den Hebel 140 drückt, ist, in Form einer  Schraubenfeder 154 vorgesehen, die zwischen  der Kappe 152 und einer     Xtitter    156 mit einer       Vertiefung    angeordnet ist. Diese Mutter<B>156</B>  sitzt auf dem Stift 148, so dass sie innerhalb  des Lagerkörpers 150 hin und her gleiten  kann.

   Die Gewindeseite des Stiftes 148 ist  mit einem     Schraubenziehersehlitz    versehen,  um die Einstellung der Mutter 156 zu er  leichtern. Eine     nach-iebige    Scheibe 158 kann  zwischen der     Endkappe    1.52 und denn Lager  körper 150     zwisehengeschaltet    sein, um eine       nachgiebige    Auflage für den letzteren zu     bil..     den.      Die Bewegung der     Membrankammer    126  wird     auf    den Stift 148 durch einen     Winkel-          liebel    160 übertragen, der auf dem Lager  körper 1.50 zu diesem Zweck gelenkig gelagert  ist.

   Das eine Ende des Winkelhebels 160 steht  mit der     Membrankammer    126 in Berührung,  während er beim gegenüberliegenden Ende  eine Öffnung aufweist, so dass er um den       >Stift    148 herumreicht und mit diesem Ende  mit der Mutter 156 in Eingriff steht. Es ist  ersichtlich, dass die Feder 154 das Bestreben  hat, den Winkelhebel 160 nach     Fig.    3 im Uhr  zeigersinn zu drehen und daher die Berührung  mit der     Membrankammer    126 sicherzustellen.  



  Das Ende des Hebels 140,     welehes    mit  dem Stift 148 in Eingriff kommen kann, ragt  noch über den Stift hinaus und kann auf  der entgegengesetzten Seite mit dem von Hand       bedienbaren        Stift    38 in Eingriff gebracht  werden. Ein Vorsprung 161 erstreckt sich im  wesentlichen senkrecht zu diesem Ende des  Hebels 140, so dass er in Eingriff mit dem  Betätigungsteil 78 des     Zündventiltellers    60  kommen kann.  



       Zk        ir-kungsu,   <I>eise</I>  Die Regelungseinrichtung ist in den Zeich  nungen in dem     Normalbetriebszustand    darge  stellt, bei dem sowohl der     Zündventiltel'ler    60  als auch der     Hauptv        entilteller    94 sich in der  geöffneten Stellung befinden. Die Regelungs  einrichtung wird in diesen Zustand durch die  Bedienung des Knopfes 22 von Hand ge  bracht. Wenn dieser Knopf in die Stellung   Zünden  gedreht und in axialer Richtung  eingedrückt wird, so kommt der Stift 38 mit  dem Teil 30 an der Unterseite des Knop  fes 22 in Eingriff.

   Die sich ergebende Ein  wärtsbewegung des Stiftes 38 dient dazu,  den Hebel 140 im Uhrzeigersinn zu drehen (in       der    Ansicht nach     Fig.2),    und zwar um den  Stützpunkt 142 als Gelenk. Der Vorsprung  <B>161</B> des Hebels 140 berührt den Betätigungs  teil 78 und bewegt den     Zündventilteller    60  in die offene Stellung.  



  Der     Brennstoff    strömt nun von dem Ein  lass 12 durch die winkelförmige Öffnung 20  in das Küken 18, durch die Öffnung 52, den    hohlen Ansatz 46, die Filterpatrone 48, die  Öffnung 56, den     Zündventilsitz    62, den       Durchlass    68 und durch die Leitung 70 zum  Zündbrenner. Da die winkelförmige Öffnung  20 in dem Küken 18 zu dieser Zeit mit der  Öffnung zum Kanal 16 nicht in     Verbindung     steht, kann der Brennstoff dem Hauptaus  lass 14 nicht zuströmen, unabhängig davon, ob  der Thermostat 112, 114 die zur Öffnung des       Hauptventiltellers    94 geeignete Lage ein  nimmt.  



  Der aus dem Zündbrenner ausströmende  Brennstoff wird nun von Hand entzündet,  während der Knopf 22 herabgedrückt bleibt.  Die Zündflamme erhitzt den Kolben 123, der  neben dem     Zündbrenner    angeordnet     ist,    und  verdampft das Quecksilber in dem Kolben 123.  Die sich ergebende Bewegung der Membran  kapsel 126 dient dazu, den Winkelhebel 160  entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Dreh  punkt nach     Fig.    3 zu schwenken. Das gegen  überliegende Ende des Winkelhebels 160 be  wegt sich in Eingriff mit der Mutter 156 und  dient dazu, die Schraubenfeder 154 in zusam  mengedrücktem Zustand zu halten.  



  Bei Nachlassen des Handdruckes auf den  Knopf 22 kehrt der Stift 38, in die nach  aussen ragende Stellung zurück. Da die  Schraubenfeder 154 der Vorrichtung zur Be  tätigung des Hebels 140 durch die grössere  von der     Membrankapsel    126 ausgeübte     Kraft     zusammengedrückt wird, ist die Rückbewe  gung des Stiftes 38 nicht von einer gegen den       Uhrzeigersinn    laufenden Bewegung des Hebels  140 nach     Fig.    2 begleitet. Da der Hebel 140  sich nicht bewegt, bleibt der     Zündventilteller     60 in der geöffneten Stellung, wobei der Vor  sprung 161 des Hebels 140 in     Berührung    mit  dem Betätigungsteil 78 bleibt.  



  Der Knopf 22 kann nun in die  Auf   Stellung gedreht werden, so dass der Brenn  stoff von dem Einlass 12 durch die winkel  förmige Öffnung 20 und den Kanal 16 in  dem Gehäuse 10 hindurchströmt, während  gleichzeitig Brennstoff durch die gebogene  Nut 54 weiterhin der Zündöffnung 52 zu  strömt. Es sei angenommen, dass der Stab  1.12 des Thermostaten 112, 114 beim Druck-           knopf    106 entsprechend weit herausragt, da  das Wasser in dem Behälter noch kalt ist und  das Rohr 114 daher zusammengezogen ist. Das  Ende des Verbindungshebels 116, welches mit  dem Druckknopf 106 in Berührung steht,  ist daher durch den Stab 112 entgegen dem  Uhrzeigersinn nach     Fig.    2 bewegt worden, wo  bei das Ende der Einstellschraube 118 als  Drehpunkt dient.

   Eine solche Bewegung des       Druckknopfes    106 bewirkt, dass die Schnapp  vorrichtung 102, 104     umschnappt    und den  Ventilteller 94 in die offene Lage bewegt.  Da der Hebel 140 sich in seiner unwirksamen  Stellung befindet, wird eine solche     öffnungs-          bewegung    des Ventiltellers 94 nicht gestört,  und die Vorrichtung befindet sich nun in der  normalen, in der Zeichnung dargestellten Be  triebsstellung.  



  Da die Temperatur des Wassers in dem  Behälter zunimmt, je nach der durch den       Einstellknopf    120 eingestellten Temperatur,  wird der Stab 112 von dem     Gehäuse    10 zu  rückgezogen, und die von dem Verbindungs  hebel 116 auf den     Druckknopf    106 aus  geübte Kraft hört auf. Der     Hauptventilteller     94 bewegt sich unter der     Vorspannung    der  Feder 146 in die geschlossene Stellung gegen  über dem Ventilsitz 80, so     da.ss    der Brenn  stoff, der über den     Auslass    14 dem Haupt  brenner zuströmt, abgesperrt, wird.

   Eine  solche Betätigung des Ventiltellers 94 zwischen  der offenen und geschlossenen Stellung findet  so oft statt, wie es zur Aufrechterhaltung der  durch die     Einstellung    des     Temperatrirknopfes     120 eingestellten Temperatur erforderlich ist.  



  Sollte die Flamme des Zündbrenners er  löschen, dann kühlt sich der Kolben<B>123</B> ab,  und die     Membrankapsel    126 zieht sich zusam  men. Die     Antriebsvorrichtung    für den     Hebel     140 ist nun in der Lage, unter der Spannung  der     Schraubenfeder    154 zu arbeiten. Der Stift.  148 dreht nun den Hebel 1-40 entgegen dem  Uhrzeigersinn nach     Fig.2    in die wirksame  Lage, wobei der     Hauptventilteller    94 und der       Zündventilteller    60 unter der     Vorspannung     der Federn 146 und 66 geschlossen werden.

    Auf diese Weise tritt eine     vollständige    Ab  sperrung des Brennstoffes sowohl zum Zünd-         auslass        ?0    als auch zum     Hauptbrennerauslass     14 unter der     Einwirkung    der selbsttätigen       Zündflammensteuerung    ein.  



  Der     Hauptventilteiler    94     bleibt    geschlos  sen, ohne     Riiel@sielit    auf die Abkühlung des  Wassers in dem Behälter und die sieh daraus  ergebende Bewegung des Stabes 112 in Rich  tung auf das     Gehäuse    10. Wenn daher eine  solche     Bewegung    des Stabes 112 unter diesen  Verhältnissen eintritt, dann schnappt die Vor  richtung 102,     7-0.1    um,     ohne    dass durch die  Betätigung     der        C'bersteuerungsvorrielitung     irgendein Schaden entstellt.

   Bei dieser Be  tätigung wird die Feder 88 gegenüber dem  Ventilstift 84 durch die     Bewegung    des     über-          st.euerungsstiftes    86     zusanirneng-edrüekt,    so  dass diese     Vorrielitullg        nielit,    wie beim Normal  betrieb, als kompakte Einheit. wirkt.  



  Falls eine undichte Stelle in dem Kolben       1_2j,    der     Kapillarröhre    124 und der     blenl-          brankammer    126 beim normalen Betrieb entste  hen sollte, dann kann das     Betätigungselement     keine Kraft. mehr ausüben,     um    den Winkel  hebel 160 in eine     Stellun--zu    drehen, in der  die Feder 1.54     zusamniengedriiekt    gehalten  wird.

   Infolgedessen tritt eine völlige Absper  rung des Brennstoffes genau so ein, wie bei  der     Betätigun-    der automatischen     Zündflam-          in.ensteuertnig    beim Erlösehen der Flamme des       Zündbrenners.    Diese     1-,iellerlieitsvorriclitung     wird in Verbindung mit der     automatiseliell          Zündflamniensteuerung    benutzt, wobei auch  durch     das        siellere        Arlzürldell    sieh eilte voll  ständige Sicherheit bei Vorrichtungen dieser  Art ergibt..  



  Es können     verseliiedene        Abänderungen    der  beschriebenen Ausführungsform, und zwar  hinsichtlich der Konstruktion wie auch in  bezog auf die     Anordnung    der Teile, getroffen  werden, ohne den Bereich der Erfindung zu  verlassen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Kombinierte Temperatur- und Zündflanl- menregelungseinriehtung mit einem Haupt- und einem Ililfsventil, die für geschlossene Lage vorgespannt sind, und mit einer tem- peraturempfindlichen Einrichtung, die das Hauptventil in die geöffnete Stellung bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass Betäti- gungsorgane vorgesehen sind, die in eine wirk same Stellung gebracht werden können,
    um das Hauptventil unabhängig von seiner tem peraturabhängigen Einrichtung geschlossen zu halten, während von Hand bedienbare Mit tel vorgesehen sind, um die Betätigungsorgane in eine unwirksame Stellung zu bringen und das Hauptventil für die offene Stellung frei zu geben, wobei mit den Betätigungsorganen eine Vorrichtung verbunden ist, die bei der unwirksamen Stellung dieser Organe das Ililfsventil in der geöffneten Stellung hält, und eine Sperrv orriehtung vorgesehen ist,
    die die Betätigungsorgane in der wirksamen und in der unwirksamen Stellung arretiert mid mittels einer zweiten temperaturempfind lichen Vorrichtung mit einer Dehnungskam mer in die eine oder andere Stellung gebracht lvird. UNTERANSPRÜCHE l.. Regelungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be tätigungsorgane einen Hebel enthalten, der iiiit, dem Hauptventil in Arbeitsverbindung steht, sowie ein Antriebselement, um den Hebel in die wirksame Stellung zu bringen.
    Regelungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel mit seinem einen Ende mit dem Hauptventil in Eingriff gebracht werden kann, während das Antriebselement mit dem entgegengesetzten Ende des Hebels in Eingriff kommen kann. 3. Regelungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Antriebsele ment so vorgespannt ist, dass es den Hebel in die wirksame Stellung zu bringen sucht. 4.
    Regelungseinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von Hand bedienbaren Mittel mit einem der Betätigungsteile in Eingriff gebracht werden können, um die Vorspannung zu überwinden und den Hebel in die unwirksame Stellung zu bringen. 5. Regelungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement einen Stift aufweist, der mit einer Seite des einen Endes des Hebels in Berührung gebracht wer den kann, während die von Hand bedienbaren Mittel einen Stift enthalten, der mit der gegen überliegenden Seite dieses Hebelendes in Ein griff gebracht werden kann.
CH319401D 1953-12-07 1953-12-07 Kombinierte Temperatur- und Zündflammenregelungseinrichtung CH319401A (de)

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