CH203795A - Elektrische Gasentladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Gasentladungsröhre.

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CH203795A
CH203795A CH203795DA CH203795A CH 203795 A CH203795 A CH 203795A CH 203795D A CH203795D A CH 203795DA CH 203795 A CH203795 A CH 203795A
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luminescent
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • C09K11/025Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor non-luminescent particle coatings or suspension media

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Description


  Elektrische     Gasentladungsröbr    e.    Es ist bekannt, die Wand elektrischer       Gasentladungsröhren    aus     Lumineszenzglas     herzustellen, das bestimmte, durch die Ent  ladung erzeugte Strahlen, vor allem     Ultravio-          lettstrahlen    (Wellenlänge kleiner als     3800A),     in längere Strahlen umsetzt.  



  Auch ist es bekannt, die     Innenseite    der  Wand von     Gasentladungsröhren    mit einer  lumineszierenden Pulverschicht zu überzie  hen, die die gleiche Wirkung wie     Lumines-          zenzglas    hat. Diese Verwendung von     Lu-          mineszenzglas    oder von lumineszierenden  Pulverschichten auf der Wand ist nament  lich für Entladungsröhren von Bedeutung,  die sich an der Entladung beteiligenden Me  talldampf enthalten, wobei dann     Ultraviolett-          strahlen    ausgesandt werden.

   Unter     Gasentla-          dungsröhren    sollen im vorliegenden Fall  denn auch nicht nur mit einem oder meh  reren Gasen gefüllte Entladungsröhren, son  dern auch mit einem oder mehreren Dämpfen  oder mit einem     Gas-Dampfgemisch    versehene  Röhren verstanden werden.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische     Gasentladungsröhre,    in der     Ultravio-          lettstrahlen    erzeugt werden, und zwar auf  Entladungsröhren, bei denen das Maximum  der     Ultraviolettemission    bei einer Wellen  länge unterhalb     8300A    liegt. Dies ist zum  Beispiel im allgemeinen bei Niederdruck  quecksilberdampfentladungsröhren der Fall.

    Die Entladungsröhre kann zum Beispiel auch  eine     Magnesiumdampfentladung    aufweisen.  



  Es hat sich gezeigt, dass, wenn die Wand  einer solchen Entladungsröhre aus     Lumines-          zenzglas    hergestellt wird, das Ultraviolett  strahlen in sichtbare Strahlen umsetzen soll,  die Schwierigkeit     eintritt,    dass das als Trä  ger der lumineszierenden Teilchen dienende  Glas schwer für die     Ultraviolettstrahlen    von  einer Wellenlänge von weniger als 3300 A  gut durchlässig gemacht werden kann, so dass  in diesem Glas ein erheblicher Absorptions  verlust der Strahlen eintritt, welche die     Iu-          mineszierenden    Teilchen treffen und diese  zur Lumineszenz bringen müssen, und die           Ultraviolettstrahlen    schlecht ausgenutzt wer  den.

   Man könnte versuchen, diese in der ge  ringen Tiefe, über welche die genannten       Ultraviolettstrahlen    ungeschwächt in das  Glas eindringen, bestehenden Schwierigkeiten  durch eine Erhöhung der Konzentration der  lumineszierenden Teilchen im Glas zu be  heben. Dies würde aber grössere Schwierig  keiten bei der Herstellung des lumineszieren  den Glases mit sich bringen. Ausserdem zeigt  es sich, dass eine Erhöhung der Konzentra  tion der lumineszierenden Teilchen nicht  immer mit einer Steigerung der     Lumineszenz-          fähigkeit    einhergeht.  



  Die Tiefe, über welche die Ultraviolett  strahlen in das Glas eindringen, ist in dem  i Masse     geringer,    als die Wellenlänge der  Strahlen kleiner ist. Die Bedeutung der Er  findung ist denn auch um so grösser, je mehr  das Maximum der     Ultraviolettstrahlen    bei  einer Wellenlänge unterhalb 3300 A liegt.  



  Ferner hat es sich gezeigt, dass, wenn  man die kurzen     Ultraviolettstrahlen    nicht  mit Hilfe von     Lumineszenzglas,    sondern mit  tels einer auf der Glaswand angebrachten       Lumineszenzpulverschicht    in sichtbare Strah  len umzusetzen wünscht, auch Schwierigkei  ten auftreten können. Dieses     Lumineszenz-          pulver    muss, gegebenenfalls mittels irgend  eines Bindemittels, z. B. Phosphorsäure, auf  der Wand befestigt werden.

   Es hat sich nun  herausgestellt, dass zur Erzielung einer voll  ständigen     Ausnützung    der     Ultraviolettstrah-          len    von einer Wellenlänge von weniger als  3300     Ä    diese     Lumineszenzpulverschicht    so  dick gemacht werden muss, dass die Gefahr  einer nicht hinreichenden Haftung dieser  Schicht an dem Glas sehr gross ist. Auch  wenn es bei der Herstellung der Röhre ge  lingt, eine hinreichend     starke    Schicht an der  Wand festhaften zu lassen, so tritt dennoch  häufig der Nachteil ein, dass sich das Pulver  nachher wieder von der Wand löst, z. B.

    beim Schütteln der Röhre, wie dies beim  Transport und Betrieb     stattfindet.    Die nütz  liche Lebensdauer der Röhre wird demnach  verhältnismässig klein sein.    Diese     Schwierigkeiten    werden nach der  Erfindung dadurch vermieden, dass die in der  Entladung erzeugten     Ultraviolettstrahlen    zu  nächst eine durch diese Strahlung anzu  regende, lumineszierende Pulverschicht und  dann eine ebenfalls durch diese Strahlung anzu  regende, lumineszierende Glasschicht treffen,  und dabei die Stärke der lumineszierenden  Pulverschicht derart gewählt wird, dass die       Ultraviolettstrahlung    nur zu einem bestimm  ten Teil durch die Pulverschicht absorbiert  wird.

   Diese Schicht wird man dann besser  an der Unterschicht festhaften lassen können,  als wenn sie so dick bemessen werden müsste,  dass sie die ganze     Ultraviolettstrahlung    ab  sorbieren würde, während der durch diese  Schicht durchgelassene Teil der     Ultraviolett-          strahlung    nützlich im lumineszierenden  Glase verwendet werden kann.

   Erfahrungs  gemäss hat es sich herausgestellt, dass es er  wünscht ist, die lumineszierende Pulver  schicht so dick zu machen, dass 30 bis<B>70%</B>  der Energie der von der Entladung aus  gesandten     Ultraviolettstrahlung    mit     einer     Wellenlänge unter 3300 A in der lumineszie  renden Pulverschicht absorbiert wird, so dass  7 0 bis 30 % dieser Strahlen bis zum     Lumines-          zenzglas    vordringen. Auf diese Weise lässt  sich eine Entladungsröhre mit einer grossen  nützlichen Lebensdauer und einer grossen  Nutzwirkung erhalten.  



  Um eine Schwächung der die Lumines  zenz erzeugenden Strahlen zu vermeiden,  empfiehlt es sich, die lumineszierende Pul  verschicht und die lumineszierende Glas  schicht derart anzuordnen, dass zwischen  ihnen kein festes     ivledium    vorhanden ist. Zu  diesem Zwecke wird zweckmässig die Wand  der Entladungsröhre oder einer diese Röhre  umschliessenden Hülle aus dem Lumineszenz  glas     hergestellt    und diese     Wand.auf    der der  Entladung zugekehrten Seite mit der lumines  zierenden Pulverschicht überzogen. Man kann  aber auch das lumineszierende Pulver zum  Beispiel auf der Aussenseite der Röhrenwand  anbringen und die Röhre mit einer Hülle  aus dem     Lumineszenzglas    umgeben.

        Die     Zeichnung        veranschaulicht    ein Aus  führungsbeispiel einer elektrischen Ent  ladungsröhre nach der     Erfindung.     



  Die dargestellte Röhre enthält zwei     Glüh-          elektroden    1 und eine aus Edelgas (z. B.  einem     Neon-Argongemisch    unter einem Druck  von 10 mm Quecksilbersäule) und Quecksil  berdampf bestehende Füllung; zu diesem  Zweck ist eine gewisse Menge flüssiges       Quecksilber    in der Röhre vorgesehen. Die  Röhre weist beim Betrieb eine     Niederdruck-          quecksilberdampfentladung    auf, in der na  mentlich die kurzen     Ultraviolettstrahlen,    ins  besondere der Wellenlängen 2537 und     1850A,     erzeugt werden.  



  Die     zylindrische    Glaswand 2 der Röhre  besteht aus     Lumineszenzglas,    das durch die  kurzen, in der Entladungsröhre erzeugten       Ultraviolettstrahlen    zur Fluoreszenz gebracht  werden kann. Die Wand besteht zum Bei  spiel aus lumineszierendem     Kupferglas,    eine  Glasart, die durch Zusatz eines Kupfer  luminophoren lumineszierend gemacht ist.  Die Innenseite dieser Glaswand ist mit einer  Schicht 3 aus lumineszierendem     Zinksilikat          (Willemit)    überzogen, das mit     Hilfe    eines       Bindemittels,    z. B. Phosphorsäure, auf der  Wand     befestigt    ist.

   Die     Zinksilikatschicht     ist so dick gemacht, dass<B>60%</B> der Energie  der in der Entladung     erzeugten        Ultraviolett-          strablung    mit einer Wellenlänge unter     3300Ä     in ' dieser Schicht absorbiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: _ Elektrische Gasentladungsröhre, in der Ultraviolettstrahlen erzeugt werden, bei der das Maximum der Ultraviolettemission bei einer Wellenlänge unterhalb 3300 R liegt und Ultraviolettstrahlen durch tumineszen2- stoff in sichtbare Strahlen umgewandelt wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die umzu wandelnden Ultraviolettstrahlen zunächst eine durch Ultraviolettstrahlen anzuregende,
    lumineszierende Pulverschicht treffen, die so dick bemessen ist, dass sie 30 bis 70 der Energie der von der Entladung ausge sandten Ultraviolettstrahlen mit einer Wel lenlänge unterhalb 3300 A absorbiert, und dann eine gleichfalls durch die Ultraviolett strahlen anzuregende, lumineszierende Glas schicht treffen. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der lumineszierenden Pulver schicht und der lumineszierenden Glas schicht kein festes Medium vorhanden ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Entladungsröhre aus lumi neszierendem Glas besteht und, auf der der Entladung zugekehrten Seite eine lu mineszierende Pulverschicht trägt. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand einer die Entladungsröhre um schliessenden Hülle aus lumineszierendem Glas besteht und auf der der Entladung zugekehrten Seite eine lumineszierende Pulverschicht trägt.
CH203795D 1937-04-13 1938-04-11 Elektrische Gasentladungsröhre. CH203795A (de)

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